Christmas is coming – dreierlei Minigugel und das zauberhafteste Geschirr von Miss Étoile

Ihr Lieben,

wieder ist eine ganze Weile vergangen, in der ich nichts geschrieben habe, was daran liegt, dass ich mitten in den Bewerbungen stecke und die letzten zwei Wochenenden in London war. Vor zwei Wochen hat mich ein ganz wunderbares Paket von der dänischen Firma Miss Étoile erreicht, für das ich mich zunächst einmal ganz herzlich bedanken möchte. Auf allen möglichen Blogs und in zahlreichen Zeitschriften habe ich stets die märchenhaften Tassen, Teekannen, Étagèren und Accessoires von Miss Étoile bewundert und habe mich unendlich gefreut, dass ich mir netterweise kostenlos ein paar traumhaft schöne Teile aussuchen durfte, um darüber auf meinem Blog zu berichten.

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Da mein Blog sich ja schwerpunktmäßig mit Food- und Lifestyle beschäftigt, möchte ich in diesem Blogpost auch beides kombinieren und euch sowohl drei super leckere weihnachtliche Rezepte vorstellen als auch mein neues Geschirr präsentieren und als Sahnehäubchen könnte ihr sogar noch 2 Gutscheine für den Miss Étoile Shop gewinnen, es lohnt sich also, bis zum Ende zu lesen.

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Miss Étoile – Die Kollektion Les Yeux

Die Auswahl in dem wunderschönen Miss Étoile Shop fiel mir wirklich gar nicht so leicht, denn eigentlich mag ich alle Designs: seien es schwarze Punkte auf weißem Grund, rosane Herzen, klassische schwarze oder rosane Streifen, oder gar die golden schimmernden Kannen und Tassen. Ein Design hat es mir aber besonders angetan, da es mich an meine Kindheit und einen meiner liebsten Disney-Charaktere erinnerte: Madame Pottine. Ich mochte diese fröhlich singende Teekanne immer schon und fand sie soooo zauberhaft. Als ich dann die Kollektion Les Yeux entdeckte, war mir klar, dass ich dieses Geschirr haben muss. Wie der Name schon sagt, haben die Tassen, Kannen, Zuckerstreuer und und und, alle aufgemahlte Augen (franz. yeux) und strahlen uns mit langen schwarzen Wimpern, rosanen Wängchen und ganz zauberhaften Details an. Ich habe mich für die Teekanne Les Yeux (Schwarz/Gold; Preis 47,90) entschieden, mit edlen goldenen Tupfen am Deckel und einer goldenen gemalten Troddel, die seitlich runterhängt. Mit dieser Kanne serviert man einen klassischen schwarzen Tee doch noch einmal lieber und wo könnte man den Tee besser einschenken, als in die herzallerliebsten Henkeltassen (je 14,90), die einem mit ihren ebenfalls liebevollen Details jeden Schluck versüßen. Wem es dann noch nicht süß genug ist, der kann sich auf sein Gebäck mit dem passenden Puderzuckerstreuer –  der aus Glas ist und durch seine Füllung aus feinstem Staubzucker dann in weiß erstrahlt –  sein Gebäck versüßen (6,90). Als weiteres Highlight und perfekt für meine Minigebäckstücke – seien es Minigugelhupfe oder Cupcakes  –  habe ich diese ganz entzückende Miniétagère erhalten (9,90), auf der man seinem/r Liebsten stilvoll und mit ganz viel Charme ein selbstgebackenes Stück Kuchen oder eben Gebäck perfekt servieren kann.

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All diese zauberhaften Teile und noch mehr wunderbares Geschirr, aber auch Deko, Papierspaß oder Muffinförmchen und Backutensilien kann man in dem Online Shop von Miss Étoile bestellen. Es ist aber Vorsicht geboten, denn wenn man einmal in diese wunderbare und gar märchenhafte Welt eintaucht, dann möchte man zunächst den ganzen Shop leer kaufen, weil einfach alles zu schön ist. Aber auch, wenn man es dann geschafft hat, sich nur ein paar Teile auszuwählen, wird man schnell merken, dass es einen immer weider in den Shop zieht, denn die zauberhaften Teile machen das Backen und Servieren einfach um so viel schöner, dass man gar nicht genug davon bekommt.

Drei weihnachtliche Minigugelhupfe

Da so langsam die Weihnachtszeit mit schnellen Schritten Einzug erhält – worauf ich mich ganz besonders freue –  dachte ich mir, zu dem leckeren schwarzen Tee, den ich in meiner neuen Teekanne und den schönen Tassen serviere, muss ich unbedingt etwas backen, dass ich auf der Miniétagère servieren kann und mit dem Puderzuckersteuer mit zuckrigem Schnee berieseln kann und was passt da besser als Minigugelhupf?! Ich habe ja bereits mehrfach verschiedene Rezepte für Gugelhupf hier veröffentlicht und nehme fast immer den gleichen Teig, so auch dieses Mal. Für die drei verschiedenen Sorten müsst ihr einfach den Teig für die Minigugel (ohne die Bananen und die Schokolade) doppelt machen (nicht wundern, den Eierlikör schmeckt man nicht mehr, der ist nur für die Fluffigkeit) und dann in 3 einzelne Schüsseln umfüllen. Die Backzeit und Zubereitung sind genau gleich, ihr braucht nur eine zusätzliche Silikonform für Minigugel. Anschließend werden die einzelnen Teige mit leckeren Zutaten versehen und so entstehen zimtig-schwipsige Glühweingugel, fruchtige-nußige Apfelstrudelgugel und zu guter Letzt klassisch- fruchtige Christstollengugel.

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Zimtig-schwipsige Glühweingugel

eine kleine Tasse Glühwein
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 Messerspitze Zimt

Für die Glasur:

50 g weiße Kuvertüre
rote Lebensmittelpaste von Wilton

Zubereitung:

Die Zutaten einfach unter den Teig rühren und in die gefettete und mit Mehl ausgestäubte Backform füllen. Nach dem Backen abkühlen lassen und die weiße Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und mit einer kleinen Messerspitze Lebensmittelpaste rosa färben. Die Gugel kopfüber in die Schokoalde dippen und dann abkühlen lassen.

Fruchtige-nußige Apfelstrudelgugel

ein großer Apfel in ganz feine Stücke geteilt
20 g gehackte Mandelblättchen
20 g zerkleinerte Rosinen
1 Teelöffel Zimt
4 g Vanillezucker

Zubereitung:

Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in ganz kleine Stücke schneiden. Die Mandelblättchen und die Rosinen mit einem großen Messer fein hacken und alles gemeinsam mit den Gewürzen unter den Teig rühren und ebenfalls in die Backformen füllen. Nach dem Backen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Klassisch- fruchtige Christstollengugel

20g Orangeat fein gehackt
20g Zitronat fein gehackt
20 g gehackte Mandelblättchen
20 g zerkleinerte Rosinen
1 Teelöffel Lebkuchengewürz (alternativ Zimt und Hirschhornsalz)
1 Messerspitze Nelken
4 g Vanillezucker

Zubereitung:

Alle Zutaten fein hacken und mit den Gewürzen unter den Teig rühren. Nach dem Backen abkühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.

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In kleinen weihnachtlichen Tütchen verpackt sind die Gugel ein super Geschenk, als Mitbringsel oder zu Nikolaus für besonders liebe Menschen. Ich esse die Gugel am liebsten als kleine Schnabbulei zu Earl Grey Tee mit Milch, aber auch zum Kaffee als kleiner Happen sind sie wirklich herrlich.

Gewinnspiel

Wie versprochen, verlose ich hier noch 2 Gutscheine für den Miss Étoile Shop, damit auch ihr euch etwas Zauberhaftes aussuchen dürft. Was müsst ihr dafür tun? Folgt mir und Miss Étoile auf Facebook, Instragram (oder meinen Blog) und schreibt mir als Kommentar unter diesen Post, welches Teil ihr euch gerne aus dem Miss Étoile Shop aussuchen würdet und was ihr darin backen oder servieren würdet. Bitte schreibt in dem Kommentar auch, über welchen Kanal ihr uns folgt. Unter allen Kommentaren werden dann zwei Gewinner gezogen, die unter diesem Blogpsot informiert werden. Ihr könnt bis zum 6. Dezember um 24 Uhr an dem Gewinnspiel teilnehmen. Also seid dabei!

 

Alles Liebe,

 

eure Nostalgiaqueen.

 

P.S Vielen vielen lieben Dank noch einmal an Miss Étoile , die mir die tollen Waren kostenlos zur Verfügung gestellt haben!

Wiener Apfelstrudel – Leichter(er) Wintergenuss mit Stevia

Vor Kurzem hatte ich das große Glück, Steviazucker von SweetFamily Nordzucker testen zu dürfen. Ich kannte Stevia schon, war aber bis dato immer sehr skeptisch, ob das mit der Süße, der Dosierung etc. so klappen würde, wie ich mir das vorstelle.

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Was ist Stevia?

Stevia ist seit knapp zwei Jahren immer häufiger in den Regalen und in Lebensmitteln zu finden. Es gibt Marmeladen mit Stevia, Soft-Drinks und auch Bonbons. Stevia ist eine super Alternative zu herkömmlichem Zucker. Der Zucker wird aus der Stevia-Pflanze (Stevioglycoside) gewonnen und ist somit im Gegensatz zu künstlich produziertem Süßstoff ein reines Naturprodukt. Der aus den Steviablättern gewonnene Extrakt ist meist sehr süß und nur schwer dosierbar und kann daher nicht wie herkömmlicher Zucker verwendet werden. Die Steviasüße ist 200-300 mal stärker als die gleiche Menge Zucker.

Das Gute an dem neuen Steviazucker von SweetFamily ist jedoch, dass hier herkömmlicher Zucker und Stevia kombiniert wurden, so dass man den Steviazucker wie normalen Zucker zum Backen, Kochen und Süßen einsetzen kann. Auch in der Anzahl der Kalorien schlägt sich der Einsatz von Stevia nieder. Das Gemisch hat rund 50% weniger Kalorien als reiner Zucker. Auch Allergiker können den Steviazucker nutzen, denn er ist frei von Gluten und Laktose. Die Hälfte an Kalorien spart man dadurch, dass immer nur die Hälfte der angegebenen Zuckermenge durch Steviazucker ersetzt wird, da die Süßkraft doppelt so stark ist.

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Backen und Kochen mit Stevia

Zum Glück war in meinem Paket ein kleines Rezeptheft von SweetFamily mit „Leichten Weihnachtsrezepten“ sowie ein weiteres Blatt mit drei köstlichen Rezeptvorschlägen. Auf der Seite von SweetFamily kann man sich noch mehr Rezepte direkt als PDF runterladen. Außerdem kann man wunderschöne Etiketten erstellen und drucken, um so seine selbstgemachten Marmeladen und Plätzchen hübsch zu beschriften und verpacken.

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Da ich gerade von einer lieben Kollegin 4 Kilo allerfeinste Äpfel aus dem eigenen Garten bekommen hatte, dachte ich mir, ich probiere direkt mal das Apfelstrudelrezept aus.

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Apfelstrudel hat in meiner Familie eine lange Tradition. Schon meine Wiener Großmutter hat bei jedem Besuch den herrlichsten Apfelstrudel gebacken und auch mein Papa steht ganz in dieser österreichischen Tradition und hat jedes Jahr zum Beginn der Weihnachtszeit die Küche okupiert, das Strudelbrett rausgeholt und uns komplett verbannt, denn Strudel kann nur eine Person machen. Angezogen von dem Duft nach Zimt, Korinthen und Äpfeln schlichen meine Schwester und ich ungeduldig vor der Küche rum, versuchten auf den Teig zu lünkern, um zu sehen ob dieser schon fertig ist, schauten immer wieder neugierig auf den Ofen, ob dieser schon vorgeheizt war und waren glücklich als wir sahen, dass die Vanillesauce köchelte und die geschmolzene Butter fast alle war, denn das bedeutete, dass der Apfelstrudel bald fertig sein musste.

Wenn Apfelstrudel zubereitet wurde, war dies eine Ganztagesaufgabe, denn mein Vater machte stest 6-7 Strudel, die dann (bis auf einen zum direkten Verzehr) eingefroren und an den Adventswochenenden aufgetaut wurde. Gemeinsam mit Vanillesauce, Tee, Sahne und Kandis sowie original Wiener Staubzucker wirklich ein Hochgenuss.

In Wien erzählt man sich die Legende, dass der Strudelteig so dünn „gezogen“ werden muss, dass man eine Zeitung drunter legen und diese lesen kann. Strudelteig darf man überhaupt nur ziehen, Rollen wäre ein Hochverrat. Mein Vater beherrscht diese Kunst wahrlich wie kein anderer und so kann ich stolz behaupten, dass der Strudel meines Vaters (und meiner lieben Oma) für mich der weltbeste Apfelstrudel ist.

Dennoch wollte ich einen Versuch wagen und die bekannteste aller Wiener Mehlspeisen selbst einmal zubereiten. Da die Weihnachtszeit ja ohnehin eine Zeit des Schlemmens und Naschens ist, kam mir der Steviazucker sehr gelegen. Herrlichen Apfelstrudel genießen und dabei auch noch (fast) kein schlechtes Gewissen haben 🙂

Zutaten

Für den Teig

300 g Weizenmehl, Type 500

1 Prise Salz

100 ml warmes Wasser

1 Ei (Größe M)

50 ml Speiseöl

1 EL ÖL

2 EL Mehl zum Bestreuen

30 gr Butter oder 2 EL Milch zum Bestreichen

Für die Füllung

1 kg Äpfel

40 g SweetFamily SteviaZucker

60 g Rosinen

50 g Mandeln

1/2 TL Zimt

40 g Butter

50 g Semmelbrösel

30 g Semmelbrösel für den Teig

Zubereitung

Den Backofen auf 180 ° Umluft vorheizen. Für den Teig alle Zutaten in einer Rührschüssel mit den Knethaken des Handmixers zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel formen, dünn mit Öl bestreichen und anschließend in Klarsichtfolie gewickelt für 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Für die Füllung werden die Äpfel geschält, entkernt und mit einer Reibe in feine Scheiben gerieben. In dem Rezept von SweetFamily stehen zwar Würfel, aber der echte Wiener Apfelstrudel ist für mich immer mit dünnen Apfelscheiben. Das kann aber natürlich jeder für sich entscheiden. Während des Raspelns die bereits geraspelten Äpfel mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit diese nicht so schnell braun werden. Die Äpfel anschließend mit SweetFamily SteviaZucker, Rosinen, Mandeln und Zimt vermischen. Bei mir kommen die Semmelbrösel auch bereits unter die Äpfel.

Ein Küchentuch auf die Arbeitsfläche legen und dünn mit Mehl bestreuen. Den Teig ebenfalls mit Mehl bestreuen und auf 20 x 30 cm ausrollen. Jetzt kommt der schwierige Teil, denn der Teig muss auf 40 x 60 cm dünn ausgezogen werden. Sollte der Teig Risse bekommen, können diese geflickt werden.

Zuletzt die Butter schmelzen, den Teig damit bestreichen und die 30 g Semmelbrösel darauf streuen. Die Füllung auf dem vorderen Teil verteilen und etwas andrücken, so dass eine dicke Rolle entsteht. Den Teig mit Hilfe des Tuches zu einem Strudel aufrollen und die Ränder des Teiges umlegen, so dass die Enden geschlossen sind (auf dem Bild seht ihr dieses auch). Den Strudel vorsichtig auf Backpapier rollen und auf ein Backblech ziehen.

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Die 30g Butter schmelzen und den Strudel mit der geschmolzenen Butter (nur ein wenig) oder der Milch bestreichen. Bei 180° muss der Strudel nun 50 min backen. Wenn ihr euch für die etwas fettere (aber auch leckerere) Variante mit der geschmolzenen Butter entscheidet, müsst ihr die Butter während des Backens flüssig halten und den Strudel ca. alle 10 Minuten einstreichen, damit er schön knusprig wird.

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Den heißen Strudel in Stücke schneiden und nach Belieben mit Vanillesauce und Staubzucker servieren.

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Guten Appetit!

Habt ihr schon einmal mit Stevia gekocht oder gebacken ?