Gesund in den Frühling starten mit Tara Stiles´ neuem Buch „Dein Yoga, Dein Leben“ + Buchverlosung

Ihr Lieben,

der Frühling kommt immer näher und für manche ist die Umstellung von Winter, Kälte und Nässe, auf die ersten Sonnenstrahlen, Blumen und Spaziergänge sicher immer eine Zeit, in der man besonders auf sich und seinen Körper achten muss. Wie so einige unter euch faste ich seit Aschermittwoch (bis Ostern) und habe mir dieses Jahr Schokolade und Alkohol als Verzicht auferlegt. Bei den meisten ist es ja eher Fleisch, was aber für mich als Mehrzeitvegetarierin keine besonders große Anstrengung bedeuten würde, da fällt mir der Verzicht auf himmlische Pralinen und ein Glas guten Weines doch spürbar schwerer.

Die Fastenzeit ist ja in jeder Religion, oder auch außerhalb der Religionen, eine Zeit der Besinnung auf wesentliche Dinge, aber auch eine Zeit, in der man daran denken sollte, wie gut es uns eigentlich geht, im Gegensatz zu einem großen Teil der Weltbevölkerung, die unfreiwillig „fastet“, da die Nahrungsverteilung von jeher ungerecht ist. In den letzten Wochen habe ich daher nicht nur darauf geachtet, keine Schokolade und keinen Alkohol zu mir zu nehmen, sondern insgesamt wieder bewusster zu leben: sich über die kleinen Dinge, wie ein paar Tulpen, zu freuen; das Essen was man zu sich nimmt bewusst zu genießen und dankbar zu sein, dass man jeden Tag eine warme Mahlzeit hat; einfach mal das Auto stehen zu lassen und zu Fuß spazieren; sich nicht von jeder Kleinigkeit stressen zu lassen, einfach, das Leben zu genießen.

Eben diese Dinge, die ich gerade aufgezählt habe und für mich seit Wochen befolge, findet auch Tara Stiles, DIE Yoga-Lehrerin aus den USA wichtig und so freue ich mich sehr, euch heute meinen neuen Leitfaden für ein gesundes und entspanntes Leben vorzustellen und sogar noch 2 Exemplare von dem tollen gerade neu erschienen Buch „Dein Yoga, Dein Leben“* zu verlosen.

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Bei Yoga denken ja viele entweder an völlig vergeistigte Mitfünfziger, die sich vollkommen kasteien, oder aber auch an neureiche Möchtegernpromis, die sich liebend gerne mit ihrer Yogamatte und ihrem Green Smoothie fotografieren lassen, weil man das „gerade halt so macht“. Auch ich musste erstmal meine Vorurteile über Bord werfen und mich in die Welt des Yoga einführen lassen, was dank des vielseitigen Buches kein Problem war.

* Ich habe das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung und die Review wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.

Die Autorin

Tara Stiles ist in den USA zur Zeit die angesagteste Yogatrainerin und Buchautorin und sogar der persönliche Coach von Deepak Chopra. Tara (Jahrgang 1981) hat sich von den anderen Yoga-Lehrern/Lehrerinnen abgesetzt, indem sie völlig unverkrampft und locker an das Thema ran geht, ohne diese „du solltest kein Fleisch essen“ und „du musst unbedingt mehr auf deine Ernährung achten“ Dogmen, die man sonst mit einem gesunden Lifestyle gerne verbindet. Aus diesem Grund ist das neue Buch auch kein reines Yoga-Buch, sondern verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der das Individuum ins Zentrum stellt und der dank zahlreicher Veganer Rezepte, einem 7-Tage-Plan und einer kurzen aber sehr hilfreichen Einführung zeigt, worum es wirklich geht: ein ausgewogenes und vor allem zufriedenes Leben zu führen, ohne sich zu verbiegen oder zu kasteien.

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Das Buch

Allein optisch ist das Buch schon ein wirklicher Hingucker: ein farbenfrohes Cover, mit einem traumhaft schönen Strand im Hintergrund, auf dünnen Karton gedruckt und vom Format super Handtaschen- und Reisetauglich. Der Untertitel verspricht : Übungen,  Meditationen, Rezepte sowie als besonderes Special das schon erwähnte „7-Tage-Schnellstart-Programm“. Gerade dieses Programm hat mich besonders gelockt, denn ich bin kein Mensch großer Geduld und immer froh, wenn ich direkt etwas anfangen kann, ohne vorher tagelang Vorbereitungen zu treffen, querzulesen und und und.

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Nach einer kurzen Einführung geht es zunächst einmal darum, die Regeln für ein gesünderes Leben zu verstehen (Kapitel 1: Verstehe die Regeln). Besonders schöne fand ich dabei den Teil, in  dem es darum geht, sich selber Regeln aufzustellen, denn wir werden so oft fremd bestimmt, dass wir manchmal einfach wieder schauen sollten, wer uns denn da überhaupt sagt was richtig und was falsch ist. Zu Beginn sollten wir erstmal alle fremden Regeln über Bord werfen und uns wieder mehr auf uns und unsere „Intuition“ verlassen (S. 12). Das bedeutet aber auch, dass wir die Verantwortung für unsere Handlungen und unser Leben übernehmen müssen und gerade das ist es ja oft, was uns schwer fällt, denn wenn jemand anderes die Regeln aufgestellt hat, dann können wir auch schön die Schuld und Verantwortung auf ihn/sie abwälzen und fühlen uns erstmal frei davon.

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Im zweiten Kapitel geht es um das „Lieben“. Was für ein Yogabuch ungewöhnlich scheint hat aber nichts „Anzügliches“ oder „Romantisches“ an sich, sonders es geht um die Liebe zu den 3 Elementen, die ein ausgewogenes Leben bestimmen: die Yogamatte, die Meditation und die Küche. Genauso wie es wichtig ist, sich mithilfe von Yoga fit zu halten, so sollten auch die Ruhe und das Essen gleichwertig behandelt werden und man sich sowohl Auszeiten als auch ein gutes Essen gönnen.

Wenn man sich nun durch diese zwei sehr schön geschriebenen Kapitel gelesen hat, dann kann man nicht mehr entkommen, denn auf die Theorie folgt wie immer die Praxis. In der selben Einteilung wie im vorigen Kapitel, werden jetzt Schritt-für-Schritt die erworbenen Kenntnisse praktisch umgesetzt. Mithilfe von vielen schönen und ansprechenden Bildern, hilft Tara einem dabei sowohl auf der Yogamatte eine gute Figur zu machen als auch bei der Meditation und zuletzt in der Küche beim veganen Kochen. Ich finde die Übungen wie „den Hund“ sehr gut erklärt und habe bereits den ein oder anderen Erfolg gefeiert, muss aber natürlich noch viel üben. Die kurzen Meditationen habe ich nun mehrfach im stressigen Alltag eingesetzt, auf meinem schönen Dielenboden auf einem weichen Kissen sitzend, einfach mal eine kurze Auszeit zu nehmen tut einfach gut und gibt Kraft für den weiteren Tag. Bei den Rezepten finden sich wirklich leckere Sachen, wie Smoothies, Burger und Desserts, auch wenn ich keine Veganerin bin. Für viele Rezepte musste ich erst einmal zahlreiche Zutaten wie Mandelmilch oder Eiweißbrot einkaufen, aber viele Dinge wie Ahornsirup, frisches Obst und Gemüse oder Kokosmilch habe ich ohnehin immer zuhause. Obwohl ich mich nie an einen ausschließlich veganen Lifestyle gewöhnen könnte, habe ich in den letzten Wochen in denen ich faste doch festgestellt, dass mir eine Reduktion an tierischen Eiweißen und Produkten körperlich gut tut, und so versuche ich immer wieder einzelne Produkte durch eine vegane Alternative zu ersetzen, nur bei Käse hört der Spaß auf 🙂

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Am Ende des Buches findet man dann die zwei Programme, die einem helfen, durch eine konkrete Anleitung, eine Woche oder sogar einen  Monat (30 Tage) sein Leben umzustellen. Beide Programme sind super ausgestaltet, mit einem konkreten Tagesablauf unter der Angabe der Seiten für die Übungen, Rezepte und Phasen. Ich habe es leider noch nicht geschafft, dass 7-Tage-Programm komplett zu testen, denn immer wieder kommt irgendetwas dazwischen (Geburtstage, Feiern…). In den Pfingstferien im Mai gibt es aber keine Ausrede mehr für mich und dann werde ich das Programm Schritt-für-Schritt befolgen und euch natürlich gerne davon berichten.

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Fazit

Ich finde das neue Buch von Tara Stiles wirklich super. Vollkommen zwanglos und mit einer unglaublich positiven Art will die Autorin das Beste aus einem jeden von uns herausholen. Auch wenn man nicht alle Schritte befolgt, nicht vegan lebt und gelegentlich ein Glas Alkohol trinkt, kann man das Buch super in den Alltag integrieren und es hilft definitiv dabei, wieder ein wenig mehr Ruhe im hektischen Alltag zu finden und sich öfter auf das Wichtigste im Leben zu besinnen: das ICH, meine Gefühle, Wünsche und Regeln.

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Erschienen ist das Buch übrigens bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur und kostet 19,99.

Verlosung

Ich freue mich besonders, dass ich heute noch 2 wunderbare Exemplare von „Dein Yoga, Dein Leben“ an euch verlosen darf. Was ihr dafür tun müsst? Zunächst solltet ihr meinem Blog entweder per Mail, Facebook, Instagram der Twitter folgen und dann einfach die zwei folgenden Fragen in einem kleinen Kommentar beantworten: Warum benötigt ihr unbedingt dieses tolle Buch? und Was ist euer ultimativer Entspannungtipp? Bitte schreibt in die Antwort auch, auf welchem Channel ihr mir folgt. Die beiden Gewinner werden in am 20.3 zum Frühlingsanfang gezogen!

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Banana and Caramel Cheesecakes

Ihr Lieben,

ich stecke mitten in den Unterrichtsvorbereitungen und als ich meine Reihe zum Thema „New York“ plante, bekam ich plötzlich Lust, DEN New Yorker Klassiker zu backen: Cheesecake.

Da ich mal wieder ein paar viel zu reife Bananen hatte, habe ich mir heute mal eine Variante mit Karamell und Bananen überlegt. Ihr habt vielleicht schon gemerkt, dass ich die Kombination aus Bananen und Karamell liebe (siehe die Banoffee Cupcakes) , aber es ist auch einfach unwiderstehlich, das Süße des Karamells und dieses herrliche Aroma weicher Bananen…

Bei diesem Schietwetter (bei uns regnet es permanent) gibt es doch nichts besseres, als sich auf das Sofa zu lümmeln und einen kleinen aber feinen Cheesecake in Häppchengröße zu schnabbulieren, zusammen mit einem wunderbaren Espresso oder einem original italienischen Kaffee aus der Caffetiera. Geschwind fühlt man sich wie in New York, fehlen nur noch Frank Sinatra oder ein guter alter New Yorker Film wie Breakfast at Tiffany´s und schon ist man im NY Heaven.

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Zutaten für 8 kleine Törtchen:

Für die Böden:

8-10 Törtchenformen
50 g zerlassene Butter
8 Mc Vities Digestive oder andere Kekse mit Korn (Leibniz etc.)
1 El Zucker

Für das Topping:

275 g Doppelrahmfrischkäse
1 Ei
1 El Mehl
1 kleine sehr reife Banane
55 g Zucker
1 El Karamellcreme (z.B. Lotus  Karamellgebäckcreme)

Zubereitung:

Die kleinen Förmchen mit Butter ausstreichen und den Backofen auf 175° Umluft vorheizen.

Jetzt wird der Boden zubereitet. Dazu die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und während die Butter schmilzt die Kekse zerbröseln (einfach mit der Hand zerdrücken, nicht im Mixer mahlen, da sie sonst zu fein werden). Wenn die Butter geschmolzen ist, können die zerbröselten Kekse und der Zucker hinzugeben und alles vermischt werden. Je einen gut gehäuften TL von der Mischung in die Förmchen geben und mit dem Löffel gut andrücken. Zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Als nächstes den Frischkäse und das Ei mit dem Handrührgerät verquirlen und anschließend den Zucker, die Karamellcreme und das Mehl unterrühren. Wenn eine cremige Masse entstanden ist, kann die Banane hinzugegeben werden. Je nachdem wie weich die Banane ist, könnt ihr sie einfach so hinzugeben, oder mit der Hand oder einer Gabel zerdrücken.

Die fertige Frischkäsemasse in die Förmchen füllen, so dass diese noch ein klein wenig Luft nach oben haben und anschließend bei 175° 25 Minuten backen.

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Nach dem Backen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

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Ein schönen Sonntag,

eure Nostalgiaqueen

Was ist eure liebste Cheesecakesorte? Mit Beeren, klassisch, oder mit Zitronen?

S.O.S: Schön ohne Sorgen – Meine Last Minute Beautyhelfer für die Berlin Fashion Week

Ihr Lieben,

ich habe schon wieder viel zu lange nichts von mir hören lassen, aber leider sind die schönsten Tage für die Schüler die stressigsten für die Lehrer und so bin ich schlichtweg nicht zum Bloggen gekommen. Mein heutiger Post hängt auch mit diesem Stress und der wenigen Zeit zusammen, denn übermorgen geht es auf die Mercedes Benz Fashion Week nach Berlin und da ich in den letzten Tagen kaum Zeit hatte, benötigen mein Körper, meine Haare und meine Nägel dringend ein Last Minute Beautyprogramm, damit ich unter all den schönen und gestylten Menschen nicht zu sehr auffalle durch dunkle Ringe, trockene Haut und spröde Haare.

Aus diesem Grund stelle ich euch heute mein Notfallprogramm vor. Natürlich kann man in 2-3 Tagen keine Wunder erwarten, aber es gibt dennoch ein paar kleine Helfer, die trockene Haut wieder samtig weich machen, die Nägel in Windeseile verschönern und meine Haare glänzen lassen. Hier kommen sie also:

Augen auf – Dr. Denese Eyecream

Aufgrund des wenigen Schlafes und des vielen Stresses habe ich in den letzten Tagen wieder verstärkt Schatten unter den Augen. Mein Geheimtipp lautet hier die Dr. Denese Augencreme, die ich abends vor dem Schlafen auf die untere Augenpartie auftrage und sanft einmassiere. Auch wenn diese Creme nicht ganz günstig ist, so überzeugt mich die Wirkung doch, denn meine Augen sehen frischer aus und die dunklen Schatten gehen langsam aber sicher weg.

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 Spitzt die Münder – Spirularin HS Creme

Durch meinen starken Eisenmangel (eine Folge der fast ausschließlich vegetarischen Ernährung) sind meine Lippen in letzter Zeit wahnsinnig trocken, so dass sie immer an den Rändern leicht einreißen. Meine neue Wunderwaffe hierfür ist die Spirularin HS Creme, welche eigentlich für herpesempfindliche Lippen ist, bei mir aber auch in kürzester Zeit die Lippen wieder geschmeidig und zart gemacht hat. Durch die Mikroalgenwirkstoffe werden die Lippen ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt und die Zellen erneuern sich spürbar schnell.

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Zeigt her die Füsse – Fusswohl Pflege

Bei schönem Wetter Sandalen und Pumps tragen wenn die Füsse trocken, spröde und nicht gepflegt sind? Für mich ein absolutes No-go! Aus diesem Grund haben auch meine Füße in den letzten Tagen eine Intensivpflege bekommen, denn wie bei so vielen Frauen, sind die Füsse oft trocken, rissig oder es bildet sich eine dünne Hornhaut, wenn man nicht regelmäßig Abhilfe schafft. Meine Wunderkur für die Füsse und Beine besteht aus den Rossmann Fusswohl Produkten. Bevor ich mich um meine Füsse kümmere, weiche ich diese zunächst für ca. 15-20 Minuten in einem lauwarmen Becken mit etwas Zitronensaft und Shampoo ein. Durch den Zitronensaft werden die Nägel wieder heller, denn oft sind diese durch ständiges Lackieren und zu wenig Sauerstoff leicht gelb. Nach dem Abtrocknen feile ich einige Stellen mit der Fusspfeile und anschließend werden die Füsse dick mit der Hirschtalgcreme eingerieben und in Socken verpackt. Danach sind die Füsse wirklich wunderbar zart und man kann die Nägel in knalligen Sommerfarben lackieren. Um die Beine auf dem roten Teppich in Szene zu setzen verwende ich die Beinschimmer Lotion, die wirklich sehr dezent glänzt, aber den Beinen dennoch einen Hauch von Glamour verleiht.

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Fingerfreuden  –  Dikla Nagelhärter

Auch meine Fingernägel haben schon einmal bessere Zeiten gesehen. Durch das permanente Backen, Abwaschen, Händewaschen, Lackieren etc. sind sie an einigen Stellen rissig und trocken. Mein Zaubermittel ist hier immer noch der Nagelhärter von Dikla, den ich als Unterlack zweimal dünn auftrage und der die Nägel vor dem Splittern schützt und zugleich bei regelmäßiger Anwendung verstärkt. Jetzt können die Nägel auch endlich wieder in schönen Sommerfarben lackiert werden.

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Wallende Mähne  – Aussie 3- Minute Reconstructor Kur

Wer so wenig trinkt wie ich, der wird schnell merken, dass die Haare auch immer trockener werden, da sie auch nach Wasser dürsten. Mein Retter in Not ist diesmal von der australischen Firma Aussie und zwar die 3-Minute Reconstructor Kur. Nicht nur, dass diese Wunderkur einfach ganz herrlich nach Minze duftet, nein, meine Haare sind danach auch geschmeidig und fallen ganz leicht über die Schultern. Wenn die Haare dann schön weich vom Waschen sind, verteile ich noch eine haselnussgroße Portion Fructis Prachtauffüller Längenserum in den Haaren und ich sehe aus, als wäre ich gerade beim Friseur gewesen!

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So ihr Lieben, das waren meine S.O.S Tipps für die Fashionweek. Morgen geht es endlich los nach Berlin und ich freue mich schon sehr, euch live von der Fashionweek zu berichten.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was sind eure Notfall-Beautytipps?

Zu Fuß durch das jüdische Berlin

Ihr Lieben,

das war vielleicht ein Wochenende. Nach der Schule ging es ab nach Berlin, zum Beauty Blogger Café am Samstag, von dem ich euch natürlich auch noch ausführlich berichten werde. Heute möchte ich euch aber vom Sonntag berichten, den ich in der schönen und lebhaften Hauptstadt verbracht habe.

Da ich – wie ihr wisst –  eine Schwäche für Geschichte, Religion und Kultur (das sind eigentlich mehrere Schwächen merke ich gerade 🙂 ) habe, habe ich auch diese Tour wieder unter ein Thema gestellt und zwar: Zu Fuß durch das jüdische Berlin. Das Berlin von jeher eines der kulturellen Zentren des Judentums in Deutschland war ist weither bekannt. Nach den schrecklichen Ereignissen der Schoah haben sich glücklicherweise wieder einige jüdische Gemeinden in Berlin angesiedelt, aber vor allem zeugen zahlreiche Spuren, Denkmäler und Stolpersteine von der traurigen Geschichte und zugleich tiefen Verwurzelung des Judentums in Berlin.

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Frühstück bei Mogg & Melzer

Begonnen habe ich meine Tour auf der Auguststraße. Wer einen langen Fußmarsch vor sich hat, der sollte gut gestärkt sein. Für mein Frühstück habe ich mir eine ganz besondere Location ausgesucht: die alte jüdische Mädchenschule. Wenn man durch die Schwingtüren des alten Backsteingebäudes tritt, fühlt man sich unmittelbar wie in der Zeit zurückversetzt. An den Wänden hängen alte schwarz-weiß Fotografien und in den Fluren halt noch das Klappern von Lackschuhen, das aufgeregte Gerede der Mädchen und die Strengen Ermahnungen der Lehrer nach. Biegt man rechts ab, so ist man plötlich in New York, um genauer zu sein in einem New Yorker Deli, dem Mogg & Melzer. Wer Deli´s (Deli steht kurz für Delicatessen) nicht kennt und noch nie in New York war, der kann sich hier umwehen lassen vom Großstadtwind. Auf  Designermöbeln, die an die 30er Jahre erinnern, schlicht und stylisch, kann man hier typische Delicatessen zu sich nehmen: Pastrami Sandwiches, Cream Cheese Bagels und echten Barrista Café.

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Ich habe mich im Deli dank der netten französisch-englischen Bedienung sehr wohl gefühlt, obgleich das Zubereiten eines Bagels doch recht lange gedauert hat. Der Geschmack hat mich aber entschädigt: mit Abstand der beste Cream Cheese Bagel den ich je in Deutschland bekommen habe. Dazu gab es einen herrlichen Cappuccino und insgesamt habe ich 7 Euro dort gelassen. Schade finde ich, dass der Besitzer selber geradezu gleichgültig (vielleicht ist das so bei den New Yorkern) war was die Kunden anging. Auch darf man nicht pingelig sein, wenn er während er das Essen zubereitet selber mal schnell mit dem Brot in den Cream Cheese Topf stippt, Großstadt halt. Dennoch kann ich das Mogg&Melzer, jenes jüdisch-amerikanisch-berlinerische Deli nur wärmstens empfehlen, als Startpunkt für eine historische Zeitreise.

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Ein Besuch in der Synagoge

Bestens gestärkt ging es von der Auguststraße weiter auf die Oranienburgerstraße, zur neuen Synagoge. Die Synagoge, die einst von den Architekten Friedrich August Stühler und Eduard Knoblauch entworfen und 1866 eingeweiht wurde, war von jeher eines der wichtigsten Bauwerke für die jüdische Bevölkerung der Stadt und steht heute nach dem Wiederaufbau unter Denkmalschutz. Wer in die Synagoge möchte, der darf sich nicht wundern, denn der Eingang ist abgesperrt und wird von Polizisten bewacht. Auch wenn man reingeht muss man durch einen Metalldetektor, bevor man das wunderbare Innere betreten darf. Ich war bereits zum zweiten Mal innerhalb von 10 Jahren hier und bin immer wieder betroffen, dass wir auch heute noch Sicherheitsschutz brauchen, um die Synagoge und die jüdische Bevölkerung zu schützen. Scheinbar haben nicht alle aus der Geschichte gelernt.

In der Synagoge selber darf man nicht fotografieren, was meiner Meinung nach auch respektiert werden sollte, aber leider liefen bei meinem Besuch zahlreiche Touristen/Besucher mit Handys und Fotoapparaten rum und ich habe mich schon ein wenig geärgert, vor allem auch, weil die Dauerausstellung mich sehr mitgenommen und zum Nachdenken angeregt hat und mich das permanenete Gerede und Fotografieren ehrlich gesagt gestört hat. Ich denke, dass eine Synagoge, wie auch eine Kirche oder eine Moschee, ein heiliger Ort für die Gläubigen ist und man ein wenig Respekt zeigen sollte. Viele Leute sind sehr bewegt wenn sie in dieser Synagoge sind und diese Stimmung und Nachdenklichkeit sollte nicht durch Lärm und das Klicken der Fotoapparate zerstört werden.

Leise und andächtig bin ich durch die Synagoge gegangen und habe mir die prachtvollen Wände und die Ausstellungsobjekte angeschaut, mich über das jüdische Leben im Berlin des 20. Jahrhunderts informiert und bin abschließend in die prächtige Kuppel aufgestiegen, von der aus man einen tollen Überblück über Berlin und die umliegenden Gebäude hat. Zum Abschluss bin ich noch in den Innenhof gegangen, wo man dann auch fotografieren durfte. Hier steht noch der alte erhaltene Teil der Synagoge und man kann noch einmal die wundervoll gestaltete Tambourkuppel sehen, die golden in der Sonne glänzt.

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Einkaufen in den Hackeschen Höfen

Von der Synagoge  ging es weiter zu den Hackeschen Höfen. Auch diese Sehenswürdigkeit, die heute eher für ihre Künstler und tollen Designer bekannt ist, gehörte einst zum jüdischen Viertel. Das Hackesche Hoftheater war spezialisiert auf jüdische Kultur und auch die jüdische Studentenmensa und der Frauenbund waren zeitweilig Mieter der schönen Gebäude. Noch heute erinnern Gedenktafeln an die einstige Zugehörigkeit jüdischer Literaten und Künstler in diesem Viertel. Auch am Sonntag haben zahlreiche der kleinen aber feinen Läden auf und so konnte ich noch als Andenken eine ganz zauberhafte goldene Kette mit einem kleinen Herz erstehen.

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Mittagessen bei dada FaLafel

Da sich meine Zeit dem Ende neigte, habe ich mich entschieden, noch etwas zu Mittag zu essen. Schnurstracks bin ich die Spree entlang, am Bodemuseum vorbei, die Friedrichstraße zurück und direkt hinter meiner Unterkunft an der Chauseestraße bin ich auf das dada FaLafel gestoßen.

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Der Laden ist mittlerweile auch kein Geheimtipp mehr, denn hier gibt es wirklich ganz vorzügliche Falafel und am Samstag immer tolle Livemusik. Auch hier hatte ich leider kein Glück mit einer netten Bedienung, dafür setzte sich aber ein netter und unglaublich witziger älterer Herr aus Bayern an meinen Tisch, der glücklich war, dass ich ihm Zitat „des fremde Zeuch da auf dem Teller“ erklären konnte 🙂 , denn wir hatten uns beide für die dada-Platte entschieden: ein riesiger Teller mit Falafel, Humus, Auberginencreme, Couscous und und und. Für 7 Euro wird man hier wirklich satt und für 3 Euro kann man dazu noch einen frischen Orangensaft genießen und hat das Gefühl, der jüdischen Kultur heute ein wenig näher gekommen zu sein.

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 Ich hatte wirklich eine tolle Zeit in Berlin und hoffe, dass ich euch auch diese „andere“ Seite Berlins ein wenig näherbringen konnte.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Wo geht ihr hin, wenn ihr in unserer Hauptstadt zu Besuch seid?

Es grünt so grün – nachhaltige Produkte im Frühling und ein kleiner Nachruf

Ihr Lieben,

endlich ist er da: der Frühling. Bei dem herrlichen Wetter klingt mir das Lied von den Comedian Harmonists in den Ohren: Veronika, der Lenz ist da, die Mädchen singen trallala….

Nach einem wirklich scheußlich langen und vor allem verregneten Winter können wir endlich die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen, die Krokusse und Narzissen sprießen sehen und uns bei einem Spaziergang das erste Eis gönnen. Lange habe ich mich nach der Wärme und auch nach mehr Licht gesehnt und so genieße ich die Natur und die Sonne in vollen Zügen und verbringe meine freien Nachmittage auf dem frisch bepflanzten Balkon, lese mein aktuelle Buch: Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson und lasse bei einem Milchkaffee und einem Eis (denn Schokolade und Alkohol gibt es wegen der Fastenzeit bis Ostern nicht) die Seele baumeln.

Gerade sitze ich in Essen bei Starbucks und trinke meinen Filterkaffee und denke ein wenig nach, denn morgen ist die Beerdigung meines lieben Onkels und ich kann leider aus Arbeitsgründen nicht dabei sein. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, fängt man automatisch an, über das Leben und den dazugehörigen Tod nachzudenken und ich nehme mir oft vor, wieder intensiver zu leben, meine Zeit mehr zu genießen und mich nicht immer über alles zu ärgern, oder mir unnötig Stress zu machen. Auf dem Grabstein meines geliebten Opas steht ein wunderbarer Spruch von Immanuel Kant:

Wer in Gedanken der Liebenden weiterlebt, der ist nicht tot, nur fern, tot ist nur, wer vergessen ist.

Auch wenn der Tod immer ein großer und trauriger Einschnitt ist, so gibt einem dieser Spruch doch meiner Meinung nach ein wenig Kraft, mit dem unvermeidlichen umzugehen und trotz der Trauer auch an die schöne Zeit und die wunderbaren Momente zu denken, die man mit dem Verstorbenen genießen und teilen durfte.

Reusable Cups von Starbucks

Neben mir steht mein neuer Starbucks Reusable Cup, den ich auch aus eben den vorhin erwähnten Gründen gekauft habe, nämlich das ich die Natur und den Frühling genießen möchte. Damit das aber auch so bleibt, muss man auch was dazu beitragen und wenn es nur kleine Schritte sind. Seit Anfang des Jahres kann man nun bei Starbucks einen Reusable Cup für günstige 1,50 Euro kaufen, der genauso stylisch aussieht wie die klassisch weißen und allseits beliebten Kaffeebecher. Die Idee dahinter ist, dass jeder noch immer im hippen Londoner oder New Yorker Style mit seinem weißen Becher lässig durch die Innenstadt flaniert, am Ende aber den Becher nicht wegschmeißt, sondern mit nach Hause nimmt, ihn ausspühlt und beim nächsten Starbucks Besuch wieder befüllen klässt. Auf das gewünschte Getränk bekommt man dann jedes mal einen Rabatt von 30 cent, so dass man den Becher schon nach 5 Besuchen abbezahlt hat.

Ich finde die Idee wirklich toll und habe meinem Mann gerade auch noch einen Becher erstanden (den ich dann aber jedesmal in der Handtasche mittragen muss :-)) Auch daheim macht sich der Becher super und ich hole mir so ein wenig Großstadt-Coffeehouse-Flair in mein Wohnzimmer. Die Becher kann man übrigens bis zu 30 mal in die Spülmaschine geben, ich wasche sie aber doch lieber per Hand!

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Halb so groß, genau so stark – die neuen Rexona compressed Deos

Letzte Woche habe ich ein weiteres vermeindlich umweltfreundliches Produkt bekommen: das neue Rexona compressed. Rexona, Dove und Dusch Das haben eine neue Serie von Deos rausgebracht, die versprechen, dass sie bei nur 75 ml genauso effizient und oft anwendbar sind, wie die doppelt so großen 150 ml Sprays. Das Deo ist wirklich klein und schmal und passt in jede Handtasche und dank der Optimierung des Sprühkopfes wird bei gleicher Wirkstoffmenge nur die Hälfte an Treibgas herausgersprüht. In Zahlen bedeutet das, dass der Co2-Abdruck um 20% verringert wird, 31 Tonnen weniger Verpackungsmüll anfallen und die Deos dank ihrer Größe jetzt in jede Tasche passen.

Die Deos gibt es in den üblichen Duftrichtungen. Ich habe das Rexona Cotton Ultra Dry bekommen und finde es wirklich überzeugend, ein angenehmer leichter Geruch und auch die Wirksamkeit ist wie bei den herkömmlichen Deos.

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Eine kleine Rüge muss ich aber auch austeilen: Wenn man schon neue umweltfreundlichere Deos promotet, warum muss man dann für 3 kleine Flaschen Deo einen überdimensional großen Karton versenden, mit Pappeinlage und somit wiederrum unnötigen Verpackungsmüll produzieren? Das war doch wirklich nicht nötig!

Klarer Durchblick dank Natur-Technologie – die Bio True Linsen von Bausch&Lomb

Ein weiteres Testprodukt, welches ich von Lensbest zu Verfügung gestellt bekommen habe, sind die neuen Bio True Linsen von Bausch & Lomb. Gerade im Frühjahr und Sommer steige ich gerne auf Kontaktlinsen um, da ich dann auch meine schicken Sonnenbrillen ausführen möchte und es einfach angenehmer ist, wenn man nicht ständig eine Brille auf der Nase trägt.

Ich durfte die Bio True One Day Tageslinsen testen und zwar 5 Tage lang. Die Bio True Linsen werden auf der Bausch&Lomb Seite wie folgt beschrieben:

  • High Definition Optik verringert Lichthöfe und Blendungen und sorgt für gestochen scharfes Sehen auch bei schlechten Lichtverhältnissen
  • Comfort Moist Technologie ermöglicht hervorragenden Komfort beim Einsetzen und komfortables Tragen für bis zu 30 Tage und Nächte
  • Sehr hohe Sauerstoffdurchlässigkeit für klare, gesunde Augen
  • Dünnes Kontaktlinsen-Design und sehr leichte Handhabung

Die Linsen haben den gleichen Wassergehalt wie die Hornhaut und sorgen mit einer der Tränenflüssigkeit ähnlichen Substanz dafür, dass die Augen nicht austrocknen. Die Linsen selber sind aus einem Hypergel, dem sogenannten Nesofilcon A. Bio heißen die Linsen daher, da sie inspiriert sind von den natürlichen Gegebenheiten der Augen, sprich Tränenflüssigkeit und Wassergehalt. Mit Bio im nachhaltigen Sinne haben die Linsen aber leider nichts zu tun, was ich schade finde, denn irgendwie erwartet man das bei dem Zusatz Bio ja schon.

Die Linsen an sich sind sehr angenehm und ich hatte sie teilweise bis zu 12 Stunden durchgehend drin. Danach merkt man aber, dass sie anfangen zu kratzen und die Seestärke gefühlt nachlässt. Die Krümmung von 8,6 passt bei mir perfekt, viele haben aber auch eine Krümmung von 8,9 und müssten dann ggf. andere Linsen nehmen, da es die Linsen nur mit 8,6 gibt. Bei Lensbest zahlt man für 30 Stück, sprich 15 Tage bei identischer Seestärke auf beiden Augen, 34,99. Ich finde das für Monatslinsen relativ teuer, aber wenn man wirklich nur 1-2 mal im Monat die Linsen reinnimmt ist es sicher ok. Da ich den ganzen Frühling und Sommer Linsen verwende, werde ich sicher wieder meine Focus Visitint  (27,99 für 3 Monate; übrigens werden die wesentlich teureren Linsen in großen Optikerläden meist auch von Ciba Vision  oder Cooper Vision produziert und sind somit identisch mit den Focus Visitint) bei Lensbest bestellen, da ich damit absolut zufrieden bin.

Als Tageslinsen – für gelegentliche Kontaktlinsenträger – sind die Bio True aber durchaus empfehlenswert. Wer die Linsen testen möchte, kann sich auf der Homepage einen Gutschein ausdrucken und eine kostenlose Probepackung beim Optiker abholen.

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Auf auf ihr lustigen Wandersleut – gepflegte Füße und Beine dank Herbacin

Zu guter Letzt habe ich noch ein Produkt für eure Füße und Beine. Bereits im letzten Jahr hatte ich über die kleine aber feine Firma Herbacin berichtet, die im schönen Thüringen klein angefangen hat und mittlerweile weltweit hochwertige Shampoos und Pflegeprodukte auf Kräuterbasis vertreibt.

Neu in diesem Jahr hinzugekommen ist die Fußpflegeserie Foot Care, eine 6-teilige Pflegeserie, die auf Naturbasis unseren müden Füßen und Beinen Gutes tun will.

Schon meine Eltern haben immer gesagt: Pflege deine Füße gut, sie müssen dich ein Leben lang tragen. Aus diesem Grund waren gute Schuhe und eine anständige Pflege bei uns immer ein großes Thema, denn wir alle laufen viel und gerne und die Füße mussten uns schon so einige tausend Kilometer tragen. Im Durchschnitt umrundet man als Mensch 4 mal die Erde, das bedeutet man legt rund 160.000 Kilometer zurück, da brauchen die Füße schon ein wenig Pflege.

Die Bein Lotion enthält Avocado, Kamille und vor allem Weinlaub. Gerade nach einem langen Tag, den ich meist stehend oder laufend verbringe, tut das Eincremen mit der Lotion wirklich gut. Das Weinlaub kühlt angenehm und die Kamille pflegt meine müden Beine. Rosskastanie wirkt venenaktivieren und fördert die Durchblutung.

Die dazugehörige Fußcreme basiert auf Kamille und Urea, die die spröden und trockenen Füße wieder zart machen sollen. Meine Füße waren sehr dankbar und haben die Fußcreme ruckzuck verarbeitet und sich in wunderbar zarte Frühjahrsfüße verwandelt. Die Creme birgt der schnellen Hornhautbildung vor, was ich nach einer Woche Test jedoch noch nicht beurteilen kann. Außerdem ist die Creme frei von Parabenen und Mineralölen und die Kamille stammt aus biologischem Anbau.

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Ich finde die Herbacin Produkte wirklich super. Meine Füße und Beine sind optimal versorgt und fühlen sich deutlich weicher an. Der Duft ist auch sehr angenehm und die Cremes ziehen schnell ein. Für ein optimales Ergebnis würde ich die Füße vor dem Schlafengehen gründlich eincremen und dann in Wollsocken eingepackt über Nacht die Creme einziehen lassen, um morgens mit zarten Füßen und leichten Beinen in den Tag zu starten.

Alles Liebe,

 

eure Nostalgiaqueen

 

Was sind eure liebsten Bio-Produkte? Was mögt ihr besonders am Frühling?

British Nails – I love London

Welcome back !

Die Woche war erneut so ereignisreich, dass ich kaum Zeit hatte mich um einen neuen Blogpost zu kümmern, dabei schwirren schon so viele Ideen in meinen Kopf zu diesem „British October“.

Nachdem ich euch ja in der vorigen Woche die „British Week“ bei Karstadt und ein Rezept für herrlich saure Lemon Bars präsentiert habe, geht es heute um das Thema  British Nails.

Ich würde euch gerne meine aktuelle Lieblingsfirma im Bereich Nagellack vorstellen : butter London! Allein schon der Name weckt wunderbare Erinnerungen an London, diese großartige großartigste aller Städte, denn London really is THE place to be!

butter London ist noch eine recht junge Marke und wurde 2005 von der Britin Sasha Muir gegründet unter dem Motto:

We believe in Rock & Roll. Great Britain. And Fashion. Long live colour.

Bei den Farben ihrer Lacke hat butter den hohen Anspruch, sich direkt an den Trends der Fashion Weeks London und New York zu orientieren, so dass man sicher sein kann, dass man mit butter Nagellacken stets den neuesten Trend auf seinen Nägeln trägt.

Besonders interessant fande ich, dass butter sich der 3-free Formel verpflichtet hat, so dass diese schönen Lacke schadstofffrei sind :

  • frei von Formaldehyd
  • frei von Menthylbenzol
  • frei vom Weichmacher DBP

In Deutschland gibt es die Marke erst seit kurzem zu kaufen, aber schnell ist die Firma unter Beautyliebhabern und Nagellackjunkies zu einem absoluten Must-have avanciert. Auch optisch sind die Produkte ein Highlight: klares puristisches Design der Flaschen und Tiegel und märchenhafte Muster auf den Verpackungen, die an die wunderbaren floralen Wedgwood Dekore erinnern. Man kann die Produkte direkt bei butter auf der Homepage bestellen, bekommt sie aber auch in einigen exklusiven Parfümerien. Neben den Nagellacken gibt es auch Make Up, Nagelpflege, Pediküre und verschiedene Sets.

Ich hatte das riesige Glück, 4 Nagellacke und einen Cream Blush von butter bereitgestellt zu bekommen, die ich euch nun vorstelle.

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Als erstes möchte ich euch die 2 Nagellacke zeigen, mit den wunderbaren Namen Come To Bed Red und Scoundrel.         Come To Bed Red ist etwas für alle, die es gerne verführerisch rot mögen. Ein sattes knalliges Rot, klar und deutlich ohne Abweichungen ins Orange oder Pink. butter selber nennt dieses Rot der „sinnlichste Rotton der Geschichte“ und ich kann dies nur bestätigen. Auf den Nägeln sieht das Rot wunderbar aus, sinnlich und mit einem Hauch von Nostalgie.

Die zweite Farbe trägt den rätselhaften Namen Scoundrel. Ein Scoundrel ist auf Englisch ein Schuft oder ein Halunke. Jemand dem man mit den perfekten lackierten Nägeln entweder die Augen auskratzen mag, oder dem man mit diesem zauberhaften malvenfarbigen Ton auf den Nägeln die Hand vorhalten will um zu zeigen: nicht mit mir!

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Beide Lacke lassen sich mit dem Applikator super auftragen und glänzen um die Wette. Als Unterlack habe ich den Basecoat Nail Foundation genommen, der meine kleinen Rillen und Unebenheiten gefüllt hat, so dass der farbige Lack schön gleichmäßig aussieht. Der Lack fällt wirklich kaum auf und man kann ihn auch täglich tragen (butter sagt, dass sogar Männer diesen Lack tragen können…). Als Topcoat habe ich den Klarlack mit dem schönen Namen „Hardwear“ aufgetragen. Dieser zaubert nochmal einen schönen Glanz auf die Nägel und versiegelt die Farbe. Hardwear ist zudem ein schnell trocknender Lack, so dass man keine Angst haben muss, nach dem Lackieren unendlich lange zu warten, bis man etwas anfassen darf (jedes mal wieder mein Problem, die ewige Ungeduld).

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Besonders verliebt habe ich mich in die Namen der Nagellacke. Bei butter gibt es nicht einfach rot, grün oder lila. Nein, die Lacke heißen Blowing Raspberries, British Racing Green oder No More Waitie Kaitie. Nicht nur das die Namen schon der Knaller sind, nein, zu jedem Lack kann man auch noch eine kurze und wie ich finde immer originelle Beschreibung lesen. So heißt es bei dem Lack Macbeth:

König von Schottland und Stück von Shakespeare in Personalunion. In beiden Fällen ein klarer Fall von Machtgier und Verrat. Ein orangestichiges Korallenrot, das dich zu schrecklichen Taten verleitet.

Durch diese netten Anekdoten und die einfallsreichen Namen wird der Besuch auf der butter London Homepage zu einem Shoppingerlebnis mit Märchenstunde und bester Unterhaltung. In jeder Ecke und bei jeder Beschreibung findet man etwas Neues und Überraschendes, lacht oder staunt und möchte am liebsten jeden Nagellack in seinen Warenkorb packen.

Neben den Nagellacken habe ich noch einen Cream Blush bekommen, mit dem lustigen Namen Naughty Biscuit (frecher Keks). Das Creme-Rouge ist in zartem Rosa und wird in einem kleinen schwarzen glänzenden Quadrat geliefert, eingepackt in eine innen und außen mit Mustern verzierte Verpackung. Besonders bei Creme-Rouges habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass diese klebrig und nicht wirklich schön auf der Haut sind. Dieses Creme-Rouge ist aber hauchzart und man merkt es kaum beim Auftragen. Einzig der zarte Schimmer auf der Haut verrät, dass man Rouge drauf hat. Ich finde den zarten Rosaton wunderbar für den kalten Herbst, denn bei blasser Haut ist so ein rosiger Ton auf den Wangen immer schön, um etwas Leben ins Gesicht zu zaubern.

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Mich haben die Produkte von butter qualitativ, auch im Hinblick auf die gesamte Gestaltung der Produkte und die liebevollen Ideen, durchweg überzeugt. Einzig der Preis  (Rouge 24 Euro, Nagellacke 18 Euro; Topcoat und Basecoat je 23 Euro) ist natürlich relativ hoch, so dass jeder abwägen muss, ob man bereit ist, dieses Geld auszugeben. Ich liebe schöne Verpackungen und nette Ideen und bin dann immer gerne bereit „etwas mehr“ auszugeben 🙂

Hier nochmal alle Produkte in der Übersicht:

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P.S. Die süßen Postkarten mit Londonmotiven habe ich von einer lieben Kollegin, die diese bei Accessorize gefunden hat.

Welche Nagellacke könnt ihr empfehlen? Kennt ihr noch andere tolle britische Kosmetikmarken ?