Ferienzeit ist Fitnesszeit – Nice Cream und Co. mit NutriPur (Werbung)

Ihr Lieben,

die letzten Schulwochen sind immer besonders anstrengend, denn irgendwie kommt nicht so wirklich Ruhe rein, zwischen Sonderplänen, Klassenfahrten und Zeugnissen. Aber auch diese Zeit ist nun geschafft und ich freue mich seit Donnerstag über die wohlverdienten Ferien. In den letzten Wochen ist auch in meine sonst so gesunde Ernährung irgendwie keine Ruhe reingekommen, denn bei Einladungen, Feiern und den dazugehörigen Buffets und Drinks fällt es auch mir schwer, immer nur die gesunden Optionen zu wählen.

img_5230In der Ferienzeit habe ich mir nun aber fest vorgenommen, meinen alten Rhythmus wieder zu finden, keine Süßigkeiten und keinen Alkohol unter der Woche zu mir zu nehmen und 2-3 Mal pro Woche Sport zu treiben. Gestern habe ich dann den ersten Schritt gemacht und war seit Jahren mal wieder Inliner fahren – meine Skates habe ich schon 15 Jahre und sie sind immer noch top. Zu Abiturzeiten bin ich jeden Tag 7 km gefahren und konnte gar nicht mehr ohne und gestern habe ich dann eine ausgedehnte 14km Tour gemacht und muss sagen: es hat einfach nur Spaß gemacht. Wenn man dann nach Hause kommt, euphorisch und energetisch vom sportlichen Erfolg, verlangt der Körper ja nach Energie und gerne auch etwas Süßem, aber dank Nutri Purkann ich nun schnell etwas Süßes, Obstiges und vor allem Gesundes snacken und möchte euch heute daher an den mir zur Verfügung gestellten Produkten teilhaben lassen.

*Die Produkte wurden mir kostenlos zum Test zur Verfügung gestellt.

Superfood – „Essen mit Extra“ ist derzeit in aller Munde

img_4988Momentan ist Superfood wohl eines der beliebtesten Searchwords für alle, die mit kleinen Kniffen und Tricks ihre Ernährung optimieren wollen. Aber was ist das eigentlich? Superfood sind eigentlich einfach all jene Produkte, die durch ihre Inhaltsstoffe sogenannte Gesundheitsvorteile erzeugen, seien es Acai-Beeren, die  Antioxidantien enthalten, Chiasamen, die die Verdauung ankurbeln, oder aber auch Moringa-Pulver, das durch natürliche Vitamine die Zellen vor oxidativem Stress schützt. In meiner Küche kommen Zutaten wie Rohkakaopulver, Chiasamen oder auch Beerenfrüchte schon lange vor, auch noch bevor man diese als Superfood deklarierte, ein paar Neuigkeiten habe ich aber dennoch in den letzten Wochen kennengelernt und in meine alltäglichen Rezepte eingearbeitet:

img_4491Erdbeer-Powershake mit Maca-Pulver:

Zutaten:

200 ml Milch

1 EL gefriergetrocknetes Erdbeerpulver

2 TL Maca Pulver

Wenn es draußen warm ist und man einen leckeren Milchshake genießen möchte, diesen aber ohne zuckriges Vanille- oder Fruchteis zubereiten will, kann ich euch nur sehr das leckere Erdbeerpulver empfehlen. Das Pulver wird aus frischen Früchten durch Gefriertrocknung gewonnen und lässt sich super leicht für Shakes, Smoothies aber auch Nachtische verarbeiten. Meine leckere Erdbeermilch habe ich mit etwas Maca- Pulver angereichert. Maca ist eine alte Inka-Knolle und hat vielfältige Wirkungen, unter anderem wird sie auch zur Leistungssteigerung bei Stress und als cholesterinsenkendes Mittel eingesetzt. So bekommt die ohnehin schon leckere Erdbeermilch den extra Kick und wird zu einer wahren Powermilch.

Nice Cream mit Reis-Protein und Erdbeerenimg_5030

Neben dem schon beschriebenen Powerfood gibt es noch eine Sache, die momentan auf kaum einen Instagram-Bild oder in einer Zeitschrift fehlen darf: Nice Cream. Die gesunde und vor allem ganz unkomplizierte Eiscreme aus gefrorenen Bananen ist einfach zuzubereiten, nur mit natürlichem Fruchtzucker angereichert und vor allem so leicht zu variieren. In den letzten heißen Tagen gab es bei uns des Öfteren die unterschiedlichsten Nice Creams und so möchte ich euch heute einmal schnell meine Lieblingsnicecream mit dem extra Protein-Boost vorstellen:

1 gefrorene Banane

1 EL Rohkakaopulver

1 EL Reisprotein

50 ml Milch/Mandelmilch

1 EL Erdbeeren gefriergetrocknet

Wer gerne spontan die Nice Cream zubereiten will, sollte sich einfach immer 1-2 Bananen in Stücke schneiden und in einem Zipp-Beutel einfrieren. Ich habe immer einen Beutel im TK-Fach und kann so nach Bedarf und Lust eine kleine Portion schnell zubereiten. Für die Schokoeiscreme gibt man eine gefrorene Banane in den Thermomix, den Rohkakao und das Reisprotein hinzu und püriert alles kurz auf Stufe 10, bis kleine Krümmel entstehen. Nun kommen noch 50 ml Milch oder auch Mandelmilch hinzu und dann wird alles noch einmal gemixt, bis eine cremige Konsistenz entsteht und fertig ist das super cremige Schokoeis. Als Topping und für den kleinen Crunch habe ich die gefriergetrockneten Erdbeeren genommen, man kann aber natürlich auch all die anderen leckeren gefriergetrockneten Früchte untermischen oder als Topping verwenden.

img_5062Wer es lieber fruchtig mag, kann natürlich auch eine schnelle Erdbeer-Nicecream zaubern, indem der Rohkakao einfach durch Erdbeerpulver ersetzt wird. Die verschiedenen Pulver und Trockenfrüchte von Nutri Pur sind einfach perfekt um Smoothiebowls, Smoothies, Porridge oder eben auch Nice Cream in Sekundenschnelle aufzupeppen und zuzubereiten und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, denn neben den oben erwähnten Proteinen, Superfoods und Früchten gibt es auch noch Spirulina- und Rote Beetepulver, Crunchy Mango, Himbeeren, Ananas und vieles mehr. Wer lieber die salzige Seite kennenlernen möchte, kann sich aber auch tolle Gewürzboxen bestellen, wie zum Beispiel African-Wat mit Huhn oder auch einzeln verpackte Gewürze in wunderschönen schwarzen Keramikdosen.

Mir gefällt der Shop wirklich sehr gut und ich liebe es, wie unkompliziert der Einsatz der Produkte ist und wie vielfältig aber auch die Auswahl an tollen und vor allem auch ungewöhnlichen Gewürzen ist.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Habt ihr auch schon Rezepte mit Superfood getestet? Was ist euer liebstes Powerfood?

 

Gluten- und laktosefreie Joghurtwaffeln

Ihr Lieben,

wer meinem Blog verfolgt, wird dieses Rezept bestimmt wiedererkennen, denn es ist unter den absoluten Favoritenposts auf dem Blog und auch einer meiner Favoriten.

2014-03-23 16.56.31Da ich meine Ernährung zu 99% auf gluten- und laktosefreie Rezepte umgestellt habe (manchmal kann ich Pizza, Pasta und Co. beim Italiener einfach nicht widerstehen 😉 ) habe ich das Rezept nun noch einmal überarbeitet, so dass auch andere „Leidensgenossen“ diese herrlich fluffigen Waffeln mitgenießen können .

Neben heißen Kirschen serviere ich diese kleinen Leckereien auch gerne mit selbstgemachtem Lemoncurd. Das Miniwaffeleisen bekommt man für 10 Euro im Internet und ich finde es ist eine super Alternative zu dem herkömmlichen Waffeleisen, da man das Gefühl hat, bei vielen kleinen Waffeln mehr gegessen zu haben, als bei einer oder zwei großen.

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Zutaten (für 2 Personen)

100 Gramm (fettarmer) laktosefreier Joghurt
100 ml (fettarme) laktosefreie Milch
50 ml Wasser
100 Gramm glutenfreies Mehl (Schaer Universalmehl)
1 Ei
1 TL Backpulver
etwas Stevia/ Süßstoff nach Belieben
Lemoncurd (das Rezept findet ihr auf meinem Blog)
etwas Fett für das Miniwaffeleisen

Zubereitung

Den Backofen zum Warmhalten auf 75° Umluft vorheizen. Die Milch, das Ei und den Joghurt gut verrühren und das Wasser hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver durchsieben und zu der Milch-Joghurt-Mischung geben. Den Teig glattrühren und zuletzt mit Stevia süßen.

2014-03-23 16.57.00Das Miniwaffeleisen vorheizen und je 1,5 EL von dem Teig in das Waffeleisen geben und schöne braune Waffeln ausbacken. Mit dem Miniwaffeleisen bekommt man ca.8-9 Waffeln heraus. Mit einem normalen Waffeleisen ca. 4-5 große Waffeln.

Die fertigen Waffeln mit etwas Steviazucker bestäuben und mit einer Portion Lemoncurd servieren.

Pro Person haben 4 Miniwaffeln ca. 280 kcal und mit dem Lemoncurd kommt man auf insgesamt rund 350 kcal.

Guten Appetit !

 

Blogger Adventskränzchen 2.Advent – Mince Pies for Christmas

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Hohoho ihr Lieben,

mit rasanten Schritten nähern wir uns Weihnachten und ihr habt vielleicht mitbekommen, dass wir 3 Bloggerinnen und 1 Blogger uns dieses Jahr zu einem Blogger Adventskränzchen zusammen getan haben, um euch die Weihnachtszeit zu versüßen .

Am ersten Advent ging es bei der lieben Svenja mit Beautytipps für die Weihnachtszeit und einem tollen Gewinnspiel los, heute bin ich dran und am 3. und 4. Advent folgen Sabine und Olli mit tollen Posts.

img_1366Als Englandbloggerin war für mich von vornherein klar, dass ich euch mal wieder ein wenig die britische Weihnacht näher bringen möchte, denn da gibt es so viele zauberhafte Dinge zu entdecken. In den letzten zwei Jahren waren mein Mann und ich immer über Neujahr in London und haben den ganz besonderen weihnachtlichen Flair genossen, den diese Stadt ausstrahlt: funkelnde Lichter auf der Oxford Street, Wichtel vor Hamleys Toy Shop, Covent Garden im weihnachtlichen Glanz und die zauberhaftesten Dekorationen in den Läden und Cafés, hach. Dieses Jahr schaffen wir es leider nicht, daher versuche ich mir so oft wie möglich England heim nach Lüneburg zu holen und lasse euch heute an lukullischen Freuden teilhaben und zwar an typisch englischen Weihnachtstörtchen: Mince Pies.

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Die Mince Pies haben eine lange Tradition und werden mit dem sogenannten Mincemeat gefüllt, was eigentlich Hackfleisch bedeutet, aber keine Sorge, heutzutage sind die Törtchen süß und nur der Name erinnert noch an die ursprüngliche Zugabe von Fleisch . Schon im Mittelalter haben die Briten kleine Törtchen entweder süß oder aber fleischig gefüllt, die sogenannten Chewette . Bereits im 17. Jahrhundert wurden die Pies traditionelles Weihnachtsgebäck und nach und nach verschwand das Fleisch aus den Törtchen und sie wurden zu süßen Pies, die maximal noch etwas Rindernierentalg zur Bindung enthielten. Was bei uns die Milch und der Keks für den Weihnachtsmann sind, sind in Good Old Britain der Mince Pie und Brandy für Santa Claus.

Zutaten für das Mincemeat

1,5 kg Boskop
100 g getrocknete Cranberries
100 g Rosinen
100 g Sultaninen
55g frischer Ingwer
50 g Orangeat
50 g Zitronat
300 g Rohrohrzucker
Saft und Schale einer Bio-Zitrone
50 ml Apfelessig
1 TL Zimt
1/2 TL Kardamom
je 1/4 TL Muskatblüte, Nelken und Anis
65 ml Weinbrand

Zutaten für den Mürbeteig

300 g Mehl
200 g Margarine
100 g Zucker
1 Ei
eine Prise Salz

Zubereitung

Die Äpfel zunächst schälen und in kleine feine Würfel schneiden oder vierteln und quer in dünne Streifen schneiden. Den Ingwer ebenfalls schälen und fein hacken. Die übrigen Zutaten fein hacken und alles zusammen mit den Gewürzen, dem Zitronensaft, dem Weinbrand, dem Apfelessig und dem Zucker in einen großen Topf geben und einmal kurz aufkochen lassen. Danach die Hitze runterstellen und das Mincemeat bei mittlerer Temperatur etwa 30 Minuten einkochen lassen, bis die Äpfel schön weich aber noch nicht verkocht sind. Dabei gelegentlich umrühren, damit die Mischung nicht anbrennt.

In der Zwischenzeit aus dem Mehl, dem Ei, der Margarine und Salz einen Mürbeteig kneten und in eine Folie eingewickelt in den Kühlschrank zum Ruhen geben.

Wenn das Mincemeat eingekocht ist, kann dieses in 4 mittelgroße Gläser umgefüllt und beiseite gestellt werden, der Rest im Topf ist für die Mince Pies reserviert.

img_1318Als nächstes wird der Ofen auf 180 Grad vorgeheizt, ein Muffinblech gebuttert und mit Mehl bestäubt und dann kann der Teig in zwei Hälften geteilt, auf einer bemehlten Fläche ausgerollt und mit einem Glas (Durchmesser ca. 5-6 cm) rund ausgestochen werden. Die eine Hälfte der ausgestochenen Kreise ist für die Form, die andere Hälfte sind die Deckel.

Die runden Teigstücke in die Förmchen geben und so hochziehen, dass der Teig bündig mit der Form abschließt. Je einen EL Mincemeat in die Kuhle geben und dann mit einem weiteren ausgestochen Kreis abdecken. Mit einer kleinen Kuchengabel kann man den Rand mit dem Deckel durch Eindrücken verbinden und wenn noch Teig über ist, kann man daraus kleine Sterne für die Dekoration ausstechen. Die Pies mit etwas Milch oder einem verquirlten Eigelb bestreichen und bei 180 Grad auf mittlerer Schiene rund 30 Minuten backen.

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Traditionell werden die Pies mit Brandy Butter serviert, aber etwas Puderzucker und ein wenig Vanille Sauce gehen natürlich auch.

Das übrige Mincemeat hält sich im Kühlschrank rund 3 Monate und kann entweder zum Füllen von Gebäck aber auch als eine Art Chutney für Fleisch verwendet oder natürlich an liebe Freunde und Verwandte verschenkt werden.

 

Merry Christmas,

 

eure Nostalgiaqueen

 

Was ist euer liebstes Weihnachtsgebäck?

Sünden- und glutenfreie Low Carb Pizza mit Ziegenkäse, Feigen, Honig und Rosmarin

Ihr Lieben,

nach einem Monat in den USA war meine Sehnsucht  – daheim wieder angekommen –  nach gesundem Essen, Salat und frischen Gerichten recht groß . Wir haben lecker in den USA gegessen, keine Frage, aber unsere Grundnahrung bestand rein kostentechnisch und auch auf der Durchreise doch vielfach aus Tacos, Sandwiches und Orange Chicken. Zuhause angekommen, habe ich meine Ernährung wieder auf meine ursprüngliche Diät umgestellt, was bedeutet viel Gemüse, wenig mageres Fleisch und vor allem viele leckere Salate.

IMG_9888Mindestes einmal in der Woche – in stressigen Zeiten auch mehrmals – überfällt aber auch mich der Heißhunger auf Pizza, so dass ich des öfteren den Kampf zwischen Pizza bestellen und selber kochen ausfechte und oft genug verliere ich 🙂 Vor einigen Wochen habe ich dann aber durch Zufall den Lizza Low Carb Pizzateig* im Kühlregal gefunden und musste ihn einfach ausprobieren, denn es ist ohnehin schwierig genug, eine glutenfreie und leckere Pizza zu finden. Gesagt getan und was soll ich euch sagen: Ich gewinne nun jeden Kampf gegen den Pizzaservice, denn viel lieber mache ich mir mittlerweile meine eigene gesunde Pizza, in verschiedenen Varianten und – mit Abstand der beste Effekt – ganz ohne schlechtes Gewissen. Hier nun mein gluten- und laktosefreies Lieblingsrezept, das es gleich mehrfach in den letzten Wochen gab:

* Ich kaufen den Teig selber und werde nicht gesponsert, dennoch möchte ich die Erwähnung gerne als Produktplatzierung deklarieren. 

Low Carb Pizza mit Ziegenkäse, Feigen, Honig und Rosmarin

Zutaten für 2 Personen

einen Lizza Pizzaboden
1 EL Saure Sahne (laktosefrei)
1/2 Rolle Ziegenkäse
3 mittelgroße Feigen
2 Zweige Rosmarin (Alternativ einen halben TL getrockneten Rosmarin)
1/2 EL Honig
eine Messerspitze Maldon Sea Salt
eine Handvoll Rucola
etwas Balsamicoessig
Vinaigrette nach Belieben

Zubereitung

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Zunächst bereitet ihr den Pizza Teig nach Packungsanleitung vor. Den Ofen dazu auf 240Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, diesen von beiden Seiten mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 240 Grad (Ober-/ Unterhitze) 7 Minuten von einer Seite vorbacken.

In der Zwischenzeit schneidet ihr den Ziegenkäse in 1/2 cm dicke Scheiben, schält die Feigen und schneidet diese ebenfalls in dünne Scheiben (etwas unter 1 cm). Wascht den frischen Rosmarin, zupft die Nadeln ab und hackt diese mit einem scharfen Messer.

IMG_9887Wenn der Teig vorgebacken ist, nehmt ihr das Blech aus dem Ofen, wendet den Teig und bestreicht die oben liegende Seite mit der sauren Sahne. Als nächstes legt ihr die Feigenscheiben auf den Teig, so dass dieser vollständig mit Feigen bedeckt ist. Jetzt legt ihr den Ziegenkäse entweder als Scheiben auf die Feigen oder ihr zerbröselt ihn und streut ihn über die Feigen. Zu guter Letzt nehmt ihr den Honig (am besten aus der Drückflasche) und zieht damit Bahnen über den Käse und bestreut alles mit dem Rosmarin und einer Prise Sea Salt.

Die fertig belegte Pizza wird nun bei 240 Grad noch einmal ca. 8 Minuten gebacken und zu guter Letzt toppt ihr den Belag noch mit etwas Ruccola und einem Hauch Balsamico und serviert diese köstliche Low Carb Pizza mit einem bunten Salat und Vinaigrette.

Enjoy,

eure Nostalgiaqueen

Habt ihr schon einmal Low Carb Pizza gegessen? Was ist euer liebste Low Carb Schlemmerrezept? 

A very British Easter recipe – Hot Cross Buns

Ihr Lieben,

zunächst einmal möchte ich euch allen Frohe Ostern wünschen und hoffe, dass ihr ein schönes Osterwochenende im Kreise eurer Lieben verbringt. Obgleich Ostern der höchste christliche Feiertag ist, habe ich das Gefühl, dass dieses Fest des Lichts immer mehr zu einem zweiten kommerziellen Weihnachten wird: die Supermärkte sind voll von Schokohasen, es gibt Osterrabatte in den Läden, in diversen Online-Shops werden Osterspecials promotet und der eigentliche Gedanke des Osterfestes, der Sieg des Lebens über den Tod, ist weit hinter Osterhase und Co. gerückt.

Bei uns in der Familie wird Ostern traditionell gemeinsam mit gefärbten Eiern, einem guten Essen und vor allem Familienzeit verbracht.  Zudem leutet für mich der Ostersonntag auch das Ende der Fastenzeit ein, wobei ich sagen muss, dass mir der Verzicht auf Zucker und Alkohol dieses Jahr erstaunlich leicht gefallen ist und ich wahrscheinlich noch ein wenig weiter darauf verzichten werde, aber nicht mehr so streng wie in den letzten 7 Wochen.

Um meine Liebe zu England und das wichtigste christliche Fest zu verbinden, habe ich heute in aller Frühe ein typisches englisches Ostergebäck Hot Cross Buns gebacken und möchte diese köstliche Spezialität von der Insel gerne mit euch teilen. Den Namen haben die kleinen Hefeteilchen von ihrem Mehlkreuz, das natürlich an die Kreuzigung Jesu am Karfreitag erinnerte. Gewürzt werden die Buns mit Zimt, Nelken und Muskat, traditionelle Gewürze, die zur Zeit Jesu zum Einbalsamieren genutzt wurden. Zudem werden die Buns mit Rosinen und gelegentlich auch Zitronat/Orangeat versehen und sind mittlerweile (leider) nahezu das ganze Jahr in England erhältlich.

 

Zutaten

500 g Mehl
75 g Zucker
1 Ei
280 g Milch
40 g Margarine
11 g Trockenhefe
10 g Salz
200 g Sultaninen
25 g Zitronat
25 g Orangeat
1,5 TL Zimt
1/2 TL Nelken
1/2 TL getrockneter Ingwer
eine Messerspitze gemahlener Muskat
1 Päckchen Zitronenabrieb
etwas Sonnenblumenöl
Agavendicksaft (alternativ Golden Syrup)
35 g Mehl
50 ml Wasser
Zubereitung

Zubereitung

Zunächst das Mehl mit den Gewürzen, dem Zitronenabrieb und dem Zucker in einer großen Schüssel vermengen. Anschließend die Trockenhefe und das Salz hinzugeben und in der Mitte eine Mulde formen.

Die Butter und die Milch in separaten Töpfen erwärmen, bzw. zum Schmelzen bringen, und die flüssige Butter sowie die Hälfte der Milch zum Mehlgemisch geben und vorsichtig mit den Händen unterheben. Nun das Ei hinzugeben, weiter mit den Händen alles vermengen und nach und nach die restliche Milch hinzugeben.

IMG_0872Den Teig in den Thermomix geben – oder auf eine bemehlte Arbeitsfläche -, die Sultaninen und das Orangeat und Zitronat hinzugeben und ca. 8 Minuten im Getreidegang kneten lassen, bis ein schöner geschmeidiger Teig entsteht. Den fertigen Teig nun in eine mit Fett ausgestrichene Schüssel geben, mit einem Küchentuch abdecken und ca. 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, wird dieser auf eine bemehlte Arbeitsfläche gegeben und mit den Händen noch einmal kurz durchgeknetet. Dann formt man eine ca. 8 cm dicke Rolle und kann fingerbreite Scheiben abschneiden, die zu kleinen Kugeln geformt werden. Zwei Backbleche mit Packpapier auslegen und die Kugeln auf dem Backpapier leicht flach andrücken. Mit einem Küchentuch abgedeckt oder bei 50 Grad im Ofen noch einmal 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit kann der Ofen auf 220 Grad vorgeheizt werden. Für das Kreuz müssen 50 ml Wasser mit ca. 35 g Mehl glatt gerührt werden. Wenn der Ofen heiß ist und die Buns noch einmal an Größe gewonnen haben, kann man mit einem Löffel vorsichtig ein Kreuz mit der Mehlmischung auf die Buns zeichnen. Wer Probleme mit dem Löffel hat kann natürlich auch einen Spritzbeutel nehmen. Die Buns werden bei 220 Grad ca. 15 Minuten gebacken, bis sie schön golden sind.

Die Buns aus dem Ofen nehmen und mit leicht erwärmtem Agavendicksaft einstreichen, so dass sie einen schönen Glanz bekommen.  Traditionell ist man die Buns einfach mit ein wenig Butter, besonders lauwarm wirklich ein Genuss. Wem die Gewürze aber noch nicht reichen, der kann natürlich auch eine Lemon Curd dazu servieren.

 

Happy Easter,

 

eure Nostalgiaqueen

 

 

Was backt ihr traditionell zu Ostern? Wie feiert ihr Ostern?

Wiener Schmankerl- Österreichische Knoblauchsuppe und Wiener Schnitzel

Ihr Lieben,

jeden Donnerstag verwandelt sich unsere kleine aber feine Altbauwohnung in ein duftendes und dampfendes Bisschen österreichische Heimat, denn dann kommt mein Papa zu Besuch und wir machen es uns bei Schmankerln aus dem Wienerwald gemütlich und schauen österreichische Serien oder Filme (zuletzt Sacher, heuer Braunschlag. Sehr zu empfehlen).

Letzte Woche gab es zum ersten Mal selbstgemachte Knoblauchsuppe, denn die essen wir in Österreich immer im Wirtshaus als Vorspeise und selbst wenn man kein riesiger Knoblauchfan ist, schmeckt diese Suppe einfach herrlich und überhaupt nicht so, wie man es sich vielleicht vorstellen mag. Als Hauptgang gab es dann standesgemäß ein echtes Wiener Schnitzel vom Kalb mit Erdäpfeln (Kartoffeln) und dem besten Gurkensalat nach dem Rezept meiner Oma.

Zutaten für die Knoblauchsuppe (3-4 Personen)

2-3 kleine Schalotten
1 1/2 Knollen Knoblauch
30g Mehl
400 ml Gemüsefond
600 ml laktosefreie Milch
2-3 EL Sojasahne
2 Knoblauchzehen extra
Salz
Pfeffer
eine Hand voll glatte Petersilie
2 Scheiben glutenfreies Brot
neutrales Öl oder Margarine zum Anrösten
2 Zweige Thymian

Zubereitung

img_9592Zunächst einmal den Knoblauch und die Schalotten fein hacken und beides getrennt zur Seite stellen. Nun 2 EL Öl oder Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin andünsten bis sie leicht braun sind.  Das Mehl hinzugeben und ganz kurz anrösten und dann mit dem Gemüsefond und der Milch ablöschen und gut verquirlen. Die Suppe ca. 5 Minuten kochen lassen und anschließend den gehackten Knoblauch hinzugeben und weitere 5 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zuletzt noch die 2 extra Knoblauchzehen in der Knoblauchpresse zerquetschen und hinzugeben. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und gehackter glatter Petersilie abschmecken und mit 2 EL Sojasahne verfeinern. Die Suppe vom Herd nehmen und abgedeckt ruhen lassen.

In einer beschichteten Pfanne etwas Fett schmelzen lassen. Die Scheiben Brot in kleine Würfel schneiden und im heißen Fett mit 2 Zweigen Thymian ausbacken. Die fertigen Croutons auf etwas Küchencrepe abtropfen lassen. Die Suppe mit einem Zauberstab pürieren und die Croutons kurz vor dem Servieren auf die Knoblauchsuppe geben.

Echtes Wiener Schnitzel mit Gurkensalat und Erdäpfeln

Wenn ich in Deutschland ins Restaurant gehe und auf der Karte wie so oft „Schnitzel Wiener Art“ lese, muss ich als Halbösterreicherin schon schmunzeln, denn außer dass es sich dabei um Fleisch mit einer Panade handelt, haben diese sogenannten „Schnitzel“ nichts mit dem feinen Wiener Schnitzel gemein. Ein echtes Wiener Schnitzel ist vom Kalb, aus der Oberschale, hauchdünn plattiert und mit einer knusprigen welligen Panade, die sich leicht vom Fleisch abhebt und nicht ein dickes Stück zähes Schweinefleisch in fettiger Panade, ertränkt in einer dieser unsäglichen Soßen um das ganze irgendwie runterzubringen und dann auch noch Pommes dazu. Nein danke! Für all jene, die wirklich mal ein Schnitzel essen wollen, hier nun das Rezept:

Zutaten (für 2 Personen)

2 Kalbsschnitzel á je 150 Gramm
60-70 Gramm Panko Paniermehl
100 Gramm Maismehl oder Weizenmehl
2 Eier
Butterschmalz und Sonnenblumenöl zum Ausbacken

1 Schlangengurke
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL lauwarmes Wasser
2 EL Hesperiden Essig (alternativ Weißweinessig)
Salz
Pfeffer
1/2 EL Zucker oder einen guten Spritzer Süßstoff
Paprikapulver edelsüß
1-2 Knoblauchzehen

Kartoffeln nach Belieben

img_9864Zubereitung

Für den Gurkensalat zunächst die Gurke schälen und mit einer Reibe in feine Scheiben in
eine Schüssel reiben. Die Scheiben ordentlich
salzen und vermengen und beiseite stellen. Für das Dressing den Zucker in eine kleine Schüssel geben und mit dem Essig vermengen, bis sich der Zucker langsam auflöst. Nun das Öl und das lauwarme Wasser hinzugeben und alles gut verquirlen. Zuletzt Salz, Pfeffer und eine gute Prise Paprikapulver sowie 1-2 in der Knoblauchpresse zerquetschte Knoblauchzehen hinzugeben und alles beiseite stellen.

Die Kartoffeln schälen und in reichlich gesalzenem Wasser bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen.

Die Schnitzel auf ein großes Holzbrett legen, mit einem Stück Küchenfolie abdecken und am besten mit einer schweren (eisernen) Pfanne plattieren. Wichtig dabei ist, die Pfanne beim Plattieren zu einem hinzuziehen und nicht einfach platt auf die Schnitzel zu schlagen. Wenn die Schnitzel etwas mehr als einen halben Zentimeter haben, sind sie perfekt und können auf beiden Seiten leicht mit Salz gewürzt werden. Drei tiefe Teller bereitstellen und in den ersten das Mehl gaben, in den zweiten die beiden Eier geben und verquirlen und in den dritten Teller das Pankomehl. Die Schnitzel nun zuerst sorgfältig im Mehl wenden, gut andrücken und schauen, dass alle Stellen bedeckt sind und vor dem Eierbad das überschüssige Mehl sanft abklopfen. Die mehlierten Schnitzel im Ei und anschließend im Pankomehl wenden und dieses auch wieder sanft andrücken. Die panierten Schnitzel beiseite legen, bis das Fett erhitzt ist.

In der Zwischenzeit die Gurken in ein Sieb schütten und gut ausdrücken, so dass das ganze Wasser abläuft. Die Gurken nun in eine Schüssel geben, das Dressing schnell noch einmal aufquirlen und über die Gurken geben und mit ein wenig Paprikapulver bestreuen.

img_9862Reichlich Butterschmalz und Öl in einer gußeisernen Pfanne erhitzen und mit einem Zahnstocher oder Holzlöffel testen, ob das Fett heiß genug ist (wenn sich am Holz Bläschen bilden hat das Fett die richtige Temperatur). Die Schnitzel nun am besten einzeln in das Fett geben (die Schnitzel müssen fast bedeckt sein) und die Pfanne ein wenig schwenken. Während des Backens die Schnitzel mit einem Löffel mit dem heißen Fett nappieren und erst wenden, wenn der Rand schön goldig braun ist. Bei diesen dünnen Schnitzeln reichen meist 3 Minuten von jeder Seite. Das Begießen mit dem Öl sorgt für schöne Blasen am Schnitzel, die meiner Meinung nach essentiell sind. Die Schnitzel aus der Pfanne kurz auf einem Küchentuch abtropfen lassen und dann sofort servieren.

Die Kartoffeln abschütten und die noch heißen Schnitzel mit dem Gurkensalat und etwas Preiselbeeren sowie einer Zitrone auf dem Teller anrichten.

An Guadn!

Eure Nostalgiaqueen

Habt ihr schon einmal Original Wiener Schnitzel gegessen? Was ist euer Lieblingsschmankerl?