Nachhaltig (unterwegs) essen dank niederländischem Design – Rosti Mepal Cirqula Serie (Werbung)

Ihr Lieben,

ich war noch nie ein großer Fan von „praktischen Aufbewahrungsboxen und -schüsseln“ bekannter Hersteller, da ich diese oft spießig und so gar nicht schön fand und mein Mann und ich von Natur aus eher der Typ Vintage-Geschirr und Keramikschüsseln sind. So findet man in unseren Schränken im Vergleich zu vielen anderen Küchen nur sehr wenige Aufbewahrungsdosen und die wenigen auch nur als Kompromiss für unterwegs, denn auf den Tisch kommen mir diese praktischen aber selten schönen Boxen sicher nicht. So dachte ich lange, bis heute, denn heute hat das erste schöne Paar nicht nur praktischer sondern auch stilvoller Aufbewahrungsschüsseln der niederländisch-dänischen Marke Rosti Mepal Einzug in meine Küche gefunden und ich bin hin und weg (ein Ausdruck, von dem ich nie dachte, dass ich diesen in Verbindung mit Aufbewahrungsschüsseln verwenden würde). Da ich euch an meiner Begeisterung teilhaben lassen möchte, stelle ich euch heute die Serie Cirqula vor und teile auch gleich mein liebstes glutenfreies Low Carb Frühstücksrezept, das ab jetzt jeden morgen in der grauen Cirqula Dose mit mir in die Schule fahren wird.

Rosti Mepal

Vielen ist die Marke vielleicht nicht namentlich bekannt, aber wer sich öfter in designlastigen Einrichtungsläden, Küchenstudios oder aber auch bei Dean und David rumtreibt, der hat sicher schon einmal die farbenfrohen nachhaltigen Kunststoffdosen und -schüsseln gesehen, die das niederländische Unternehmen Mepal bereits vor 60 Jahren auf den Markt gebracht hat. Die Niederlande wie auch Skandinavien sind bekannt für ihre zeitlosen Designs, klassischen Einrichtungen – oft mit englischem Einschlag – und stylische klare Linien und Formen und so verwundert es auch nicht, dass die ursprünglich niederländische Marke Mepal mit der dänischen Marke Rosti verschmolzen ist und nun als Rosti Mepal die Verbraucher mit tollen Kunststoffprodukten versorgt.

Stilvoll verstauen und unterwegs essen mit der Serie Cirqula

Ich habe freundlicherweise zum Testen 3 verschiedene Schüsseln der neuen Serie Cirqula bekommen, die ganz wunderbar in meinen Haushalt passen. Die Serie besteht aus runden mikrowellen-, spülmaschinen- und gefrierschrankgeeigneten und zudem auslaufsicheren Schüsseln, die es insgesamt in 8 Größen (Volumen) gibt, von 350 ml bis 3 L. Besonders wichtig war mir auch, dass die Schüsseln BPA frei sind und optisch so ansprechend, dass ich sie direkt vom Kühlschrank auf den Tisch stellen kann und auch gerne in der Öffentlichkeit aus der Tasche hole, um mein mitgebrachtes Essen zu genießen (und vor allem, nicht die gleichen Dosen zu haben, wie jeder zweite auf der Arbeit). Eben dieser „Circle of use“ (Kühlschrank, Mikrowelle, Tisch) ist für mich das Innovative, denn bislang endete der Kreis bei Zweidritteln, nämlich vom Kühlschrank zur Erwärmung und dann ab auf den schicken Porzellanteller oder in die englische Suppenschüssel.  Auch farblich sind die Schüsseln ein absoluter Hingucker, gedeckte zarte Töne in matter Optik: Nordic White/Lime/Blue/ Blush/Green und Black. Ich habe das schöne Starter Set (19,99) in drei tollen Farben bekommen:

Multischüssel Cirqula 350 ml Nordic White (4,99)

Die kleinste unter den Schüsseln ist perfekt für ein Frühstück unterwegs, wie meinen leckeren Kokos-Schoko-Chia Pudding oder aber auch zum Aufbewahren von kleineren Essensüberbleibseln wie Soßen, Cremes oder Dips.

Schoko-Chia-Pudding (1 Portion)

2 EL Chiasamen
1 TL Rohkakaopulver
1 Spritzer flüssiger Süßstoff
120 ml Mandelmilch/Milch oder Sojadrink
1 EL Kokosflocken

Die Chiasamen in die Cirqula Schüssel geben, das Kakaopulver hinzufügen und gut verrühren. Mit der Milch aufgießen und dem Süßstoff süßen und kräftig verrühren, so dass sich der Kakao weitestgehend auflöst. Den Mix über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen und am morgen die Kokosflocken draufstreuen, verschließen und vor dem Essen die Flocken unterrühren.

Multischüssel Cirqula 750 ml Nordic Blush (6,99)

Die mittlere Schüssel kommt bei mir nun als Salad-To-Go Schüssel in Einsatz, denn die Größe ist perfekt für einen leckeren Salat, den man sich zuhause vorbereitet hat und dann mit auf die Arbeit oder die Reise nimmt. Am liebsten zaubere ich aktuell im Herbst leckere Mischsalate mit geröstetem Kürbis, Ziegenkäse oder aber auch mit gebratenem Lachs und Schafskäse. Von der Größe her eignet sich die Schüssel auch für eine herrliche Kürbissuppe, die man dank der Mikrowellenbeständigkeit noch mal schnell erhitzen kann. Der Kochphantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und dank der 100& Auslaufsicherheit muss man sich auch bei flüßigen Speisen keine Gedanken machen.

Multischüssel Cirqula 1250 ml Nordic Green (9,99)

Die viertgrößte unter den Schüsseln ist ein wahres Multitalent und familiengeeignet. Dank der 1250 ml Füllmenge und der Auslaufsicherheit kann man hier ohne Probleme Suppe mit transportieren, leckere Salate für eine Feier mitbringen oder ein herrliches Gebäck wie beispielsweise kleine Gugelhupfe transportieren. Die Große unter den Schüsseln werde ich demnächst auch als Salatschüssel fürs Abendbrot verwenden, da ich mittlerweile zu jedem Abendessen auch einen gemischten Salat mache und diesen schon wunderbar in der Schüssel vorbereitet mit separatem Dressing im Kühlschrank aufbewahren kann.

Mein Fazit

Ich hätte es wirklich nie gedacht, aber ich bin tatsächlich nun ein Kunststoffschüssel-Fan und es werden sicher noch einige weitere Modelle der Cirqula Serie Einzug in unsere neue Küche finden. Preislich sind die Schüsseln im mittleren Segment angesiedelt, aber für die hohe Qualität und die tolle Verarbeitung finde ich die Preise sogar recht günstig (4,99 – 14,99) Sowohl die Farben als auch die hochwertige Verarbeitung und die vielfältige Einsetzbarkeit haben mich absolut überzeugt und ich freue mich schon richtig, demnächst die übrig gebliebenen Leckereien direkt aus dem Kühlschrank auf den Tisch zu stellen und dennoch das Gefühl zu haben, eine schön gedeckte Tafel zu präsentieren.

 

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Kanntet ihr die Marke Rosti Mepal schon? Wie steht ihr zu Kunststoffschüsseln auf dem Tisch?

 

Von duften Düften und britischer Bräune – Produktblogger Lounge in Paderborn

Ihr Lieben,

gestern war ich zum ersten Mal zur Produktblogger Lounge in Paderborn eingeladen, die die liebe Jenny jedes Jahr organisiert, und war schon total gespannt, was mich und zahlreiche andere Blogger dort erwarten würde. Die Anreise von Lüneburg nach Paderborn ging dank guter Musik im Auto und freier Fahrt zügig und so kam ich gegen 10.30 am Aspethera Hotel an, wo bereits einige Blogger draußen gemütlich miteinander plauschten und wie ich gespannt auf den Beginn der Lounge warteten.

Die Vorträge

IMG_9996.JPGNeben der Vorstellung neuer und schöner Produkte bietet die Lounge auch einen entscheidenden Mehrwert im Vergleich zu vielen rein auf Präsentation neuer Waren ausgelegten Veranstaltungen, denn Jenny lädt Gastredner ein, die uns aus verschiedenen Perspektiven wichtigen Input zu blogrelevanten Themen gegeben haben. Angefangen hat Thorsten Ising, ein Social Media Experte der ersten Stunde, der uns über die Bedeutung, Platzierung und Auswahl von „Keywords“ informiert hat und mir persönlich viele neue und interessante Aspekte hinsichtlich der sonst oft willkürlich und nicht bedacht gewählten „Schlagworte“ und deren Nutzung für eine bessere Auffindbarkeit und ein höheres Ranking meines Blogs offenbart hat. Weiter ging es dann mit einem für mich mindestens genauso spannenden Thema – da mein Mann viel im Bereich Markenbildung arbeitet – und zwar mit Markenrecht und Thomas Gerling, der uns nicht nur allerlei interessante Fälle von Markenrechtsverletzung und Markenrechtsverlust vorgestellt hat, sondern uns auch in das Thema Marke per se eingeführt hat.

Die Firmen

Nach den wirklich spannenden Vorträgen und einem leckeren und gesunden Mittagessen, präsentierten sich nun die drei Firmen, die extra für die Lounge angereist waren: Via Vida Cosmetics, Les Senteurs Gourmandes und St. Moriz.

Die erste im Bunde war Elke, die Gründerin der Kosmetikmarke Via Vida. Im Gegensatz zu vielen anderen Marken entstand diese von 8 Frauen betreute Firma nicht mit dem Wunsch ausschließlich Geld in der Beautybranche zu verdienen, sondern aus der Unzufriedenheit mit anderen Produkten, die die Gründerin in ihrem vorigen Job als Nagelexpertinnen verwendet hatte. Entstanden ist die teilweise vegane Marke Via Vida Cosmetics, die sich auch an den Endverbraucher richtet, ihren Hauptmarkt aber bei Nagelstudios und in der professionellen Kosmetik sieht. Besonders interessant waren für mich die Reinigungsschwämme für unterschiedliche Hauttypen aus der Konjak-Wurzel sowie die rein pflanzlichen Öle. Mein nostalgisches Herz schlug natürlich bei der Black Beauty Box höher, die exklusiv designt wurde und einen wunderbaren schwarz-weiß Vintage-Look hat.

Nach dieser Präsentation und ausgiebigem Testen am Stand kam mein persönliches Highlight: die Düfte der französischen Firma Les Senteurs Gourmandes. Wenn jemand wirklich hinter seinen Produkten steht und diese mit viel Humor und noch mehr Begeisterung an die Frau bringen kann, dann ist das Ralf. Die herrlichen Düfte sind mit einer höchstmöglichen Konzentration an Naturdüften produziert und basieren alle auf dem Duft der Vanille oder dem teuersten und wohl aufregendsten aller Düfte dem Oud. Ich habe mich eifrig durch all die herrlichen Nuancen geschnuppert, von Vanille Orientale über Rose bis hin zu Abricot. Die Vanilledüfte (28,50 Euro/100ml) sind in 4 Duftklassen unterteilt, die den liebevollen und individuellen Charakter des Unternehmens wiederspiegeln: Kindheitserinnerungen, Vanille Traditionelles, der Obstgarten und das Reisetagebuch. Mein absoluter Favorit war der Vanille Oriental Duft, der einen mit der sinnlichen Note zarter Vanille und dem myteriösen fremdländischen Duft von weißem Moschus in 1001 Nacht verzaubert.  Neben den Düften gibt es aber auch noch eine Reihe von langanhaltenden Bodylotions, zu jeder Duftfamilie je eine Lotion, sowie Seifen und Bodysprays. Mich haben die Qualität und auch das Verpackungsdesign wirklich überzeugt und ich freue mich schon auf weitere Dufterlebnisse mit Les Senteurs Gourmandes. 

Abschließend ging es von Frankreich in meine zweite Heimat England, denn die Selbstbräunermarke St. Moriz kommt anders als der Name sagt aus dem self-tanning Land überhaupt: England. Wer schon einmal in Leeds oder Newcastle war, weiß, dass die Vorurteile von blassen Engländern hier nicht zutreffen, denn hier ist Selbstbräuner ebenso wie Hair Extensions ein Muss. In Deutschland genoß die „Bräune aus der Tube“ bis vor wenigen Jahren einen zweifelhaften Ruf und war ähnlich verpönt wie die „Solariumsbräune“. Mit einem zunehmenden Gesundheitsbewusstsein aber auch hoch entwickelten Produkten wie denen von St. Moriz, die eben nicht mehr den typischen Bräunungscremegeruch haben, die Anwender nach der Einwirkzeit mit fleckigen und teils orangenen Hautpartien in eine Art Schockstarre verfallen lassen und unnatürlich aussehen, ist die „gesunde Bräune“ salonfähig geworden und ich muss sagen, ich bin schon sehr gespannt, nach dem herbstlichen Rhodosurlaub die verblasste Bräune auf schnelle und gesunde Weise mit dem Selbstbräunungsmousse zurückzuholen.

Zum Abschluss gab es neben all den tollen Dingen die wir ausprobieren und mitnehmen durften noch eine kleine aber feine Goodie Bag mit veganen Hautcremes von Styx und einem Gutschein für den Kettenshop NamesForever, den ich euch in Kürze vorstellen werde. Ich bedanke mich vielmals bei Jenny für die tolle Organisation, den Rednern für die informativen und spannenden Vorträge und den Firmen für die Präsentationen und die netten Gespräche mit den Vertretern und würde mich freuen, die Mitblogger vielleicht im nächsten Jahr wiederzusehen.

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Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was ist euer Lieblingsherbstduft? Seid ihr auch ein Vanille-Duft-Fan?

 

Sünden- und glutenfreie Low Carb Pizza mit Ziegenkäse, Feigen, Honig und Rosmarin

Ihr Lieben,

nach einem Monat in den USA war meine Sehnsucht  – daheim wieder angekommen –  nach gesundem Essen, Salat und frischen Gerichten recht groß . Wir haben lecker in den USA gegessen, keine Frage, aber unsere Grundnahrung bestand rein kostentechnisch und auch auf der Durchreise doch vielfach aus Tacos, Sandwiches und Orange Chicken. Zuhause angekommen, habe ich meine Ernährung wieder auf meine ursprüngliche Diät umgestellt, was bedeutet viel Gemüse, wenig mageres Fleisch und vor allem viele leckere Salate.

IMG_9888Mindestes einmal in der Woche – in stressigen Zeiten auch mehrmals – überfällt aber auch mich der Heißhunger auf Pizza, so dass ich des öfteren den Kampf zwischen Pizza bestellen und selber kochen ausfechte und oft genug verliere ich 🙂 Vor einigen Wochen habe ich dann aber durch Zufall den Lizza Low Carb Pizzateig* im Kühlregal gefunden und musste ihn einfach ausprobieren, denn es ist ohnehin schwierig genug, eine glutenfreie und leckere Pizza zu finden. Gesagt getan und was soll ich euch sagen: Ich gewinne nun jeden Kampf gegen den Pizzaservice, denn viel lieber mache ich mir mittlerweile meine eigene gesunde Pizza, in verschiedenen Varianten und – mit Abstand der beste Effekt – ganz ohne schlechtes Gewissen. Hier nun mein gluten- und laktosefreies Lieblingsrezept, das es gleich mehrfach in den letzten Wochen gab:

* Ich kaufen den Teig selber und werde nicht gesponsert, dennoch möchte ich die Erwähnung gerne als Produktplatzierung deklarieren. 

Low Carb Pizza mit Ziegenkäse, Feigen, Honig und Rosmarin

Zutaten für 2 Personen

einen Lizza Pizzaboden
1 EL Saure Sahne (laktosefrei)
1/2 Rolle Ziegenkäse
3 mittelgroße Feigen
2 Zweige Rosmarin (Alternativ einen halben TL getrockneten Rosmarin)
1/2 EL Honig
eine Messerspitze Maldon Sea Salt
eine Handvoll Rucola
etwas Balsamicoessig
Vinaigrette nach Belieben

Zubereitung

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Zunächst bereitet ihr den Pizza Teig nach Packungsanleitung vor. Den Ofen dazu auf 240Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, diesen von beiden Seiten mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 240 Grad (Ober-/ Unterhitze) 7 Minuten von einer Seite vorbacken.

In der Zwischenzeit schneidet ihr den Ziegenkäse in 1/2 cm dicke Scheiben, schält die Feigen und schneidet diese ebenfalls in dünne Scheiben (etwas unter 1 cm). Wascht den frischen Rosmarin, zupft die Nadeln ab und hackt diese mit einem scharfen Messer.

IMG_9887Wenn der Teig vorgebacken ist, nehmt ihr das Blech aus dem Ofen, wendet den Teig und bestreicht die oben liegende Seite mit der sauren Sahne. Als nächstes legt ihr die Feigenscheiben auf den Teig, so dass dieser vollständig mit Feigen bedeckt ist. Jetzt legt ihr den Ziegenkäse entweder als Scheiben auf die Feigen oder ihr zerbröselt ihn und streut ihn über die Feigen. Zu guter Letzt nehmt ihr den Honig (am besten aus der Drückflasche) und zieht damit Bahnen über den Käse und bestreut alles mit dem Rosmarin und einer Prise Sea Salt.

Die fertig belegte Pizza wird nun bei 240 Grad noch einmal ca. 8 Minuten gebacken und zu guter Letzt toppt ihr den Belag noch mit etwas Ruccola und einem Hauch Balsamico und serviert diese köstliche Low Carb Pizza mit einem bunten Salat und Vinaigrette.

Enjoy,

eure Nostalgiaqueen

Habt ihr schon einmal Low Carb Pizza gegessen? Was ist euer liebste Low Carb Schlemmerrezept? 

Kunst, Kultur und Kulinarik – die allerART 2017 in Celle

Ihr Lieben,
wie ihr sicher gemerkt habt, hat mich das Abitur voll in Beschlag genommen, denn ich habe es den letzten Monat nicht geschafft zu bloggen. Umso mehr freut es mich, dass ich heute endlich mal wieder in Sachen Blog unterwegs war und zwar in die schöne Residenzstadt Celle. Die liebe Sarah von Celle Tourismus und Marketing hatte mich netterweise eingeladen und so bin ich dann heute morgen um 8 dem Ruf gefolgt und gen Celle gefahren .

allerART 2017

Der Kreativ- und Designmarkt allerART findet nun schon zum 35. Mal statt und ist somit eine wahre Institution in Sachen Kreativmärkte. Bevor der Markt den klangvollen Namen allerART bekam, war er den meisten kreativen Köpfen und Designliebhabern als „Kunst- und Handwerkermarkt“ bekannt. Dieses Jahr  ist zudem noch Stadtjubiläum in Celle, so dass der bis morgen stattfindende Markt einen ganz besonderen Rahmen für die Feierlichkeiten schafft, denn hier gibt es für Groß und Klein allerlei zu sehen. Der Markt lädt seine Besucher in den wunderschönen Französischen Garten ein und man erreicht ihn fußläufig von der Altstadt. So jetzt will ich euch aber auf eine kleine Tour mitnehmen, denn mein Tag auf der allerART war wirklich in jeder Hinsicht ein Erlebnis.

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Nach einer etwas über einstündigen Fahrt aus dem verregneten Lüneburg ins leider ebenso regnerische Celle kam ich um 10.30 am Französischen Garten an und hatte zunächst einmal Sorge, ob denn mein erster Workshop im durchnässten Garten überhaupt stattfinden würde. Diese Angst wurde mir aber direkt genommen, denn dank eines großen Zirkuszeltes und meiner zwei hochmotivierten Mitteilnehmerinnen Sarah und Mareike bestand gar kein Zweifel daran, dass wir uns gleich kreativ austoben würden. Die „Do-it-yourself“ – Workshops auf der allerART sind dieses Jahr neu dabei und bieten den zahlreichen Besuchern eine tolle Gelegenheit nicht nur Designobjekte und Kunsthandwerk zu bestaunen, sondern selber neue Dinge wie Acrylspachteln, Handspinnen oder aber auch Silberschmuck nach Wikinger-Art auszuprobieren. Die Anmeldung erfolgt dabei über die Workshopleitungen und ist mit einer kostendeckenden Pauschale zwischen 20 und 50 Euro verbunden.

Die WorkshopsIMG_2372

Mein erster Workshop war der „Kreative Design- und Druckworkshop“ bei Andreas von Allernixe . Die kleine aber feine Designmanufaktur bietet verschiedene selbsthergestellte Printprodukte, die von Postkarten über Beutel  bis hin zu Kissen reichen. In ihrem am 17. Juni eröffnenden Laden in Celle findet man zudem aber auch Designobjekte junger Designer sowie verschiedene Wohn- und Dekoaccessoires.

IMG_2395Zu Beginn des Workshops hat Andreas uns erst einmal mit den verschiedenen Drucktechniken „Hochdruck“ und „Tiefdruck“ vertraut gemacht und uns die verschiedenen Arten (Linoleumplatten, Gummi) erklärt, so dass wir gemeinsam entscheiden konnten, was für eine Drucktechnik wir lernen wollen. Nachdem wir die schönen Stempel entdeckt hatten, war uns klar, dass wir gerne selber einen Gummistempel erstellen wollten, doch was so einfach klang, stellte sich als langer Entscheidungsfindungsprozess raus. Zunächst einmal muss ein Motiv gewählt werden und wer wie ich und anders als Andreas kein Grafikdesigner oder natürliches Zeichentalent ist, der geht schon mal falsch an die Sache ran. Mein Wunschmotiv war ein Fuchs, doch meine Rangehensweise leider viel zu detailgetreu. Mit viel Geduld und guten Erklärungen hat Andreas mir dann geholfen, den ursprünglich viel zu detailierten Fuchs in seine grafischen Bestandteile (Raute, Dreieck) zu zerlegen und am Ende kam dann ein wirklich tolles Motiv heraus.

IMG_2402Zuletzt musste das gewählte Motiv nun noch in den Gummistempel eingeritzt werden, was mir persönlich viel Spaß bereitet hat, aber auch Fingerspitzengefühl und Geduld fordert. Mithilfe von kleinen Stempelkissen in den verschiedensten Farben konnten wir nun unsere Stempel einfärben und dann diese schöne gefaltete Karten auf Büttenpapier drucken. Da wir so viel Freude am Schnitzen und vor allem Drucken hatten, sind für Sarah, Mareike und mich am Ende aus den ursprünglichen 1.5 h mehr als zwei Stunden geworden, was aber auch daran lag, dass das Drucken einfach unglaublich viel Spaß gemacht hat und wir mit Andreas einen wirklich tollen und engagierten Workshopleiter hatten.

Nach einer nur 15 minütigen Kreativpause hieß es für mich nun „Stampin´Up“ mit Thea. Ich hatte vorher von Stampin´Up zugegeben noch nie etwas gehört, war aber umso gespannter, was mich in dem „Papeterie Workshop mit SchnipselArt“ erwarten würde. Thea empfing uns schon einmal mit einem wunderschön gedeckten Tisch, an dem man auch ohne weiteres sofort an eine Feier denken könnte, denn dort waren Mineralwasserflaschen mit Ahoi-Brause und Strohhalmen in niedlichen Kartenhaltern ebenso wie zahlreiche kleine Geschenkschachteln mit Luftballons dekoriert. Stampin´Up ist wie Thea uns erklärte ähnlich wie das Tuppa-Prinzip, nur das es sich hierbei um ein Bastelsystem handelt. Wie auch bei den bekannten Tuppa-Parties kann man hier ebenso einen Demonstrator zu sich nach Hause einladen und dann mit seinen Freundinnen eine Bastelsession machen und sich dabei die vielseitigen Produkte erklären lassen.

Unser Ziel war es, in 1,5 h 5 zauberhafte Geschenkschachteln zu basteln, die man auch wunderbar für Hochzeiten als kleines Tischgeschenk verwenden kann, sowie 5 Karten zu gestalten. Da Thea netterweise die Streifen und entsprechenden Karten vorgeschnitten und gefalzt hatte, konnten wir direkt loslegen und ich bin immer noch ganz begeistert, wie schnell und einfach man mit etwas Klebeband, 4 Kartonstreifen und etwas Bindfaden eine kleine Geschenkschachtel basteln kann. Mithilfe der verschiedenen Stempel (die Schriften haben mir besonders gefallen) konnten wir dann unsere Karten und Schächtelchen dekorieren und auch hier sind sowohl hinsichtlich des Motivs als auch der Farben keine Grenzen gesetzt, denn es gibt die Stempel und Stempelkissen wirklich in allen Formen und Farben. Wer es gerne glitzernd mag der kann mit dem Clear Wink of Stella auch noch zarten weiß-silbernen Glitzer hinzufügen.

Auch bei diesem Workshop verging die Zeit wie im Fluge und nach den gut 1,5 h hätten alle Teilnehmer sicher noch gerne weitergebastelt. Ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Workshop sich auch für einen etwas ruhigeren Junggesellinnenabschied eignet, bei dem man mit seinen liebsten Mädels gemeinsam die kleinen Tischgeschenke und Karten bastelt. Zudem ist Stampin´Up auch toll für all jene, die mit den gängigen Karten und Geschenkverpackungen nicht wirklich zufrieden sind und mit etwas Anleitung und vielen verschiedenen Techniken und Accessoires selber gerne kreativ werden wollen.

Der Markt 

IMG_2562Nach den Workshops kam erstmal der große Hunger, doch auch diesen zu stillen war kein Problem, denn ganz im Zeichen der Zeit hatten sich die Foodtrucks im Französischen Garten versammelt und nun hieß es die „Qual der Wahl“ treffen, denn von zuckersüßen Cupcakes von „Fat Unicorn Sweets“ über deftiges karibisches Essen von „Caribbean Slowfood“ war auch hier alles vorhanden. Mich zog es zum Crêpes Stand von Tati Bistro, denn ich wollte seit langem schon einmal echte aus Buchweizenmehl gemachte Galette essen und ich kann euch sagen: Oh là là !! Für 5,50 habe ich eine riesige frische mit herzhaftem Emmentaler und Gruyere bestreuten und mit toll mariniertem Ruccola getoppten Galette bekommen, die mir auch jetzt noch das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

IMG_2492Frisch gestärkt ging es dann für mich auf Erkundungstour und da mittlerweile die Wolken und der Regen abgezogen waren und die Sonne uns mit warmen Strahlen verwöhnte, ließ es sich ganz wunderbar durch den nun wieder trockenen und voller glücklicher Leute gefüllten Garten schlendern. Es wäre viel zu viel euch hier alles vorzustellen, denn von Dekoartikeln über Schmuck bis hin zu Skulpturen und nostalgischen Springseilen findet sich hier wirklich etwas für jedermann. Daher hier nur ein paar Eindrücke von Ständen, die mir besonders gefallen haben:

IMG_2555Für die kleinsten Familienmitglieder habe ich diese wunderbar weichen und zuckersüß designten Hosen von Klammeraffe entdeckt, die mit viel Liebe und ganz vielen fröhlichen Farben die kleinsten Herzen erobern. Neben den Hosen findet ihr bei Klammeraffe aber auch noch Lätzchen, kleine süße Beanies, Loops und allerlei andere Schneiderkunst. Im selben Zelt bin ich dann noch auf die zuckersüße Elisa gestoßen, die mich mit ihrem Stand sofort in ihren Bann gezogen hat: Taschen und Beutelchen! Schon lange habe ich nach einer neuen Tasche für meine Handtasche gesucht, in die ein Handy, Lipgloss, Handcreme und ein Lippenstift passenIMG_2556 und endlich bin ich fündig geworden, denn Elisa macht unter dem Namen Fadendesign by Elisa wirklich wunderschöne Täschchen mit unterschiedlichen Materialien (Kork, Stoff), bei denen eine Entscheidung schwer fällt, da sie alle einfach ganz toll sind. Ich habe mich dann für ein etwas größeres Täschchen aus weißem Stoff mit goldenen Tupfen entschieden, welches unten mit Kork abgesetzt ist. Ich bin mir auch jetzt schon sicher, dass es nicht das letzte Mal war, dass ich bei Elisa gekauft habe, denn gerade die Taschen mit Kork sind wahnsinnig in und Elisas Preise für die schöne Verarbeitung absolut moderat. Wer es morgen nicht mehr auf den Kunsthandwerkermarkt schafft kann auch online bei Elisa stöbern und bestellen.

IMG_2553Nachdem ich mich nun für die kleinsten und die Frauen umgeschaut hatte, sollten die Männer aber auch nicht zu kurz kommen und so verharrte mein Blick auf den ungewöhnlichen Fliegen und Brillen von Stadtholz, einem jungen Label, bei dem alles mit hölzernen Sonnenbrillen angefangen hatte, sich aber schnell auch auf andere Accessoirebereiche wie Uhren und Fliegen ausgeweitet hatte. Die Idee dahinter sind innovative Accessoires abseits des Konventionellen und im Falle der Holzfliegen sogar individualisierbar dank verschiedener Holzarten und kleiner Stoffstücke für die Mitte.

IMG_2554Zu guter Letzte sollte natürlich auch das Eigenheim nicht zu kurz kommen und Steffi Martens Stand zog mich direkt durch die farbenfrohe Aufmachung an. Steffi erschafft aus Holz und Farbe liebevoll gestaltete Objekte für das eigene Heim. Direkt ins Auge gestochen ist mir die Häusergirlande, die mich mit den kleinen bunten Holzhäusern unmittelbar an meine Kindheit und ebensolch bunte Häuser in Dänemark erinnert hat. Die feinen Holzaccessoires bieten sich auch bei Einweihungen oder als Gastgeschenke wunderbar an, denn sie sind personalisierbar, so dass der Vielfalt hier keine Grenzen gesetzt sind.

Ach ihr Lieben, ich könnte euch noch Stunden über die allerART berichten, aber ich möchte auch nicht zu viel vorweg nehmen, denn ihr könnt den Markt morgen selber noch besuchen und euch von all der Kreativität und den schönen Dingen inspirieren lassen, etwas leckeres bei den Foodtrucks essen, ein wenig der Musik auf der Bühne lauschen und einfach die Seele in Celle baumeln lassen. Ich werde nächstes Jahre sicher wieder dabei sein und vielleicht sieht man ja den ein oder anderen von euch. Danke noch einmal an Sarah und die Celle Tourismus und Marketing GmbH, dass ich dabei sein durfte.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Businessstyle wie ein Baron – Lederaccessoires von Freiherr von Maltzahn (Sponsored Post)

Ihr Lieben,

als Lehrerin gilt man ja traditionell als „Jägerin und Sammlerin“ was Material angeht und so kommt es nicht selten vor, dass man wie ein „Beuteltier“ mit verschiedenen Jutetaschen und Rucksäcken bepackt durch die Schule tigert, wenig praktisch, noch weniger stylisch und auch immer ein wenig chaotisch. Ich selber bin da eher minimalistischer Natur und liebe meinen einfachen Rucksack mit zwei Fächern, zwei einfache Schreibmäppchen (natürlich alles Stilecht mit Blütenmotiv, ganz Englisch) und ggf. mal eine Bag for Life in der Hand.

An manchen Tagen ist aber auch der Rucksack schon voll, die Bag for Life zu groß und instabil um einzelne Blätter und ggf. nur einen Stift und mein Handy zu tragen. Seit ein paar Wochen habe ich aber dank Freiherr von Maltzahn und produkt-tests.com auch eine Lösung für dieses Problem gefunden und habe nun immer öfter diese wunderschön klassische und nostalgische Ledermappe unter meinem Arm.

Die Marke

Freiherr von Maltzahn* stellt seine Waren in Deutschland her, was für mich immer schon ein absolutes Plus ist und für hohe Qualität spricht. Das Produksortiment umfasst allerlei Taschen aus Leder, sei es für die Arbeit als Aktentasche, kleine Schultertaschen für die Frau, oder aber auch klassische Arzt- und Hebammentaschen. Neben den größeren Lederwaren gibt es auch noch Kleinlederwaren wie Portemonnaies, Federmäppchen, Gürtel oder auch Smartphonehüllen.

IMG_2579Die Idee hinter der Ledermarke kommt von Mario Freiherr von Maltzahn selber, der Alltagsgegenstände wie die Aktentasche schaffen wollte, die langlebig und vor allem hochwertig verarbeitet sind. Das klassische Material Leder bietet sich dank seiner langen Haltbarkeit und seiner Robustheit sowie anhaltender Stabilität wunderbar an und mit der richtigen Pflege (zu jeder Bestellung gibt es gratis eine Does Lederpflege) halten diese Taschen sicher einige Jahrzehnte (Man denke an die Lederschulranzen aus den 90er Jahren, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden).

*Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt, dies beeinflusst meine persönliche Meinung jedoch nicht.

Die Ringbuchmappe HELMHOLTZ

Meine Wahl ist direkt auf die Ringbuchmappe aus Grassland Leder gefallen, denn hier wurden alle meine Wünsche in einer Mappe erfüllt: Die Mappe ist aus weichem Leder und innen mit Stoff ausgelegt. Das Besondere an der Mappe sind die vielen kleinen Fächer, die einem das Organisieren erleichtern, denn es gibt einen Schlitz um den Schreibblock zu fixieren, zwei Stiftehalter, eine Smartphonehülle, Kreditkarten- oder Visitenkartenhalter, ein Reißerverschlußfach innen und  ein Reißverschlussfach hinten außen und sogar noch ein Fach für ein Tablet. Durch die vielen Funktionen ist die Ringbuchmappe natürlich etwas dicker (Größe: 28 x 35 x 6 cm) und wird am besten unter dem Arm getragen. In meinen Rucksack passt die Mappe gerade noch so rein, nimmt aber schon relativ viel Platz weg, weswegen ich sie immer in der Hand halte.

Stilecht wie alle Freiherr von Maltzahn Artikel wird die Mappe in einem Stoffbeutel geliefert, auf den ebenso wie auf die Mappe das Wappen geprägt ist, was dem ganzen noch einmal einen feudalen Hauch verleiht. Die Mappe ist meiner Meinung nach sehr hochwertig verarbeitet und bietet Platz für alle wichtigen Utensilien. Da das Leder recht weich ist können allerdings schnell Kratzer entstehen, was man durch die richtige Lederpflege aber wieder ausgleichen kann. Ich persönlich finde ja außerdem, das Leder wie auch Holz gelebt werden müssen, dass heißt, dass für mich sowohl Lederwaren als auch Holzobjekte durch die Abnutzung erst ihren eigentümlichen Charakter bekommen und nur noch schöner werden.

Wenn ihr selber auf der Suche nach einer neuen Ledertasche seid kann ich euch den Ledertaschen Shop 24 sehr empfehlen, denn dort gibt es wirklich Lederwaren für jederman, ob Arzt/Ärztin, Lehrer/in, Pilot/in oder einfach nur Dame oder Herr von Welt.

IMG_2576Und zu guter Letzt kann ich euch auch noch freudig verkündigen, dass ihr euch schon jetzt euer erstes Freiherr von Maltzahn Produkt sichern könnt, denn ich verlose bis zum 10.06.17 über meine Facebookseite dieses schöne Portemonnaie. Also schaut schnell vorbei 🙂

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was ist euer liebstes Lederprodukt? Was macht für euch eine gute Tasche aus?

 

 

Ihr Lieben,

leider hat die Auslosung etwas gedauert, aber soeben wurde per Zufallsgenerator die Nummer 3 ausgewählt und das ist TROMMELWIRBEL die liebe Steffi Mißner, herzlichen Glückwunsch 🙂 Bitte melde dich innerhalb der nächsten 3 Tage mit deiner Adresse bei mir per Mail.

Liebe Grüße

 

eure Nostalgiaqueen

Innovativer Kaffeegenuss aus dem Norden?!- Die Leysieffer Kapselmaschine mit Milchschaumfunktion

Ihr Lieben,

momentan sind auf meinem Blog (ungeplant) hanseatische Wochen, denn ich habe nicht nur in den letzten Wochen schöne Produkte von kleinen und großen Hamburger Unternehmen wie beispielsweise Corinna Stieren bekommen, sondern ich habe auch immer besondere Freude euch Dinge zu präsentieren, die aus meiner Wahlheimat kommen und vor allem Tradition haben.

Mit der heutigen Firma Leysieffer* verbinde ich so einige Kindheits- und Jugenderinnerungen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Wie ihr vielleicht wisst bin ich eigentlich nur 1/3 Nordlicht, da ich im schönen Ruhrgebiet aufgewachsen bin, meine Familie mütterlicherseits aber einer alten Sylter Familie angehört, mein Vater wiederum Wiener ist. Schon als Kinder sind wir früh in Berührung mit Leysieffer gekommen, denn meine Mutter hat es zum Shoppen des öfteren nach Düsseldorf gezogen, wo man seit jeher ein wenig „Noblesse“ auf der Kö genießen konnte und von wo sie als kleines Mitbringsel und lukullische Freude immer einen weißen Plastikeimer mit feinster Sylter Roter Grütze nach Hause brachte. Schnell war die Rote Grütze mit Sahne verschlungen, der Eimer ausgespült und dann hieß es für meine Schwester und mich im Sand buddeln was das Zeug hält und so gab es schon früh zwischen Leysieffer und mir eine enge und vor allem langwierige Bindung.

Als ich selber ins Shoppingalter gekommen war, sind meine Mutter und ich oft zusammen auf der bei Leysieffer Kaffee trinken gewesen und in den Jahren nachdem meine Mutter wieder auf die Insel gezogen ist, war ein Besuch im „Odin“, jenem sagenumwobenen kleinen Leysieffer auf der Whiskeymeile in Kampen obligatorisch. Im Sommer genießen mein Mann und ich gerne mal eine riesige wenn auch nicht ganz günstige Kugel feinstes Leysieffer Eis auf der Friedrichstraße, denn dem Duft der selbstgebackenen Mandelwaffeln, der einem schon von weitem entgegenschwebt, kann man als Sylturlauber einfach nicht widerstehen.

Bislang war ich eigentlich stets unserer zur Hochzeit erhaltenen Kaffeemaschine treu, aber als Leysieffer dann auch ins Kapselgeschäft eingestiegen ist, war ich zugegeben wirklich neugierig und habe mich riesig gefreut, dass ausgerechnet ich diese mit dem PLUS X Award ausgezeichnete Kapselmaschine testen darf. Leysieffer zeichnet sich durch seine seit 1909 gewahrte Familientradition aus und hat seinen Firmensitz in der Gründungsstadt Osnabrück. Mittlerweile ist das Traditionsunternehmen mit dem wunderschön nostalgischen schwarz-roten Logo in allen größeren Städten wie Hamburg, Berlin, Düsseldorf und eben auch seit 1985 auf Sylt vertreten.

Die Kaffeemaschine

Bislang war Leysieffer in meinen Augen eher bekannt für leckere Torten, selbstgemachte Pralinen und allerlei Schokoladiges, aber seit einer Weile kann man sich auch etwas Kaffeehausgenuss in die eigene Wohnung holen mit der Leysieffer Kaffee Premium Kapselmaschine mit Milchschaumsystem. Als ich den Karton geöffnet habe, strahlte mir die weißglänzende eckige und recht kompakte Maschine entgegen und ich habe mich beim Aufbauen erstmal gefragt, wie und wo dort Milchschaum produziert werden soll. Die Maschine ist wirklich schnell und leicht aufzubauen: man muss die Sicherheitsaufkleber entfernen, den Wassertank einmal gründlich ausspülen, den Stecker reinstecken und schon kann es losgehen, aber halt: Wo kommt denn jetzt die Milch rein?

Im Gegensatz zu meiner vorigen Maschine gibt es nämlich keinen separaten Milchaufschäumer, sondern das System funktioniert über eine Druckwasserdüse, die mit 19 Bar die Milch direkt in der Tasse aufschäumt. Ich gebe ehrlich zu, ohne die Bedienungsanleitung gelesen zu haben wäre ich nie im Leben auf diese Funktion gekommen. Die Maschine hat auf beiden Seiten lediglich zwei Knöpfe: rechts wählt man die Stärke und Wassermenge für den Kaffee/Espresso (50/100ml) und links kann man zwischen zwei verschiedenen Milchschaumvarianten wählen, sprich Cappuccino oder Milchkaffee/ Latte Macchiato. Um einen Latte Macchiato zuzubereiten füllt man einfach 50-60 Ml Milch in eine Tasse, stellt diese unter die Düse, drückt den entsprechenden Knopf und dann erhitzt ein feiner dampfender Wasserstrahl die Milch und schäumt diese zugleich auf. Anschließend wählt man über die rechten Tasten die Intensität des Kaffees an und schon hat man in nicht einmal einer Minute eine Kaffeespezialität zubereitet.

Innovativ oder althergebracht?

Was mir an der Maschine besonders gefällt ist das schlichte und schnörkellose aber dennoch elegante Design, denn diese Maschine passt wirklich in jede Küche. Wenn man die Bedienungsanleitung einmal gut gelesen hat, ist es wirklich ein leichtes in Kürze einen guten Kaffee zuzubereiten. Da ich eine Laktoseintoleranz habe, andere Familienmitglieder aber nicht, ist es auch toll, dass die Maschine nie in Kontakt mit der Milch kommt, da diese sich immer in der jeweiligen Tasse befindet. Somit fällt auch keine zusätzliche Reinigung wie bei externen Milchbehältern an. Die Idee die Milch durch Druckwasser aufzuschäumen gefällt mit prinzipiell gut, aber leider verwässert das Wasser den Kaffee natürlich ein wenig. Zudem wurde meine Milch nur bei zweimaligem Schäumen wirklich heiß, beim ersten Mal ist sie eher lauwarm, was einige sicher mögen, mir aber zu kalt ist. Wenn man heiße Milch möchte, sollte man diese schon vorher aus dem Kühlschrank nehmen, was aber natürlich die Spontaneität beeinflusst. Der Espresso und der Kaffee schmecken wirklich vollmundig und sind schnell zubereitet. Schön und praktisch ist auch der verstellbare Tassentand, so dass man problemlos verschieden große Tassen und Gläser verwenden kann.

Die Kapseln gibt es nur bei Leysieffer im Laden oder im Onlineshop und man kann auch nur die Originalkapseln verwenden, was ich recht schade finde, da ich mit meiner Nespresso mittlerweile auch andere Kapseln verwenden könnte. Aktuell kann man zwischen 6 verschiedenen Kaffee- und Espressovarianten (48 Kapseln/14 Euro) wählen, wobei mir der Ristretto am besten schmeckt.

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Alles in allem finde ich die Maschine schon innovativ und der Kaffee schmeckt mir auch wirklich gut, aber die Milschaumfunktion konnte mich leider nicht vollends überzeugen, da ich von meinem externen Milschschäumer einfach bessere Ergebnisse gewohnt bin. Für 199 Euro liegt die Maschine im normalen Segment für Kapselmaschinen und wenn noch ein wenig an der Milchschaumfunktion gefeilt wird, glaube ich auch, dass diese stylische und zeitlose Maschine wirklich eine Alternative zu herkömlichen Kapselmaschinen darstellt.

Wenn ihr gerne sehen wollt, wie die Maschine läuft, schaut doch einfach auf meinem Instagram Channel vorbei.

* Ich habe die Kapselmaschine von leysieffer im Rahmen den Supper Blogger Challenge kostenlos zu Verfügung gestellt bekommen. Dies beeinflusst meine kritische Meinung aber keineswegs.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Wie bereitet ihr am Liebsten euren Kaffee zu? Kennt ihr die Firma Leysieffer?