Our new British home – Part 2: Kunst für die Wand dank Bimago (Werbung)

Ihr Lieben,

letzte Woche hatte ich euch bereits von unserem Traum vom Haus erzählt und gezeigt, mit welch wunderbaren Düften wir unser Eigenheim wohnlich machen. Heute möchte ich euch zeigen, wie wir aus weißen Wände wahre Kunstwerke machen und zwar mit Kunstdrucken von Bimago.

Seit Kindestagen an bin ich eine Museumsgängerin und bin heilfroh, dass auch mein Mann meine Leidenschaft für Kunst und Kultur teilt. Schon früh haben wir daher angefangen, echte Kunstwerke, aber auch Kunstdrucke zu kaufen, um an unseren sonst schlichten weißen Wänden Akzente zu setzen und uns das Galleriegefühl nach Hause zu holen. Kunst muss man Leben und Kunst muss einem vor allem vom ersten Moment an begeistern und so war es bislang immer wenn wir Bilder oder Skulpturen gekauft haben, es war stets Liebe auf den ersten Blick.

In unserem neuen Haus planen wir eines der Zimmer in eine richtige englische Bibliothek umzuwandeln, mit Chesterfield Sofa, Bücherleiter, einem gemütlichen Sessel und natürlich auch Kunst an den Wänden. Da die Bibliothek einen gemütlichen und klassischen Vintage-Charme, ein wenig wie ein britischer Gentlemen´s Club, haben soll, habe ich nach passenden Kunstdrucken gesucht und bin bei der unfassbar großen Auswahl von Bimago direkt fündig geworden. In dem tollen Online-Shop gibt es neben Wandbildern, Tapeten, und Wandtattoos eben auch Kunstdrucke, die individuell bei jeder Bestellung in gewünschter Größe (Standard, individuell) , Ausführung (Premium Print, Kunstdruck) und auf verschiedenen Spannrahmen (2, 2,8 , 4 cm) angefertigt werden. Bei der großen Auswahl die es gibt, von Caravaggio bis Liebermann, fiel es mir gar nicht so leicht, zunächst einen Künstler und dann ein Motiv zu wählen, aber wie ich vorhin schon beschrieben habe: Plötzlich habe ich diese beiden Bilder gesehen und es war einfach nur Liebe auf den ersten Blick:

IMG_0514Peter Paul Rubens – Die Anbetung der König

Als Religionslehrerin finde ich religiöse Motive allein schon aus theologischer Sicht interessant, aber bei diesem Bild war es weniger das Religiöse, als die Farbe des Mantels von Josef, die mir sofort ins Auge stach. Der rote Mantel strahlt einem entgegen und hat bei mir die Neugier auf das Bild geweckt. Ein Bild mit solcher Strahlkraft passt einfach wunderbar in unser Bibliothekszimmer und zeigt eines der zentralen Ereignisse christlicher Geschichte, die Anbetung des neu geborenen Jesuskindes durch die heiligen drei König.

 

 

Lady with an Ermine – Leonardo da VinciIMG_0517

Bei der Dame mit dem Hermelin war es ebenfalls die Kraft des Bildes, die mich direkt in ihren Bann gezogen hat. Das Bild ist so klar gemalt, so unverspielt und geradezu im Wirken photografisch. Der Nachtschwarze Hintergrund, der die Dame noch mehr brillieren lässt, scheint schon unwirklich in seiner dunklen und dennoch nicht negativen Kraft und das feine Gesicht der Dame wirkt so herrlich zeitlos, dass man gar nicht glauben mag, dass dieses Bild über 500 Jahre alt ist. Das Bild ist übrigens an der Wand fotografiert, wodurch ihr noch stärker sehen könnt, wie klar die Farben und wie toll der Kontrast ist.

 

IMG_0515The Fighting Temeraire tugged to her last Berth to be broken up

Wie könnte es anders sein: einer meiner Lieblingskünstler ist „der Meister des Lichts“ William Turner. Bereits als Jugendliche habe ich Turner damals noch in der Villa Hügel gesehen und später dann nahezu jedes Jahr in seiner Heimat England, in der National Gallery oder aber auch im Royal Maritime Museum. Turner schafft es einfach mit seiner unverwechselbaren Fähigkeit das Licht so zu zeichnen, dass die Bilder einen geradezu anstrahlen und das sanfte Licht mit seiner wärmenden Kraft einem ein Flackern in den Augen und Herzen zaubert. Ausgesucht habe ich mir daher auch mein absolutes Lieblingsbild, das ich schon des öfteren in der National Gallery bestaunt habe, und nun unendlich froh bin, dieses Kunstwerk in unserem Wohnzimmer Tag um Tag zu beschauen.

IMG_0513

Die Spannung der Bilder ist wirklich passgenau und gerade an den schwierigen Eckenverläuft die Leinwand ganz sanft ohne harte Kanten. Auf der Rückseite kann man zudem sehen, dass die Leinwand aus 100% Baumwolle in höchster Qualität gefertigt ist, die dann mit hochwertigen Schweizer Druckern bedruckt wird. Der gesamte Prozess von der Bestellung bis hin zur Fertigung und Verschickung beträgt lediglich 48 Stunden, so dass ich meine Bilder schon mit Lieferzeit in unter einer Woche in Empfang nehmen konnte. Ich freue mich wirklich sehr, dass diese super hochwertigen und zudem günstigen Kunstdrucke (ab 37,98) künftig unser Wunder schmücken werden und danke Bimago für die Möglichkeit, Ihren Shop zu testen.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Seid ihr Kunstliebhaber? Was schmückt bei euch die Wände?

Kunst, Kultur und Kulinarik – die allerART 2017 in Celle

Ihr Lieben,
wie ihr sicher gemerkt habt, hat mich das Abitur voll in Beschlag genommen, denn ich habe es den letzten Monat nicht geschafft zu bloggen. Umso mehr freut es mich, dass ich heute endlich mal wieder in Sachen Blog unterwegs war und zwar in die schöne Residenzstadt Celle. Die liebe Sarah von Celle Tourismus und Marketing hatte mich netterweise eingeladen und so bin ich dann heute morgen um 8 dem Ruf gefolgt und gen Celle gefahren .

allerART 2017

Der Kreativ- und Designmarkt allerART findet nun schon zum 35. Mal statt und ist somit eine wahre Institution in Sachen Kreativmärkte. Bevor der Markt den klangvollen Namen allerART bekam, war er den meisten kreativen Köpfen und Designliebhabern als „Kunst- und Handwerkermarkt“ bekannt. Dieses Jahr  ist zudem noch Stadtjubiläum in Celle, so dass der bis morgen stattfindende Markt einen ganz besonderen Rahmen für die Feierlichkeiten schafft, denn hier gibt es für Groß und Klein allerlei zu sehen. Der Markt lädt seine Besucher in den wunderschönen Französischen Garten ein und man erreicht ihn fußläufig von der Altstadt. So jetzt will ich euch aber auf eine kleine Tour mitnehmen, denn mein Tag auf der allerART war wirklich in jeder Hinsicht ein Erlebnis.

IMG_2346

Nach einer etwas über einstündigen Fahrt aus dem verregneten Lüneburg ins leider ebenso regnerische Celle kam ich um 10.30 am Französischen Garten an und hatte zunächst einmal Sorge, ob denn mein erster Workshop im durchnässten Garten überhaupt stattfinden würde. Diese Angst wurde mir aber direkt genommen, denn dank eines großen Zirkuszeltes und meiner zwei hochmotivierten Mitteilnehmerinnen Sarah und Mareike bestand gar kein Zweifel daran, dass wir uns gleich kreativ austoben würden. Die „Do-it-yourself“ – Workshops auf der allerART sind dieses Jahr neu dabei und bieten den zahlreichen Besuchern eine tolle Gelegenheit nicht nur Designobjekte und Kunsthandwerk zu bestaunen, sondern selber neue Dinge wie Acrylspachteln, Handspinnen oder aber auch Silberschmuck nach Wikinger-Art auszuprobieren. Die Anmeldung erfolgt dabei über die Workshopleitungen und ist mit einer kostendeckenden Pauschale zwischen 20 und 50 Euro verbunden.

Die WorkshopsIMG_2372

Mein erster Workshop war der „Kreative Design- und Druckworkshop“ bei Andreas von Allernixe . Die kleine aber feine Designmanufaktur bietet verschiedene selbsthergestellte Printprodukte, die von Postkarten über Beutel  bis hin zu Kissen reichen. In ihrem am 17. Juni eröffnenden Laden in Celle findet man zudem aber auch Designobjekte junger Designer sowie verschiedene Wohn- und Dekoaccessoires.

IMG_2395Zu Beginn des Workshops hat Andreas uns erst einmal mit den verschiedenen Drucktechniken „Hochdruck“ und „Tiefdruck“ vertraut gemacht und uns die verschiedenen Arten (Linoleumplatten, Gummi) erklärt, so dass wir gemeinsam entscheiden konnten, was für eine Drucktechnik wir lernen wollen. Nachdem wir die schönen Stempel entdeckt hatten, war uns klar, dass wir gerne selber einen Gummistempel erstellen wollten, doch was so einfach klang, stellte sich als langer Entscheidungsfindungsprozess raus. Zunächst einmal muss ein Motiv gewählt werden und wer wie ich und anders als Andreas kein Grafikdesigner oder natürliches Zeichentalent ist, der geht schon mal falsch an die Sache ran. Mein Wunschmotiv war ein Fuchs, doch meine Rangehensweise leider viel zu detailgetreu. Mit viel Geduld und guten Erklärungen hat Andreas mir dann geholfen, den ursprünglich viel zu detailierten Fuchs in seine grafischen Bestandteile (Raute, Dreieck) zu zerlegen und am Ende kam dann ein wirklich tolles Motiv heraus.

IMG_2402Zuletzt musste das gewählte Motiv nun noch in den Gummistempel eingeritzt werden, was mir persönlich viel Spaß bereitet hat, aber auch Fingerspitzengefühl und Geduld fordert. Mithilfe von kleinen Stempelkissen in den verschiedensten Farben konnten wir nun unsere Stempel einfärben und dann diese schöne gefaltete Karten auf Büttenpapier drucken. Da wir so viel Freude am Schnitzen und vor allem Drucken hatten, sind für Sarah, Mareike und mich am Ende aus den ursprünglichen 1.5 h mehr als zwei Stunden geworden, was aber auch daran lag, dass das Drucken einfach unglaublich viel Spaß gemacht hat und wir mit Andreas einen wirklich tollen und engagierten Workshopleiter hatten.

Nach einer nur 15 minütigen Kreativpause hieß es für mich nun „Stampin´Up“ mit Thea. Ich hatte vorher von Stampin´Up zugegeben noch nie etwas gehört, war aber umso gespannter, was mich in dem „Papeterie Workshop mit SchnipselArt“ erwarten würde. Thea empfing uns schon einmal mit einem wunderschön gedeckten Tisch, an dem man auch ohne weiteres sofort an eine Feier denken könnte, denn dort waren Mineralwasserflaschen mit Ahoi-Brause und Strohhalmen in niedlichen Kartenhaltern ebenso wie zahlreiche kleine Geschenkschachteln mit Luftballons dekoriert. Stampin´Up ist wie Thea uns erklärte ähnlich wie das Tuppa-Prinzip, nur das es sich hierbei um ein Bastelsystem handelt. Wie auch bei den bekannten Tuppa-Parties kann man hier ebenso einen Demonstrator zu sich nach Hause einladen und dann mit seinen Freundinnen eine Bastelsession machen und sich dabei die vielseitigen Produkte erklären lassen.

Unser Ziel war es, in 1,5 h 5 zauberhafte Geschenkschachteln zu basteln, die man auch wunderbar für Hochzeiten als kleines Tischgeschenk verwenden kann, sowie 5 Karten zu gestalten. Da Thea netterweise die Streifen und entsprechenden Karten vorgeschnitten und gefalzt hatte, konnten wir direkt loslegen und ich bin immer noch ganz begeistert, wie schnell und einfach man mit etwas Klebeband, 4 Kartonstreifen und etwas Bindfaden eine kleine Geschenkschachtel basteln kann. Mithilfe der verschiedenen Stempel (die Schriften haben mir besonders gefallen) konnten wir dann unsere Karten und Schächtelchen dekorieren und auch hier sind sowohl hinsichtlich des Motivs als auch der Farben keine Grenzen gesetzt, denn es gibt die Stempel und Stempelkissen wirklich in allen Formen und Farben. Wer es gerne glitzernd mag der kann mit dem Clear Wink of Stella auch noch zarten weiß-silbernen Glitzer hinzufügen.

Auch bei diesem Workshop verging die Zeit wie im Fluge und nach den gut 1,5 h hätten alle Teilnehmer sicher noch gerne weitergebastelt. Ich kann mir gut vorstellen, dass so ein Workshop sich auch für einen etwas ruhigeren Junggesellinnenabschied eignet, bei dem man mit seinen liebsten Mädels gemeinsam die kleinen Tischgeschenke und Karten bastelt. Zudem ist Stampin´Up auch toll für all jene, die mit den gängigen Karten und Geschenkverpackungen nicht wirklich zufrieden sind und mit etwas Anleitung und vielen verschiedenen Techniken und Accessoires selber gerne kreativ werden wollen.

Der Markt 

IMG_2562Nach den Workshops kam erstmal der große Hunger, doch auch diesen zu stillen war kein Problem, denn ganz im Zeichen der Zeit hatten sich die Foodtrucks im Französischen Garten versammelt und nun hieß es die „Qual der Wahl“ treffen, denn von zuckersüßen Cupcakes von „Fat Unicorn Sweets“ über deftiges karibisches Essen von „Caribbean Slowfood“ war auch hier alles vorhanden. Mich zog es zum Crêpes Stand von Tati Bistro, denn ich wollte seit langem schon einmal echte aus Buchweizenmehl gemachte Galette essen und ich kann euch sagen: Oh là là !! Für 5,50 habe ich eine riesige frische mit herzhaftem Emmentaler und Gruyere bestreuten und mit toll mariniertem Ruccola getoppten Galette bekommen, die mir auch jetzt noch das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

IMG_2492Frisch gestärkt ging es dann für mich auf Erkundungstour und da mittlerweile die Wolken und der Regen abgezogen waren und die Sonne uns mit warmen Strahlen verwöhnte, ließ es sich ganz wunderbar durch den nun wieder trockenen und voller glücklicher Leute gefüllten Garten schlendern. Es wäre viel zu viel euch hier alles vorzustellen, denn von Dekoartikeln über Schmuck bis hin zu Skulpturen und nostalgischen Springseilen findet sich hier wirklich etwas für jedermann. Daher hier nur ein paar Eindrücke von Ständen, die mir besonders gefallen haben:

IMG_2555Für die kleinsten Familienmitglieder habe ich diese wunderbar weichen und zuckersüß designten Hosen von Klammeraffe entdeckt, die mit viel Liebe und ganz vielen fröhlichen Farben die kleinsten Herzen erobern. Neben den Hosen findet ihr bei Klammeraffe aber auch noch Lätzchen, kleine süße Beanies, Loops und allerlei andere Schneiderkunst. Im selben Zelt bin ich dann noch auf die zuckersüße Elisa gestoßen, die mich mit ihrem Stand sofort in ihren Bann gezogen hat: Taschen und Beutelchen! Schon lange habe ich nach einer neuen Tasche für meine Handtasche gesucht, in die ein Handy, Lipgloss, Handcreme und ein Lippenstift passenIMG_2556 und endlich bin ich fündig geworden, denn Elisa macht unter dem Namen Fadendesign by Elisa wirklich wunderschöne Täschchen mit unterschiedlichen Materialien (Kork, Stoff), bei denen eine Entscheidung schwer fällt, da sie alle einfach ganz toll sind. Ich habe mich dann für ein etwas größeres Täschchen aus weißem Stoff mit goldenen Tupfen entschieden, welches unten mit Kork abgesetzt ist. Ich bin mir auch jetzt schon sicher, dass es nicht das letzte Mal war, dass ich bei Elisa gekauft habe, denn gerade die Taschen mit Kork sind wahnsinnig in und Elisas Preise für die schöne Verarbeitung absolut moderat. Wer es morgen nicht mehr auf den Kunsthandwerkermarkt schafft kann auch online bei Elisa stöbern und bestellen.

IMG_2553Nachdem ich mich nun für die kleinsten und die Frauen umgeschaut hatte, sollten die Männer aber auch nicht zu kurz kommen und so verharrte mein Blick auf den ungewöhnlichen Fliegen und Brillen von Stadtholz, einem jungen Label, bei dem alles mit hölzernen Sonnenbrillen angefangen hatte, sich aber schnell auch auf andere Accessoirebereiche wie Uhren und Fliegen ausgeweitet hatte. Die Idee dahinter sind innovative Accessoires abseits des Konventionellen und im Falle der Holzfliegen sogar individualisierbar dank verschiedener Holzarten und kleiner Stoffstücke für die Mitte.

IMG_2554Zu guter Letzte sollte natürlich auch das Eigenheim nicht zu kurz kommen und Steffi Martens Stand zog mich direkt durch die farbenfrohe Aufmachung an. Steffi erschafft aus Holz und Farbe liebevoll gestaltete Objekte für das eigene Heim. Direkt ins Auge gestochen ist mir die Häusergirlande, die mich mit den kleinen bunten Holzhäusern unmittelbar an meine Kindheit und ebensolch bunte Häuser in Dänemark erinnert hat. Die feinen Holzaccessoires bieten sich auch bei Einweihungen oder als Gastgeschenke wunderbar an, denn sie sind personalisierbar, so dass der Vielfalt hier keine Grenzen gesetzt sind.

Ach ihr Lieben, ich könnte euch noch Stunden über die allerART berichten, aber ich möchte auch nicht zu viel vorweg nehmen, denn ihr könnt den Markt morgen selber noch besuchen und euch von all der Kreativität und den schönen Dingen inspirieren lassen, etwas leckeres bei den Foodtrucks essen, ein wenig der Musik auf der Bühne lauschen und einfach die Seele in Celle baumeln lassen. Ich werde nächstes Jahre sicher wieder dabei sein und vielleicht sieht man ja den ein oder anderen von euch. Danke noch einmal an Sarah und die Celle Tourismus und Marketing GmbH, dass ich dabei sein durfte.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen