Porridge – Oat so simple

What better way to start a rainy day than with a delicious and warming Porridge?

So langsam verlässt uns der sonnige Frühherbst oder Spätsommer und der Regen kommt zurück. Bei diesem Wetter braucht man etwas, das Magen und Seele wärmt . Das typische Frühstück der Briten ist nach wie vor das berühmt-berüchtigte Porridge. Zarte Haferflocken gekocht in Milch und veredelt mit Früchten, Nüssen oder Sirup.

Meiner Meinung nach hat dieses wunderbare Frühstuck völlig zu Unrecht einen schlechten Ruf. Ursprünglich galt Porridge als Arme-Leute-Essen, da es preiswert und nahrhaft war und lange sättigte. Bei der harten Arbeit auf den Feldern oder in den Fabriken konnte man sich mit Porridge stärken. Seinen Ursprung hat das Porridge in Schottland, wo man auch heute noch in vielen Läden den typischen Porridge-Stirrer (Spurtle) bekommt, einen einfachen Holzstab, mit dem man das Anbrennen des Porridge verhindert.

Porridge zuzubereiten ist denkbar einfach und das Ergebnis wirklich lecker. Für eine Person benötigt man:

Zutaten

50 g zarte Haferflocken

300 ml Milch

1/4 TL Zimt

etwas Zucker oder Süßstoff

3 Pflaumen, entkernt und gewürfelt

etwas Pflaumenmus

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Ich esse mein Porridge am liebsten mit Pflaumen oder Äpfeln. Der Phantasie sind hier aber keine Grenzen gesetzt und man kann Nüsse, Sirup, Marmelade oder auch getrocknetes Obst hinzugeben. In England gibt es Porridge bereits fertig für die Mikrowelle. Meine Lieblingssorte ist eindeutig „Golden Syrup“ von Quaker Oats, aber auch die Porridges von dorset sind wirklich lecker und sooo schön verpackt.

Zubereitung

Die Milch mit Zimt und Zucker in einem kleinen Topf kurz zum Kochen bringen. Die Herdplatte auf mittlere Stufe runterdrehen und die Haferflocken und die Pflaumenwürfel hinzugeben. Gut umrühren, bis alle Haferflocken in der Milch untergehen. Die Haferflocken in der Milch quellen lassen, bis ein dickflüssiger Brei entsteht. Dabei vorsichtig sein, da die Haferflocken schnell anbrennen. Den Herd ausstellen und die Haferflocken noch eine Minute im Topf lassen, damit sie nochmal nachziehen.

Das Porridge in eine Schale geben und nach Wunsch mit Pflaumenmus, Sirup oder gehackten Nüssen garnieren.

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Bei dieser Gelegenheit möchte ich euch auch noch gerne eines meiner absoluten Lieblingsgeschäfte vorstellen: Cath Kidston. Wer Blumen und Vintage-Design mag, der ist in den Läden von Cath Kidston genau an der richtigen Stelle: klassische englische Rosenmuster in verspielten Pastelltönen und Polka Dots zieren die Taschen, Tassen, Teller und Kosmetik der mittlerweile international bekannten Marke.

Ich hatte vor kurzem das Glück, dass es bei TK Maxx ein kleines Köfferchen mit Teller, Schale, Tasse und Eierbecher für 14,99 gab und da habe ich sofort zugeschlagen, da nur wenige Läden in Deutschland diese schönen Sachen führen. Es lohnt sich also, immer mal wieder bei TK Maxx reinzuschauen, denn momentan gibt es dort auch wieder zauberhafte Cath Kidston Tassen für 4,99.

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Wie ihr seht habe ich zu meinem Porridge „typically British“ einen schwarzen Tee mit Milch getrunken. Ein absoluter (wenn auch nicht englischer) Geheimtipp sind die Tees von Ladurée. Dieser Laden, der den Meisten für seine unglaublich leckeren Macarons bekannt ist, bietet auch verschiedene Tees zu einem vernünftigen Preis (bei Harrods oder im Laduree Shop in der Burlington Arcade ab 8 Pfund).

Meine Auswahl fiel heute auf den Tee Marie-Antoinette: schwarzer Tee mit Rosenblättern aromatisiert, dazu das leichte Aroma von Zitrusfrüchten und Honig. Wirklich ein Genuss.

Enjoy your breakfast.

Kennt ihr Porridge und wenn ja, wie esst ihr euer Porridge?

British Nails – I love London

Welcome back !

Die Woche war erneut so ereignisreich, dass ich kaum Zeit hatte mich um einen neuen Blogpost zu kümmern, dabei schwirren schon so viele Ideen in meinen Kopf zu diesem „British October“.

Nachdem ich euch ja in der vorigen Woche die „British Week“ bei Karstadt und ein Rezept für herrlich saure Lemon Bars präsentiert habe, geht es heute um das Thema  British Nails.

Ich würde euch gerne meine aktuelle Lieblingsfirma im Bereich Nagellack vorstellen : butter London! Allein schon der Name weckt wunderbare Erinnerungen an London, diese großartige großartigste aller Städte, denn London really is THE place to be!

butter London ist noch eine recht junge Marke und wurde 2005 von der Britin Sasha Muir gegründet unter dem Motto:

We believe in Rock & Roll. Great Britain. And Fashion. Long live colour.

Bei den Farben ihrer Lacke hat butter den hohen Anspruch, sich direkt an den Trends der Fashion Weeks London und New York zu orientieren, so dass man sicher sein kann, dass man mit butter Nagellacken stets den neuesten Trend auf seinen Nägeln trägt.

Besonders interessant fande ich, dass butter sich der 3-free Formel verpflichtet hat, so dass diese schönen Lacke schadstofffrei sind :

  • frei von Formaldehyd
  • frei von Menthylbenzol
  • frei vom Weichmacher DBP

In Deutschland gibt es die Marke erst seit kurzem zu kaufen, aber schnell ist die Firma unter Beautyliebhabern und Nagellackjunkies zu einem absoluten Must-have avanciert. Auch optisch sind die Produkte ein Highlight: klares puristisches Design der Flaschen und Tiegel und märchenhafte Muster auf den Verpackungen, die an die wunderbaren floralen Wedgwood Dekore erinnern. Man kann die Produkte direkt bei butter auf der Homepage bestellen, bekommt sie aber auch in einigen exklusiven Parfümerien. Neben den Nagellacken gibt es auch Make Up, Nagelpflege, Pediküre und verschiedene Sets.

Ich hatte das riesige Glück, 4 Nagellacke und einen Cream Blush von butter bereitgestellt zu bekommen, die ich euch nun vorstelle.

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Als erstes möchte ich euch die 2 Nagellacke zeigen, mit den wunderbaren Namen Come To Bed Red und Scoundrel.         Come To Bed Red ist etwas für alle, die es gerne verführerisch rot mögen. Ein sattes knalliges Rot, klar und deutlich ohne Abweichungen ins Orange oder Pink. butter selber nennt dieses Rot der „sinnlichste Rotton der Geschichte“ und ich kann dies nur bestätigen. Auf den Nägeln sieht das Rot wunderbar aus, sinnlich und mit einem Hauch von Nostalgie.

Die zweite Farbe trägt den rätselhaften Namen Scoundrel. Ein Scoundrel ist auf Englisch ein Schuft oder ein Halunke. Jemand dem man mit den perfekten lackierten Nägeln entweder die Augen auskratzen mag, oder dem man mit diesem zauberhaften malvenfarbigen Ton auf den Nägeln die Hand vorhalten will um zu zeigen: nicht mit mir!

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Beide Lacke lassen sich mit dem Applikator super auftragen und glänzen um die Wette. Als Unterlack habe ich den Basecoat Nail Foundation genommen, der meine kleinen Rillen und Unebenheiten gefüllt hat, so dass der farbige Lack schön gleichmäßig aussieht. Der Lack fällt wirklich kaum auf und man kann ihn auch täglich tragen (butter sagt, dass sogar Männer diesen Lack tragen können…). Als Topcoat habe ich den Klarlack mit dem schönen Namen „Hardwear“ aufgetragen. Dieser zaubert nochmal einen schönen Glanz auf die Nägel und versiegelt die Farbe. Hardwear ist zudem ein schnell trocknender Lack, so dass man keine Angst haben muss, nach dem Lackieren unendlich lange zu warten, bis man etwas anfassen darf (jedes mal wieder mein Problem, die ewige Ungeduld).

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Besonders verliebt habe ich mich in die Namen der Nagellacke. Bei butter gibt es nicht einfach rot, grün oder lila. Nein, die Lacke heißen Blowing Raspberries, British Racing Green oder No More Waitie Kaitie. Nicht nur das die Namen schon der Knaller sind, nein, zu jedem Lack kann man auch noch eine kurze und wie ich finde immer originelle Beschreibung lesen. So heißt es bei dem Lack Macbeth:

König von Schottland und Stück von Shakespeare in Personalunion. In beiden Fällen ein klarer Fall von Machtgier und Verrat. Ein orangestichiges Korallenrot, das dich zu schrecklichen Taten verleitet.

Durch diese netten Anekdoten und die einfallsreichen Namen wird der Besuch auf der butter London Homepage zu einem Shoppingerlebnis mit Märchenstunde und bester Unterhaltung. In jeder Ecke und bei jeder Beschreibung findet man etwas Neues und Überraschendes, lacht oder staunt und möchte am liebsten jeden Nagellack in seinen Warenkorb packen.

Neben den Nagellacken habe ich noch einen Cream Blush bekommen, mit dem lustigen Namen Naughty Biscuit (frecher Keks). Das Creme-Rouge ist in zartem Rosa und wird in einem kleinen schwarzen glänzenden Quadrat geliefert, eingepackt in eine innen und außen mit Mustern verzierte Verpackung. Besonders bei Creme-Rouges habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass diese klebrig und nicht wirklich schön auf der Haut sind. Dieses Creme-Rouge ist aber hauchzart und man merkt es kaum beim Auftragen. Einzig der zarte Schimmer auf der Haut verrät, dass man Rouge drauf hat. Ich finde den zarten Rosaton wunderbar für den kalten Herbst, denn bei blasser Haut ist so ein rosiger Ton auf den Wangen immer schön, um etwas Leben ins Gesicht zu zaubern.

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Mich haben die Produkte von butter qualitativ, auch im Hinblick auf die gesamte Gestaltung der Produkte und die liebevollen Ideen, durchweg überzeugt. Einzig der Preis  (Rouge 24 Euro, Nagellacke 18 Euro; Topcoat und Basecoat je 23 Euro) ist natürlich relativ hoch, so dass jeder abwägen muss, ob man bereit ist, dieses Geld auszugeben. Ich liebe schöne Verpackungen und nette Ideen und bin dann immer gerne bereit „etwas mehr“ auszugeben 🙂

Hier nochmal alle Produkte in der Übersicht:

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P.S. Die süßen Postkarten mit Londonmotiven habe ich von einer lieben Kollegin, die diese bei Accessorize gefunden hat.

Welche Nagellacke könnt ihr empfehlen? Kennt ihr noch andere tolle britische Kosmetikmarken ?

Zesty Lemon Bars

Die Sonne scheint und es könnte nicht herrlicher sein hier auf meiner Terrasse. Bei diesem spätsommerlichen Wetter darf auch etwas fruchtig süßes nicht fehlen und so habe ich mich entschieden, heute Zesty Lemon Bars zu machen.

Die Briten lieben zitroniges Gebäck, sei es Lemon Curd auf Scones, Lemon Bars, Key Lime Pies oder orange & lime marmalades. Und da ich ja diese Woche meinen „British October“ gestartet habe, passt dieses Rezept ganz wunderbar zum Wetter, aber auch zum Motto.

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Die Lemon Bars bestehen aus einem wirklich einfachem Mürbeteig und einer fruchtig sauren Füllung. Hier nun das Rezept, welches ich bei der lieben Anna gefunden habe:

Mürbeteig:

150g Mehl
55g Puderzucker
1/4 TL Salz
113 g kalte Butter

Zitronenfüllung:

220g Zucker
40g Mehl
4 Eier
2 TL frisch geriebene Zitronenschale (Bio-Zitronen)
160ml frisch gepresster Zitronensaft (Bio-Zitronen)

Zunächst heizt ihr den Ofen auf 180 ° vor. Dann vermischt ihr das Mehl, den Puderzucker und das Salz. Die Butter in kleinen Würfeln zu der Mehlmischung hinzugeben und mit den Fingern durchkneten. Der Teig sollte am Ende aus kleinen weichen Bröseln bestehen und muss keinen festen Teigklumpen bilden.

Ich nehme für die Lemon Bars eine Tarteform die ich einfette und mit Mehl ausstäube. Jetzt die Mürbeteigbrösel in die Form geben und andrücken, so dass ein fester ebener Teigboden entsteht. Den Boden mit einer Gabel ein paarmal einstechen, damit der Teig nicht hochgeht.

Den Teig bei 180° 20 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Zitronen auspressen und etwas Zitronenschale abhobeln. Ich verwende ausschließlich Bio-Zitronen, da man das meiner Meinung nach geschmacklich merkt. Mehl und Zucker mischen und die Eier hinzugeben. Zum Schluss die Zitronenschale und den Zitronensaft unterrühren und alles gut vermengen. Wundert euch nicht wenn die Füllung sehr flüssig aussieht, sie wird trotzdem schön fest.

Nach den 20 Minuten den Mürbeiteig aus dem Ofen holen (oder am besten das Blech nur etwas rausziehen) und die Zitronenmasse auf den Boden gießen. Den Kuchen für weitere 20 Minuten im Ofen backen. Wenn die Zitronenmasse schön gestockt ist könnt ihr den Kuchen rausholen und ihn nach dem Abkühlen in Stücke oder Bars (engl. Riegel) schneiden.

Die fertigen Bars oder die Tarte mit etwas Puderzucker bestäuben.

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When life hands you lemons, make lemon bars.

Mögt ihr auch so gerne zitroniges Gebäck, oder kommt für euch nur „zuckersüß“ in Frage?