Von duften Düften und britischer Bräune – Produktblogger Lounge in Paderborn

Ihr Lieben,

gestern war ich zum ersten Mal zur Produktblogger Lounge in Paderborn eingeladen, die die liebe Jenny jedes Jahr organisiert, und war schon total gespannt, was mich und zahlreiche andere Blogger dort erwarten würde. Die Anreise von Lüneburg nach Paderborn ging dank guter Musik im Auto und freier Fahrt zügig und so kam ich gegen 10.30 am Aspethera Hotel an, wo bereits einige Blogger draußen gemütlich miteinander plauschten und wie ich gespannt auf den Beginn der Lounge warteten.

Die Vorträge

IMG_9996.JPGNeben der Vorstellung neuer und schöner Produkte bietet die Lounge auch einen entscheidenden Mehrwert im Vergleich zu vielen rein auf Präsentation neuer Waren ausgelegten Veranstaltungen, denn Jenny lädt Gastredner ein, die uns aus verschiedenen Perspektiven wichtigen Input zu blogrelevanten Themen gegeben haben. Angefangen hat Thorsten Ising, ein Social Media Experte der ersten Stunde, der uns über die Bedeutung, Platzierung und Auswahl von „Keywords“ informiert hat und mir persönlich viele neue und interessante Aspekte hinsichtlich der sonst oft willkürlich und nicht bedacht gewählten „Schlagworte“ und deren Nutzung für eine bessere Auffindbarkeit und ein höheres Ranking meines Blogs offenbart hat. Weiter ging es dann mit einem für mich mindestens genauso spannenden Thema – da mein Mann viel im Bereich Markenbildung arbeitet – und zwar mit Markenrecht und Thomas Gerling, der uns nicht nur allerlei interessante Fälle von Markenrechtsverletzung und Markenrechtsverlust vorgestellt hat, sondern uns auch in das Thema Marke per se eingeführt hat.

Die Firmen

Nach den wirklich spannenden Vorträgen und einem leckeren und gesunden Mittagessen, präsentierten sich nun die drei Firmen, die extra für die Lounge angereist waren: Via Vida Cosmetics, Les Senteurs Gourmandes und St. Moriz.

Die erste im Bunde war Elke, die Gründerin der Kosmetikmarke Via Vida. Im Gegensatz zu vielen anderen Marken entstand diese von 8 Frauen betreute Firma nicht mit dem Wunsch ausschließlich Geld in der Beautybranche zu verdienen, sondern aus der Unzufriedenheit mit anderen Produkten, die die Gründerin in ihrem vorigen Job als Nagelexpertinnen verwendet hatte. Entstanden ist die teilweise vegane Marke Via Vida Cosmetics, die sich auch an den Endverbraucher richtet, ihren Hauptmarkt aber bei Nagelstudios und in der professionellen Kosmetik sieht. Besonders interessant waren für mich die Reinigungsschwämme für unterschiedliche Hauttypen aus der Konjak-Wurzel sowie die rein pflanzlichen Öle. Mein nostalgisches Herz schlug natürlich bei der Black Beauty Box höher, die exklusiv designt wurde und einen wunderbaren schwarz-weiß Vintage-Look hat.

Nach dieser Präsentation und ausgiebigem Testen am Stand kam mein persönliches Highlight: die Düfte der französischen Firma Les Senteurs Gourmandes. Wenn jemand wirklich hinter seinen Produkten steht und diese mit viel Humor und noch mehr Begeisterung an die Frau bringen kann, dann ist das Ralf. Die herrlichen Düfte sind mit einer höchstmöglichen Konzentration an Naturdüften produziert und basieren alle auf dem Duft der Vanille oder dem teuersten und wohl aufregendsten aller Düfte dem Oud. Ich habe mich eifrig durch all die herrlichen Nuancen geschnuppert, von Vanille Orientale über Rose bis hin zu Abricot. Die Vanilledüfte (28,50 Euro/100ml) sind in 4 Duftklassen unterteilt, die den liebevollen und individuellen Charakter des Unternehmens wiederspiegeln: Kindheitserinnerungen, Vanille Traditionelles, der Obstgarten und das Reisetagebuch. Mein absoluter Favorit war der Vanille Oriental Duft, der einen mit der sinnlichen Note zarter Vanille und dem myteriösen fremdländischen Duft von weißem Moschus in 1001 Nacht verzaubert.  Neben den Düften gibt es aber auch noch eine Reihe von langanhaltenden Bodylotions, zu jeder Duftfamilie je eine Lotion, sowie Seifen und Bodysprays. Mich haben die Qualität und auch das Verpackungsdesign wirklich überzeugt und ich freue mich schon auf weitere Dufterlebnisse mit Les Senteurs Gourmandes. 

Abschließend ging es von Frankreich in meine zweite Heimat England, denn die Selbstbräunermarke St. Moriz kommt anders als der Name sagt aus dem self-tanning Land überhaupt: England. Wer schon einmal in Leeds oder Newcastle war, weiß, dass die Vorurteile von blassen Engländern hier nicht zutreffen, denn hier ist Selbstbräuner ebenso wie Hair Extensions ein Muss. In Deutschland genoß die „Bräune aus der Tube“ bis vor wenigen Jahren einen zweifelhaften Ruf und war ähnlich verpönt wie die „Solariumsbräune“. Mit einem zunehmenden Gesundheitsbewusstsein aber auch hoch entwickelten Produkten wie denen von St. Moriz, die eben nicht mehr den typischen Bräunungscremegeruch haben, die Anwender nach der Einwirkzeit mit fleckigen und teils orangenen Hautpartien in eine Art Schockstarre verfallen lassen und unnatürlich aussehen, ist die „gesunde Bräune“ salonfähig geworden und ich muss sagen, ich bin schon sehr gespannt, nach dem herbstlichen Rhodosurlaub die verblasste Bräune auf schnelle und gesunde Weise mit dem Selbstbräunungsmousse zurückzuholen.

Zum Abschluss gab es neben all den tollen Dingen die wir ausprobieren und mitnehmen durften noch eine kleine aber feine Goodie Bag mit veganen Hautcremes von Styx und einem Gutschein für den Kettenshop NamesForever, den ich euch in Kürze vorstellen werde. Ich bedanke mich vielmals bei Jenny für die tolle Organisation, den Rednern für die informativen und spannenden Vorträge und den Firmen für die Präsentationen und die netten Gespräche mit den Vertretern und würde mich freuen, die Mitblogger vielleicht im nächsten Jahr wiederzusehen.

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Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was ist euer Lieblingsherbstduft? Seid ihr auch ein Vanille-Duft-Fan?

 

Duschnummer 70

Die letzten Wochen hatte ich einfach unfassbares Glück wenn es um Produkttests ging, denn die Päckchen trudelten nur so ins Haus (mein Dank gilt dem Postboten, der bestimmt bald wahnsinnig wird, wenn das nicht wieder abnimmt 🙂 ).

Wieder einmal durfte ich also dank http://www.der-beauty-blog.de/ und www.beautytesterin.de ein tolles neues Produkt testen: Duschnummer 70!

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Der Duschnummer Schaum kam in einer langen Pappröhre in knallig pinkes Papier eingewickelt und machte mir gleich beim Auspacken Spaß.

Wenn man die Flasche anschaut, denkt man zunächst an ein Deo oder irgendein anderes Spray. Die Flasche ist sehr handlich, in der Mitte ein wenig schmaler, so dass man sie gut greifen kann.

Insgesamt gibt es von Duschnummer 6 verschiedene Düfte: 01 duftet nach Thymian, 10 nach Schoko-Kaffee und Caramel ( das wäre ja auch was für mich als Chocaholic und Kaffeesüchtige), 12 duftet nach Citrus und Minze, 20 nach schwarzen Kirschen, 21 ist ein purer frischer Duft und zu guter Letzt 70, mein Duft, der nach Pink Grapefruit riecht!

Erster Eindruck

Die Idee eines Duschschaums ist nicht neu, denn das gibt es bereits in farbig für Kinder, oder auch für Erwachsene von der Hausmarke dm´s: Balea. Neu und erfrischend fand ich allerdings die Idee, die hinter den Duschen steckt, denn zu jeder Duschnummer gibt es eine Geschichte. Meine Duschnummer 70 beispielsweise trägt den Untertitel „The Seventies“ und wird auf der Duschnummer Homepage wie folgt beschrieben:

The seventies – Bunt und intensiv. Erlebe das Flair der wilden Siebziger mit Plateauschuhen und Discokugel. Spüre das Flimmern auf
Haut & Haar und das Discofever kann beginnen!
Gönne dir die Frischebombe aus dem fruchtigen Duft von Limonen und Cranberries unserer DUSCHNUMMER 70.

Auch zu den anderen Duschnummern gibt es ähnliche short stories, die ich wirklich schön finde.

Die Verpackung

Wie bereits beschrieben liegt die Flasche aufgrund der schmalen „Taille“ gut in der Hand. Der knallig pinke Deckel sorgt für Vorfreude und man kann den Schaum auch super mit wenig Druck dosieren. Durch ein kleines Fenster auf der Rückseite der Verpackung kann man einen ersten Blick auf die pinke Flüssigkeit (die erst durch Schütteln zum Schaum wird) werfen. Die Flasche ist aus VCAN, einem preisgekrönten PET Packmittel, wie ich auf der Duschnummer Homepage erfahren konnte.

Anwendung

Um den Schaum zu erzeugen muss man die Flasche ein wenig schütteln und dann senkrecht halten wie ein Deo. Dann sprüht man sich ein wenig auf die Hand und kann sich damit einschäumen.

Test

Der Schaum kommt sofort aus der Flasche und ist in hellem Pink. Am Anfang ist der Schaum noch schön fluffig, aber sobald man sich damit einschäumt zerfällt er doch sehr schnell und wirkt eher wie ein Gel. Vom Geruch her fand ich meine Duschnummer 70 wirklich super. Ein schöner fruchtig-spritziger Grapefruitgeruch, der sich beim Duschen auch noch ein wenig entfaltet. Leider ist der Geruch nach dem Duschen im wahrsten Sinne des Wortes wie weggespült, was ich sehr schade finde, aber was auch bei teureren Duschgels meist der Fall ist.

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Fazit

Ich finde die Duschnummer Produkte sowohl optisch als auch geruchlich ansprechend. Der Schaum ist schön fluffig, aber verpufft für meine Bedürfnisse ein wenig zu schnell. Für den günstigen Preis von 2,95 nehme ich diesen kleinen Abzug aber gerne in Kauf. Demnächst werde ich sicher nochmal die Duschnummer 10 mit Schoko-Kaffee Geruch testen, denn die zieht mich ganz besonders an. Alles in allem finde ich sind die Produkte wirklich trendy und bringen Freude in das Bad!

Man bekommt die Duschnummer Produkte übrigens bei Globus, Kaufland, Marktkauf, Jawoll und Budni.

Also viel Spaß beim Einschäumen ihr Lieben!