Ein klassisches Sommerdessert als Cupcake – Strawberry and Cream Cupcakes

Ihr Lieben,

es ist Wochenende und damit Backzeit. Da wir heute zu Kaffee und Kuchen eingeladen sind und ich versprochen habe einen Kuchen mitzubringen, lohnt es sich endlich mal wieder Cupcakes backen. Bei Sonnenschein in der Küche hatte ich wirklich Lust auf eine sommerliche Variante meines absoluten Lieblingssommerdesserts: Erdbeeren mit frisch geschlagener Sahne.

Aber woher bekommt man im Frühling Erdbeeren? Recht habt ihr, importierte hellrote Erdbeeren zu überteuerten Preisen kaufen, oder gar TK-Erdbeeren? Nein! Wie ihr wisst, bin ich eine große Befürworterin regionaler und vor allem saisonaler Produkte und so kommen frische Erdbeeren im April nicht für mich in Frage. TK Erdbeeren gingen natürlich, finde ich aber zu wässrig und daher greife ich auf selbstgemachte Erdbeermarmelade zurück. Im letzten Sommer habe ich reichlich Erdbeeren gepflückt und mit Chili und braunem Gelierzucker zu einer herrlich fruchtigen Marmelade eingekocht, die jetzt den Erdbeergeschmack in die Cupcakes zaubert (Wer das Rezept für die Marmelade haben möchte kann es hier nachlesen).

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Um den klassischen Nachtisch auch vollständig in einen Cupcake umzuwandeln, bekommen die kleinen Küchlein eine Haube aus feinster geschlagener Sahne. Hier nun das Rezept:

Zutaten für 12 Cupcakes

110 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
110 g Margarine oder Butter
2 Eier
110 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 EL Wodka
1 gestrichener EL Erdbeermarmelade für den Teig
1-2 EL Marmelade für die Cupcakes
12 halbe kandierte Kirschen
1 Muffinbackblech und 12 Muffinförmchen

200 g Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung

Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen.

Mit einem Handrührgerät die Margarine und den Zucker (inklusive Vanillezucker) schaumig aufschlagen. Nach und nach die 2 Eier hinzugeben und alles zu einer cremigen Masse verrühren.

Das Mehl und das Backpulver vermischen und durch ein Sieb streichen. Die Mehl-Backpulver-Mischung in kleinen Portionen zu der Margarine-Eier-Mischung geben und mit dem Handrührgerät gut unterbreiten.

IMG_7355Zuletzt einen gestrichenen EL Erdbeermarmelade hinzugeben und einen halben EL Wodka (für die Fluffigkeit) untermischen.

Eine Muffinbackform mit kleinen Papierförmchen auslegen (besonders schön sind rot-weiß getupfte oder solche mit kleinen Erdbeeren drauf) und je einen gut gehäuften Esslöffel Teig hineingeben. Bei jedem Muffinförmchen anschließend eine walnussgroße Menge Erdbeermarmelade draufgeben und mit der Rückseite des Löffels leicht in den Teig drücken.

Die Cupcakes bei 180 Grad auf der zweiten Schiene von unten ca. 15-20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Vanillezucker vermengen, kurz mit dem Handrührgerät anschlagen und dann nacheinander die beiden Päckchen Sahnesteif hinzugeben und bei höchster Stufe steif schlagen. Die Sahne abgedeckt in den Kühlschrank stellen, bis die Cupcakes fertig sind.

Wenn die Cupcakes fertig gebacken sind, müssen sie unbedingt vollständig auskühlen, da die Sahne auch bei der kleinsten Wärme einfach schmilzt. Die erkalteten Cupcakes mit der Sahne dekorieren. Ich verwende dafür Einwegspritzbeutel und eine Tülle von Wilton.
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Don´t forget the cherry on top! Als kleiner Hingucker wird die Sahne noch mit einer halben kandierten Kirsche getoppt, aber auch pur sehen die Strawberry and Cream Cupcakes einfach himmlisch aus.

Enjoy your cake,

eure Nostalgiaqueen

Habt ihr ein Lieblingssommerdessert? Wenn ja, welches?

 

 

Mein Transporttipp

IMG_7354P.S. Für den Transport gibt es übrigens tolle Boxen bei Poundland in England, für nur 1 Pfund! Also schaut mal bei eurem nächsten Englandbesuch in diesem Schnäppchenparadies vorbei.

 

Eine neue Weihnachtstradition – Delicious Christmas Pudding

Ihr Lieben,

gerade erst ist das neue Jahr angebrochen und somit will ich endlich meinen ersten Post in 2015 für euch schreiben. Ich wollte schon in den letzten Tagen etwas veröffentlichen, aber nach den furchtbaren Ereignissen der letzten Wochen in Paris konnte ich mich nicht wirklich durchringen etwas zu schreiben, da mir das Bloggen auf einmal so sinnlos erschien, im Vergleich zu dem unglaublichen Mut, den die Karikaturisten mit ihrer Arbeit gezeigt haben und immer noch zeigen, wofür ich sie aufrichtig bewundere!

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Heute war dann der erste Tag, an dem ich wieder ein wenig Lust verspürte euch an meiner Schreiberei teilhaben zu lassen und da noch immer ein Rezept von mir in der Schublade schlummerte, habe ich mich entschieden, dieses endlich heute online zu stellen. Ja, es ist ein Weihnachtsrezept und obwohl ich den Pudding schon wie auch  traditionell in England mehrere Wochen vor Weihnachten hergestellt habe, kann ich das Rezept jetzt erst bloggen, denn die Verkostung fand natürlich erst Weihnachten statt und erst dann konnten wir feststellen, wie herrlich diese englischste aller Weihnachtsspeisen ist: süß, schwipsig und überhaupt nicht dröge: very good indeed.

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Nach dem großen Erfolg, den der Christmas Pudding dieses Jahr Weihnachten bei uns gefeiert hat, haben wir ihn zur Weihnachtstradition erklärt und so wird es ihn nun jedes Jahr geben. Hach, ich liebe einfach Traditionen!

Auf Instagram und Facebook kamen so viele positive Rückmeldungen und Nachfragen, dass ich nun hier endlich mein Rezept veröffentliche:

Zutaten

125 g Rosinen
25 g getrocknete Kirsche
50 g getrocknete Pflaumen
50 g getrocknete Datteln
50 g Orangeat und Zitronat ( je 25g)
25 g getrocknete Feigen
50 ml Whiskey (alternativ geht auch Brandy)
50 g gemahlene Mandeln
1 mittelgroßer leicht säuerlicher Apfel
Saft einer halben Biozitrone + Abrieb der Schale
3 Esslöffel Lyle´s Golden Syrup
5 blanchierte Mandeln
2 große Eier
125 g Mehl
1/4 Teelöffel Zimt
100 g Butter gekühlt und in Würfeln
90 g Rohrzucker

Eine Puddingform oder alternativ eine mittelgroße Keramikschüssel, Backpapier, Bindschnur

Zum Servieren

200 g Sahne
1 Teelöffel Whiskey
1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung

Zunächst müssen die Trockenfrüchte kleingehackt werden. Dazu bitte die Datteln entkernen und dann alle Trockenfrüchte kleinhacken, so dass sie ungefähr die Größe des Orangeats haben. Einen mittelgroßen Topf auf den Herd stellen, den Whiskey und die zerkleinerten Trockenfrüchte und das Orangeat und Zitronat hineingeben und alles 4 Minuten köcheln lassen und ständig umrühren, damit nichts anbrennt. Die Mischung nun vom Herd nehmen und mit einem Deckel abdecken und ca. 1 Stunde beiseite stellen, zum Auskühlen.

Den Apfel nun entkernen und mit einer Reibe fein raspeln. Den geraspelten Apfel mit den gemahlenen Mandeln, dem Zitronensaft und dem Zitronenabrieb in eine Schale geben und gut vermischen. Anschließend den Golden Syrup hinzugeben und alles gut vermischen.

In einer weiteren großen Schüssel wird nun die Butter mit den Eiern und dem Mehl sowie dem Zimt verquirlt. Wenn die Trockenfruchtmischung ausreichend ausgekühlt ist, kann sie zu der Eier-Mehl-Mischung gegeben und untergemengt werden. Zuletzt kommt die Apfel-Mandel-Mischung hinzu und alles wird zu einer homogenen Masse verrührt.

Wer keine Christmas Pudding Form hat, kann auch einfach eine mittelgroße (Müslischale) Keramikschüssel nehmen. Die Schüssel wird mit ein wenig Butter eingefettet, damit der Pudding sich später gut löst. In den Boden der Schüssel werden die 5 Mandeln sternförmig gelegt und dann kommt der Teig oben drauf und wird glattgestrichen. Damit keine Blasen entstehen, würde ich mit der Schüssel zwei bis dreimal leicht auf die Arbeitsplatte klopfen.

Jetzt kommt der Verpackungsteil. Dazu benötigt ihr einen Kreis Backpapier, der den gleichen Durchmesser hat wie die Schüssel. Am besten dreht ihr diese also vor dem Befüllen um und zeichnet den Umriss auf das Backpapier. Dieser Kreis kommt direkt auf den Pudding und wird nur leicht angedrückt, so dass das Backpapier bündig mit dem Rand der Schüssel ist. Jetzt nehmt ihr einen großen Kreis Backpapier oder alternativ einen Backpapierabschnitt (fertig vorbereitet zu kaufen) und legt diesen auf die Form oben. Dann ist ein wenig Fingerspitzengefühl oder Hilfe gefragt, denn mithilfe eines dicken Bindfadens müsst ihr nun das Backpapier festbinden, so dass eine Art Haube (wie auch bei Marmeladen mit Servietten/Tüchern) entsteht. Wenn eure Schüssel keinen Rand hat, unter dem ihr das Band befestigen könnt, nehmt einfach ein langes Stück Band und macht eine Art Schleife wie bei einem Geschenk (das Band oben ansetzen, unter der Schüssel kreuzen und dann wieder nach oben binden und verknoten). Wenn ihr oben eine Schlaufe macht, könnt ihr den Pudding auch wieder leichter aus dem Dampfbad holen.

Wenn der Pudding luftdicht verschnürt ist, wird dieser bei mittlerer Temperatur in einem großen Topf mit Wasser dampfgegart. Stellt dazu die Form in einen großen Topf und füllt diesen mit kochendem Wasser, bis 2/3 der Form im Wasser stehen. Jetzt kommt ein Deckel drauf und dann muss der Pudding sage und schreibe 3 Stunden im Dampf garen. Ihr müsst dabei immer wieder kochendes Wasser (am besten aus dem Wasserkocher) nachschütten. Nach 3 Stunden kann der Pudding aus dem Dampfbad geholt werden und abkühlen. Anschließend wird das obere Backpapier entfernt und durch ein frisches ersetzt und wieder verschnürt. Der Pudding wird bis Weihnachten (oder wann ihr diesen essen wollt) in der Form mit dem Backpapier im Kühlschrank aufbewahrt.

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An Weihnachten muss der Pudding dann noch einmal eine Stunde im Wasserbad erhitzt werden. Nach dem Aufwärmen kann das Backpapier dann entfernt werden und der Pudding wird auf einen Teller gestürzt, mit Whiskey oder Brandy übergossen und flambiert. Dazu wird die Whiskeysahne gereicht, wofür ihr einfach nur die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und am Ende den Whiskey unterheben müsst. Finished!

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Ich hoffe, der ein der andere versucht dieses köstliche Rezept einmal und holt damit ein wenig englische Weihnachten nach Deutschland. Wer am Ende noch zu viel Pudding überhat, kann daraus wunderbare kleine Christmas Pudding Trüffel machen 🙂

Enjoy!

Eure Nostalgiaqueen

P.S. Was ist bei euch eine typische Weihnachtstradition oder ein typisches Weihnachtsgericht?

Banana and Caramel Cheesecakes

Ihr Lieben,

ich stecke mitten in den Unterrichtsvorbereitungen und als ich meine Reihe zum Thema „New York“ plante, bekam ich plötzlich Lust, DEN New Yorker Klassiker zu backen: Cheesecake.

Da ich mal wieder ein paar viel zu reife Bananen hatte, habe ich mir heute mal eine Variante mit Karamell und Bananen überlegt. Ihr habt vielleicht schon gemerkt, dass ich die Kombination aus Bananen und Karamell liebe (siehe die Banoffee Cupcakes) , aber es ist auch einfach unwiderstehlich, das Süße des Karamells und dieses herrliche Aroma weicher Bananen…

Bei diesem Schietwetter (bei uns regnet es permanent) gibt es doch nichts besseres, als sich auf das Sofa zu lümmeln und einen kleinen aber feinen Cheesecake in Häppchengröße zu schnabbulieren, zusammen mit einem wunderbaren Espresso oder einem original italienischen Kaffee aus der Caffetiera. Geschwind fühlt man sich wie in New York, fehlen nur noch Frank Sinatra oder ein guter alter New Yorker Film wie Breakfast at Tiffany´s und schon ist man im NY Heaven.

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Zutaten für 8 kleine Törtchen:

Für die Böden:

8-10 Törtchenformen
50 g zerlassene Butter
8 Mc Vities Digestive oder andere Kekse mit Korn (Leibniz etc.)
1 El Zucker

Für das Topping:

275 g Doppelrahmfrischkäse
1 Ei
1 El Mehl
1 kleine sehr reife Banane
55 g Zucker
1 El Karamellcreme (z.B. Lotus  Karamellgebäckcreme)

Zubereitung:

Die kleinen Förmchen mit Butter ausstreichen und den Backofen auf 175° Umluft vorheizen.

Jetzt wird der Boden zubereitet. Dazu die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und während die Butter schmilzt die Kekse zerbröseln (einfach mit der Hand zerdrücken, nicht im Mixer mahlen, da sie sonst zu fein werden). Wenn die Butter geschmolzen ist, können die zerbröselten Kekse und der Zucker hinzugeben und alles vermischt werden. Je einen gut gehäuften TL von der Mischung in die Förmchen geben und mit dem Löffel gut andrücken. Zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Als nächstes den Frischkäse und das Ei mit dem Handrührgerät verquirlen und anschließend den Zucker, die Karamellcreme und das Mehl unterrühren. Wenn eine cremige Masse entstanden ist, kann die Banane hinzugegeben werden. Je nachdem wie weich die Banane ist, könnt ihr sie einfach so hinzugeben, oder mit der Hand oder einer Gabel zerdrücken.

Die fertige Frischkäsemasse in die Förmchen füllen, so dass diese noch ein klein wenig Luft nach oben haben und anschließend bei 175° 25 Minuten backen.

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Nach dem Backen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

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Ein schönen Sonntag,

eure Nostalgiaqueen

Was ist eure liebste Cheesecakesorte? Mit Beeren, klassisch, oder mit Zitronen?

Ein letzter Sommergruss – Crema di pesca

Ihr Lieben,

so langsam aber sicher neigt sich der Sommer dem Ende zu, was aber nicht heißen soll, dass wir uns nicht auf den Herbst freuen können, der mit leuchtendem Laub, wunderbarem Licht, Herbstsonne und allerlei schönen Momenten lockt. Als kleinen Abschied vom Sommer gibt es heute noch einmal ein locker leichtes (leider nicht was die Kalorien betrifft) Dessert mit Pfirsichen.

Viele von euch kennen ja sicher die heißgeliebte Crema die Fragola von Vapiano. Da ich diese Creme auch immer ganz vorzüglich fand, die Systemgastronomie aber mittlerweile nicht mehr so ansprechend finde, kommt hier nun eine kleine Abwandlung des Rezeptes. Die Creme schmeckt wirklich genau wie bei Vapiano, aber ich habe statt der Erdbeeren Pfirsiche genommen. Je nach Geschmack kann man aber auch jede erdenkliche Obstsorte nehmen, von Blaubeeren über Johannisbeeren bis hin zu Kiwis, alles ist machbar.

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Zutaten für 4 Personen/ 12 kleine Dessertgläser:

250 g Mascarpone
250 g Sahne
2 Eigelb
4 Eiweiß
1 Beutel Quickgelatine
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Pickerd Vanillepulver
1 kleine Dose Pfirische

Zur Dekoration:

etwas Kakaopulver
frische Minze

Zubereitung:

Die Pfirsische über einem Sieb abtropfen lassen und den Saft in einer extra Schüssel auffangen. Jetzt werden die Pfirische in kleine Würfel geschnitten und dann in Dessertgläser gefüllt, so dass der Boden der Gläser gut mit Pfirsichen bedeckt ist.

Als nächstes die Eier trennen und das Eigelb bei Seite stellen. Wichtig ist, dass ihr wirklich ganz frische Eier benutzt, da diese roh unter die Masse gehoben werden.

Jetzt das Eiweiß mit dem Handrührgerät steif schlagen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Als nächstes die Sahne steif schlagen und ebenfalls in den Kühlschrank stellen, bis diese weiterverarbeitet wird.

Die Eigelbe mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Vanillepulver (wer keines hat kann nach Geschmack einfach noch ein Päckchen Vanillezucker hinzugeben und nur 40 g Zucker nehmen) schaumig schlagen, bis eine luftige blasenwerfende gelbe Masse entsteht. Jetzt kann die Mascarpone langsam hinzugegeben und mit dem Handrührgerät untergearbeitet werden. Zuletzt noch von dem Pfirischsaft 2-3 EL unterrühren.

Wenn die Masse schön homogen ist, kommt die Fix-Gelatine hinzu, die wirklich schnell untergerührt werden muss, da man sonst kleine Klümpchen in der Crema hat. Zuletzt die Sahne vorsichtig unterrühren oder mit einem Schneebesen unterheben und dann den Eischnee vorsichtig hinzugeben und alles zu einer glatten Creme verrühren. Nach einer kurzen Zeit im Kühlschrank wird die Masse etwas fester und man kann sie auf die kleinen Dessertgläser verteilen und bis zum Servieren nochmal kalt stellen.

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Ich habe die Creme mit etwas Kakaopulver und einem frischen Minzblatt getoppt und zu einem leckeren starken Espresso serviert. Da die Creme für ein Sommerdessert sehr mächtig ist, würde ich sie in wirkllich kleinen Dessertgläsern servieren, so hat man den optimalen Genuss und sündigt nur ein wenig 🙂

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Viel Spaß beim Nachkochen und alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was ist euer Lieblingssommerdessert?

Sündenfreie Joghurtwaffeln zum Sonntagskaffee

Ihr Lieben,

momentan ziehen die Tage nur so ins Land und ich weiß kaum, wo all die Zeit geblieben ist. Gestern hatte ich seit langem endlich mal wieder einen ganzen Tag mit meinem Mann, mit Shopping, Essengehen und einem gemütlichen Filmabend zum Abschluss.

Da ich ja noch bis Ostern faste (Schokolade und Alkohol) und neben den „verbotenen“ Produkten auch versuche mich gesünder zu ernähren und mehr Sport zu machen, bin ich stets auf der Suche nach fettreduzierten und kalorienarmen Leckereien. Gerade eben bin ich vom Zumba gekommen und bin in diesem komischen Schwebezustand, in dem jeder Muskel schmerzt, aber man sich zugleich leicht und beschwingt fühlt. Nach einer Reis-Gemüse-Pfanne verlangte mein Sweet Tooth dann aber doch nach einem süßen Dessert und da habe ich dann schnell ein paar gesunde und vor allem kalorienarme Mini-Joghurtwaffeln mit Lemoncurd gezaubert. Das Miniwaffeleisen bekommt man für 10 Euro im Internet und ich finde es ist eine super Alternative zu dem herkömmlichen Waffeleisen, da man das Gefühl hat, bei vielen kleinen Waffeln mehr gegessen zu haben, als bei eienr oder zwei großen.

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Zutaten (für 2 Personen)

100 Gramm fettarmer Joghurt
100 ml fettarme Milch
50 ml Wasser
100 Gramm Mehl
1 Ei
1 TL Backpulver
etwas Stevia/ Süßstoff nach Belieben
Lemoncurd (das Rezept findet ihr auf meinem Blog)
etwas Fett für das Miniwaffeleisen

Zubereitung

Den Backofen zum Warmhalten auf 75° Umluft vorheizen.

Die Milch, das Ei und den Joghurt gut verrühren und das Wasser hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver durchsieben und zu der Milch-Joghurt-Mischung geben. Den Teig glattrühren und zuletzt mit Stevia süßen.

Das Miniwaffeleisen vorheizen und je 1,5 EL von dem Teig in das Waffeleisen geben und schöne braune Waffeln ausbacken. Mit dem Miniwaffeleisen bekommt man ca.8-9 Waffeln heraus. Mit einem normalen Waffeleisen ca. 4-5 große Waffeln.

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Die fertigen Waffeln mit etwas Steviazucker bestäuben und mit einer Portion Lemoncurd servieren.

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Pro Person haben 4 Miniwaffeln ca. 280 kcal und mit dem Lemoncurd kommt man auf insgesamt rund 350 kcal.

Guten Appetit und einen schönen Sonntag euch!

Fastet ihr auch bis Ostern? Kennt ihr noch andere „gesunde“ Dessertrezepte?