Sweet and salty – Salted Caramel Brownies

Ihr Lieben,

das erste Laub knistert schon, wenn der Wind die Straßen entlang fährt und die Bäume kleiden sich langsam in ihr strahlend gelb-rotes Kleid und so rückt auch die Zeit näher, in der man sich nach einem herbstlichen Spaziergang unter eine Wolldecke kuschelt, das Lieblingsbuch durchschmökert oder einen schönen Film schaut und dabei vielleicht eine herrliche Tasse Earl Grey und ein Stück selbstgebackenen Kuchen genießt. Seit langem liebe ich alles mit salted caramel, eine Geschmackskombination, die in England schon lange Tradition hat und so langsam aber sicher auch zu uns rüberkommt: Fudge, Pudding, Toffees, Latte Macchiato, you name it, I buy it. Im Winter lasse ich euch an meiner selbstgekochten Salted Caramel Sauce teilhaben, die man wunderbar über jegliches Gebäck oder Eis drapieren kann, heute gibt es aber das Rezept für meine heiß geliebten Brownies und natürlich diesmal mit Karamell und Meersalz. Lasst es euch schmecken.

Zutaten

180 gr dunkle Schokolade (min. 70%)
50 gr Vollmilchschokolade
125 gr Butter oder Margarine
3 Eier
150 gr Rohrohrzucker
1/4 TL Meersalz (Maldon´s Sea Salt)
125 gr Mehl
1/4 Tl Backpulver
Soft Toffees oder Stücke Fudge (oder etwas anderes mit Karamellgeschmack)
etwas Sea Salt zum Bestreuen
kleine Karamellwürfel für das Topping (z.B. von Søstrene Grene)

Zubereitung

Die 180 gr dunkle Schokolade grob hacken und mit der Butter oder Margarine im Wasserbad schmelzen und dabei umrühren, so dass eine schön glänzende Masse entsteht. Danach vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 130° Umluft vorheizen.

Eier und Zucker auf höchster Stufe mit dem Handrührgerät schaumig schlagen und die abgekühlte Schokoladen-Butter Mischung mit unterrühren. Die Schokoladen-Butter-Mischung darf dazu nicht zu heiß sein und sollte etwas wärmer als Körpertemperatur sein. Wenn sie noch vom Löffel runterläuft und nicht haften bleibt ist sie genau richtig.

Die Toffees oder das Fudge in kleine Stücke schneiden und unter die Schokoladenmischung heben.
Jetzt das Meersalz, Mehl und Backpulver mit der gehackten Vollmilchschokolade vermischen und unter den Teig heben. Den Teig in eine beschichtete rechteckige Browniebackform füllen, mit den Karamellwürfeln bestreuen und je nach Geschmack das Meersalz über den Brownie streuen und den Kuchen dann 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Der Kuchen ist perfekt, wenn er nur noch einen ganz leichten Schokofilm am Teststäbchen hinterlässt, dann ist er schön saftig. Er schmeckt wunderbar warm mit etwas (of course) Salted Caramel Eis oder einem Schlag Sahne oder einfach nur so.

 

Enjoy und alles Liebe

 

eure Nostalgiaqueen

 

Ein klassisches Sommerdessert als Cupcake – Strawberry and Cream Cupcakes

Ihr Lieben,

es ist Wochenende und damit Backzeit. Da wir heute zu Kaffee und Kuchen eingeladen sind und ich versprochen habe einen Kuchen mitzubringen, lohnt es sich endlich mal wieder Cupcakes backen. Bei Sonnenschein in der Küche hatte ich wirklich Lust auf eine sommerliche Variante meines absoluten Lieblingssommerdesserts: Erdbeeren mit frisch geschlagener Sahne.

Aber woher bekommt man im Frühling Erdbeeren? Recht habt ihr, importierte hellrote Erdbeeren zu überteuerten Preisen kaufen, oder gar TK-Erdbeeren? Nein! Wie ihr wisst, bin ich eine große Befürworterin regionaler und vor allem saisonaler Produkte und so kommen frische Erdbeeren im April nicht für mich in Frage. TK Erdbeeren gingen natürlich, finde ich aber zu wässrig und daher greife ich auf selbstgemachte Erdbeermarmelade zurück. Im letzten Sommer habe ich reichlich Erdbeeren gepflückt und mit Chili und braunem Gelierzucker zu einer herrlich fruchtigen Marmelade eingekocht, die jetzt den Erdbeergeschmack in die Cupcakes zaubert (Wer das Rezept für die Marmelade haben möchte kann es hier nachlesen).

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Um den klassischen Nachtisch auch vollständig in einen Cupcake umzuwandeln, bekommen die kleinen Küchlein eine Haube aus feinster geschlagener Sahne. Hier nun das Rezept:

Zutaten für 12 Cupcakes

110 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
110 g Margarine oder Butter
2 Eier
110 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 EL Wodka
1 gestrichener EL Erdbeermarmelade für den Teig
1-2 EL Marmelade für die Cupcakes
12 halbe kandierte Kirschen
1 Muffinbackblech und 12 Muffinförmchen

200 g Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung

Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen.

Mit einem Handrührgerät die Margarine und den Zucker (inklusive Vanillezucker) schaumig aufschlagen. Nach und nach die 2 Eier hinzugeben und alles zu einer cremigen Masse verrühren.

Das Mehl und das Backpulver vermischen und durch ein Sieb streichen. Die Mehl-Backpulver-Mischung in kleinen Portionen zu der Margarine-Eier-Mischung geben und mit dem Handrührgerät gut unterbreiten.

IMG_7355Zuletzt einen gestrichenen EL Erdbeermarmelade hinzugeben und einen halben EL Wodka (für die Fluffigkeit) untermischen.

Eine Muffinbackform mit kleinen Papierförmchen auslegen (besonders schön sind rot-weiß getupfte oder solche mit kleinen Erdbeeren drauf) und je einen gut gehäuften Esslöffel Teig hineingeben. Bei jedem Muffinförmchen anschließend eine walnussgroße Menge Erdbeermarmelade draufgeben und mit der Rückseite des Löffels leicht in den Teig drücken.

Die Cupcakes bei 180 Grad auf der zweiten Schiene von unten ca. 15-20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Vanillezucker vermengen, kurz mit dem Handrührgerät anschlagen und dann nacheinander die beiden Päckchen Sahnesteif hinzugeben und bei höchster Stufe steif schlagen. Die Sahne abgedeckt in den Kühlschrank stellen, bis die Cupcakes fertig sind.

Wenn die Cupcakes fertig gebacken sind, müssen sie unbedingt vollständig auskühlen, da die Sahne auch bei der kleinsten Wärme einfach schmilzt. Die erkalteten Cupcakes mit der Sahne dekorieren. Ich verwende dafür Einwegspritzbeutel und eine Tülle von Wilton.
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Don´t forget the cherry on top! Als kleiner Hingucker wird die Sahne noch mit einer halben kandierten Kirsche getoppt, aber auch pur sehen die Strawberry and Cream Cupcakes einfach himmlisch aus.

Enjoy your cake,

eure Nostalgiaqueen

Habt ihr ein Lieblingssommerdessert? Wenn ja, welches?

 

 

Mein Transporttipp

IMG_7354P.S. Für den Transport gibt es übrigens tolle Boxen bei Poundland in England, für nur 1 Pfund! Also schaut mal bei eurem nächsten Englandbesuch in diesem Schnäppchenparadies vorbei.

 

London my Love – Reisetipps für die tollste Stadt der Welt (Part 1: Food)

Ihr Lieben,

gerade sitze ich mit meiner neuen Crabtree & Evelyn Tasse auf dem Sofa und bestaune all meine Einkäufe der letzten 5 Tage. Das ich ein riesiger Englandfan bin ist ja bereits bekannt, also verwundert es auch nicht, dass London für mich die tollste Stadt der Welt ist und das nicht nur wegen der Shops, sondern vor allem wegen der Parks, des Lebensgefühls, der Gemütlichkeit, den Londonern selber, der Museen und und und….

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Wie jedes Jahr war ich auch dieses Jahr über Ostern in London, diesmal aber nicht mit meiner besten Freundin (da diese leider für ihr 2. Staatsexamen lernen muss), sondern mit meiner geliebten Mama, sozusagen ein Mutter-Kind-Trip. Da ich nun zum 14. Mal innerhalb von 5 Jahren in London war, kenne ich so einige Tipps und Tricks, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Fernab von den üblichen Sights (Harrods, London Eye, Houses of Parliament,…), die natürlich alle ihren Reiz haben, bietet London in den Seitenstraßen und Vierteln aber auch noch einiges Unentdecktes und hält zahlreiche Angebote bereit.

Immer wenn ich von London schwärme höre ich von allen Seiten: “ Aber das ist doch wahnsinnig teuer dort“, oder „Das Essen ist ja furchtbar, labbriger Schinken und knorpelige Würstchen zum Frühstück“, aber all diese Leute schaue ich immer nur verwundert an, denn diese Meinungen müssen noch aus antiquierten Schulbüchern oder stereotypen Reiseführern stammen, denn tatsächlich kaufe ich nie so günsitg ein wie in London und esse selten so gut und zu so kleinen Preisen wie in dieser herrlichen Stadt.  Gewusst wie 🙂

Damit auch ihr nicht abgeschreckt seid von diesen Vorurteilen, kommen nun meine Londontipps für Liebhaber des Englischen.

Frühstück:

Da diese Mahlzeit den ein oder anderen Reisenden stets beschäftigt und auch verängstigt (mit Graus denken viele an das Full English Breakfast), beginne ich mit der wichtigsten Mahlzeit des Tages und auf Reisen: dem Frühstück.

Auch ich bin kein großer Fan der sausages (Würstchen) und des bacon (der hier wirklich eher gekochter Bauchspeck als knuspriger Frühstücksspeck ist), aber ich liebe baked beans und Toast und dazu ein gutes Rührei (scrambled eggs). Wenn ich mein Hotel buche, bestelle ich nie Frühstück dazu, sondern suche mir viel lieber jeden Morgen ein nettes Lokal wo ich abwechselnd mein breakfast genieße und davon gibt es in den einzelnen Vierteln zahlreiche.

The Daily Grind – Spitalfields Market

Ein Geheimtipp direkt hinter der bekannten Liverpool Street Station ist das Frühstückslokal The Daily Grind, direkt am Spitalfields Market. Die alten Markthallen waren jahrelang von Touristen unerschlossen, aber heute ziehen sie zahlreiche Vintage Liebhaber an und konkurrieren mit ihrem Charme und der gemütlichen Atmosphäre mit Camden Town. Direkt am Markt kann man im Daily Grind aus einer großen Auwahl verschiedener frisch belegter Paninis, Sandwiches, Bagels und verschiedenen English breakfasts wählen. Ich entscheide mich immer für das vegetarian breakfast mit gebrateten Pilzen, Tomate, 2 Spiegeleiern, Toast mit Butter (Vollkorn oder Weißbrot), einem hashbrown (eine Arte Reibekuchen), baked beans und gegrilltem Gemüse (Zuchini, Papria, etc.) für 6, 90. Dazu kann man für 2,10 einen riesigen Milchkaffee bekommen und ist über den Tag gestärkt für eine ausgedehnte Shoppingtour.

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Kitchen & Pantry – Notting Hill

Wer seine Reise an einem Samstag beginnt, der sollte natürlich in Notting hill auf dem bekannten Portobello Market starten. Der Markt ist seit des Filmes „Notting Hill“ noch bekannter nd meist sehr überlaufen. Wer aber dennoch gut und in Ruhe frühstücken will, der muss nur einmal von der Portobello Road abbiegen und bei Kitchen & Pantry (Elgin Crescent)  einkehren. Wir haben bei strahlendem Sonnenschein einen Sitzplatz an den goßen Eichentischen draußen bekommen und während auf der Hauptstraße die Touristen an einem vorbeiziehen, kann man hier in Ruhe bei feinstem Wetter frühstücken. Auch hier gibt es das typical English breakfast, aber man kann sich die Zutaten selber wählen und zahlt pro Teil. Ich habe Rühreier mit baked beans und Toast gewählt (3,50 für 2 Teile : eggs, beans) und dazu eine Quiche mit Spinat und Fetakäse (3,45) und einen kleinen Milchkaffe (2,10). Für nicht einmal 10 Pfund hat man ein reichhaltiges und leckeres Frühstück. Hier gibt es wirklich für jeden etwas: Croissants, Tartes, Süßwaren, Wraps, Smoothies, Macarons, Jacked Potatoes und und und. Die Auswahl ist wirklich reichhaltig und alles wird immer frisch zubereitet.

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The Plumtree Café – Greenwich

Auch im südlichen London, im maritimen Greenwich kann man super frühstücken. Hier gibt es das absolut kinderfreundliche Cafe The Plumtree (Greenwich High Road), welches von innen ein wenig unordentlich aussieht, aber ein tolles Frühstück bietet. Auch hier bekommt man jede erdenkliche Sorte von Eiern (scrambled, poarched, fried, benedict) und englisches Frühstück, sowie Sandwiches und super leckeren Kaffee. Auch für Süßliebhaber gibt es hier eine reichhaltige Auswahl an Kuchen, Brownies oder dem typisch englischen Porridge. Ich habe mich (mal wieder) für ein English breakfast in der vegetarischen Variante entschieden, diesmal mit vegetarischen Würstchen und einem Portobello mushroom (6,95).

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Prêt-a-manger –  everywhere

Wer morgens noch nicht weiß, wo es ihn hinverschlägt, dem kann ich von Herzen Prêt-a-manger empfehlen. Teilweise günstiger als vergleichbare Coffeeshops wie Café Nero, Starbucks oder EAT, bietet Prêt organische und stets frisch zubereitete Produkte an und ist mit seinen feinen Läden überall vertreten. Ich nehme mir hier immer einen filter coffee für unschlagbare 99p(ence) und ein Käse-Tomaten-Croissant für 1,99. Aber auch die Sandwiches, Baguettes, das Porridge oder die frischen Joghurts und Säfte sind alle empfehlenswert und preislich absolut in Ordnung. Für knapp 7 Pfund bekommt man hier für eine Person ein gesundes und leckeres Frühstück.

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Mittagessen:

Auch hier kann man mit ein bißchen Übung einiges sparen, denn es gibt zahlreiche Restaurants mit guten Angeboten.

Feng Shui Inn – Chinatown

Wer gerne chinesisch isst und auch noch gute Portionen zu kleinen Preisen bevorzugt, der sollte mittags ins Feng Shui Inn gehen. Am Ende Chinatowns, unmittelbar auf dem Weg nach Covent Garden, liegt das Feng Shui Inn, das ein unschlagbares Mittagsangebot hat: ein Hauptgericht und chinesischer Tee für 3,99 bis 6,99. Die Mittagskarte ist riesig und bietet von Hühnchen über Lamm bis hin zu Tofu und Ente alles was man sich denken kann. Ich nehme immer den Tofu in black bean sauce, da ich dunkle Soßen und geräucherten Tofu liebe. Aufpassen muss man nur, wenn man abends im selben Restaurant essen will, denn dann wird die Karte umgestellt und man zahlt für das gleiche Gericht 8 Pfund  und muss den Reis extra bezahlen. Dies ist auch in vielen anderen Restaurants in Chinatown so, daher empfiehlt es sich, hier vor allem mittags zu essen.

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The Liberty Bounds – Tower of London

Wer es gerne reichhaltig und deftig mag, der sollte unedingt mittags in ein Pub gehen. In London gibt es zahlreiche Pubs der Kette Wetherspoons, in denen es den ganzen Tag tolle Angebote gibt. Direkt gegenüber vom Tower liegt das Liberty Bounds, ein uriges und großes Pub, mit einer großen Auswahl an Pubessen. Viele Gerichte beinhalten hier bereits ein Getränk (Pint Beer, Pint Softdrinks oder auch ein Glas Wein) und es gibt an verschiedenen Tagen Curries im Angebot für nur 3,99 (mit Reis, Naanbrot, Popadums und Chutney). Ich wähle hier meistens einen Gourmet Burger für unschlagbare 8,09 mit einem Pint Fosters (ähnlich einem deutschen Pils). Zu dem Riesenburger mit Salat, Tomate, Käsesauce, Bacon, Zwiebelringen und roten Zwiebeln gibt es Pommes, noch mehr Zwiebelringe und eine leckere Tomatensalsa. Normale Burger (Hamburger, Cheeseburger) gibt es hier schon mit einem halben Liter Softdrink für 6,09. Das Essen ist stets frisch, das Fleisch reines Rindfleisch und die Preise meiner Meinung nach unschlagbar, denn in Deutschland bekommt man selten für knapp 7,50 Euro einen Burger mit Pommes und einem Softdrink. Auf der Homepage von Weetherspoons kann man gucken, wo es noch weitere Pubs in London gibt. Alles Pubs haben die gleiche Karte und es lohnt sich wirklich hier einmal einzukehren.

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Abendessen:

Das englische Nationalgericht ist Chicken Tikka Masala, ein indisches Curry mit Hühnchen und Reis. Wer in London (oder generell in England ist), der sollte unbedingt indisch essen, denn Curries gehören zu England wie Schnitzel zu Wien.

Brick Lane

Wer etwas mutiger ist, der sollte unbedingt in die Brick Lane, direkt hinterm Spitalfields Market, denn dieses ist DIE indische Straße schlechthin. Mutig muss man sein, denn es geht hier wie auf einem Bazaar zu: überall vor den zahlreichen Restaurants stehen „Anwerber“ und offerieren einem freie Getränke, spezielle Angebote und vieles mehr. Von einem Einheimischen habe ich erfahren, dass man immer ins Schaufenster gucken soll, denn dort wo viel los ist und es keinen (drängenden) Anwerber gibt, dort ist es meistens gut. Außerdem gibt es einige Lokale die keine Licence haben, was bedeutet, dass sie keinen Alkohol ausschenken dürfen. Darauf sollte man achten, denn zu einem guten Curry gehört meiner Meinung nach auch ein gutes Bier 🙂 Ich gehe auf der Brick Lane zu Masala , denn hier bekommt man wirklich gute Curries und dazu ein leckeres Tiger Beer für ca. 12 Pfund pro Person. Viele Restaurants sind wesentlich günstiger, aber gerade bei Fleisch lege ich mehr Wert auf die Qualität als auf den niedrigsten Preis.

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Masala Zone – Covent Garden

Wer es etwas gediegener und etwas vertrauter mag, dem kann ich das Masala Zone am Covent Garden empfehlen. In einer kleinen Seitenstraße, gegenüber der Royal Ballet School, befindet sich ein Restaurant der Masala Zone Kette. Von der Decke hängen hier indische Puppen und es gibt ein Mittagesangebot (15% von der Rechnung werden abgezogen). Sehr zu empfehlen sind hier die Thalis: große silberne Tablets mit je einem Curry, Linsen, 3 Chutneys, Popadums, Reis, Gemüse und Chapatti für  knapp 14 Pfund. Die Curries sind hier sogar noch günstiger als auf der Brick Lane (6,95-9,95) aber auch hier muss man den Reis oder das Naan Brot extra bestellen (ab 2,15).

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So, das waren meine Essenstipps für London. Ich hoffe, der ein oder andere kann von meinen Tipps profitieren. In Kürze folgen auch noch ein paar Shopping Tipps, also seid gespannt 🙂

Wart ihr schonmal in London? Welche Erfahrungen habt ihr mit englischem Essen gemacht?

Zuckersüße rosane Schneckchen

Ihr Lieben,

am 13.12 wurde meine Geduld auf eine harte Probe gestellt. Ich wollte für meinen Liebsten zum Valentinstag zauberhafte rosane Schneckchenplätzchen backen, aber wie es oft so ist, wenn man „mal schnell“ was backen will, gelingt der Teig meistens nicht, oder es dauert länger, als ich meine Ungeduld im Zaume halten kann.

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Auf einer englischsprachigen Seite hatte ich das Rezept gefunden und es klang alles furchtbar einfach: zwei Teige herstellen, diese ausrollen, übereinander legen und dann zusammenrollen, befeuchten, schneiden und in Zuckerherzen wälzen, backen, FERTIG. Leider war der Teig so weich, dass ich ihn erst einen Tag später verarbeiten konnte und wiederrum drei Tage später, sprich heute, gebacken habe. Meine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, aber das Ergebnis ist optisch und geschmacklich dann doch super und der Liebste hat sich auch verspätet noch über seine Plätzchen gefreut 🙂

Zutaten:

240 Gramm Mehl
225 Gramm Zucker
1/4 TL Salz
1/2 TL Backpulver
115 Gramm Butter
1 Ei
2 TL Milch
1 Päckchen Vanillezucker
eine Messerspitze Wilton Lebensmittelpaste in Rot

Zubereitung:

Mehl, Salz und das Backpulver in einer kleinen Schüssel vermengen. Die Butter mit dem Zucker in einer weiteren Schüssel schaumig rühren und anschließend das Ei, die Milch und den Vanillezucker hinzugeben und gut vermengen. Jetzt die Mehlmischung hinzugeben und alles mit dem Handrührgerät verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.

Den Teig nun in zwei gleichgroße Teil teilen und die eine Teighälfte mit der Lebensmittelpaste rosa färben.

Beide Teige in Klarsichtfolie wickeln und für einen Tag in den Kühlschrank geben (bei mir war der Teig zu weich und klebte erst nach einem Tag nicht mehr so sehr).

Am nächsten Tag den hellen Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und ausrollen. Die Teigplatte (0,5 cm) zur Seite legen und den rosanen Teig ebenfalls ausrollen. Die Oberfläche des rosanen Teiges mit Wasser bestreichen und die helle Teigplate drauflegen und andrücken. Gegebenenfalls muss man den Teig nochmal zusammen ein wenig ausrollen, damit beide Teige wirklich aneinander kleben bleiben. Den Teig vorsichtig zu einer Rolle aufrollen und wieder in Klarsichtfolie stramm einwickeln und für 1-2 Tage in den Kühlschrank geben.

Wenn der Teig gut gekühlt ist, kann die Rolle in ca. 1cm dicke Scheiben geschnitten und bei 140° ca. 15 Minuten gebacken werden.

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Guten Appetit!

Habt ihr schonmal Kekse mit zwei verschiedenen Teigen gebacken?

Five O`Clock Tea per Post – die CUPPABOX

Schon der englische Literat und Literaturnobelpreisträger John Galsworthy schrieb einst:

Tee zu servieren,
zeugt von Geschmack für das Erlesene,
denn Tee macht gesellig und höflich,
er ist anregend und bescheiden.

John Galsworthy (1867-1933)

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Und tatsächlich kann man ihm nur zustimmen. Tee, jenes feine hell glänzende Getränk, mit Kräutergeschmack, getrockneten Früchten oder als schwarzer Tee, serviert mit Kandis, Zucker oder Sahne, ist wirklich ein wahrhaft nobles Getränk. Das Teetrinken wird seit jeher zelebriert, sei es in den arabischen Völkern mit frischem Minztee, herrlich duftend, im Orient, mit starken Gewürztees, oder in England zur Teatime. Nicht aber zu vergessen die Friesen, deren Teetied heilig ist, mit Sahne, Kluntje und Friesenkeksen.

Da ich zugleich die norddeutsche Liebe für Tee und die englische Neigung zur Teatime in mir trage, war ich sehr erfreut, dass ich die CUPPABOX testen darf. In einer kleinen schwarzen Box kommen monatlich verschiedene Tees und kleine Beigaben direkt ins Haus geflattert. Ich persönlich finde das Schwarz der Box zu dunkel und da Tee ja so ein edles Getränk ist, würde ich eine etwas „noblere“ Verpackung schöner finden, heller und freundlicher und ein wenig mehr auf Tee zugeschnitten (die Cuppabox könnte auch eine Kaffeebox sein, wenn es nach der Optik geht; die Aufschrift auf dem ersten Bild ist von mir!).

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In den letzten 2 Jahren hat das Bestellen und Verschicken verschiedener Boxen, sei es Kosmetik, Essen oder Spielzeug, enorm zugenommen und ich bin fast schon übersättigt von den Angeboten: von Tierspielzeug über Babyprodukte bis hin zu Backwaren, alles kann man sich monatlich liefern lassen und so werden die Schubladen voller und voller und das Konto leerer und leerer.

Da wir aber ausgesprochen gerne und oft Tee trinken – was ein Blick in unsere Teeschublade bestätigt – erschien mir ein Test der CUPPABOX doch sinnvoll.

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Gerade noch rechtzeitig hatte ich mich angemeldet und so erhielt ich noch die Oktober Geburtstagsbox Birthday 2013.

Die Bestellung

Das Ordern der CUPPABOX ist denkbar einfach. Man meldet sich einfach auf der Homepage an und kann im ersten Schritt wählen, ob  die Box für einen selber, ein Geschenk oder fürs Büro bestimmt ist. Als Nächstes kann man die Teesorten auswählen, die man gerne in der CUPPABOX hätte. Hierbei stehen fünf Sorten zur Auswahl:

  1. Schwarzer Tee
  2. Grüner Tee
  3. Früchtetee
  4. Kräutertee
  5. Rooibos Tee

Wenn man die Sorten gewählt hat ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Bestellung. Für 9,99 inklusive Versand kann man nun die Box ordern und jeweils zum 15. des Monats kündigen.

Ich habe mich für alle Sorten entschieden, da ich wirklich alle Sorten mag und so erwartete mich eine Box mit Aromatisiertem Früchtetee Pflaumentraum von der Tee-Maass, Almkräutertee von Ronnefeldt und Weißer Tee Feine Guave von Nibelungentee. Als Zugabe gab es ein kleines Gläschen Rum-Kandis (perfekt für den Winter).

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Die Idee, das verschiedene größere und kleinere Teeläden, sowie bekannte Marken aus dem In-und Ausland losen Tee in der CUPPABOX versenden finde ich wirklich toll, denn so hat man die Chance viele neue Tees und Firmen kennenzulernen.

Die Tees

Der Weiße Tee Feine Guave schmeckt herrlich mild, mit einer leichten Guavenote und einem ganz feinen Geschmack von getrockneten Erdbeeren. Weißer Tee galt in China als „Tee der Elite“, was sicherlich an seinem feinen Aroma und der golden glänzenden Farbe liegt. Für 100 g zahlt man bei Nibelungentee 5,90. In meinem Tütchen sind 30 Gramm, was für ca. 3 Kannen Tee reicht.

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Der zweite Tee ist ein klassischer Almkräutertee. Das Teehaus Ronnefeldt gibt es bereits seit 1823 und dieses hat sich längst im Hotelgewerbe aber auch im Privatbereich etabliert. Der Almkräutertee ist eine klassische Mischung aus Kamille, Brennessel und Spitzwegerich, verfeinert mit Zitronenverbene und Lavendelblüten. So erhält der klassische Kräutertee einen provencalischen Hauch und ist wunderbar erfrischend. Für 100 g zahlt man 4,70.

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Der dritte Tee ist ein Früchtetee mit Pflaumenaroma von Tee-Maass. Auch Tee-Maass gibt es bereits seit über 120 Jahren. Der Früchtetee Pflaumentraum ist eine Mischung aus Apfel, Hibiskus und getrockneten Pflaumen. Sehr fruchtig, aber laut Tee-Maass zugleich „magenmild“. Früchtetees finde ich immer etwas schwierig, vor allem wenn zu viele rote Früchte enthalten sind, da der Tee dann schnell sauer ist. Der Pflaumentraum ist noch an der Grenze, aber ich fände einen Pflaumentee mit weihnachtlichen Aromen wie Zimt und Nelken vielleicht doch besser. Für 100 g zahlt man 3,25 und der Tee ist somit der günstigste in der CUPPABOX.

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Ich finde die Zusammenstellung wirklich gelungen, auch wenn die Päckchen wirklich sehr überschaubar sind. Ein weiteres Manko ist, dass auf den einzeln verpackten Tütchen keine ausführlichen Brühhinweise aufgedruckt sind. In der CUPPABOX lag zwar ein Zettel mit allgemeinen Angaben, ich fände aber eine genaue Angabe über Menge und Wassertemperatur auf jedem Tütchen vorteilhafter (da Tee ja nicht gleich Tee ist). Auf dem Nibelungentee gibt es gar keine Angaben und bei den beiden anderen Tees sind zwar Temperatur und Dauer, aber nicht die Abmessung angegeben.

Ich bin schon sehr gespannt auf meine nächste CUPPABOX, die bald schon eintreffen müsste.

Für euch gibt es auch noch eine Überraschung: mit dem Code GEBURTSTAG erhaltet ihr 50% auf eure erste Cuppabox, also schnell zuschlagen!

Alles Liebe

eure Nostalgiaqueen

Wie findet ihr die CUPPABOX? Seid ihr bereits Abonnenten ähnlicher Boxen und könnt von euren Erfahrungen berichten?

Ein Tag im englischen Lüneburg

Ihr wundert euch sicher mal wieder über die Überschrift, denn Lüneburg liegt ja nun wirklich nicht in England. Die Verwirrung wird sich aber schon bald legen, versprochen.

Letzten Monat habe ich meinen Vater in Lüneburg, jener kleinen und bezaubernden Hansestadt im hohen Niedersachsener Norden besucht. Bei meinem Bummel durch die kleinen und feinen Gassen, vorbei an zauberhaten roten Backsteinhäuschen und Giebeln, habe ich festgestellt, dass man in Lüneburg mehr britischen Einschlag findet, als ich gedacht hätte. Die Affinität zu Minis, Großbritannien und britischer Mode war mir aus Hamburg bereits wohl vertraut, aber über das englische Lüneburg war ich zuvor nicht gestolpert. Einen Tag lang habe ich die Stadt also mit der „britischen Brille“ durchlaufen, habe eine Teatime genossen, britische Lebensmittel gekauft und einen wunderschönen kleinen Laden entdeckt.

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Zunächst einmal möchte ich euch einen meiner Lüneburger Lieblingsläden vorstellen: Schönwerk! Inmitten der kleinen Kuhstraße, schräg gegenüber von einem Käseliebhaberparadies, befindet sich dieser zauberhafte, pastellige Laden, für große und kleine Mädchen. In einem kleinen weißen Haus (was mich irgendwie an Astrid Lindgren und Schweden erinnert) mit berankten Blumenkästen befindet sich dieses kleine Wunderreich.

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Neben handgefertigten Unikaten, edlen Stoffen und nostalgischen Fundstücken kann man hier vor allem auch englische und skandinavische Lieblingsmarken wie Green Gate, Lisbeth Dahl, Gisela Graham oder Pip finden.

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Schon bei meinem ersten Besuch bei Schönwerk war ich verzaubert und fühlte mich wie Lewis Caroll´s Alice in Wonderland. Man betritt den Laden und taucht ein in eine verzauberte Welt, umringt von pastelligen Stoffbahnen, kleinen gläsernen Vasen und Kerzenhaltern, Ohrringen, die an einer Schnur über der Kasse munter vor sich hin schwingen und alten Vitrinen voller wunderbarer Green Gate, Rice oder Cath Kidson Waren.

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Besonders gut gefällt mir, dass man nicht das Gefühl hat, nur weil man den Laden betritt ist man auch zum Kauf verpflichtet. Freundlich wird man gefragt, ob man sich nur umschauen möchte und wer nett beraten werden will, erfährt kompetente Beratung und vor allem voller Begeisterung und Liebe steckende Geschichten zu den zum Verkauf angebotenen Gegenständen .

Ich kann mich wirklich immer nur schwerlich entscheiden, wenn ich in die Schönwerk-Welt eintrete, aber diesemal hat mich in der Green Gate Ecke direkt eine Staubzuckerdose in den Bann gezogen. Eine kleine Blechdose mit herrlichem Blumendekor und einem abnehmbaren Deckel, für 5,90. Der LuLu Mint Zuckerstreuer hat einen Durchmesser von 6,5 cm und ist 9,5 cm hoch. Ob in der Backschublade, oder als Accessoire auf der gedeckten Kaffeetafel, dieses kleine Prachtstück war wirklich jeden Cent wert.

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Ich kann allen Vintage-, Nostalgie- und Englandliebhabern nur sehr das Schönwerk ans Herz legen, denn es gibt kaum einen kleinen Laden, in dem man alle zauberhaften Marken, Firmen und Designs so eng vereint und so liebevoll dekoriert hat, wie hier. Freundliche Beratung und ansprechende Preise machen dieses kleine Paradies zu einer wahren Shoppingfreude.

Time for a Tea

Nach einem erfolgreichen Bummel war es Zeit für eine British Teatime und tatsächlich, an den Brodbänken 8A findet man ein authentisches und englisch eingerichtetes Café mit dem Namen Johnson´s.

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In der unteren Etage kann man an kleinen mit Rosentischdecken eingedeckten runden Tischen köstliche Scone und anderes Gebäck zu sich nehmen und im oberen Geschoss gibt es ebenfalls reichlich Platz an runden Tischen, aber auch eine schöne Chesterfield- Sitzecke für den Real British Gentleman.

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Neben kleinen Leckerein und einer guten Auswahl an Tee kann man hier auch allerhand Britisches für Heim und Küche erwerben. Überall in den Regalen tummeln sich meine geliebten Roy Kirkham Tassen, Kannen und weitere Heimaccessoires und in der unteren Etage findet man eine Regalwand voller englischer Lebensmittel, von Marmelade über Christmas Pudding bis hin zu Cadburry Schokolade. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Lebensmittel doch sehr überteuert finde, zumal man diese teilweise auch in Supermärkten wie Edeka oder Rewe zu einem deutlich niedrigeren Preis bekommt (Marmeladen und Lyle´s Syrup für fast 5 Euro).

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Wir haben uns nach unserem Bummel für eine British Tea Time mit Scones, Clotted Cream und Strawberry Jam entschieden. Für 9 Euro bekommt man 2 riesige Scones, ein Schälchen Butter, ein Schälchen Clotted Cream und Strawberry Jam sowie Orange Preserve. Den Tee muss man extra bestellen und ich habe mich für einen Earl Grey entschieden, der in einer zaubehaften Rosentasse von Roy Kirkham serviert wurde, aber für meinen Geschmack noch ein wenig aromatischer hätte sein können.

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Die Scones waren wirklich deliziös, wobei mich auch hier der Preis ein wenig abschreckt. Nichtsdestotrotz haben wir jeden Bissen genossen. Schade fande ich aber, dass die Bedienung leider gar kein englisches Flair ausgestrahlt hat. Wer je in einem schönen kleinen englischen Tea Room war, der weiß, dass die Bedienungen oder die Besitzer ihr Gebäck und ihren Tee mit einer Liebe und einer ausführlichen Beratung anpreisen und man merkt stets, wie sehr sie hinter den Produkten stehen. Diese Liebe zu England und dem englischen Flair fehlte mir leider gänzlich, da die Scones und der Tee ohne ein Lächeln und ohne Leidenschaft serviert wurden (vielleicht wird es beim nächsten Mal besser.) Ich finde einfach, dass Mitarbeiter in einem solch besonderen Kaffee auch die Liebe zu der Teekultur ausstrahlen sollten!

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Wer gerne zwischendurch mal ein wenig englisches Feeling genießen möchte, dem kann ich das Johnson´s dennoch empfehlen.

Britische Köstlichkeiten für Daheim

Mein (fast) letzter Zwischenstopp für den Tag war bei Strauss Innovation und Edeka. Jetzt wundert ihr euch sicher wieder, was diese beiden Läden mit England zu tun haben? Bei Strauss gibt es once in a while englische Lebensmittel zu ansprechenden Preisen. Zufällig zur Zeit meines Besuches war dies wieder der Fall und so konnte ich angerichtet auf einem riesigen Tisch zwischen Cadburry Fingers, Tea und Fudge wählen. Letztendlich habe ich mich aber für eine Packung Fudge und Cadburry Schokolade entschieden, tasty!

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Zu guter Letzt ging es noch zu Edeka, welches ich eigentlich gar nicht auf meiner englischen Liste hatte. Als ich so durch die Gänge schlenderte, habe ich festgestellt, dass es mehr englische Produkte gab als ich je angenommen hätte.

Besonders überrascht war ich, dass es Lyle´s Golden Syrup (perfekt für Flapjacks) gab, aber auch verschiedene Sorten Lemon Curd, Eat Natural Müsli und Bars, HP Sauce und vor allem englische Chips (Crisps) von Tyrells.

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Fast hätte ich gesagt „das war es“, aber dann hätte ich ja unser Abendessen vergessen. Nein, wir waren nicht Fish&Chips oder Pie essen, sondern wir waren typisch englisch, also typisch indisch essen: Curry Time!

In der Heiligengeiststr. 9 gibt es an der Ecke einen kleinen aber feinen Inder, das India Haus, mit einer großzügigen Karte und einer tollen Auswahl an authentischen indischen Gerichten.

Wenn man einen englischen Tag abrunden will geht man ein gutes scharfes Curry essen. In London gibt es da natürlich nur eines: die Brick Lane! Aber in Lüneburg kann man auch wirklich gut indisch essen und ein wenig orientalischen Flair genießen.

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Wenn ihr also mal Englandsehnsucht habt und gerade im schönen Niedersachsen unterwegs seid, kann ich euch einen Abstecher nach Lüneburg sehr empfehlen. Auch jene, die nicht so sehr an England hängen wie ich, können in den vielen schönen Kaffees und kleinen Geschäften stundenlang bummeln und einen Tag in der Stintstadt in vollen Zügen genießen.

Ich hatte als Vorspeise ein leckeres Samosa und habe als Hauptgang mein Lieblingsgericht gewählt: Palak Paneer. Paneer ist ein indischer Weichkäse, der zusammen mit Spinat, Basmatireis und Naan-Brot in einer mittelscharfen Soße serviert wird. Aber auch das Lamm meines Vaters war wirklich köstlich.

Wer gerne zu Mittag indisch essen möchte, dem kann ich nur sehr den Mittagstisch  (Mo-Fr 11.30-15.00) empfehlen,da man dort für 6,50 ein leckeres und reichhaltiges Curry bekommt.

So das war nun mein Tag im englischen Lüneburg. Ich hoffe ich habe euch die englische Seite Lünerburgs schmackhaft gemacht und freue mich auf euer Feedback!

Alles Liebe

eure Nostalgiaqueen

Kennt ihr Lüneburg? Gibt es noch andere Städte, die voller englischer Specials stecken?