Falsche Blini, echter Schampus und ein paar gute Vorsätze für 2014!

Ein letztes Mal in diesem Jahr möchte ich noch ein Rezept und etwas Persönliches mit euch teilen.

Da es – wie ihr bereits bei den Punschkrapfen gelesen habt – bei uns dieses Jahr Raclette gibt, ist ein 3-Gang-Menü diesmal nicht nötig. Da ich aber trotzdem immer gerne ein kleines Amuse – Gueule und einen Nachtische reiche, habe ich mir 2-3 Kleinigkeiten ausgedacht, die ich euch nun vorstellen möchte.

Als Amuse -Gueule gibt es – inspiriert durch unsere Reise nach St. Petersburg – diesmal falsche Blini. Falsch sind die Blini, da ich nicht wie in Russland einen Teig mit Dinkelmehl und Hefe backe, sondern einen einfachen Pfannkuchenteig verwende. Falsch ist auch der Caviar obendrauf, denn wir sind alle keine großen Caviar Fans und so gibt es Belugalinsen getarnt als Caviar. Klassisch werden die Blini mit Sauerrahm und ein wenig Dill Serviert. Echt an diesem Gericht ist auch der Wodka, den wir aus unseren in St. Perterburg erstandenen Gläsern eiskalt genießen.

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Zutaten

8o Gramm Mehl
70 Gramm Milch
1 Ei
eine Prise Salz
ein TL Dill
eine Messerspitze Backpulver

Topping

1 Becher Saure Sahne
ein paar Dillspitzen
schwarzer Caviar oder schwarze eingeweichte Belugalinsen

Zubereitung

Das Mehl mit der Milch und dem Ei gut verrühren. Anschließend eine Prise Salz, das Backpulver und den gehackten Dill hinzugeben. Eine kleine beschichtete Pfanne mit ein wenig Öl einfetten und den ganzen Teig darin backen, bis er goldbraun ist. Wenn die eine Seite gebräunt ist, den Teig wenden und den Blini anschließend auf einem Teller abkühlen lassen.

Wer geübt im Blinibacken ist, der kann auch je einen EL von dem Teig sofort zu kleinen Blini ausbacken. Ich steche von dem großen Pfannkuchen mit dem bemehlten Rand eines umgedrehten kleinen Glases die Blini aus.

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Anschließend je einen Teelöffel Saure Sahne auf die Blini geben und einen kleinen Kleks von den schwarzen Belugalinsen oder einen Klecks Caviar draufgeben. Mit einem Stück Dill verzieren und mit eiskaltem Wodka servieren.

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С Новым годом!

(Frohes neues Jahr)

Ein Mitternachtssnack

Klassisch zu Sylvester gibt es bei uns nach Mitternacht, wenn alle wieder ein wenig Hunger haben, Kartoffelsalat mit Wiener Würstschen. Bei diesem deftigen Snack lassen wir den Abend nochmal Revue passieren, trinken ein gutes Glas Schampus und machen es uns auf dem Sofa gemütlich.

Da man an den Feiertagen und auch zu Sylvester ohnehin schon gut und reichlich isst, sollte der Kartoffelsalat ein wenig leichter sein und nicht zu 90% aus fettiger Mayonnaise bestehen. Aus diesem Grund gibt es nun einen etwas „schlankeren“ Kartoffelsalat, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Zutaten

1 kg festkochende Kartoffeln

3 Schalotten

1 Glas eingelegte Gurken

2 Becher Saure Sahne

170 g fettarme Mayonnaise

10 Gramm Salz

70 Gramm Gurkenwasser

etwas Dill

Die Kartoffeln in gesalzenem Wasser kochen, so dass sie noch ein klein wenig fest sind. In der Zwischenzeit die Saure Sahne mit der Mayonnaise dem Salz und dem Gurkenwasser zu einer cremigen Soße verrühren. Die Soße mit Dill und Salz abschmecken.

Die Schalotten in feine Würfel und die Gewürzgurken in dünne Ringe schneiden. Wenn die Kartoffeln fertig sind, müssen diese ein wenig abkühlen, so dass sie noch lauwarm sind. Die Kartoffeln in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Abwechselnd immer Kartoffeln, Gurken und Zwiebeln schichten, dann muss man später weniger umrühren. Wenn alle Zutaten in der Schüssel sind wird die Soße drüber gegeben.

Den Kartoffelsalt umrühren und mit etwas frischer Petersilie garnieren. Wir essen dazu Wiener Würstchen, der Salat schmeckt aber natürlich auch ohne Würstchen wunderbar!

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Guten Appetit.

Zu guter Letzt…

Wie jeder andere auch, dürfen bei mir die guten Vorsätze natürlich auch nicht fehlen. Ich habe sie auf meinen heißgeliebten Lizzawest Block geschrieben, denn so habe ich sie stets vor Augen, wenn ich an meinem Schreibtisch sitze, arbeite und blogge und vielleicht schon wieder vergessen habe, was ich 2014 ja eigentlich anders machen wollte.

2013 war ein wirklich anstrengendes Jahr: das Ende der Studentenzeit und die Aufgabe meines geliebten SHK Jobs, der Beginn des Referendariats und das erste Ehejahr. Eine wunderbare Ostsee-Kreuzfahrt, Städtetripps nach Amsterdam, London und Lübeck, Besuche von und bei den Eltern, viele tolle Produkte, Tests und Rezepte und eine erfüllende neue Tätigkeit als Bloggerin.

All jenen, die mich bei diesem Blog in meinem ersten Jahr unterstützt haben, möchte ich danken! Meiner Familie, meinen Freunde, großen Firmen und kleinen Shops und natürlich meinen Lesern und Followern. Dieser Blog ist für mich wirklich eine kleine Erfüllung geworden und ich hoffe das 2014 genau so schön wenn nicht noch besser wird!

Hier also nun meine Vorsätze für 2014:

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Euch allen wünsche ich ein frohes und gesegnetes Jahr 2014 und das all eure Wünsche sich erfüllen und ihr eure Vorsätze halten könnt 🙂

Danke Mama

Ihr werdet euch jetzt sicher wundern was dieser Titel bedeuten soll, denn weder ist Muttertag, noch der Geburtstag meiner Mutter oder sonst ein Feiertag.

Letzte Woche hat Procter & Gamble einige Blogger angeschrieben, da sie anlässlich der Olympischen Spiele in Sotschi 2014 die Aktion „Danke Mama“ ins Leben gerufen haben, um den Müttern der Athleten für ihren Einsatz zu danken. Da aber nicht alle Mütter athletische Kinder haben (meine sicher nicht 🙂 ), wurden einige Blogger eingeladen ihrer Mutter zu danken, da Mütter jeden Tag etwas Erstaunliches leisten.

Das Auge der Mutter ergründet das Kind bis in die Tiefen des Herzens. (Pastalozzi: Christoph und Else, 1782)

Lange habe ich hin und her überlegt wie ich meiner Mutter danken kann und was genau ich euch dazu erzählen möchte. Als ich so meine Schubladen und Kisten aufräumte fielen mir sofort zahlreiche Zettel in die Augen. Jedes Mal wenn meine Mutter das Haus verließ und ich noch schlief, oder ich nach einem Konzert später heimkam und sie schon schlief, hat mir meine Mutter kleine Post-Its und Zettel mit einer lieben und rührenden Botschaft hinterlassen. In jedem Abschnitt meines Lebens habe ich diese Zettel erhalten und gesammelt, da sie für mich der durchgehende Ausdruck der unglaublichen und unerschütterlichen Liebe meiner Mutter darstellen. Selbst wenn meine Mutter am Samstag nur eben zum Bäcker ging fand ich einen kleinen Zettel direkt vor meiner Zimmertür. An einen kleinen magnetischen Notizhalter mit einem Herz geklemmt, begleiten mich diese kleinen Liebesbotschaften auch heute noch. Wenn ich meine Mutter heute auf Sylt besuche, so kann ich sicher sein, dass wenn ich aufwache, ein kleiner liebevoller Zettel mit  der Aufschrift – Guten Morgen meine Süße, ich bin schnell zum Bäcker und gegen 11 Uhr wieder zurück. Bussi Mama – auf mich wartet und mir den Morgen versüßt.

Da Bilder oft mehr als 1000 Worte sagen möchte ich euch anhand der Bilder einen kurzen Einblick in eine wunderbare Mutter – Tochter – Beziehung geben, geprägt von Liebe, Verständnis, Sorge und ganz viel Stolz.

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Ich hoffe und glaube, dass für einen jeden seine Mutter mit der wichtigste Mensch ist. Denn am Ende des Tages sind es doch immer die Mütter, die einem die Tränen getrocknet, das aufgeschürfte Knie verarztet und den Gute-Nacht-Kuss gegeben haben. Es sind auch die Mütter, die bedingungslos für ihre Kinder kämpfen, sie beschützen und behüten, fördern und fordern und ihnen die Liebe schenken, nach der sich ein jedes Kind – aber auch eine erwachsene Tochter –  so sehr sehnt.

Neben den kleinen Zettel gibt es auch noch hunderte von Postkarten, die ich in den letzten 20 Jahren von meiner Mutter erhalten habe. Bei jedem Klavierkonzert, jedem Chorauftritt, jeder Abiturprüfung, den ersten Klausuren an der Uni, dem Stress während des Graecums und Latinums, der Verbeamtung oder den Vorbereitungen zu meiner Hochzeit, stets flatterten mindestens 10 mal im Jahr wunderschöne Postkarten mit Glückwünschen, Aufheiterungen, Worten des Trostes oder motivierenden Botschaften, aber auch Worten der Sorge und des mütterlichen Stolzes in meinen Briefkasten. Auch diese Karten habe ich alle aufgehoben, gemeinsam mit den zahlreichen Briefen, in denen meine Mutter mir ihr Herz ausgeschüttet, aber auch ihre Sorgen offenbart hat.

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Für alles wofür ich DANKE sagen möchte fehlen mir schlichtweg die Worte, denn ich wüsste gar nicht wo ich anfangen sollte. Bei der Geburt und der Liebe die ich schon als kleines Kind erfahren durfte? Bei den zahlreichen Verarztungen meiner Schürf- und Kletterwunden, beim Einpinseln der wunden Stellen mit „Indianertinte“, oder beim gemeinsamen Kochen und Backen? Beim Basteln meiner Martinslaterne und beim Üben für die Weihnachtskonzerte? Vielleicht könnte man auch beim Spielen mit dem Kaufmannsladen oder beim gemeinsamen Einkaufen in der Düsseldorfer Innenstadt ansetzen? Beim allabendlichen Vorlesen und Erfinden der tollsten Geschichten oder beim Kuscheln auf dem Sofa? Aber all diese einzelnen „Geschehnisse“ werden dem nicht gerecht, was dahinter steckt, nämlich die unübertroffenen Liebe meiner Mutter, die immer betont, dass sie für mich und meine Schwester wirklich alles geben würde. Egal wie oft man von seiner Mutter genervt ist, sich ungerecht behandelt fühlt oder sie nicht versteht und auch das Gefühl hat, dass sie einen nicht versteht, das alles zählt doch wirklich nichts dagegen, was unsere Mütter jeden Tag leisten, um uns das bestmögliche aller Leben zu bescheren und daher sage ich:

DANKE MAMA!

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Die liebende Mutter bringt ihrem Kind das Laufen bei. Sie ist gerade so weit von ihm entfernt, daß sie es nicht mehr halten kann. Sie streckt ihre Arme aus; ihr Gesicht wirkt ermutigend. Das Kind strebt ständig nach einer Zuflucht in Mamas Armen, ohne auch nur zu ahnen, daß es im gleichen Augenblick den Beweis erbringt, daß es auch ohne sie auskommt. (Kierkegaard)

Eine literarische Kreuzfahrt

Da ich ja eine bekennende Literaturfanatikerin bin und vor allem Klassiker und Thriller liebe, habe ich mir gedacht, es wäre doch interessant meine Liebe zur Literatur mit der Kreuzfahrt und den angefahrenen Städten unter dem Motto: Eine literarische Kreuzfahrt! zu verknüpfen. Ich bin also heute auf meinen Bücherboden (ja es sind soo viele, das ich diese mittlerweile auf dem ausgebauten Dachboden lagere, liebevoll nach Themen, Autoren etc. sortiert) gestiegen und habe passende Bücher rausgesucht von Autoren, auf dessen Spuren ich gerne wandeln möchte.

Stockholm –  auf Wallanders Spuren

Da einer unserer ersten Häfen Stockholm ist und mein absoluter Lieblingskrimiautor zufällig ein Schwede ist muss ein Wallander Roman von Henning Mankell unbedingt mit in meinen Koffer. Die Wallander Krimis spielen zwar fast alle im zauberhaften Ystad, aber der letzte Krimi Der Feind im Schatten spielt tatsächlich in Stockholm, welch ein Zufall 🙂

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In diesem wunderbar geschriebenen und wie immer unglaublich spannenden Krimi besucht Kurt Wallander den Vater von  Lindas (Kurts Tochter) Lebensgefährten Hans von Enke zu seinem 75. Geburtstag in Stockholm. Der ehemalige Korvettenkapitän vertraut Wallander an, dass bereits einige Male fremde U-Boote in schwedischen Gewässern gesichtet wurden und das die Reaktion der obersten Befehlshaber auf diese fremden U-Boote sehr verdächtig gewesen seien. Kurz nach seinem Geburtstag kehrt Hakan von Enke von einem Spaziergang nicht wieder zurück und einige Zeit später wird seine Frau Louise tot aufgefunden…  So, mehr verrate ich aber nicht, damit die Spannung ein wenig erhalten bleibt. Dies ist also mein Stockholm Buch!

St. Petersburg – Das Schicksal des Fürsten Myschkin

Eine weitere Stadt mit großartigen Schriftstellern ist St. Petersburg, die alte Zarenresidenz. Da ich die russische Kultur und das Zarenreich sehr bewundere will ich auch hierzu ein Buch mitnehmen und da kam mir direkt einer DER größten russichen Schriftsteller in den Sinn: Fjodor Dostojewski.

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Ich habe bereits vor Jahren die beiden großen Werke „Der Spieler“ und „Der Idiot“ geradezu verschlungen und habe mich für die Kreuzfahrt für „Der Idiot“ entschieden, da der Roman in St.Petersburg spielt und mit seinen wunderbar detaillierten Schilderungen die alte Zarenstadt in neuem Glanz erstrahlen lässt. Im Zentrum der Erzählung steht der junge Fürst Myschkin, der nach einem längeren Aufenthalt in einer Schweizer Heilanstalt wieder nach St.Petersburg zurückkehrt. Myschkin leidet an Epilepsie und ist emotional unerfahren, was die russische Gesellschaft als „idiotisch“ deutet. Neben dem naiven Myschkin steht auch Nastassja Filippowna im Zentrum der Erzählung, eine atemberaubende Schönheit, die ihre zahlreichen Verehrer (Rogoshin, Ganja, Myschkin) zappeln lässt. Auch Myschkin ist der Schönheit Natassjas verfallen und als Rogoshin Nastassja tötet und Myschkin zur Totenwache hinzuholt ist dieser emotional und seelisch so angeschlagen, dass er erneut in ein Sanatorium in die Schweiz geht.

Der wunderbare Roman Dostojewskis kann kaum in wenige Worte gefasst werden, daher ist dies nur ein kurzer Versuch den Inhalt zu bündeln um einen ersten Eindruck zu erwecken!

Dänemark – Der Besuch des Leibarztes

Der Autor dieses Romanes Per Olov Enquist ist zwar Schwede, im Zentrum des Romanes steht ab der geisteskranke dänische König Christian VII, welcher durch Misshandlungen in seiner Kindheit schwer traumatisiert ist. Als Christian eine Reise durch Europa plant wird ihm der Altonaer Arzt Johann Friedrich Struensee zur Seite gestellt, der schnell das Vertrauen des jungen Königs gewinnt. Sukzessive übernimmt der Leibarzt die Geschäfte des Königs, da dieser dazu kaum fähig ist. Im Zuge der Erzählung beginnt der Leibarzt eine Affäre mit der Königin, wobei Christian den Leibarzt selber bittet sich um seine Gattin zu kümmern. Der Staatsminister Guldberg sieht den zunehmenden Einfluss Struensees kritisch und bemüht sich fortan diesen zu beseitigen und die Ehre des Königs wieder herzustellen.

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Leider konnte ich zu Estland auf meinem Boden kein Buch finden, aber dafür möchte ich euch zu Kopenhagen, Schweden und Russland noch je einen wundervollen Film empfehlen. Ich werde mir diese Filme in den nächsten Tagen zur Einstimmung anschauen und vielleicht hat ja der ein oder andere von euch auch Lust einen dieser Filme zu sehen!

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Dänemark –  Italienisch für Anfänger

Dieser Film gehört zu den bedeutensten Filmen im Dogma 95 Stil  (Grundidee ist es die Filme wieder realer und authentischer zu gestalten und der kontinuierlichen Wirklichkeitsentfremdung entgegen zu wirken -> Weg vom Kunstfilm). Die Charaktere des Films sind so grundverschieden, dass eine Beschreibung jedes einzelnen hier unmöglich ist. Viel wichtiger ist aber, wie alle Geschichten miteinander verwoben sind: der einsame Pastor Andreas, die tollpatschige Kuchernverkäuferin Olympia, die überforderte Frisöse Karen, der schüchterne Concierge Jorgen und der aggressive Kellner Hal-Finn, sie alle treffen sich im Kurs Italienisch für Anfänger und finden trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammen und machen einen wundervollen Trip nach Italien, wo sich alle Probleme scheinbar wie selbst lösen!

Russland – Der Kurier des Zaren

Der Klassiker von Jules Verne in der Verfilmung mit Hardy Krüger Junior wirft einen Blick auf ein dunkles Kapitel in der russischen Zarengeschichte. Hauptmann Michael Strogoff wird beauftragt den Neffen des Zaren vor den Tartaren in Sicherheit zu bringen. Der Tartarenfürst Feofar Khan beabsichtigt den künftigen Thronfolger zu ermorden, um die Macht an sich zu reißen. Auf seiner Reise durch das umkämpfte Russland trifft Strogoff die Gräfin Nadja, in die er sich verliebt, die aber von Ogareff, einem ehemaligen Offizier, gefangen genommen wird und Strogoff verraten soll. Neben der spannenden und atemberaubenden Reise durch Russland sorgt der französische Kriegsberichterstatter Jules Vermont immer wieder für zahlreiche Lacher!

Schweden – Wie im Himmel

Der schwedische oskarnominierte Film in Starbesetzung mit Michael Nyqvist erzählt die Geschichte des erfolgreichen Dirigenten Daniel Daréus, der aufgrund eines Herzinfaktes zur Ruhe kommen soll und sich in sein Geburtsdorf Ljusåker zurückzieht. Daniel kauft die alte Dorfschule und bald beginnt er den Chor der kleinen Kirche zu leiten. In dem kleinen Dorf geht es aber nicht nur harmonisch zu, so wird auch die Geschichte von Gabriella erzählt (der ein wundervoller Song gewidmet wird), die von ihrem Mann misshandelt wird und sich mit Hilfe des Chores buchstäblich frei singt. Außerdem steht auch der Pfarrer Stig im Fokus, der mit seiner bigotten Doppelmoral seine Frau Inger gänzlich von sich wegstößt. Am Ende des Filmes steht ein Gesangswettbewerb in Innsbruck, auf den der Chor lange hingearbeitet hat.