Froschkönig trifft Engel – Märchenhafter Schmuck von Heartbreaker

Ihr Lieben,

schon vor geraumer Zeit habe ich ein kleines Päckchen mit zwei zauberhaften Schmuckstücken bekommen, die ich euch gerne endlich vorstellen möchte. Bereits vor Jahren habe ich im Schaufenster unseres hiesigen Juweliers  – damals noch in Köln  – die knallig roten Herzen und die goldenen Frösche mit zarten Perlen bewundert, aber irgendwie waren mir die Schmuckstücke in der Studentenzeit immer zu teuer und so blieb es bei der Bewunderung. Im Februar habe ich dann netterweise von Heartbreaker, der kleinen Schwester von Drachenfels, einen Gutschein bekommen und konnte mir dann zwei wunderschöne Anhänger und eine Kette (unter Zuzahlung von ein paar Euros) aussuchen, die ich euch nun präsentieren möchte:

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Der Shop

Die Designer und kreativen Köpfe, welche die märchenhaften Anhänger, Ohrringe und Kette designen und von Hand produzieren, haben ihren Sitz in Pforzheim.  Bereits seit 20 Jahren gibt es das traumhaft schöne und zugleich mystische Design von Drachenfels und seit einigen Jahren nun auch die jüngere Marke Heartbreaker. Diese garantiert, dass alle ihre Schmuckstücke ohne Kinderarbeit hergestellt werden, was für mich schon ein sehr wichtiges Kriterium ist, wenn es um den Kauf von Schmuck, aber auch Kleidung und Schuhen geht. Besonders schön finde ich auch, dass der Schmuck wirklich noch in Deutschland gefertigt wird, weshalb ich einen etwas höheren Preis auch immer als gerechtfertigt ansehe und gerne bereit bin, diesen zu zahlen.

Wer sich für den Online-Shop entscheidet und den Schmuck nicht direkt beim Juwelier  oder im Flagship Store in Heidelberg/Stuttgart kauft, der kann im Shop die einzelnen Kollektionen direkt anwählen, wenn er/sie etwas Bestimmtes sucht. Ansonsten kann man einfach stöbern und das ein oder andere Schnäppchen im Outlet machen.

Im Online-Shop kann man alle Ketten, Anhänger und noch vieles mehr bestellen und wenn das Paket nach einer wirklich kurzen (geradezu magischen) Zeit zu Hause eintrifft, wird man erstmal überrascht von der liebevollen Verpackung und den vielen Süßigkeiten. Zudem war bei mir auch noch kostenlos ein Ringgrößenmesser dabei, den ich ohnehin schon immer haben wollte, um endlich einmal meine Ringgröße festzustellen.

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Wer immer auf dem neuesten Stand sein will und keine Aktionen und Angebote verpassen möchte, der sollte unbedingt den Newsletter bestellen.

Das Material/Das Design

Die Schmuckstücke sind alle aus 925 Silber und sind nach einzelnen Themen gestaltet, wie zum Beispiel Froggy (der Froschkönig), Crown of my Heart (rote Herzen mit einer Krone) oder Sealife (mit Seesternen). Die farbigen Partien entstehen durch die Verwendung von Brandlack und die Perlen sind aus 100 % organischem Perlmutt.

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Mich persönlich entführen die Schmuckstücke immer in eine andere, gar märchenhafte Welt, in welcher die Herzkönigin (Crown of my Heart) mit Herz, aber auch Verstand regiert –  und mich ein wenig an Alice im Wunderland erinnert – , in der es verwunschene Frösche (Froggy)  und zauberhaft leuchtende Schmetterlinge (flying purple) gibt und die mystischen und manchmal auch gefährlichen Wesen nicht allzu fern sind, wie zum Beispiel der Drache (dragon) oder die Eule (owl). Obwohl die Schmuckstücke meist farbenfroh sind, schwingt auch ein wenig Melancholie mit, wenn man sich die Zeichnungen in den Prospekten anschaut. Vielleicht, weil wir uns  mithilfe dieser Schmuckstücke in die Welt unsere Kindheit, in die Zeit der Helden, Feen und Fabelwesen zurückversetzt fühlen, vielleicht aber auch, weil verwunschene Prinzen, magische Tiere und leuchtende Herzen in unserm Alltag und unserer schnellebigen Zeit einfach keinen (nur selten ihren) Platz mehr finden.

Der Schmuck

Ich habe mich für einen Anhänger mit dem Green Froggy entschieden, der auf einer großen schimmernden Perle sitzt und ein kleines Herz unter der Perle trägt. Der Anhänger ist in der Größe M und kostet 79 Euro. Außerdem habe ich dazu eine silberne lange Kugelkette (75 cm) für 50 Euro bestellt.  Ich finde den Froggy wirklich zauberhaft und trage ihn besonders oft zu einfachen schwazen Oberteilen oder Kleidern, da er durch die grüne Bemalung und das rote Herz einen schönen Farbakzent setzt und durch die große Perle zugleich edel und nicht allzu verspiel wirkt.

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Meine zweite Auswahl ist ein kleiner silberner Engel, der ebenfalls auf einer Perle schwebt. Dieser Engel gehört zu der Kollektion Guardian Angel (engl. Schutzengel) und war zu meinem Glück reduziert (29 Euro). Auch den Engel trage ich an der langen Kette, gelegentlich aber auch an einer kürzeren Silberkette, da der Anhänger deutlich kleiner als der Froggy ist.

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Fazit

Ich bin von meinem Schmuck wirklich begeistert und bin super glücklich, dass es neben dem etwas teureren Schmuck von Drachenfels jetzt eine günstigere aber nicht weniger schöne Variante von Heartbreaker gibt. Momentan liebäugel ich schon mit dem nächsten Schmuckstück, dem zauberhaften Froggy Ring, den ich ja dank des Ringgrößenmessern nun auch problemlos online bestellen kann.

Danke noch einmal an das Heartbreaker Team, dass ich euren Shop testen durfte.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

P.S. Kennt ihr den Schmuck von Drachenfels oder Heartbreaker bereits?

Banana and Caramel Cheesecakes

Ihr Lieben,

ich stecke mitten in den Unterrichtsvorbereitungen und als ich meine Reihe zum Thema „New York“ plante, bekam ich plötzlich Lust, DEN New Yorker Klassiker zu backen: Cheesecake.

Da ich mal wieder ein paar viel zu reife Bananen hatte, habe ich mir heute mal eine Variante mit Karamell und Bananen überlegt. Ihr habt vielleicht schon gemerkt, dass ich die Kombination aus Bananen und Karamell liebe (siehe die Banoffee Cupcakes) , aber es ist auch einfach unwiderstehlich, das Süße des Karamells und dieses herrliche Aroma weicher Bananen…

Bei diesem Schietwetter (bei uns regnet es permanent) gibt es doch nichts besseres, als sich auf das Sofa zu lümmeln und einen kleinen aber feinen Cheesecake in Häppchengröße zu schnabbulieren, zusammen mit einem wunderbaren Espresso oder einem original italienischen Kaffee aus der Caffetiera. Geschwind fühlt man sich wie in New York, fehlen nur noch Frank Sinatra oder ein guter alter New Yorker Film wie Breakfast at Tiffany´s und schon ist man im NY Heaven.

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Zutaten für 8 kleine Törtchen:

Für die Böden:

8-10 Törtchenformen
50 g zerlassene Butter
8 Mc Vities Digestive oder andere Kekse mit Korn (Leibniz etc.)
1 El Zucker

Für das Topping:

275 g Doppelrahmfrischkäse
1 Ei
1 El Mehl
1 kleine sehr reife Banane
55 g Zucker
1 El Karamellcreme (z.B. Lotus  Karamellgebäckcreme)

Zubereitung:

Die kleinen Förmchen mit Butter ausstreichen und den Backofen auf 175° Umluft vorheizen.

Jetzt wird der Boden zubereitet. Dazu die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und während die Butter schmilzt die Kekse zerbröseln (einfach mit der Hand zerdrücken, nicht im Mixer mahlen, da sie sonst zu fein werden). Wenn die Butter geschmolzen ist, können die zerbröselten Kekse und der Zucker hinzugeben und alles vermischt werden. Je einen gut gehäuften TL von der Mischung in die Förmchen geben und mit dem Löffel gut andrücken. Zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Als nächstes den Frischkäse und das Ei mit dem Handrührgerät verquirlen und anschließend den Zucker, die Karamellcreme und das Mehl unterrühren. Wenn eine cremige Masse entstanden ist, kann die Banane hinzugegeben werden. Je nachdem wie weich die Banane ist, könnt ihr sie einfach so hinzugeben, oder mit der Hand oder einer Gabel zerdrücken.

Die fertige Frischkäsemasse in die Förmchen füllen, so dass diese noch ein klein wenig Luft nach oben haben und anschließend bei 175° 25 Minuten backen.

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Nach dem Backen gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

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Ein schönen Sonntag,

eure Nostalgiaqueen

Was ist eure liebste Cheesecakesorte? Mit Beeren, klassisch, oder mit Zitronen?

Zu Fuß durch das jüdische Berlin

Ihr Lieben,

das war vielleicht ein Wochenende. Nach der Schule ging es ab nach Berlin, zum Beauty Blogger Café am Samstag, von dem ich euch natürlich auch noch ausführlich berichten werde. Heute möchte ich euch aber vom Sonntag berichten, den ich in der schönen und lebhaften Hauptstadt verbracht habe.

Da ich – wie ihr wisst –  eine Schwäche für Geschichte, Religion und Kultur (das sind eigentlich mehrere Schwächen merke ich gerade 🙂 ) habe, habe ich auch diese Tour wieder unter ein Thema gestellt und zwar: Zu Fuß durch das jüdische Berlin. Das Berlin von jeher eines der kulturellen Zentren des Judentums in Deutschland war ist weither bekannt. Nach den schrecklichen Ereignissen der Schoah haben sich glücklicherweise wieder einige jüdische Gemeinden in Berlin angesiedelt, aber vor allem zeugen zahlreiche Spuren, Denkmäler und Stolpersteine von der traurigen Geschichte und zugleich tiefen Verwurzelung des Judentums in Berlin.

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Frühstück bei Mogg & Melzer

Begonnen habe ich meine Tour auf der Auguststraße. Wer einen langen Fußmarsch vor sich hat, der sollte gut gestärkt sein. Für mein Frühstück habe ich mir eine ganz besondere Location ausgesucht: die alte jüdische Mädchenschule. Wenn man durch die Schwingtüren des alten Backsteingebäudes tritt, fühlt man sich unmittelbar wie in der Zeit zurückversetzt. An den Wänden hängen alte schwarz-weiß Fotografien und in den Fluren halt noch das Klappern von Lackschuhen, das aufgeregte Gerede der Mädchen und die Strengen Ermahnungen der Lehrer nach. Biegt man rechts ab, so ist man plötlich in New York, um genauer zu sein in einem New Yorker Deli, dem Mogg & Melzer. Wer Deli´s (Deli steht kurz für Delicatessen) nicht kennt und noch nie in New York war, der kann sich hier umwehen lassen vom Großstadtwind. Auf  Designermöbeln, die an die 30er Jahre erinnern, schlicht und stylisch, kann man hier typische Delicatessen zu sich nehmen: Pastrami Sandwiches, Cream Cheese Bagels und echten Barrista Café.

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Ich habe mich im Deli dank der netten französisch-englischen Bedienung sehr wohl gefühlt, obgleich das Zubereiten eines Bagels doch recht lange gedauert hat. Der Geschmack hat mich aber entschädigt: mit Abstand der beste Cream Cheese Bagel den ich je in Deutschland bekommen habe. Dazu gab es einen herrlichen Cappuccino und insgesamt habe ich 7 Euro dort gelassen. Schade finde ich, dass der Besitzer selber geradezu gleichgültig (vielleicht ist das so bei den New Yorkern) war was die Kunden anging. Auch darf man nicht pingelig sein, wenn er während er das Essen zubereitet selber mal schnell mit dem Brot in den Cream Cheese Topf stippt, Großstadt halt. Dennoch kann ich das Mogg&Melzer, jenes jüdisch-amerikanisch-berlinerische Deli nur wärmstens empfehlen, als Startpunkt für eine historische Zeitreise.

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Ein Besuch in der Synagoge

Bestens gestärkt ging es von der Auguststraße weiter auf die Oranienburgerstraße, zur neuen Synagoge. Die Synagoge, die einst von den Architekten Friedrich August Stühler und Eduard Knoblauch entworfen und 1866 eingeweiht wurde, war von jeher eines der wichtigsten Bauwerke für die jüdische Bevölkerung der Stadt und steht heute nach dem Wiederaufbau unter Denkmalschutz. Wer in die Synagoge möchte, der darf sich nicht wundern, denn der Eingang ist abgesperrt und wird von Polizisten bewacht. Auch wenn man reingeht muss man durch einen Metalldetektor, bevor man das wunderbare Innere betreten darf. Ich war bereits zum zweiten Mal innerhalb von 10 Jahren hier und bin immer wieder betroffen, dass wir auch heute noch Sicherheitsschutz brauchen, um die Synagoge und die jüdische Bevölkerung zu schützen. Scheinbar haben nicht alle aus der Geschichte gelernt.

In der Synagoge selber darf man nicht fotografieren, was meiner Meinung nach auch respektiert werden sollte, aber leider liefen bei meinem Besuch zahlreiche Touristen/Besucher mit Handys und Fotoapparaten rum und ich habe mich schon ein wenig geärgert, vor allem auch, weil die Dauerausstellung mich sehr mitgenommen und zum Nachdenken angeregt hat und mich das permanenete Gerede und Fotografieren ehrlich gesagt gestört hat. Ich denke, dass eine Synagoge, wie auch eine Kirche oder eine Moschee, ein heiliger Ort für die Gläubigen ist und man ein wenig Respekt zeigen sollte. Viele Leute sind sehr bewegt wenn sie in dieser Synagoge sind und diese Stimmung und Nachdenklichkeit sollte nicht durch Lärm und das Klicken der Fotoapparate zerstört werden.

Leise und andächtig bin ich durch die Synagoge gegangen und habe mir die prachtvollen Wände und die Ausstellungsobjekte angeschaut, mich über das jüdische Leben im Berlin des 20. Jahrhunderts informiert und bin abschließend in die prächtige Kuppel aufgestiegen, von der aus man einen tollen Überblück über Berlin und die umliegenden Gebäude hat. Zum Abschluss bin ich noch in den Innenhof gegangen, wo man dann auch fotografieren durfte. Hier steht noch der alte erhaltene Teil der Synagoge und man kann noch einmal die wundervoll gestaltete Tambourkuppel sehen, die golden in der Sonne glänzt.

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Einkaufen in den Hackeschen Höfen

Von der Synagoge  ging es weiter zu den Hackeschen Höfen. Auch diese Sehenswürdigkeit, die heute eher für ihre Künstler und tollen Designer bekannt ist, gehörte einst zum jüdischen Viertel. Das Hackesche Hoftheater war spezialisiert auf jüdische Kultur und auch die jüdische Studentenmensa und der Frauenbund waren zeitweilig Mieter der schönen Gebäude. Noch heute erinnern Gedenktafeln an die einstige Zugehörigkeit jüdischer Literaten und Künstler in diesem Viertel. Auch am Sonntag haben zahlreiche der kleinen aber feinen Läden auf und so konnte ich noch als Andenken eine ganz zauberhafte goldene Kette mit einem kleinen Herz erstehen.

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Mittagessen bei dada FaLafel

Da sich meine Zeit dem Ende neigte, habe ich mich entschieden, noch etwas zu Mittag zu essen. Schnurstracks bin ich die Spree entlang, am Bodemuseum vorbei, die Friedrichstraße zurück und direkt hinter meiner Unterkunft an der Chauseestraße bin ich auf das dada FaLafel gestoßen.

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Der Laden ist mittlerweile auch kein Geheimtipp mehr, denn hier gibt es wirklich ganz vorzügliche Falafel und am Samstag immer tolle Livemusik. Auch hier hatte ich leider kein Glück mit einer netten Bedienung, dafür setzte sich aber ein netter und unglaublich witziger älterer Herr aus Bayern an meinen Tisch, der glücklich war, dass ich ihm Zitat „des fremde Zeuch da auf dem Teller“ erklären konnte 🙂 , denn wir hatten uns beide für die dada-Platte entschieden: ein riesiger Teller mit Falafel, Humus, Auberginencreme, Couscous und und und. Für 7 Euro wird man hier wirklich satt und für 3 Euro kann man dazu noch einen frischen Orangensaft genießen und hat das Gefühl, der jüdischen Kultur heute ein wenig näher gekommen zu sein.

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 Ich hatte wirklich eine tolle Zeit in Berlin und hoffe, dass ich euch auch diese „andere“ Seite Berlins ein wenig näherbringen konnte.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Wo geht ihr hin, wenn ihr in unserer Hauptstadt zu Besuch seid?

Meine Winterfavoriten 2013

Hey ihr Lieben,

so langsam naht das Ende des Jahres 2013 und überall gibt es Jahresrückblicke und gute Vorsätze für das neue Jahr 2014. Leider hatte ich wieder kaum Zeit zum Bloggen, denn wir sind erst am 23.12 aus London wiedergekommen (darüber möchte ich mich aber gar nicht beklagen 🙂 ), mussten am 24.12 noch einen Weihnachtsbaum kaufen, ein 3-Gang-Menü kochen und Geschenke aus dem Koffer und in Geschenkpapier packen.

Heute komme ich dann endlich dazu, auch mein Jahr 2013 Revue passieren zu lassen. Ich habe dieses Jahr angefangen meinen Blog zu schreiben und bin überglücklich über die vielen netten Zuschriften und Kommentare, die 140 Follower, die ich bislang für meinen Blog begeistern konnte, die tollen Produkte die ich testen durfte, die netten Bloggerinnen, die ich auf den verschiedenen Bloggertreffen kennenlernen durfte und eine wunderbare Erfahrung auf der Costa Fortuna Kreuzfahrt.

In den letzten Monaten haben sich sooo viele Sachen angesammelt, die getestet und bewertet werden wollten und daher ist dies eine gute Gelegenheit euch ein paar der tollen Produkte vorzustellen. Da die Haut im Winter keine Dermatide produziert, heißt es pflegen, pflegen, pflegen. Auch meine Haut ist momentan durch das viele Händewaschen und die trockene Luft extrem trocken und rissig und auch die Lippen sind spröde und wund. Daher fange ich mit den Pflegeprodukten an, die unserer armen Winterhaut etwas Gutes tun.

Meine absoluten Lieblingspflegeprodukte entspringen zur Zeit fast alle der Dove Winterkollektion (danke an das Rossmann Blogger  Team), aber es sind auch ein paar Produkte von Burt´s Bees und Love your Planet dabei.

Pflege

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Die Dove Handcreme aus der Winteredition durfte ich gemeinsam mit der Bodylotion, dem Duschgel und der Bodybutter dank des Rosmann Blogger Newsletters testen. Ein zarter Rosenduft, den man bei einer Wintercreme eigentlich nicht erwarten würde, umschmeichelt die Haut und macht sie wieder ganz zart. Für die optimale Pflege bei sehr beanspruchten Haut reibe ich meine Hände abends immer dick ein und stecke sie in Baumwollhandschuhe über Nacht. Am nächsten Morgen hat man dann wunderbar zarte und geoflegte Hände.

Auch die zu der Handcreme passende Dove Winteredition Bodylotion ist ein Traum. Nach dem Duschen einmal damit eingedremt zieht sie super schnell ein und ist überhaupt nicht fettig oder klebrig. Der Duft ist angenehm und zart und man hat nachher eine wunderbar geschmeidige aber nicht fettige Haut, die nach einem Hauch von Rose und Sandelholz duftet.

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Ebenfalls dank Rossmann durfte ich die Love your Planet Produkte mit Orangenduft testen. Diese mir bis dato unbekannte Marke gehört zu der Litamin Gruppe und ist frei von Silikonen und synthetischen Duft- und Farbstoffen, also ein kleiner Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt mit schadstofffreier Kosmetik. Die Handcreme kann man  im Sommer wunderbar nehmen, denn sie duftet herrlich nach frischen Orangen und lässt einen vom Urlaub in Spanien träumen. Im Winter passen Orangen aber natürlich auch und so habe ich diesen kleinen Helfer für meine Hände stets in meiner Handtasche. Auch das Duschgel mit Hamamelis und Weizenproteinen versorgt die trockene Haut im Winter optimal und hinterlässt einen leichten Duft nach Orangen wenn man aus der Dusche steigt.

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Für trockene und splissige Haare gibt es bei mir nur ein Produkt, was ich wirklich allen anderen vorziehe. Gerade in den letzten Monaten durfte ich zahlreiche Haaröle, Kuren und Sprays testen, aber ein Produkt hat sich immer wieder gegen alle anderen durchgesetzt: das Dove Anti-Spliss Expert Kur-Fluid. Ich habe leider sehr feine und trockene Haare durch meine Natukrause. Nach dem Waschen mache ich 2-3 Pumpenhiebe des weißen Fluids in meine Haare und schon kann ich diese wunderbar leicht durchkämmen und glatt föhnen ohne Frizz-Effekt. Nach dem Föhnen glänzen die Haare unglaublich, sind weich aber fliegen nicht und vor allem sind sie nicht beschwert, wie das bei den meisten Ölen der Fall ist. Selbst mein Friseur ist von der Anti-Spliss Wirkung begeistert und das heißt nun wirklich was 🙂

Fashion

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Mein absolutes Highlight dieses Jahr war ein Gewinnspiel der sehr lieben Sandra, die ich auf dem dm-Markencamp 2013 kennenlernen durfte. Schon lange hatte ich mir eine Daniel Wellington Uhr gewünscht, aber leider bislang einfach nicht das nötige Kleingeld dazu gehabt. Als ich dann bei Sandra an dem Gewinnspiel teilnahm dachte ich, das wäre ja wirklich ein wahres Winterwunder, wenn ich gewinnen sollte und was soll ich sagen? Sandras Freund – mein persönlicher Glücksbringer – hat mich gezogen und so kam kurze Zeit später diese wundervolle in roségold gefasste Daniel Wellington Uhr, Modell Classic St. Andrews . Ich habe diese Uhr sofort ins Herz geschlossen, da sie so herrlich klassisch ist, britischen Charme versprüht und für mich das größte Weihnachtsgeschenk überhaupt war.

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An kalten Tagen sollte man unbedingt warme Füße haben, denn nichts ist schlimmer, als wenn diese zwei wertvollen Teile unseres Körpers, die uns Tag ein Tag aus umher tragen, vernachlässigt werden und frieren, denn oft genug kümmern wir uns ja nicht wirklich darum. Diese wunderbaren Socken von der schottischen Firma Pringle waren in meinem Adeventskalender von meinem Mann. Ich liebe das typisch britische Carodesign, welches man vor allem von Burlington kennt. Herrlich weich und überhaupt nicht zum Schämen, wenn man bei Besuchen die Schuhe ausziehen muss, haben sich diese kleinen 3 (bzw. 6) in mein Herz geschlichen.

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Ein Trend um den niemand in diesem Winter kam sind Statement Ketten. Da ich meistens nicht bereit bin, für Modeschmuck unnötig viel Geld auszugeben (es sei denn, ein Teil hat es mir wirklich angetan), habe ich mir zwei wundervoll glänzende und schillernde Exemplare bei Primark geholt. Die erste Kette ist etwas für den strahlenden Auftritt an Sylvester, mit großen Zirkonia Steinen und dicken Metallketten dazwischen. Für 10 Euro konnte man dieses Prunkstück aus der Sonderkollektion erwerben. Das zweite Schmuckstück ist ein Ensemble aus einer zauberhaften spitz zulaufenden flachen Halskette, mit kleinen golden schimmernden Perlen und dem dazu passenden Armreif, der die gleichen Steine aber in einer anderen Anordnung besitzt. Die Kette gab es für 6 Euro und das Armband für 3 Euro, ein wahres Schnäppchen.

Beauty

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Am Weihnachts- oder Sylvesterabend darf man es farbtechnisch auch mal krachen lassen und so habe ich mir aus London den lang ersehnten Sally Hanson Nagellack in der Farbe All fired up mitgebracht. Ein wunderbar kräftiges Rot, aus der Complete Salon Manicure Kollektion. Für einen auffälligen Effekt habe ich mir außerdem den OPI Lack aus der Shatter Serie mitgenommen, ein kräftig golden-glitzerner Lack, welcher mit einem schwarzen oder auch farbigen Unterlack einen herrlich dramatischen Effekt herbeizaubert.

Für die Lippen habe ich mir ebenfalls einen dramatischen Lipbalm ausgesicht. Aus meiner geliebten Vaseline Lip Therapy Edition gab es diesemal ein kleines Döschen mit einer knallig roten Farbe und dem schönen Namen Paint The Town Red. Nicht nur das die Vaseline Lipbalme die Lippen herrlich zart machen, nein, diese Special Edition hüllt die Lippen auch noch in ein verführerisches Rot und ist somit genau richtig für einen atemberaubenden Auftritt zu Sylvester.

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Als Duft habe ich als diesjährigen Favoriten die Sonderedition des Hugo Boss Klassikers Orange Today. To Help. Together. Ich liebe einfach den leichten süßen orientalischen Duft, mit einer fruchtigen Kopfnote, die nach Äpfeln und reifen Orangen duftet. Der Duft war 2012 eine Special Edition, die zusamnmen mit UNICEF verkauft wurde um Kindern in Madagaskar eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Da ich den Duft so gerne mag und die Idee toll fand, hat auch meine beste Freundin den Duft als Weihnachtsgeschenk bekommen, denn so bin ich immer bei ihr, wenn sie den Duft trägt.

Rund ums Gesicht

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Ich bin kein großer Make-Up Fan, aber ein Produkt hat es mir nun wirklich angetan, dass ich dank Entdecke Garnier testen darf und zwar die BB Cream Anti Rötungen . Ich habe schon einge BB Creams getestet, von Nivea, Essence und und und, aber entweder waren diese meist von der Farbe zu hell oder zu dunkel, oder haben meine Poren zu stark verklebt. Die BB Cream von Garnier ist seit langem die erste Creme, die ich wirklich täglich auftrage, ohne das ich nach dem Abschminken einen Schock bekomme. Die Creme kann man wie eine Tagescreme auftragen, sie deckt Rötungen und kleine Unreinheiten ab und ist kaum spürbar auf der Haut. Auch am Abend sieht man immer noch frisch aus, ohne dabei geschminkt zu wirken, wirklich wunderbar. Für einen Preis von 8,60 ist die Creme wirklich eine Anschaffung wert.

Mein derzeitiger Lieblingsblush stammt aus dem Hause Butter. Der kleine Cheeky Cream Blush Tiegel in der Farbe Naughty Biscuit passt in jede Handtasche und lässt sich ganz einfach auftragen und verteilen, ohne auf der BB Cream kleben zu bleiben. Mit dem kleinen  Spiegel im Tiegel kann man auch unterwegs immer für zauberhaft rosige Wangen sorgen.

Wenn die Lippen rissig sind helfen am besten Naturprodukte und nicht Produkte mit vielen Zusätzen oder Duftstoffen. Der Burt´s Bees  Revitalizing Lipbalm ist so ein Produkt. Natürlicher Bienenwachs, dunkle Schokolade und Blaubeeren machen diesen kleinen  Stift zu einem besonderen Erlebnis, denn er pflegt nicht nur super, sondern schmeckt auch so lecker, dass man ihn sich die ganze Zeit von den Lippen schlecken möchte!

Die L´oreal Skin Perfection Gesichtscreme ist zur Zeit meine absolute Lieblingsgesichtscreme. Mit Mischhaut ist es ja immer besonders schwierig, eine geeignte Pflege zu finden und wenn ich eine gefunden habe, vertrage ich diese meist nach einigen Wochen auch nicht mehr. Die Skin Perfection Creme gefiel mir auf Anhieb, in ihrem pinken glänzenden Glastiegel. Die Creme ist wunderbar zart aufzutragen und zieht schnell ein, was mir besonders wichtig ist. Sie verfeinert die Haut wirklich sichtbar und versorgt meine Haut optimal mit Feuchtigkeit ohne zu fetten.

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Nach einem langen Abend muss man sich ja abschminken, was wirklich nicht meine liebste Tätigkeit im Bad ist, denn die meisten Augen Make -up Entferner brennen bei mir. Wieder einmal dank des Rossmann Blogger Teams durfte ich den neuen Entferner von Nivea testen, den Double Effect Augen Make-up Entferner. Dieser zweiphasige Entferner wird einfach geschüttelt und schon kann man mit einer wirklich geringen Menge selbst wasserfesten Mascara spielend leicht entfernen, ohne das man die extrem dünne und empfindliche Haut unter den Augen reizt. Durch den Kornblumenextrakt werden die Wimpern gepflegt und gestärkt. Ein Produkt, mit welchem selbst mir das Abschminken (halbwegs) Freude macht 🙂

So ihr Lieben, das waren meine Winterfavoriten 2013. Ich wünsche euch allen 2 wunderbare letzte Tage im Jahr 2013 und freue mich weiterhin auf eure Kommentare und Besuche!

Was ist euer absolutes Lieblingsprodukt im Winter?

Ein „beautifuller“ Tag – das dm-Markencamp in Düsseldorf

Endlich komme ich auch dazu euch vom dm Markencamp am Samstag zu berichten. Am letzten Samstag hatte die Drogeriemarktkette dm 250 BloggerInnen aus dem Beautybereich nach Düsseldorf zum Markencamp geladen. Das Camp fand im sehr schön gelegenen Melia Hotel statt und war wirklich eine unglaublich toll organisierte Veranstaltung mit viel Spaß, netten neuen Kontakten und einem ganzen Tag voller Beauty!

Um 8 Uhr morgens machte ich mich auf den Weg. Spätsommerlich gekleidet mit meinem Lieblingskleid von Opus, meinem Vintage Aigner Gürtel (von Mama geerbt), meiner heiß geliebten Michael Kors Uhr und meiner neuen Lieblingskette von Hultquist war ich perfekt gerüstet.

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Das Beautycamp ging zwar erst um 10.15 los, aber ab 9.30 wurde man mit einem leckeren Frühstück, Kaffee und vielen kleinen Schnabbeleien begrüßt (und ich war bereits jetzt hin und weg vom Essen und der liebevollen Vorbereitung).

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Nach einem leckeren Kaffee, einem Bagel und einer ersten Orientierung anhand des Infomaterials habe ich mich mit meinen neuen lieben Bekanntschaften (besonders lieb gewonnen habe ich die unglaublich nette Sabine) auf eine kleine Entdeckungsreise begeben und die Gunst der frühen Stunde genutzt um bereits die ersten Beautyangebote wahrzunehmen. Nach einem Rundum-Verwöhnprogramm bei den Hairstylisten ging es weiter zu Holger, dem Make-Up Artist, der mir mit Rat und Tat (und viel Gelächter) Neues und Nützliches über das perfekte Make-Up beigebracht hat. Mein Produkt-Highlight (eines von vielen) war der neue P2 Nagellack Sand Style in der Farbe pretty. Nachdem mir die Make-up Artistin meine Nägel perfekt lackiert hatte konnte ich die Augen gar nicht mehr von meinen Fingern nehmen.

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Nach einer wirklich netten Begrüßung im Saal Jägerhof wurden die Teilnehmer auf die verschiedenen Sessions verteilt, die die Blogger selber aber auch Profis aus den Bereichen Recht und PR gehalten haben. Ich habe mir die Session „Mach mehr aus deinem Blog – Kommunikation zwischen Bloggern und Unternehmen“ sowie „Interaktion mit den Lesern“ ausgesucht und fande beide wirklich informativ. Besonders gut hat mir der Vortrag von Anne Höweler von der Cover PR – Blogger Relations gefallen: super Layout, interessante neue Informationen und eine ganze Menge guter Ratschläge!

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Auch für unser leibliches Wohl war bestens gesorgt und so gab es ein riesiges warmes und kaltes Buffet voller großer und kleiner Sünden und ein nettes Mittagessen in bester Blogger-Gesellschaft (liebe Grüße an Dominika, Marie-Theres und Krissy). Zum Nachmittagskaffee gab es dann nochmal zu unserer aller Freude köstliche Macarons (ich hatte schon befürchtet ich muss auf diese kleinen pastelligen Leckereien bis Dezember warten, denn dann geht es ab nach London und traditionell darf ein Besuch bei Ladurée nicht fehlen).

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Gegen 18 Uhr endete ein wunderbarer Tag mit einem gemeinsamen Ausklang. Beim Verlassen des Hotels haben wir dann noch eine riesige Goodiebag mit einer großen Auswahl an dm Produkten bekommen.

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Der Tag war wirklich grandios. Ich habe nette neue Bloggerinnen kennengelernt, viel über Make-Up und Beauty erfahren, einen tieferen Einblick in das Thema „Bloggen“ bekommen, lecker gegessen und einfach unendlich die Zeit genossen.

Danke dm für dieses tolle Event und die liebevolle Organisation und Betreuung!

War noch jemand von euch auf dem Event? Wie findet ihr solche „Markenevents“? Über eure Kommentare und Anregungen freue ich mich wie immer 🙂

Tallinn

Tere! (estn. Guten Tag)

Nach einem wunderbaren Tag in Stockholm sind wir heute Morgen im beschaulichen Tallinn, der Hauptstadt Estlands, angekommen. Wir wurden direkt am Hafen von unserer reizenden Reiseleitung Anne begrüßt und sind mit dem Bus vom Hafen in die Stadt gefahren. Leider war das Wetter sehr durchwachsen, aber das sollte den Eindruck den wir von dieser wunderschönen Stadt bekommen haben überhaupt nicht trüben!

Tallinn ist eine sehr kleine Stadt (gemessen an unseren Hauptstädten) mit nur 417.000 Einwohnern. Dafür hat es eine umso bewegtere Geschichte und ist geprägt durch jahrelange Kämpfe, Fremdbestimmung und Rückeroberungen. Eines merkt man aber sofort, wenn man Anne bei ihren Erzählungen zuhört: die Esten sind stolz auf ihr Land und ihre Stadt. Trotz der vielen Eroberungen durch die Dänen, Deutschen, Schweden und Russen, haben die Einwohner Tallinns (früher Reval) nie ihre Liebe und Beziehung zu ihrer Stadt verloren!

Die Stadt gliedert sich in Unterstadt und Oberstadt (Domberg). Unsere Führung begann zunächst in der Oberstadt, auf dem Domberg. Anne erzählt uns, dass die Unterstadt und die Oberstadt früher zwei autonome Städte waren und das die Leibeigenen frigelassen wurden, wenn sie es schafften, einen Tag in der Unterstadt zu überleben! Aus diesem Grund gab es schon früh Zwiste zwischen der reicheren Oberstadt, die ihre Leibeigenen nicht verlieren wollte, und der Unterstadt.

Der Turm des Schlosses (Dänische Burg) wird der „Lange Hermann“ (estn. Pikk Hermann) genannt. An der Spitze weht die estnische Fahne, die jeden Morgen und Abend – begleitet von der estnische Nationalhymne – gehisst wird. Die Melodie der estnischen und der finnischen Nationalhymne ist übrigens identisch!

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Von der Burg ging es weiter zur Alexander-Newski-Kathedrale. Sobald man dieses pompöse Gebäude erreicht hat, kann man unmerklich den russischen Einfluss anhand der fünf Zwiebeltürme ausmachen. Die Kathedrale wurde dem russischen Fürst Alexander Jaroslawitsch Newski gewidmet, der 1547 von der russisch-orthodoxen Kirche heiliggesprochen wurde. Wie alle russisch-orthodoxen Kirchen ist auch diese reich geschmückt, mit Gold und Ikonstasen. Während unseres Besuches fand gerade ein Gottesdienst statt, der einfach atemberaubend war. In russisch-orthodoxen Kirchen steht man während des Gottesdienstes und die Frauen tragen ein Kopftuch. Im Zentrum der Liturgie steht der Gesang und in dieser Kirche gibt es wirklich einen ganz wundervollen Chor, der einem das Herz bewegt, auch wenn man den Text nicht versteht.

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Weiter ging es für uns durch die kleinen kopfsteingepflasterten Gassen zur Domkirche. Das Besondere an der Domkirche sind die Wappen-Epitaphien der deutschbaltischen Adligen Estlands. Die Kirche ist die Bischofskirche des Erzbischofs der Estnisch-Lutherisch-Evangelischen Kirche.

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Nach einem letzten Blick auf Tallinn von oben, gelangten wir über das lange Bein (estn. Pikk Jalg) in die Unterstadt. Unser Weg führte uns an zahlreichen Bernsteingeschäften und wunderschönes Barockbauten vorbei.

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Ich fand die Oberstand schon ganz bezaubernd, aber die Unterstadt ist eine der bislang schönsten Städte wie ich finde.

In der Unterstadt sieht man die starke Verbindung Estlands mit der Hanse und den Deutschen. Viele der Kaufleute in Reval waren deutsch und kamen aus Lübeck (das wir auf der Rückfahrt noch besucht haben), so galt seit 1249 auch in Reval das Lübecker Stadtrecht.

Eine Besonderheit ist das Haus der Schwarzhäuptergilde in der Pikk. Mitglieder dieser etwas befremdlich klingenden Gilde waren deutsche ledige Kaufleute. Die Gilde gab es nur in Alt-Livland (Tallinn und Estland) und sie wurde nach ihrem Schutzpatron dem hlg.Mauritius benannt, der auch über der prachtvollen Eingangstür prangt.

In der Pikk gibt es zahlreiche alte Gildenhäuser, die alle sehr gut erhalten sind und meist unter Denkmalschutz stehen. Dazu gehören die Große Gildehalle oder das Kanutigildehaus mit den Figuren des Heiligen Knut und Martin Luthers.

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Unsere vorletzte Station war der Rathausplatz. Umgeben von pittoreseken Gebäuden steht das Rathaus, im gotischen Stil. Auf dem Rathausplatz gibt es zahlreiche überdachte Stände, an denen man Bernsteinschmuck, Holzwaren und Wollwaren erwerben kann. Auch die umliegenden Läden bieten zu guten Preisen eine Vielzahl schöner Mitbringsel. Ich habe mich für zwei schöne Bernsteinarmbänder (je 8 Euro) und ein paar dicke Wollsocken mit einem dazugehörigen Stirnband im skandinavischen Design (17 Euro und 12 Euro) entschieden. Der Winter kann kommen 🙂

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Ein weiteres Highlight ist die gegenüber liegende Ratsapotheke, die älteste durchgehend betriebene Apotheke Europas (seit 1422).

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Entlang der Stadtmauer ging es zurück zum Bus. Auch an der Stadtmauer gibt es viele kleine Stände an denen man günstig Accessoires kaufen kann.

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Gerne wären wir noch länger in Tallinn geblieben, denn diese zauberhafte Stadt war das absolute Highlight und DIE Überraschung dieser Kreuzfahrt. Tallinn vereint moderne Läden und gemütliche Cafés mit einer pittoresken mittelalterlichen Stadt und wunderschönen Gebäuden aus verschiedenen Epochen. Diese Stadt und die netten Leute sind definitiv einen Besuch wert!

Hwad aega! (estn. Tschüss)