Falsche Blini, echter Schampus und ein paar gute Vorsätze für 2014!

Ein letztes Mal in diesem Jahr möchte ich noch ein Rezept und etwas Persönliches mit euch teilen.

Da es – wie ihr bereits bei den Punschkrapfen gelesen habt – bei uns dieses Jahr Raclette gibt, ist ein 3-Gang-Menü diesmal nicht nötig. Da ich aber trotzdem immer gerne ein kleines Amuse – Gueule und einen Nachtische reiche, habe ich mir 2-3 Kleinigkeiten ausgedacht, die ich euch nun vorstellen möchte.

Als Amuse -Gueule gibt es – inspiriert durch unsere Reise nach St. Petersburg – diesmal falsche Blini. Falsch sind die Blini, da ich nicht wie in Russland einen Teig mit Dinkelmehl und Hefe backe, sondern einen einfachen Pfannkuchenteig verwende. Falsch ist auch der Caviar obendrauf, denn wir sind alle keine großen Caviar Fans und so gibt es Belugalinsen getarnt als Caviar. Klassisch werden die Blini mit Sauerrahm und ein wenig Dill Serviert. Echt an diesem Gericht ist auch der Wodka, den wir aus unseren in St. Perterburg erstandenen Gläsern eiskalt genießen.

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Zutaten

8o Gramm Mehl
70 Gramm Milch
1 Ei
eine Prise Salz
ein TL Dill
eine Messerspitze Backpulver

Topping

1 Becher Saure Sahne
ein paar Dillspitzen
schwarzer Caviar oder schwarze eingeweichte Belugalinsen

Zubereitung

Das Mehl mit der Milch und dem Ei gut verrühren. Anschließend eine Prise Salz, das Backpulver und den gehackten Dill hinzugeben. Eine kleine beschichtete Pfanne mit ein wenig Öl einfetten und den ganzen Teig darin backen, bis er goldbraun ist. Wenn die eine Seite gebräunt ist, den Teig wenden und den Blini anschließend auf einem Teller abkühlen lassen.

Wer geübt im Blinibacken ist, der kann auch je einen EL von dem Teig sofort zu kleinen Blini ausbacken. Ich steche von dem großen Pfannkuchen mit dem bemehlten Rand eines umgedrehten kleinen Glases die Blini aus.

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Anschließend je einen Teelöffel Saure Sahne auf die Blini geben und einen kleinen Kleks von den schwarzen Belugalinsen oder einen Klecks Caviar draufgeben. Mit einem Stück Dill verzieren und mit eiskaltem Wodka servieren.

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С Новым годом!

(Frohes neues Jahr)

Ein Mitternachtssnack

Klassisch zu Sylvester gibt es bei uns nach Mitternacht, wenn alle wieder ein wenig Hunger haben, Kartoffelsalat mit Wiener Würstschen. Bei diesem deftigen Snack lassen wir den Abend nochmal Revue passieren, trinken ein gutes Glas Schampus und machen es uns auf dem Sofa gemütlich.

Da man an den Feiertagen und auch zu Sylvester ohnehin schon gut und reichlich isst, sollte der Kartoffelsalat ein wenig leichter sein und nicht zu 90% aus fettiger Mayonnaise bestehen. Aus diesem Grund gibt es nun einen etwas „schlankeren“ Kartoffelsalat, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Zutaten

1 kg festkochende Kartoffeln

3 Schalotten

1 Glas eingelegte Gurken

2 Becher Saure Sahne

170 g fettarme Mayonnaise

10 Gramm Salz

70 Gramm Gurkenwasser

etwas Dill

Die Kartoffeln in gesalzenem Wasser kochen, so dass sie noch ein klein wenig fest sind. In der Zwischenzeit die Saure Sahne mit der Mayonnaise dem Salz und dem Gurkenwasser zu einer cremigen Soße verrühren. Die Soße mit Dill und Salz abschmecken.

Die Schalotten in feine Würfel und die Gewürzgurken in dünne Ringe schneiden. Wenn die Kartoffeln fertig sind, müssen diese ein wenig abkühlen, so dass sie noch lauwarm sind. Die Kartoffeln in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Abwechselnd immer Kartoffeln, Gurken und Zwiebeln schichten, dann muss man später weniger umrühren. Wenn alle Zutaten in der Schüssel sind wird die Soße drüber gegeben.

Den Kartoffelsalt umrühren und mit etwas frischer Petersilie garnieren. Wir essen dazu Wiener Würstchen, der Salat schmeckt aber natürlich auch ohne Würstchen wunderbar!

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Guten Appetit.

Zu guter Letzt…

Wie jeder andere auch, dürfen bei mir die guten Vorsätze natürlich auch nicht fehlen. Ich habe sie auf meinen heißgeliebten Lizzawest Block geschrieben, denn so habe ich sie stets vor Augen, wenn ich an meinem Schreibtisch sitze, arbeite und blogge und vielleicht schon wieder vergessen habe, was ich 2014 ja eigentlich anders machen wollte.

2013 war ein wirklich anstrengendes Jahr: das Ende der Studentenzeit und die Aufgabe meines geliebten SHK Jobs, der Beginn des Referendariats und das erste Ehejahr. Eine wunderbare Ostsee-Kreuzfahrt, Städtetripps nach Amsterdam, London und Lübeck, Besuche von und bei den Eltern, viele tolle Produkte, Tests und Rezepte und eine erfüllende neue Tätigkeit als Bloggerin.

All jenen, die mich bei diesem Blog in meinem ersten Jahr unterstützt haben, möchte ich danken! Meiner Familie, meinen Freunde, großen Firmen und kleinen Shops und natürlich meinen Lesern und Followern. Dieser Blog ist für mich wirklich eine kleine Erfüllung geworden und ich hoffe das 2014 genau so schön wenn nicht noch besser wird!

Hier also nun meine Vorsätze für 2014:

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Euch allen wünsche ich ein frohes und gesegnetes Jahr 2014 und das all eure Wünsche sich erfüllen und ihr eure Vorsätze halten könnt 🙂

British October – mein erstes Bloggerprojekt

Als ich letzte Woche so durch die Stadt geschlendert bin und bei Karstadt vorbeikam, war im Schaufenster ein riesiger Union Jack mit der Aufschrift: Feel London. Da ich ja bekanntermaßen alles LIEBE was mit England und insbesondere London zusammenhängt, bin ich mir nichts dir nichts in den Karstadt rein und habe zu meiner Freude festgestellt, dass wirklich englische Wochen sind. Von Union Jack Taschen über Fudge, Tee, Kosmetik und Schokolade gab es alles was mein kleines englisches Herz begehrt. In Erinnerungen schwelgend dachte ich darüber nach, wie ich die Zeit bis zu meinem nächsten Londontrip im Dezember überbrücken und endlich wieder über etwas Englisches bloggen könnte und da kam mir die Idee: einen Monat lang dreht sich bei mir auf dem Blog alles um Good Old Britain!

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Diese Woche fängt also mit einem kleinen Überblick über die Englischen Wochen bei Karstadt an. In den nächsten Tagen und Wochen werden dann Beiträge zum Thema British Beauty, British Homeware, British Tea Time und British Recipes folgen. Ihr dürft euch also auf einen „very british month“ freuen, mit vielen tollen Tipps, Ideen und Specials.

Bei Karstadt gibt es wirklich alles was das „Englische Herz“ begehrt. Eine kleine Auswahl an schönen Taschen, Schmuck und Kleidung seht ihr hier:

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Aber auch die Genießer kommen nicht zu kurz (das englische Essen IST wirklich besser als sein Ruf). Neben Fudge und Tee von Farrah´s of Harrogate bekommt man natürlich Walkers Shortbread, Duchy Originals, Stone´s Ginger Punch oder Quality Street und Wilkin & Son´s Marmeladen.

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Ich hoffe ich kann im Laufe diesen Monates ein klein wenig von meiner Liebe zu GB in das Ruhrgebiet bringen!

Um es mit den Worten der Queen auszudrücken:

I am very amused!

CentrO V.I.P. „Night of the Brands“

Schon wieder ist eine Woche um und es gibt einiges zu berichten. Gestern hatte das CentrO Oberhausen zum zweiten Mal in diesem Jahr zur V.I.P. Night of the Brands geladen. Wer sich vorher auf der Homepage angemeldet hatte konnte sich auf eine lange Shopping Nacht mit vielen Specials freuen.

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Die Veranstaltung begann um 20.30 mit einer fulminanten Fashion-Show. Da bei der Fashion Night lediglich die Geschäfte des neuen CentrO Traktes geöffnet haben, waren auch nur diese Läden an der Fashion Show beteiligt. Dazu gehörten unter anderem G-Star, Superdry und Hilfiger Denim. Vor einer riesigen Leinwand und begleitet von einer wunderschönen Lightshow wurden die Herbsttrends 2013 vorgeführt. Das Highlight für viele war sicherlich der Auftritt der Germany´s Next Topmodel Kandidatin Rebecca Mir. Im Zentrum der Herbstmode stehen bei Superdry dicke Daunenwesten, kuschelige Hoodies und Röcke im englischen Collegestil. Die Jeansmarke G-Star setzt natürlich ganz getreu ihrer Linie auf Jeans in sämtlichen Variationen, aber auch hier findet man den Trend Daunenweste wieder.

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Nach dieser aufregenden und toll inszenierten Fashion Show haben wir uns am Scavi & Ray Stand erstmal einen  leckeren Hugo und einen kleinen Sprizzione gegönnt (Ich liebe ja Scavi & Ray!). Überhaupt wird man bei der „Night of the Brands“ kulinarisch verwöhnt: es gab Tabletts mit Fingerfood (besonders gut die vegetarischen Teigtaschen), bei P&C gab es nicht-alkoholische Getränke und exklusive Säfte, bei True Religion leckere Shatler´s Cocktails (ich hatte eine Pina Colada) und Süßigkeiten und auch auf den Gängen gab es Getränkestände mit Softdrinks und Wasser. Zudem konnte man in nahezu jedem Laden ein Gläschen Sekt oder Prosecco genießen (gefährlich!! 🙂 ).

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Nach dieser kleinen Stärkung hatte man die Qual der Wahl, da jeder Laden eine besondere Aktion geplant hatte. Bei P&C konnte man sich Schminken lassen, bei ICI Paris XL gab es 40% auf Lippenstifte und Lipgloss und Wormland trumpfte mit einem musikalischen Leckerbissen auf: Cosmo Klein: See it – Feel it –  Hear it! Mitten zwischen den neuesten Trends aus der Herbstkollektion (im wahrsten Sinne mittendrin, denn er Stand auf den Ausstellungstischen) überzeugte Cosmo mit einer mitreißenden Performance und einer unglaublich schönen Stimme. Aber auch die anderen Shops hatten extra DJ´s engagiert, wie zum Beispiel Cinque.

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Nach einem ausgedehnten Bummel durch die Läden mit viel zu vielen Cocktails und „Sektchen“ habe ich noch schnell einen Abstecher bei ICI Paris XL gemacht. Ich kannte die Parfümerie vorher nicht und war aber positiv überrascht von der freundlichen und aufmerksamen Beratung. Bei ICI Paris XL gab es 40% auf Lippenstifte und 20% auf Düfte und da habe ich natürlich direkt zugeschlagen und mir mein Lieblingsparfum Chloé gegönnt ( und noch einen Sekt 🙂 ).

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Bevor wir schon gehen wollten schlenderten wir bei Guess vorbei und wurden gefragt, ob wir unsere eigene Tasche designen wollen. Welche Frau kann da schon NEIN sagen? Ich bekam eine große Denim-Tragetasche mit dem „I Love Guess“- Aufdruck und durfte im Shop an einem riesigen „Basteltisch“ meiner Kreativität freien Lauf lassen. Leider waren die Scheinwerfer direkt auf den Tisch gerichtet, so dass es schnell sehr warm wurde. Außerdem war es schlichtweg zu voll um den Tisch (Frauen und Handtaschen halt) und so habe ich nur schnell ein paar Lederapplikationen und eine Blüte auf meine Tasche geklebt und bin mit dem stolzen Ergebnis von dem überfüllten Tisch „geflüchtet“ (natürlich nicht ohne der Candy Bar noch einen Besuch abgestattet zu haben).

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Die Centro V.I.P „Night of the Brands“ war definitiv einen Besuch wert. Sowohl die Fashion Show als auch die Aktionen der einzelnen Läden konnten mich überzeugen und ich werde bei der nächsten Shopping Night sicher wieder dabei sein. Für alle Daheimgebliebenen gibt es aber auch noch eine gute Nachricht, denn heute und morgen gibt es im CentrO weitere Fashion Shows und am Sonntag ist verkaufsoffener Tag. Viel Spaß euch!

Wer war noch bei der CentrO V.I.P. Night of the Brands? Wie fandet ihr die Aktionen der Shops, die ich euch vorgestellt habe?

Liebe Grüße,

eure nostalgiaqueen

 

Aktiv am Niederrhein – Review Hotel Fire&Ice Neuss

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Rote Rosen dürfen zum ersten Hochzeitstag natürlich nicht fehlen und wenn sie mit einer so hinreißenden Karte und Pralinen kommen fließen sogar ein paar Freudentränen!

Zu unserem ersten Hochzeitstag wollten wir etwas ganz besonderes machen und haben uns dazu entschieden einen „Kurzurlaub im Salzburger Land“ zu verbringen.

Jetzt fragt ihr euch sicher verwundert: „Wie passt das Salzburger Land zu Neuss?“ Ganz einfach antworte ich euch. In Neuss gibt es bereits seit 2001 die Jever Skihalle. Seit 2004 ist das Hotel Fire&Ice hinzugekommen, welches in Kooperation mit dem Salzburger Land und Bogner eine Wohlfühloase und den wunderschönen Alpenflair an den Niederrhein gebracht hat.

Wir haben bereits im Mai ein Wochenende für 2 Personen im Schnee erlebt und waren sowohl vom Hotel als auch von der Skihalle vollkommen begeistert. Für unseren Hochzeitstag haben wir uns dann aber für ein etwas weniger sportliches Arrangement entschieden und haben das „Aktiv am Niederrhein“ Arrangement gebucht. Das Arrangement (79 Euro p.P) umfasst folgendes:

1 Übernachtung im Premiumzimmer

1 Welcome Drink an der Pistenbar

1 Leihfahrrad für einen Tag

1 Frühstück in der Pistenbar

1 Abendessen (Buffet oder 3-Gänge)

freie Nutzung des Wellness-Bereiches

Die Stadt – Neuss

Vor der Ankunft im Hotel haben wir noch einen kleinen Abstecher nach Neuss gemacht, denn wir kannten die Stadt bislang nur vom Vorbeifahren. Neuss ist wirklich einen Besuch wert. Besonders in der Neustrasse gibt es viele kleine Geschäfte die das Frauen- und Vintageherz höher schlagen lassen. Bei LouJan gibt es schöne skandinavische Designartikel, Schmuck und alles was eine Schwedenliebhaberin wie ich sich wünscht. Besonders die Home Accessoires von House Doctor und der Schmuck von Hultquist (zuletzt hatte ich mir eine Kette davon in Kopenhagen gekauft) haben mich in ihren Bann gezogen ❤

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Schräg gegenüber bei Mädchenstolz (was für ein süßer Name) gibt es wirklich alles was Frau (oder das Mädchen in jeder Frau) begehrt. Schöne Schals, tolle Accessoires, Schuhe und auch Melamingeschirr von RICE. Ich habe mich in diese wundervollen Lederbeutelchen von BeckSöndergaard verliebt und stand mit den Augen klimpernd eine ganze Weile davor und habe ganz nebenbei erwähnt, dass ich mir so einen lilanen Beutel ja schon gut als Weihnachtsgeschenk vorstellen könnte (in der Hoffnung, dass mein Mann diesen dezenten 5-minütigen ICH-WILL-DAS HABEN-Hinweis verstanden hat). Nur mit Murren habe ich diesen Laden wieder verlassen und wir haben uns auf die Suche nach etwas Essbarem gemacht.

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Nach einem Bummel durch die Stadt sind wir am Marktplatz ausgekommen. Dort gibt es eine schöne Auswahl kleinerer Lokale (besonders schön fanden wir „Schwan“ mit dem herzerweichenden Beinamen Cafe – Heimat – Restaurant ) aber auch bekannte Ketten wie das Extrablatt oder das Kitti Chai. Da es uns ja nachher noch in die Österreichische Bergwelt treiben sollte stand uns der Sinn nach etwas Fernöstlichem. Das Kitti Chai kenne ich bereits aus Köln und liebe die riesigen frisch zubereiteten Speisen zu kleinen Preisen. Wir haben uns für das Massaman Curry entschieden, ein gelbes mildes Kartoffelcurry mit Tofu (ca. 7 Euro). Dazu haben wir zwei riesige Gläser Litschi- und Mangoschorle mit frischer Minze (knapp 3 Euro) getrunken und wären aufgrund der riesigen Portionen am liebsten direkt im Hotel ins Bett gefallen.

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Das Zimmer

Am Hotel angekommen wurde wir wie immer äußerst freundlich mit einem „Servus“ begrüsst. Das Personal ist in „fesche“ Dirndl und Loden gekleidet und man hat wirklich das Gefühl in Österreich zu sein, ohne das es verkleidet oder aufgesetzt wirkt.

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Beim Einchecken gab es dann noch eine RIESEN Überraschung. Anstelle des Prämiumzimmers bekamen wir das Themenzimmer „Gipfelglück“ als Upgrade, eines von 9 liebevoll anhand eines besonderen Themas (Mozart, Himalaja etc.) gestalteten Zimmern. Schon beim Betreten des Zimmers waren wir hin und weg. Am besten seht ihr es euch selber an:

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Neben einem von Anfang bis Ende durchdachten Designkonzept gab es eine Kaffeemaschine mit Tee, Kaffee und Kakao (der relativ schnell weg war) und einer Flasche Selters zur Begrüßung, sowie Bildbände zum Thema „Berge & Gipfel“. Einfach perfekt.

Wellness

Nach dem Auspacken haben wir uns sofort in den Wellnessbereich aufgemacht, aber da die Kamera dort nichts verloren hat gibt es leider keine Bilder (auf der Homepage des Hotels könnt ihr euch den Wellnessbereich aber anschauen). Der Wellnessbereich trifft genau das Motto „klein aber fein“. Es gibt zwei Saunen, von denen man auf die Piste gucken kann. In einer Sauna gibt es sogar einen Fernseher. Neben den Saunen gibt es noch eine Duschgrotte und ein Dampfbad sowie eine Terrasse und einen Aufenthaltsraum mit Sesseln, Zeitschriften und freiem Selters. Wer gerne in Ruhe etwas lesen möchte der ist im Ruheraum wunderbar aufgehoben. Auf unglaublich bequemen Liegen unter flauschigen lila Decken lässt es sich herrlich entspannen (in unserem Falle schlafen) und lesen. In den Duschen und im ganzen Hotel gibt es Duschgels, Shampoo und Bodylotions von Bogner Sport, die wirklich sehr angenehm riechen und auch für die Haare ein Traum sind (euer Shampoo könnt ihr also getrost daheim lassen 😉 ).

Das Essen

Wir hatten für 20 Uhr einen Tisch in der Salzburger Hochalm reserviert und haben die Zeit auch gebraucht, denn nach dem Saunieren mussten wir erstmal wieder in Schwung kommen. Die Salzburger Hochalm befindet sich direkt an der Jever Skihalle und ist wie das ganze Hotel in seiner Detailverliebtheit kaum zu übertreffen. Die Holzschindeln des Restaurants erzählen eine 300 Jahre alte Geschichte und auf der Speisekarte locken echte österreichische Spezialitäten wie Tafelspitz und Kaiserschmarrn.

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Bei unserem letzten Besuch hatten wir das große Glück, dass das Restaurant gut ausgebucht war und wir das Schmankerlbuffet genießen durften, eines der besten Buffets die ich je gegessen habe. Das Buffet gibt es aber nur an Tagen, an denen genug Gäste gebucht haben, was aufgrund der frischen und vielfältigen Auswahl der Speisen auch verständlich und gut durchdacht ist. Für uns gab es daher anstatt des Buffets ein 3-Gänge-Menü. Nach einer wärmenden Kartoffelsuppe gab es Schweindelendchen für meinen Mann und Pinzgauer Kasnocken für mich (zum Erstaunen des Kellners habe ich die riesige Pfanne und 2 Salate regelrecht „wegputzt“). Als halbe Österreicherin, die von ihrer Großmutter gute „Wiener Küche“ gewöhnt ist, gab es wirklich nichts auszusetzen. Im Gegenteil, ich schwelgte den ganzen Abend in Erinnerungen an Österreich und dort verbrachte Sommer und Winter. Zum Dessert gab es weißes Schokoladenmousse mit Beerenkompott, hach einfach himmlisch!

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Nach einem guten Essen und einem Cocktail an der Pistenbar sind wir glücklich ins Bett gefallen voller Vorfreude auf einen weiteren tollen Tag.

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Das Frühstück

Über das Frühstück könnte ich wirklich Stunden schwärmen, aber ich will mich kurzfassen. Es gibt frisches Rührei, Frühstückseier, Bacon, geräucherten Fisch, Wurst, Schinken aus der italienischen Schneidemaschine (mein nächster großer Wunsch), Brötchen, Croissants, Miniplunder, Müsli, frisches Obst, Trockenobst, Bircher Müsli, Joghurt, Tee, Kaffee, frischen Orangensaft, Sekt und noch viele andere Leckereien. Besonders schön finde ich die Idee Joghurt und Obstsalat in kleine Weckgläser abzufüllen. Neben der tollen Vintage-Optik hat dies auch den Vorteil, dass man sich nicht die Teller vollhäuft und alles über lässt, sondern man isst seine kleine Portion und holt sich bei Bedarf etwas nach! Auch der Frühstücksraum mit Blick auf die Piste ist liebevoll und herrlich nostalgisch gestaltet: alte Bogner Fotografien, Sessel in hellem Leder mit Filzkissen in pink, grün, grau und lila und Geweihe als Kronleuchter.

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Nach einer ausgiebigen Stärkung war dann endlich der aktive Teil des Wochenendes an der Reihe. Mit den Leihrädern ging es von Neuss aus in das benachbarte Grefrath und weiter zum Wasserschloss Dyck. In diesem geschichtsträchtigen Schloss kann man stundenlang durch traumhaft angelegte Englische Gärten flanieren, im Kaffee einen Kaffee und frischen Apfelkuchen genießen und die Seele baumeln lassen.

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Neben einer spektakulärem Blumenpracht findet man auch exotische Feigenbäume. Außerdem findet jährlich die Lichtinstallation Illumina statt, sowie ein historischer Weihnachtsmarkt.

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Nach einem Abstecher im nahegelegenen Nikolauskloster radelten wir gemütlich zurück zum Hotel. Ein weiterer Besuch im Wellnessbereich um die „Wadeln“ zu entspannen war der gemütliche Ausklang für ein tolles Wochenende. Dies war definitiv nicht unser letzter Besuch im Fire&Ice, denn die Weihnachtszeit naht mit großen Schritten und ich habe soeben entdeckt, dass es extra Weihnachtsarrangements gibt!

Wie findet ihr denn die Idee die Österreichische Lebensweise –  samt Essen, Skifahren und Dirnd – an den Niederrhein zu holen? Ich freue mich auf eure Meinungen! Alles Liebe

Amsterdam

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Nicht nur das zu meinem Geburtstag meine beste Freundin als großes Geschenk vorbeikam, nein wir haben auch unseren allerersten „Road Trip“ unternommen. Wir fahren ja jedes Jahr gemeinsam nach London und besuchen uns gegenseitig im sonnigen Süden (Bayern) oder im Wilden Westen (NRW). Diesmal ging unser Kurzausflug aber nach Holland und genauer gesagt Amsterdam.

Ich war schon ein paar mal in Amsterdam, aber leider immer nur für einen Tag. Dieses Mal wollten wir aber 3 Tage bleiben um diese lebhafte und kulturell hochinteressante Stadt genauer unter die Lupe zu nehmen.

Hotels buchen in Amsterdam

Da ich leider noch nie ein Hotel in Amsterdam gebucht habe und da wir auch mittlerweile aus dem Hostel-Alter heraus sind, mussten wir uns zunächst überlegen, wo wir ein gutes, aber nicht zu teures und vor allem zentrales Hotel finden. Eine ganz schön anspruchsvolle Aufgabe für so eine vielbesuchte Stadt wie Amsterdam:-)

Da mir von dem letzten TV-Spot die Melodie von Expedia noch im Ohr klingelte, dachte ich mir, warum nicht einfach mal beim Online-Reiseanbieter gucken, denn wer sooo viel Werbung macht, der wird sicher einige gute Angebote haben.

Gesagt getan. Also bin ich auf die Expedia Seite gegangen und habe die Rubrik Hotels buchen ausgewählt. Dort kann man wählen, ob man nur ein Hotel sucht, oder Flug+Hotel oder sogar Flug+Hotel+Mietwagen. Ich habe dann nur Hotel gewählt, da wir ja mit meinem kleinen Twingo anreisen wollten!

 

Da wir gerne im Museumsviertel wohnen wollten habe ich also ein Zimmer ausgewählt in der Kategorie 3 Sterne und den Bereich „Museumsviertel“ angegeben. Ein Hotel welches mir sowohl von der Lage als auch von der Ausstattung gut gefiel war das RobertRamon direkt in unmittelbarer Nähe des Rijksmuseums. Leider konnte man auf Expedia kein Zimmer in diesem Hotel buchen, aber es war dennoch hilfreich mir die Hotelinformationen und die Infos durchzulesen. Das Hotel haben wir dann direkt über die Seite des RobertRamon gebucht und haben für 2 Nächte im kleinen Doppelzimmer bei Lastminute Buchung 190,99 gezahlt, was wirklich ein guter Preis ist für eine so gute und zentrale Lage.

Wer gerne mehr über die Lage des RobertRamon und die Ausstattung erfahren will, kann bei Expedia unter folgendem Link nachschauen: RobertRamon.

Das Zimmer ist ca. 10qm klein und hat leider nicht wirklich viel Stauraum. Direkt wenn man reinkommt ist das Bad auf der linken Seite. Das Bad ist auch relativ klein, mit WC, Waschbecken mit Ablage und Dusche. Die Dusche ist in das Bad integriert und man hat keinen Vorhang, so dass man leider einen Teil des Bades flutet wenn man duscht. Für 2-3 Nächte das das Bad aber vollkommen ok denke ich. Problematisch wird es mit dem kleinen Zimmer eher wenn man länger bleibt und einen Koffer und Kleider verstauen muss.

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Im hinteren Teil des Zimmers ist auf der linken Seite ein sehr komfortables Doppelbett mit zwei großen Kissen, zwei türkisen Dekokissen und einem türkisen Überwurf. Gegenüber vom Bett ist an der Wand ein Spiegel und ein kleiner Flachbildfernseher.

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Am Fußende des Bettes steht ein kleiner Schreibtisch mit Infomaterial, Schublade und einer kleinen Lampe. In der Ecke ist ein winziger Eckschrank, in dem man aber wirklich nur 2-3 Jacken aufhängen kann. Dort befindet sich außerdem ein Föhn und ein Tablett mit einer Tea & Coffee Making Facility.

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Ich finde diese kleinen Tea & Coffee Making Facilities immer super, denn so kann man sich morgens immer schon einen leckeren Kaffee im Bett machen, bevor man die Stadt erkundet! Und für mich gehört ein Kaffee und ein Stückchen Schokolade einfach zu einem guten Morgen dazu!

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Das Hotel ist von außen wirklich sehr schön, in rotem Backstein und innen frisch renoviert. Man kann sich auch Fahrräder dort leihen, für 10 Euro am Tag (uns war Fahrradfahren in Amsterdam doch eine Nummer zu hoch, denn man muss schon beim Laufen unglaublich aufpassen, dass man nicht in Straßenbahnen, Fahrräder oder Autos reinläuft)

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Für 10 Euro p.P/Tag kann man in dem netten Frühstücksraum auch frühstücken. Leider liegt dieser im Keller und hat kein Tageslicht. Wir haben kein Frühstück gebucht, da wir morgens gerne flexibel sind und auch gerne jeden Morgen ein neues kleines Lokal oder Café erkunden, um etwas landestypisches zu frühstücken. Meistens kommt man damit auch wesentlich günstiger weg.

Reisetipps

Kunst & Kultur

5 Minuten vom Hotel ist das Rijksmuseum, das wirklich einen Besuch wert ist. Als niederländisches Nationalmuseum findet man hier natürlich die großen niederländischen Maler wie Rembrandt, van Gogh oder Vermeer, um nur einige der vielen großen niederländischen Maler zu nennen. Wer Kunst so sehr liebt wie ich kann hier problemlos ein bis zwei Tage verbringen und bedeutende Originale wie „Die Nachtwache“ von Rembrandt oder „Die Dienstmagd mit Milchkrug“ von Vermeer bewundern.

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Wer nicht so viel Zeit hat, der kann einen Spaziergang durch den wundervoll angelegten Garten des Rijksmuseums machen, durch die Säulenhalle wandeln und bei einem Kaffee auf dem Museumsplein das wunderschöne rote Backsteingebäude von außen betrachten.

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Und wer so viel Glück wie wir hat, der kann vielleicht auch den verzaubernden Klängen der beiden Musikerinnen von Vonder&Bloom lauschen und sich von den sanften Tönen verzücken lassen.

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Das Schicksal eines Mädchens ist mit dieser Stadt untrennbar verbunden und so war es uns ein großes Anliegen, das Anne Frank Haus  in der Prinsengracht 263 zu besuchen. Wer gerne einen Einblick in das Haus und die bewunderswerte und traurige Geschichte von Anne Frank und ihrer Familie werfen möchte, der kann dies auch online machen, auf folgenden Seiten: Das Hinterhaus (3D-Tour) , die Geschichte der Anne Frank.

Im Anne Frank Museum darf man nicht fotografieren, was angesichts der bedrückenden und emotionalen Stimmung an diesem Ort auch verständlich ist, denn um das Unbegreifliche wirklich zu begreifen braucht man Ruhe und Pietät und muss sich ganz auf das Gesehene und Beschriebene konzentrieren um dem gerecht zu werden.

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Nach dem Museumsbesuch waren wir ein wenig bedrückt und vor allem sehr nachdenklich und danach einkaufen zu gehen fühlte sich einfach nicht richtig an. Also haben wir eine Grachtenfahrt gemacht, um den Tag auf den kleinen und großen Grachten Amsterdams bei glitzerndem Wasser ausklingen zu lassen. Die Grachtenfahrten kann man am Leidesplein beginnen, aber auch an der Centraal Station, welche wir als Ausgangspunkt gewählt haben. Eine Grachtenfahrt dauert in der Regel eine Stunde. Wir haben uns für die Rederij Lovers entschieden und hatten für 15 Euro eine wirklich schöne Stunde, mit einem unglaublich witzigen (und ein wenig anzüglichen) Kapitän.

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Das grüne Gebäude ist das Science Center NEMO, das besonders für Kinder viel zu bieten hat. Wer das Dach des NEMO erklimmt, der hat einen fantastischen Überblick über Amsterdam.

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Das EYE Filminstitut, mit dem Filmmuseum.

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Unter den kleinen Brücken hindurch geht es in die schmalen Grachten der Innenstadt.

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Hausboote gehören einfach zum Stadtbild Amsterdams dazu, auch wenn die Amsterdamer mittlerweile aufgrund der sehr hohen Zahl der Hausboote etwas kritisch gegenüber diesen sind.

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Auf der Prinsengracht kamen wir auch an der wunderschönen Westerkerk vorbei, die direkt neben dem Anne Frank Haus steht und deren Glockenschläge Anne Frank in ihrem Tagebuch beschreibt.

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Vorbei an prachtvollen Bauten, die pro Woche bis zu 3000 Euro pro Etage kosten (das können sich hier nur noch die Botschaften oder Banken leisten), fahren wir zurück zum Bahnhof.

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Wer gerne auf dem Wasser ist und eine kleine Auszeit vom Laufen braucht, für den ist eine Grachtenfahrt wirklich empfehlenswert. Man sieht unglaublich viel, erfährt nette und skurrile Anekdoten und fühlt sich in der Zeit zurückversetzt, wenn man bei Sonnenschein auf den alten Grachten schippert.

Kulinarisches

Am ersten Abend waren wir in der Albert Cuypstraat 182 essen, in einem arabischen Restaurant namens Bazar. In einer alten Kirche gelegen kann man hier zu guten Preisen (10-15 Euro für ein Hauptgericht) arabische Spezialitäten wie Couscous, Falafel und Co. genießen.

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Für uns gab es als Vorspeise Falafel mit teuflisch scharfer Harissa und zum Hautgang Feta und Spinat in Blätterteig.

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Das Bazar liegt im Stadtteil de Pijp, wo es unzählige Restaurants gibt.

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IM Café „De Taart van m´n Tante“ wird man von einem skurrilen Gartenzwerg „begrüßt“ und kann kunstvolle Torten bestaunen und verkosten. Besonders für Kitsch-Liebhaber und Freunde von Skurrilem zu empfehlen.

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Cafés

An unserem zweiten Tag hat die Sonne so schön geschienen, dass wir umbedingt an einer Gracht zu Mittag essen wollten. Durch Zufall haben wir das Café de Raedt gefunden, was direkt am Canal an der Raadhuisstraat 6 liegt und wo man sowohl belegte Brote, als auch Salate und warme Gericht bekommt. Ich hatte den Salat mit Ziegenkäse, Honig, gegrilltem Gemüse und Pinienkernen für 9,00 und einen Milchkaffee (holl. koffie verkeerd).

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Wer gerne eine große Auswahl an frisch zubereiteten Speisen hat und das Prinzip von Mövenpick Marché kennt, der ist bei La Place in der Kalverstraat 203 richtig. Hier gibt es eine große Auswahl an Salaten, Suppen, kalten und warmen Gerichten, Desserts und Gebäck.

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Wir haben an unserem letzten Tag bei La Place gefrühstückt und können es nur sehr empfehlen. Für 3,95 kann man sich vom Buffet 7 Teile aussuchen (Cappuccino, Gebäck, Rührei, Süßes, Müsli, Joghurt, Obst etc.) und jedes weitere Frühstücksteil kostet 50 cent. Für 4,45 habe ich dann ein volles Tablett mit super leckeren Sachen bekommen (Brötchen, Omelette, Brie, Butter, Müsli mit Joghurt, Obstsalat, Schokoplunder und Cappuccino) und die Räume sind wirklich ansprechend gestaltet.

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Die obere Etage des La Place.

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Für Kaffee- und Kuchenliebhaber kann ich sehr das kleine Café Melly´s Cookie Bar empfehlen, das zentral am Nieuwezijds Voorburgwal 137 in der Innenstadt liegt. Auf Drehstühlen kann man direkt am Fenster die Beine nach draußen baumeln lassen und köstlichen Aprikosenkuchen, aber auch zahlreiche Rührkuchen (die herrlich saftig sind), sowie Brownies, Cookies und anderes Gebäck verkosten. Außerdem bietet Melly´s hauseigene Produkte schön verpackt zum Verkauf.

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Kuchen zum Träumen ❤

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Wer gerne ein Glas Wein trinkt, der kann direkt am Café einfach klingeln und bekommt so Zutritt zum wunderschönen Wine Cellar.

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Shopping

Wer in Amsterdam ist, der muss einfach einkaufen und so haben wir einiges an Geld zurückgelegt, um dieses bereitwillig in den niederländischen Einzelhandel fliessen zu lassen 🙂

Neben den üblichen Mitbringseln wie Käse, Holzschuhe oder Holztulpen, kann man vor allem in den kleinen Seitenstrassen wundervolle individuelle Geschäfte finden, aber auch auf den großen Straßen und in den Einkaufszentren gibt es schöne Läden, die wir hierzulande nicht haben.

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Viele Käseläden befinden sich am Blumenmarkt, aber auch in der Innenstadt. Hier können Käseliebhaber probieren was das Zeug hält. Leider sind diese Läden im Vergleich aber recht teuer. Wer den gleichen Käse deutlich günstiger haben will sollte in einen Supermarkt gehen (zum Beispiel den großen Albert Heijn, der ebenfalls am Nieuwezijds Voorburgwal ist).

Ebenfalls am Nieuwezijds Voorburgwal ist das Magna Plaza, eines der schönsten Einkaufszentren Amsterdams. Hier gibt es nicht soo viele Geschäfte, aber dafür haben wir hier einen Laden entdeckt, den es in Deutschland nicht gibt: America Today. Vom Stil her ähneln sich die Kleider denen von Abercrombie & Fitch, aber sind wesentlich günstiger. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

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Im Edelkaufhaus de Bijenkorf (Der Bienenkorb) kann man neben Designermarken auch ausgefallene Magnumkreationen bewundern und im Magnum pop-up shop  für 3,95 sein eigenes Magnum kreieren.

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Im Bijenkorf kann man auch in der super schicken oberen Abteilung essen, benötigt aber ein wenig mehr Taschengeld hierfür. In der Süßwarenabteilung am Eingang bekommt man sowohl bunte Macarons, als auch Schokolade aus aller Welt, sowie Tee und weitere Köstlichkeiten.

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Vintage Shopping

Da ich ja eine bekennende Nostalgiaqueen bin und alles Alte und Nostalgische liebe, habe ich natürlich auch in Amsterdam meine Augen nach schönen Vintagegegenständen und -shops offen gehalten. Und was soll ich sagen? Amsterdam ist eine Stadt voller Retrocharme und toller Läden. Ich stelle euch hier nun einige vor, die mir besonders gefallen haben.

Wer Vintage Kleidung genauso gerne mag wie ich, der ist bei Retro&Chic in der Staalstrat 2 wunderbar aufgehoben. Hier gibt es alles was das Vintageherz begehrt.

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Ebenso schöne Kleider, aber diesmal neu geschneiderte im alten Look, gibt es bei ILoveVintage. Dieser tolle Laden in der Prinsengracht 201 bietet wunderschöne Kleider zu erschwinglichen Preisen (bereits ab 30 Euro) und liefert auch nach Europa.

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Eine Laden der seinem Namen alle Ehre macht ist The Otherist. Dieser kleine aber sehr eindrucksvolle Laden in der Leliegracht 6 bietet etwas andere Sachen: Dinge, von denen man nie gedacht hätte das man sie braucht, aber auch schöne Ledertaschen und Schmuck. Definitiv sehenswert. Aber nicht erschrecken, denn auch Gebisse und Tiere oder Glasaugen haben hier ihr zweites Zuhause gefunden:-)

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Meine absolute Neuentdeckung war Het Hanze Huis in der Staalstrat 20. Im Hansehaus bekommt man – wie der Name schon sagt –  Produkte aus den ehemaligen und auch gegenwärtigen Hansestädten, wie zum Beispiel Marzipan von Carstens aus Lübeck. Man bekommt aber auch eine ganz tolle Auswahl an Produkten aus kleineren und größeren Traditionsbetrieben und alteingesessenen Manufakturen wie Fudge aus Harrogate (das ließ mich wieder in meinen Erinnerungen an England schwelgen), Anispastillen von Leone aus Italien, Kusmi Tee aus St. Petersburg, oder Bangs Marmelade aus Kopenhagen. Ich habe mich für eine Blechdose von Leone entschieden, mit gemischten Pastillen. Zu jedem Produkt kann die zauberhafte Ladenbesitzerin eine Geschichte erzählen und wenn man etwas kauft bekommt man zu jedem Produkt ein kleines Infoblatt mit Informationen zu Ursprung und Geschichte der Marke und des jeweiligen Produkts. Ich hätte Stunden Tage in diesem Laden verbringen können, hach!

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Ein letzter Tipp für Vintageliebhaber sind natürlich die zahlreichen Flohmärkte in Amsterdam. Den Markt am Waterlooplein, der relativ groß ist, fanden wir leider nicht so schön, da dort nur wenig altes und viel neues angeboten wurde. Schöner war der kleine Markt auf dem Spui (immer Freitags von 10-18 Uhr), wo es wirklich nur alte Bücher gab. Ich habe mir wunderschöne alte Weihnachtskarten (unbeschrieben) aus den 1920er Jahren mitgenommen, für 50cent das Stück wirklich ein Schnäppchen.

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Shopping Tipps für England Fans

Zuletzt kommen noch zwei Shoppingtipps, die mir die Reise nach Amstderdm besonders versüßt haben. Da ich dieses Jahr besonders große Englandwehmut hatte, war ich umso glücklicher, als ich entdeckt habe, dass es auf der Kalverstraat einen Marks&Spencer gibt und direkt gegenüber The New English Bookstore. Zwar gibt es auch die britische Buchhandlung Waterstones in Amsterdam, aber die Bücher sind dort soo teuer, dass sich ein Einkauf nicht lohnt. Ganz anders ist dies im English Bookstore. Hier gibt es Kochbücher, Romane, Krimis und auch Hörbücher. Zwar gibt es nicht so viele aktuelle Titel, dafür aber Klassiker und Kochbücher zwischen 4 und 15 Euro. Ich habe mir für 15 Euro Jamie´s Great Britain mitgenommen (anstelle von 42 Euro), sowie 5 weitere Romane 🙂

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Der Marks&Spencer ist wirklich wie in England und so konnte ich nicht umhin und musste mir einfach „Terrifically Hot English Mustard“ (alleine schon des Namens wegen) und „Ploughmans Pickle“ (je 1,55) mitnehmen. So werde ich den Herbst vielleicht doch noch überstehen und nicht an meiner Englandsehnsucht eingehen ❤

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Wer nach all dem Shopping und Sightseeing etwas Ruhe braucht, dem kann ich nur die kleine Kirche „De Papageei“ (eigentlich Petrus-und-Paulus-Kirche) mitten auf der Einkaufsstraße Kalverstraat 58 empfehlen. Hier kann man sich hinsetzen und die Stille dieser kleinen Oase inmitten des hektischen Treibens dieser lebhaften Stadt geniessen.

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Ich hoffe ich habe euch Amsterdam schmackhaft gemacht.

Tot ziens!

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