Froschkönig trifft Engel – Märchenhafter Schmuck von Heartbreaker

Ihr Lieben,

schon vor geraumer Zeit habe ich ein kleines Päckchen mit zwei zauberhaften Schmuckstücken bekommen, die ich euch gerne endlich vorstellen möchte. Bereits vor Jahren habe ich im Schaufenster unseres hiesigen Juweliers  – damals noch in Köln  – die knallig roten Herzen und die goldenen Frösche mit zarten Perlen bewundert, aber irgendwie waren mir die Schmuckstücke in der Studentenzeit immer zu teuer und so blieb es bei der Bewunderung. Im Februar habe ich dann netterweise von Heartbreaker, der kleinen Schwester von Drachenfels, einen Gutschein bekommen und konnte mir dann zwei wunderschöne Anhänger und eine Kette (unter Zuzahlung von ein paar Euros) aussuchen, die ich euch nun präsentieren möchte:

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Der Shop

Die Designer und kreativen Köpfe, welche die märchenhaften Anhänger, Ohrringe und Kette designen und von Hand produzieren, haben ihren Sitz in Pforzheim.  Bereits seit 20 Jahren gibt es das traumhaft schöne und zugleich mystische Design von Drachenfels und seit einigen Jahren nun auch die jüngere Marke Heartbreaker. Diese garantiert, dass alle ihre Schmuckstücke ohne Kinderarbeit hergestellt werden, was für mich schon ein sehr wichtiges Kriterium ist, wenn es um den Kauf von Schmuck, aber auch Kleidung und Schuhen geht. Besonders schön finde ich auch, dass der Schmuck wirklich noch in Deutschland gefertigt wird, weshalb ich einen etwas höheren Preis auch immer als gerechtfertigt ansehe und gerne bereit bin, diesen zu zahlen.

Wer sich für den Online-Shop entscheidet und den Schmuck nicht direkt beim Juwelier  oder im Flagship Store in Heidelberg/Stuttgart kauft, der kann im Shop die einzelnen Kollektionen direkt anwählen, wenn er/sie etwas Bestimmtes sucht. Ansonsten kann man einfach stöbern und das ein oder andere Schnäppchen im Outlet machen.

Im Online-Shop kann man alle Ketten, Anhänger und noch vieles mehr bestellen und wenn das Paket nach einer wirklich kurzen (geradezu magischen) Zeit zu Hause eintrifft, wird man erstmal überrascht von der liebevollen Verpackung und den vielen Süßigkeiten. Zudem war bei mir auch noch kostenlos ein Ringgrößenmesser dabei, den ich ohnehin schon immer haben wollte, um endlich einmal meine Ringgröße festzustellen.

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Wer immer auf dem neuesten Stand sein will und keine Aktionen und Angebote verpassen möchte, der sollte unbedingt den Newsletter bestellen.

Das Material/Das Design

Die Schmuckstücke sind alle aus 925 Silber und sind nach einzelnen Themen gestaltet, wie zum Beispiel Froggy (der Froschkönig), Crown of my Heart (rote Herzen mit einer Krone) oder Sealife (mit Seesternen). Die farbigen Partien entstehen durch die Verwendung von Brandlack und die Perlen sind aus 100 % organischem Perlmutt.

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Mich persönlich entführen die Schmuckstücke immer in eine andere, gar märchenhafte Welt, in welcher die Herzkönigin (Crown of my Heart) mit Herz, aber auch Verstand regiert –  und mich ein wenig an Alice im Wunderland erinnert – , in der es verwunschene Frösche (Froggy)  und zauberhaft leuchtende Schmetterlinge (flying purple) gibt und die mystischen und manchmal auch gefährlichen Wesen nicht allzu fern sind, wie zum Beispiel der Drache (dragon) oder die Eule (owl). Obwohl die Schmuckstücke meist farbenfroh sind, schwingt auch ein wenig Melancholie mit, wenn man sich die Zeichnungen in den Prospekten anschaut. Vielleicht, weil wir uns  mithilfe dieser Schmuckstücke in die Welt unsere Kindheit, in die Zeit der Helden, Feen und Fabelwesen zurückversetzt fühlen, vielleicht aber auch, weil verwunschene Prinzen, magische Tiere und leuchtende Herzen in unserm Alltag und unserer schnellebigen Zeit einfach keinen (nur selten ihren) Platz mehr finden.

Der Schmuck

Ich habe mich für einen Anhänger mit dem Green Froggy entschieden, der auf einer großen schimmernden Perle sitzt und ein kleines Herz unter der Perle trägt. Der Anhänger ist in der Größe M und kostet 79 Euro. Außerdem habe ich dazu eine silberne lange Kugelkette (75 cm) für 50 Euro bestellt.  Ich finde den Froggy wirklich zauberhaft und trage ihn besonders oft zu einfachen schwazen Oberteilen oder Kleidern, da er durch die grüne Bemalung und das rote Herz einen schönen Farbakzent setzt und durch die große Perle zugleich edel und nicht allzu verspiel wirkt.

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Meine zweite Auswahl ist ein kleiner silberner Engel, der ebenfalls auf einer Perle schwebt. Dieser Engel gehört zu der Kollektion Guardian Angel (engl. Schutzengel) und war zu meinem Glück reduziert (29 Euro). Auch den Engel trage ich an der langen Kette, gelegentlich aber auch an einer kürzeren Silberkette, da der Anhänger deutlich kleiner als der Froggy ist.

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Fazit

Ich bin von meinem Schmuck wirklich begeistert und bin super glücklich, dass es neben dem etwas teureren Schmuck von Drachenfels jetzt eine günstigere aber nicht weniger schöne Variante von Heartbreaker gibt. Momentan liebäugel ich schon mit dem nächsten Schmuckstück, dem zauberhaften Froggy Ring, den ich ja dank des Ringgrößenmessern nun auch problemlos online bestellen kann.

Danke noch einmal an das Heartbreaker Team, dass ich euren Shop testen durfte.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

P.S. Kennt ihr den Schmuck von Drachenfels oder Heartbreaker bereits?

Hodie ferias habemus – auf den Spuren der Römer in Xanten

Ihr Lieben,

der ein oder andere von euch mag sich wundern, dass dieser Blogpost einen lateinischen Titel trägt: Hodie ferias habemus – heute haben wir Ferien. Dies aber aus gutem Grund, denn erstens habe ich Ferien 🙂 und zweitens war ich an meinem ersten freien Tag auf den Spuren der alten Römer unterwegs.

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Neben meinem geliebten Köln, DER Römerstadt überhaupt, gibt es aber auch hier bei uns am Niederrhein eine imposante Wirkstädte der Römer: Xanten. Vielen ist Xanten durch den großen Baggersee, die Xantener Nordsee, oder die Wasserskianlage bekannt, aber vor allem verbinde ich Xanten mit dem APX, dem Archäologischen Park Xanten.

Schon als Kinder waren wir häufiger im APX, mit den Eltern, aber auch mit der Grundschule, da wir unsere Klassenausflüge stets ins nahegelegene Forsthaus Hasenacker (was für ein wunderbarer Name) machten. Dieses mal zog uns das gute Wetter hinaus ins Grüne und nach 30 Minuten Fahrtzeit durch Dinslaken, Wesel und schließlich nach Xanten, konnte die Zeitreise begonnen.

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Man zahlt pro Erwachsenem 9 Euro für den APX, was wirklich ein super Preis ist, denn seit kurzem gibt es nicht nur den Park, sondern auch das riesige und wahnsinnig beeindruckede LVR Römer Museum, welches im Eintritt beinhaltet ist. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind sogar frei, so dass eine Familie mit zwei Kindern insgesamt nur 18 Euro zahlt.

Geschichte

Xanten selber gehörte zur Colonia Ulpia Traiana, zur Kolonie des römischen Kaisers Marcus Ulpius Traianus und war die drittgrößte Kolonie nach Köln und Trier. Ca. 100 nach Christus erhielt die Colonia ein eigenes Amphitheater, einen Hafentempel und ein Forum. Leider stehen die Originalbauten heute nicht mehr, aber auf den Ruinen der ehemaligen Römerbauten wurden maßstabsgetreue Nachbauten errichtet, die einem eine Zeitreise ermöglichen und nicht weniger beeindruckend sind.

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Für Kinder

Der Park ist sehr weitläufig und es gibt immer wieder steinerne Bänke, aber auch hölzerne Rastplätze, auf denen man sich niederlassen und verweilen kann. Auch für Kinder bietet der Park so einiges, denn es gibt einen großen Holzspielplatz, der wie ein römisches Fort aussieht und einen kleineren Wasserspielplatz. Außerdem gibt es ein Hüpfberg und ein Römisches Spielehaus. Im Römermuseum können Kinder für eine Schutzgebühr von 5o Cent einen „Reisepass“ erwerben und eine kleine Zeitreise durch die Geschichte unternehmen, bei der sie sich entscheiden müssen, ob sie in der Römerzeit, bei den Germanen oder im Hier und Jetzt leben wollen. An verschiedenen Stationen können die Kinder ihren Reisepass abstempeln und am Ende alle Stempel auswerten. Außerdem gibt es für Kinder die Möglichkeit, sich einmal eine richtige Uniform mit Hemd, Panzer, Schild und Schwert anzuziehen.

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Das Amphitheater

Ein besonderes Highlight des APX ist das rekonstruierte Amphitheater. Zu Beginn des 1. nachchristlichen Jahrhunderts wurden hier bei Brot und Spielen gut 10000 Leute (die gesamte Zahl der Einwohner der Colonnia) mit Gladiatorenwettkämpfen unterhalten. Auch heute kann man noch an Festspielen teilnehmen, die aber unblutig sind und wirklich der reinen Unterhaltung dienen. Alljährich finden hier nämlich die Xantener Sommerfestspiele statt, die mit Opern und modernen Konzerten verzaubern, aber auch die historischen Römerspiele, die stets tausende von Besuchern in den Bann der Römerzeit ziehen.

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Fazit

Der APX ist wirklich einen Besuch wert. Für Groß und Klein wird hier viel geboten. Neben den vielen informativen Pavillons gibt es auch vieles zum Staunen, Anfassen und Erleben. Der Preis ist mit 9 Euro wirklich unschlagbar und da man sein eigenes Essen mit in den Park nehmen darf, fallen hier auch keine zusätzlichen Kosten für ein teures Mittagessen an. Wer trotzdem einen Kaffee oder ein Eis genießen möchte, der kann dies zu angemessenen Preisen in der Taverne tun, oder am Römermuseum im kleinen Open-Air Kaffee. Gerade bei schönem Wetter kann man einen ganzen Tag im APX verbringen, die Seele baumeln lassen und sich die faszinierende Wirkstätte dieser jahrtausendealten Kultur anschauen. Ein kleiner Spaziergang in den historischen Stadtkern Xantens, mit dem belebten Marktplatz und dem Xantener Dom, bildet einen runden Abschluss für die kleine Zeitreise.

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In diesem Sinne:

Salve!

Was sind eure liebsten historischen Stätten? Wart ihr schon einmal im APX?

Das süße Dreigestirn sagt Alaaf und Helau!

Ihr Lieben,

der fünften Jahreszeit habe ich es zu verdanken, dass ich seit gestern und bis Mittwoch frei habe und mich somit auch wieder intensiver dem Bloggen widmen kann. Als ehemalige Wahlkölnerin (ich habe in Köln studiert) bin ich natürlich karnevalistisch vorgeprägt und da wir heute bei sehr lieben Freunden in Köln (Karneval und die neue Wohnung) feiern, wollte ich mich auch kulinarisch schonmal auf Karneval einstimmen.

Auf die Idee Spritzkuchen zu machen, bin ich gekommen, als ich mit meiner Mutter telefonierte, denn dieses wundervolle Gebäck war ihr Lieblingsgebäck als Kind. Die Churros kenne ich nur vom Weihnachtsmarkt und finde sie dort immer viel zu teuer dafür, dass es nur ausgebackener Teig mit Zimt und Zucker ist. Krapfen sind natürlich DAS klassische Karnevalsgebäck, ob gefüllt mit Marmelade als Faschingskrapfen, oder als kleine ausgebacken Teigbällchen, sie gehören einfach zu Karneval wie der Stollen zu Weihnachten.

Das Gute an meinem Rezept ist, dass alle 3 Leckereien aus einem Teig, nämlich einem klassischen Brandteig, bestehen und alle nacheinander in Fett ausgebacken und später glasiert oder bestreut werden können.

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Zutaten

250 ml Wasser
75 Gramm Butter
1 Prise Salz
150 Gramm Mehl
3 Eier (M)
1 Liter Pflanzenfett zum Ausbacken

Glasur/Bestreuung

150 g Puderzucker
3 EL Wasser oder Zitronensaft
Zimtzucker
Puderzucker

Zubereitung

250 ml Wasser mit der Butter aufkochen und sobald die Butter geschmolzen ist und das Wasser kocht, das Mehl in einem Schub hinzugeben. Mit einem Holzkochlöffel schnell umrühren, bis eine glatte Teigmasse entsteht. Wenn sich der Teig vom Topf löst und auf dem Topfboden ein weißer Film enstanden ist, kann der Teig in eine Schüssel gegeben werden. Ein Ei hinzugeben und mit den Rührhaken gut durchkneten, bis das ganze Ei vom Teig aufgenommen wurde. Den Teig nun ein wenig abkühlen lassen.

Wenn der Teig abgekühlt ist, können die beiden übrigen Eier hinzugeben werden und mit dem Rührgerät gut vermengt werden, bis ein klebriger Teig enstanden ist. Den Teig nun in drei gleichmäßige Teile teilen, um die drei verschiedenen Gebäcke zu erstellen.

In einem Topf das Öl/ Fett erhitzen und mit einem Holzstiel/Zahnstocher prüfen, ob es heiß genug ist. Wenn sich am Holzstiel kleine Bläschen bilden, hat das Fett die richtige Temperatur.

Spritzkuchen

Aus Backpapier 10 Quadrate á 10 cm ausschneiden und mit Öl einfetten. Das erste Drittel des Teiges in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle (ich habe Wilton 13 verwendet) und auf die Backpapierquadratte Kringel spritzen.

Die Kringel mit dem Backpapier umgedreht (Kringel zuerst ins Fett) in das Fett geben und das Backpapier mit einer Zange sofort aus dem Fett holen. Die Spritzkuchen 3-4 Minuten von jeder Seite ausbacken, bis sie goldbraun sind. Die Spritzkuchen mit einer Schaumkelle aus dem Fett holen und auf Küchenpapier abkühlen lassen.

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Den Puderzucker mit dem Zitronensaft glattrühren und die fertigen Spritzkuchen damit bestreichen.

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Churros

Den Teig wieder in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und den Spritzbeutel direkt über das Fett halten. Den Teig rausdrücken und mit einer Schere immer ca. 5 cm lange Streifen abschneiden und diese ins Fett fallen lassen. Die Churros goldbraun ausbacken und ebenfalls auf Küchenpapier abkühlen lassen.

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Wenn die Churros lauwarm sind werden sie mit Zimtzucker bestreut, oder in Schokolade getaucht.

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Krapfen

Für die Krapfen mit einem Esslöffel je eine Portion Teig abstechen und mit einem zweiten Esslöffel den Teigklumpen in das Fett schieben. Die Krapfen von beiden Seiten fritieren und auskühlen lassen. Die Krapfen anschließend mit Puderzucker besträuben.

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Wenn man Karneval feiert und das ein oder andere Gläschen trinkt, brauch der Bauch einfach etwas Fettiges als Ausgleich. Diese drei Spezialitäten sind perfekt für euer Karevalsbuffet oder für einen Snack zwischendurch am Rosenmontagszug. Ob in Köln oder Düsseldorf, ich wünsche euch ein jeckes Wochenende mit ganz viel Spaß, vielen Bützje und tollen Kostümen!

Alaaf und Helau!

Was ist euer liebstes Karnevalsgebäck? Als was verkleidet ihr euch dieses Jahr?