Gluten- und laktosefreie Joghurtwaffeln

Ihr Lieben,

wer meinem Blog verfolgt, wird dieses Rezept bestimmt wiedererkennen, denn es ist unter den absoluten Favoritenposts auf dem Blog und auch einer meiner Favoriten.

2014-03-23 16.56.31Da ich meine Ernährung zu 99% auf gluten- und laktosefreie Rezepte umgestellt habe (manchmal kann ich Pizza, Pasta und Co. beim Italiener einfach nicht widerstehen 😉 ) habe ich das Rezept nun noch einmal überarbeitet, so dass auch andere „Leidensgenossen“ diese herrlich fluffigen Waffeln mitgenießen können .

Neben heißen Kirschen serviere ich diese kleinen Leckereien auch gerne mit selbstgemachtem Lemoncurd. Das Miniwaffeleisen bekommt man für 10 Euro im Internet und ich finde es ist eine super Alternative zu dem herkömmlichen Waffeleisen, da man das Gefühl hat, bei vielen kleinen Waffeln mehr gegessen zu haben, als bei einer oder zwei großen.

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Zutaten (für 2 Personen)

100 Gramm (fettarmer) laktosefreier Joghurt
100 ml (fettarme) laktosefreie Milch
50 ml Wasser
100 Gramm glutenfreies Mehl (Schaer Universalmehl)
1 Ei
1 TL Backpulver
etwas Stevia/ Süßstoff nach Belieben
Lemoncurd (das Rezept findet ihr auf meinem Blog)
etwas Fett für das Miniwaffeleisen

Zubereitung

Den Backofen zum Warmhalten auf 75° Umluft vorheizen. Die Milch, das Ei und den Joghurt gut verrühren und das Wasser hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver durchsieben und zu der Milch-Joghurt-Mischung geben. Den Teig glattrühren und zuletzt mit Stevia süßen.

2014-03-23 16.57.00Das Miniwaffeleisen vorheizen und je 1,5 EL von dem Teig in das Waffeleisen geben und schöne braune Waffeln ausbacken. Mit dem Miniwaffeleisen bekommt man ca.8-9 Waffeln heraus. Mit einem normalen Waffeleisen ca. 4-5 große Waffeln.

Die fertigen Waffeln mit etwas Steviazucker bestäuben und mit einer Portion Lemoncurd servieren.

Pro Person haben 4 Miniwaffeln ca. 280 kcal und mit dem Lemoncurd kommt man auf insgesamt rund 350 kcal.

Guten Appetit !

 

Ein letzter Sommergruss – Crema di pesca

Ihr Lieben,

so langsam aber sicher neigt sich der Sommer dem Ende zu, was aber nicht heißen soll, dass wir uns nicht auf den Herbst freuen können, der mit leuchtendem Laub, wunderbarem Licht, Herbstsonne und allerlei schönen Momenten lockt. Als kleinen Abschied vom Sommer gibt es heute noch einmal ein locker leichtes (leider nicht was die Kalorien betrifft) Dessert mit Pfirsichen.

Viele von euch kennen ja sicher die heißgeliebte Crema die Fragola von Vapiano. Da ich diese Creme auch immer ganz vorzüglich fand, die Systemgastronomie aber mittlerweile nicht mehr so ansprechend finde, kommt hier nun eine kleine Abwandlung des Rezeptes. Die Creme schmeckt wirklich genau wie bei Vapiano, aber ich habe statt der Erdbeeren Pfirsiche genommen. Je nach Geschmack kann man aber auch jede erdenkliche Obstsorte nehmen, von Blaubeeren über Johannisbeeren bis hin zu Kiwis, alles ist machbar.

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Zutaten für 4 Personen/ 12 kleine Dessertgläser:

250 g Mascarpone
250 g Sahne
2 Eigelb
4 Eiweiß
1 Beutel Quickgelatine
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Pickerd Vanillepulver
1 kleine Dose Pfirische

Zur Dekoration:

etwas Kakaopulver
frische Minze

Zubereitung:

Die Pfirsische über einem Sieb abtropfen lassen und den Saft in einer extra Schüssel auffangen. Jetzt werden die Pfirische in kleine Würfel geschnitten und dann in Dessertgläser gefüllt, so dass der Boden der Gläser gut mit Pfirsichen bedeckt ist.

Als nächstes die Eier trennen und das Eigelb bei Seite stellen. Wichtig ist, dass ihr wirklich ganz frische Eier benutzt, da diese roh unter die Masse gehoben werden.

Jetzt das Eiweiß mit dem Handrührgerät steif schlagen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Als nächstes die Sahne steif schlagen und ebenfalls in den Kühlschrank stellen, bis diese weiterverarbeitet wird.

Die Eigelbe mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Vanillepulver (wer keines hat kann nach Geschmack einfach noch ein Päckchen Vanillezucker hinzugeben und nur 40 g Zucker nehmen) schaumig schlagen, bis eine luftige blasenwerfende gelbe Masse entsteht. Jetzt kann die Mascarpone langsam hinzugegeben und mit dem Handrührgerät untergearbeitet werden. Zuletzt noch von dem Pfirischsaft 2-3 EL unterrühren.

Wenn die Masse schön homogen ist, kommt die Fix-Gelatine hinzu, die wirklich schnell untergerührt werden muss, da man sonst kleine Klümpchen in der Crema hat. Zuletzt die Sahne vorsichtig unterrühren oder mit einem Schneebesen unterheben und dann den Eischnee vorsichtig hinzugeben und alles zu einer glatten Creme verrühren. Nach einer kurzen Zeit im Kühlschrank wird die Masse etwas fester und man kann sie auf die kleinen Dessertgläser verteilen und bis zum Servieren nochmal kalt stellen.

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Ich habe die Creme mit etwas Kakaopulver und einem frischen Minzblatt getoppt und zu einem leckeren starken Espresso serviert. Da die Creme für ein Sommerdessert sehr mächtig ist, würde ich sie in wirkllich kleinen Dessertgläsern servieren, so hat man den optimalen Genuss und sündigt nur ein wenig 🙂

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Viel Spaß beim Nachkochen und alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was ist euer Lieblingssommerdessert?

Falsche Blini, echter Schampus und ein paar gute Vorsätze für 2014!

Ein letztes Mal in diesem Jahr möchte ich noch ein Rezept und etwas Persönliches mit euch teilen.

Da es – wie ihr bereits bei den Punschkrapfen gelesen habt – bei uns dieses Jahr Raclette gibt, ist ein 3-Gang-Menü diesmal nicht nötig. Da ich aber trotzdem immer gerne ein kleines Amuse – Gueule und einen Nachtische reiche, habe ich mir 2-3 Kleinigkeiten ausgedacht, die ich euch nun vorstellen möchte.

Als Amuse -Gueule gibt es – inspiriert durch unsere Reise nach St. Petersburg – diesmal falsche Blini. Falsch sind die Blini, da ich nicht wie in Russland einen Teig mit Dinkelmehl und Hefe backe, sondern einen einfachen Pfannkuchenteig verwende. Falsch ist auch der Caviar obendrauf, denn wir sind alle keine großen Caviar Fans und so gibt es Belugalinsen getarnt als Caviar. Klassisch werden die Blini mit Sauerrahm und ein wenig Dill Serviert. Echt an diesem Gericht ist auch der Wodka, den wir aus unseren in St. Perterburg erstandenen Gläsern eiskalt genießen.

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Zutaten

8o Gramm Mehl
70 Gramm Milch
1 Ei
eine Prise Salz
ein TL Dill
eine Messerspitze Backpulver

Topping

1 Becher Saure Sahne
ein paar Dillspitzen
schwarzer Caviar oder schwarze eingeweichte Belugalinsen

Zubereitung

Das Mehl mit der Milch und dem Ei gut verrühren. Anschließend eine Prise Salz, das Backpulver und den gehackten Dill hinzugeben. Eine kleine beschichtete Pfanne mit ein wenig Öl einfetten und den ganzen Teig darin backen, bis er goldbraun ist. Wenn die eine Seite gebräunt ist, den Teig wenden und den Blini anschließend auf einem Teller abkühlen lassen.

Wer geübt im Blinibacken ist, der kann auch je einen EL von dem Teig sofort zu kleinen Blini ausbacken. Ich steche von dem großen Pfannkuchen mit dem bemehlten Rand eines umgedrehten kleinen Glases die Blini aus.

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Anschließend je einen Teelöffel Saure Sahne auf die Blini geben und einen kleinen Kleks von den schwarzen Belugalinsen oder einen Klecks Caviar draufgeben. Mit einem Stück Dill verzieren und mit eiskaltem Wodka servieren.

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С Новым годом!

(Frohes neues Jahr)

Ein Mitternachtssnack

Klassisch zu Sylvester gibt es bei uns nach Mitternacht, wenn alle wieder ein wenig Hunger haben, Kartoffelsalat mit Wiener Würstschen. Bei diesem deftigen Snack lassen wir den Abend nochmal Revue passieren, trinken ein gutes Glas Schampus und machen es uns auf dem Sofa gemütlich.

Da man an den Feiertagen und auch zu Sylvester ohnehin schon gut und reichlich isst, sollte der Kartoffelsalat ein wenig leichter sein und nicht zu 90% aus fettiger Mayonnaise bestehen. Aus diesem Grund gibt es nun einen etwas „schlankeren“ Kartoffelsalat, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Zutaten

1 kg festkochende Kartoffeln

3 Schalotten

1 Glas eingelegte Gurken

2 Becher Saure Sahne

170 g fettarme Mayonnaise

10 Gramm Salz

70 Gramm Gurkenwasser

etwas Dill

Die Kartoffeln in gesalzenem Wasser kochen, so dass sie noch ein klein wenig fest sind. In der Zwischenzeit die Saure Sahne mit der Mayonnaise dem Salz und dem Gurkenwasser zu einer cremigen Soße verrühren. Die Soße mit Dill und Salz abschmecken.

Die Schalotten in feine Würfel und die Gewürzgurken in dünne Ringe schneiden. Wenn die Kartoffeln fertig sind, müssen diese ein wenig abkühlen, so dass sie noch lauwarm sind. Die Kartoffeln in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Abwechselnd immer Kartoffeln, Gurken und Zwiebeln schichten, dann muss man später weniger umrühren. Wenn alle Zutaten in der Schüssel sind wird die Soße drüber gegeben.

Den Kartoffelsalt umrühren und mit etwas frischer Petersilie garnieren. Wir essen dazu Wiener Würstchen, der Salat schmeckt aber natürlich auch ohne Würstchen wunderbar!

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Guten Appetit.

Zu guter Letzt…

Wie jeder andere auch, dürfen bei mir die guten Vorsätze natürlich auch nicht fehlen. Ich habe sie auf meinen heißgeliebten Lizzawest Block geschrieben, denn so habe ich sie stets vor Augen, wenn ich an meinem Schreibtisch sitze, arbeite und blogge und vielleicht schon wieder vergessen habe, was ich 2014 ja eigentlich anders machen wollte.

2013 war ein wirklich anstrengendes Jahr: das Ende der Studentenzeit und die Aufgabe meines geliebten SHK Jobs, der Beginn des Referendariats und das erste Ehejahr. Eine wunderbare Ostsee-Kreuzfahrt, Städtetripps nach Amsterdam, London und Lübeck, Besuche von und bei den Eltern, viele tolle Produkte, Tests und Rezepte und eine erfüllende neue Tätigkeit als Bloggerin.

All jenen, die mich bei diesem Blog in meinem ersten Jahr unterstützt haben, möchte ich danken! Meiner Familie, meinen Freunde, großen Firmen und kleinen Shops und natürlich meinen Lesern und Followern. Dieser Blog ist für mich wirklich eine kleine Erfüllung geworden und ich hoffe das 2014 genau so schön wenn nicht noch besser wird!

Hier also nun meine Vorsätze für 2014:

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Euch allen wünsche ich ein frohes und gesegnetes Jahr 2014 und das all eure Wünsche sich erfüllen und ihr eure Vorsätze halten könnt 🙂