Meine Monatsfavoriten für Mai machen sich auf den Weg nach England

Ihr Lieben,

ich habe schon längere Zeit nicht mehr meine Monatsfavoriten präsentiert, obwohl ich wieder einiges zum Testen hatte. Daher habe ich mir überlegt, dass ich zwei Fliegen mit einer Klatsche schlage und sowohl über die anstehende Klassenfahrt nach England als auch über meine Monatsfavoriten Mai berichte, die sich mit mir auf die lange Busreise machen.

Das allererste Produkt, was in meine Tasche wandert sind die Blasenpflaster von Compeed und der dazugehörige vorbeugende Blasenstift. Beide Produkte durfte ich auf dem Beauty Blogger Cafe´testen und konnte sie bei meiner Tour durch Berlin auch direkt verwenden, somit sind sie wirklich ausreichend geprüft 🙂

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Als Zweites ist für mich unverzichtbar der WILD MEGA VOLUME Mascara von Manhattan, der wirklich wunderschöne Wimpern zaubert. Auch wenn mir das Design nicht wirklich gefällt, da es mir irgendwie zu „knallig“ ist, finde ich die Bürste wirklich toll und der Augenaufschlag mit langen schwarzen Wimpern (die nicht verklebt sind) hat mich überzeugt.

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Als Duft macht sich diesmal der sommerlich erfrischende Duft Couture La La Malibu von Juicy Couture mit auf den Weg. Mandarinen, Pfingstrosen, rosa Zucker und ein Hauch von grünem Apfel und Orangenblüten versetzen einen an die sonnige Küste Malibus und erinnern mich ein wenig an meine eigene Schulzeit, bei der die Parfums süß und sommerlich duften mussten (sicher erinnern sich jetzt einige an die klebrig süßen Vanille Deos von Impulse  😉 ).

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Natürlich darf auch eine gute Tagescreme nicht fehlen und zur Zeit verwende ich immer noch die Clinique Superdefense Creme. Ich hatte bereits darüber berichtet und gesagt, dass ich diese eigentlich zu teuer finde, aber nach 3 Monaten kann ich doch sagen, dass sich die Creme rentiert, denn ich komme super mit der etwas fettigeren Textur zurecht und meine Haut ist entspannt und nicht mehr so furchtbar trocken. Auch die Rötungen sind insgesamt weniger geworden und der zusätzliche Sonnenschutz ist perfekt bei den ersten Strahlen.

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Für meine Haare wird es diesmal peppig, denn mit auf die Reise geht das neue Fructis Prachtauffüller in frechem Pink . Neben dem Shampoo und der dazugehörigen Spülung kommt auch das Serum für griffige Längen mit. Ich bin bislang eigentlich eher ein Fan von Dove Produkten was die Haarpflege angeht, aber die neue Pflegeserie von Fructis ist wirklich ein wahrer Prachtauffüller. Meine Haare sind nach der Wäsche super geschmeidig, aber nicht platt oder strähnig, sondern glänzend und voluminös. Da dies ein Pre-launch der Garnier Blogger Academy war, müsst ihr euch leider noch ein wenig gedulden, ehe ihr dieses wunderbare Produkt selber nachkaufen könnt.

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Da ich auch auf Reisen stets wert auf gepflegte und farbige Nägel lege, gehen diesmal so einige Nagelpflegeprodukte mit an Bord (im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir setzen mit der Fähre nach Dover über). Aus der Rossmann „Schön für mich“ Box nehme ich den ultimativen Nagelhärter von DIKLA mit. Außerdem kommen mein geliebter blauer Volume Gloss Nagellack von P2 (200 crazy beauty) sowie der pinke Last Forever Nailpolish (230 hot tango)- ebenfalls von P2-  mit. Zum Reinigen kommen die wirklich praktischen (aber auch sehr öligen) Nagellackentfernerpads von Isana mit.

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An Schmuck wird es dann nach all der „peppigen“ Kosmetik wieder recht klassisch.  London und der Preppy Style gehören einfach zusammen und daher dürfen meine Daniel Wellington Uhr und mein geliebtes Paul Hewitt Phrep natürlich nicht fehlen. Außerdem wanden meine neue goldene Herzkette aus Berlin mit in den Koffer, sowie zwei klassische Bernsteinarmbänder, die ich aus Tallin mitgebracht habe.

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Ich werde euch natürlich über die 3 Tage in Folkestone, Canterbury und London berichten und freue mich auf eine schöne Zeit in meinem geliebten England.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was sind eure Maifavoriten? Wart ihr schon einmal in England?

London my love – Reisetipps für die tollste Stadt der Welt (Part 2: Shopping)

Ihr Lieben,

es hat ein wenig gedauert, aber jetzt kommt endlich Teil 2 zu meinen London Tipps. Im ersten Teil hatte ich euch ja bereits einige Möglichkeiten für jeden Geldbeutel zum Thema Essen präsentiert. Heute folgt dann etwas, was mindestens genau so wichtig ist : Shopping.

Wie auch beim Essen, so denken die meisten unerfahrenen Londonreisenden, dass man reichlich Geld mitnehmen muss, um etwas Schönes in London zu ergattern, aber so ist das gar nicht. In der Tat, man kann auch viel Geld auf der Regent Street, bei Fortnum & Mason oder in den anderen Luxuskaufhäusern lassen, aber es gibt auch wie beim Essen viele tolle und vor allem kostengünstige Shoppingmöglichkeiten und ich komme immer mit vollen Taschen und einem ausgewogenen Geldbeutel zurück. Ähnlich wie bei meinem Amsterdam-Bericht habe ich auch hier meine Tipps wieder in verschiedene Kategorien (Vintage, Luxus, Budget) geteilt, damit für jeden etwas dabei ist.

Shopping für Vintageliebhaber:

Spitalfields Market

Wer wie ich ein Herz für Vintage hat, der ist in London genau richtig aufgehoben. Mein erster Tipp ist der Spitalfields Market im Londoner Westen. Mit der Bahn kann man bis zur Liverpool Street Station fahren, die gerade im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Bedeutung hatte, da hier die Flüchtlingskinder ankamen. Von der Liverpool Station erreicht man fußläufig die alten Markthallen von Old Spitalfields. Hier ist wochentags ein schöner Antikmarkt und am Samstag muss man unbedingt auf die Petticoat Lane und in die umliegenden Backsteingebäude, denn dort findet man viele kleine Vintagestände und Läden, Essen aus aller Welt und kleine auftrebende Designer zeigen dort ihre eigenen Kreationen. Aber auch für Liebhaber von modernen Sachen findet sich hier allerlei zu kleinen Preisen.

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Ich habe mir direkt auf dem Spitalfields Market einen wunderschönen antiken französischen Teller gekauft, den ich von 5 auf 4 Pfund runtergehandelt habe (Fragen lohnt sich). Aufpassen muss man nur mit den Fotos, denn gerade auf dem Antikmarkt am Samstag sind Fotos oft unerwünscht und man sollte daher in den Hallen immer auf die Schilder achten.

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Notting Hill Market

Der Notting Hill Market ist jedem wohl bekannt, spätestens seit dem gleichnamigen Film mit Hugh Grant. Seit der Ausstrahlung hat dieses nette Viertel direkt hinter Kensington Garden einen enormen Ansturm erlebt. Auch wenn dieser Markt am Samstag oft überflutet von Touristen ist (mir tun immer weider die Anwohner leid), lohnt es sich doch auch immer wieder mal auf dem Markt vorbeizuschauen und ggf. im Kitchen Pantry etwas zu essen. Mein Tipp sind die kleinen Antikstände auf der rechten Seite der Straße, ziemlich am Anfang. An diesen Ständen gibt es große Kisten mit Besteck und kleineren Silbergegenständen (vielfach Hotelsilber). Für kleines Geld (ab 2 Pfund) kann man sich hier etwas Schönes für sein Heim mitnehmen. Handeln ist hier aufgrund der geringen Preise aber nicht erwünscht.

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Camden Lock Market

Ein weiteres Highlight unter den Antikmärkten ist und bleibt der Camden Lock Market und hier insbesondere der Camden Stables Market. In den alten unterirdischen Tunneln und Gängen befinden sich zahlreiche Stände mit Antikwaren, von Burberry Trenchcoats über Budapester Schuhe bis hin zu alten Koffern und Spiegeln. Auch hier sollte man mit dem Fotografieren aufpassen und auf entsprechende Schilder achten.

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 Ich habe mir hier meine heißgewünschte Nagellack Handyhülle (6 Pfund) und einen kitschigen (ja ich sammel Sachen vom Königshaus) Löffel zur Geburt des kleinen George mitgenommen ( 1 Pfund).

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Shopping für Pfennigfuchser:

Poundland in Notting Hill

Wer schon einmal in Notting Hill ist, der sollte unbedingt zu Poundland gehen, denn hier ist der Name Programm:  alles kostet 1 Pfund. Von der Innengestaltung des Ladens sollte man sich wirklich nicht abschrecken lassen, denn dieser Laden ist eher wie ein TEDI oder andere Euroshops. Es lohnt sich aber immer hier vorbeizuschauen, denn ich mache hier immer die besten Schnäppchen. Wer Paracetamol, Strepsils oder andere Medikamente braucht, der word hier auch  fündig und 3 Packungen  Paracetamol kosten nur 1 Pfund (habe schon alles getestet und es sind alles Originale).

Dieses mal habe ich mich ganz besonders über den Sally Hansen Nagellack gefreut (ja, auch dieser kostet nur 1 Pfund), so dass ich mir direkt 3 Stück mitgenommen habe. Außerdem nehme ich mir immer den Chit Chat Blush mit, den ich wirklich toll finde. Neben Sally Hansen kann man hier auch Revlon, Rimmel London und andere Markenprodukte ergattern, aber immer nur nach Verfügbarkeit.

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Diesmal hatte ich auch das große Glück, dass es wieder einiges zum Backen gab und ich habe mir einen Spritzbeutel von Jane Asher mitgenommen, der im Laden locker das Vielfache kostet. Man erhält hier auch Muffinförmchen, Backförmchen, Backbleche und vieles mehr. Poundland hat auch eine Vielzahl an Lebensmitteln, von HP Sauce über Meersalz hin zu Cadbury Schokolade.

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Cath Kidston

Jede Blumenmusterliebhaberin kennt Cath Kidston, jene wunderbare Welt aus Polka Dots, Blumen und Pastelltönen. In Notting Hill ist ein kleiner Cath Kidston Laden, aber der Traum aller Mädchen hat gerade letztes Jahr erst auf der Piccadilly eröffnet: ein riesiger Cath Kidston Flagshipstore.

Auch bei Cath Kidson kann man schöne Kleinigkeiten erwerben. Wer zum Beispiel eine Tasse mitnehmen möchte, der zahlt hier 6 Pfund. Außerdem gibt es zauberhafte Postkarten und immer wieder das ein oder andere Teil im Sale.

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Weiter Tipps:

Für Fashionistas: NEXT, Primark, River Island

Für Beautyqueens: Boots, Superdrug, The perfume shop

Shopping für Kochwunder:

Jamie Oliver´s Recipease

Eine Neuigkeit für alle Kochliebhaber gibt es seit einem guten Jahr mitten in Notting Hill: Jamie Oliver´s Recipease. In Deutschland ist Jamie Oliver mittlerweile auch schon ein altes Eisen in der Kochwelt, in England ist er immer noch DER Koch und in London öffnen mittlerweile an jeder Ecke Jamie Oliver Restaurants und Bistros. Das Recipease ist eine Mischung aus Café (im Oberstock), Kochladen und Life Cooking. Besonders an Weihnachten ist dieser Laden traumhaft, denn man tritt ein und überall duftet es nach weihnachtlichen Gewürzen, in der Kochinsel in der Mitte wird einem frischer Christmas Pudding mit Brandy Cream gereicht und um einen herum stapeln sich Kuchenmischungen, Backformen und alles was das Herz begehrt. Aber auch im Frühjahr kann man hier die schönen Produkte aus der Jamie Oliver Welt bestaunen und sich überlegen, was man für seine heimische Küche mitnehmen möchte.

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Sainsbury´s

Wer einen Ausflug nach Camden Town macht, der sollte unbedingt die Möglichkeit nutzen in den großen Lebensmittelalden Sainsbury´s zu gehen. In der Innenstadt London´s findet man eher kleinere Läden, die sogenannten Metros und Locals. In diesem großen Sainsbury´s kriegt man alles was man braucht. Ich nehme mir hier immer Maldon´s Sea Salt mit, das beste Fleur de Sel das ich kenne. Hier zahlt man dafür rund 1,60 im Gegensatz zu 5 Euro in Deutschland. Außerdem findet man hier eine Velzahl an tollen Lebensmittelfarben und Backzutaten. Diesmal habe ich mir hier auch wieder Lyle´s Golden Syrup mitgenommen, einen zuckersüßen goldenen Sirup, den man für viele Englische Rezepte gebrauchen kann.

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Maille

Jeder der Senf liebt kommt nicht an Maille vorbei. Bekannt für ihren herrlichen Dijon Senf, ist Maille DIE Marke in Sachen Senf. Auf der Piccadilly hat soeben der erste Senfladen eröffnet und ein Besuch lohnt sich. Hier gibt es jede erdenkliche Sorte Senf, von Himbeer über Knoblauch bis hin zu Rosmarin. Der teuerste aber auch leckerste Senf den man hier bekommt ist der Trüffelsenf im schwarzen edel glänzenden Tonkrug, für stolze 29 Pfund.

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Im oberen Stock kann man jede erdenklich Sorte testen und auch hier kann man schon ab 4,95 Pfund ein kleines Glas Senf sein Eigen nennen.

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Poundland

Auch bei Poundland in Notting Hill erhält man so einges was das Backherz begerht. Für eine genauere Beschreibugn schaut einfach oben nach bei : Shopping für Pfennigfuchser.

Shopping für Luxusladies und Klassikfans:

Natürlich soll jeder hier auf dem Blog etwas finden und so gibt es auch einige Tipps von mir für Luxus- und Klassikliebhaber, was aber nicht bedeutet, dass man in den von mir ausgewählten Läden nur teure Produkte findet, auch hier gibt es etwas für jeden Geldbeutel und schöne Mitbringsel für daheim.

Fortnum & Mason – Shoppen wie die Queen

Harrods ist ja jedem ein Begriff, aber mein absoluter Favorit ist das älteste Kaufhaus Londons: Fortnum & Mason, direkt hinterm Piccadilly Circus, zwischen Hatchard´s und dem Ritz. In diesem Kaufhaus wurden die Scotch Eggs erfunden und auf dem Dach gibt es eine der seltenen innerstädtischen Bienenzuchtfarmen, mit hauseigenem Honig. Dieses wunderbare Kaufhaus ist viel kleiner aber auch nicht so überlaufen wie Harrods und gehört zu den königlichen Hoflieferanten. Auch wenn man nichts kaufen möchte sollte man sich hier einmal umschauen, denn die Lebensmittelabteilung ist ganz zauberhaft und auch die Küchenabteilung oder der Gentleman´s Room versetzen einen in eine Zeit, in der die Damen noch große Hüte trugen und Sonnenschirme aus Spitze.

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Ich nehme mir jedesmal eine Teedose mit, denn diese sind nicht nur sehr dekorativ, sondern auch relativ günstig (ab 6,50). Wer direkt etwas verspeisen will, sollte unbedingt die Mini-Cupcakes für 1,10 testen. Das Gebäck ist überhaupt recht günstig. Cupcakes kosten 2,50 und Macarons 1,50.

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Tipp: Direkt gegenbüber in der Burlington Arcade ist Ladurée, DER Macaron Laden überhaupt.

Hatchard´s Bookshop

Direkt neben Fortnum & Mason liegt einer der ältesten und renomiertesten Buchläden Londons: Hatchard´s. Schon Virginia Woolf´s Mrs. Dalloway stand vor diesem Schaufenster und bestaunte die Auslage:

But what was she dreaming as she looked into Hatchards’ shop window? What was she trying to recover? What image of white dawn in the country, as she read in the book spread open:

Fear no more the heat o’ the sun
Nor the furious winter’s rages.

 Wer sich gerne ein englisches Buch mitnehmen möchte, dem kann ich Hatchard´s nur wärmstens empfehlen. Die Bücher sind hier nicht teurer als in anderen Buchhandlungen, aber es gibt viele Sonder- und Klassikeditionen und die Verkäufer sind noch wirkliche Buchkenner und helfen und empfehlen voller Liebe zur Literatur.

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Die Klassiker: Harrods, Liberty´s of London und Selfridges

Ich habe diese drei Klasssiker zusammengefasst, da man sie in jedem Reiseführer findet und man kaum an ihnen vorbeikommt. Auch wenn Harrods mittlerweile viel zu überlaufen ist, steche ich zumindest der Foodabteilung jedes Mal wieder einen Besuch ab, denn ich kann mich einfach nicht sattsehen an all diesen frischen und wunderbar präsentierten Köstlichkeiten. Auch hier kann man sich am Besten an den Tee halten, wenn man ein schön verpacktes und nicht zu teures Mitbringsel kaufen möchte.

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Selfridges

Ich habe mich seit letztem Jahr absolut in Selfridges verliebt, denn seit gut 2 Jahren gibt es die Fernsehserie Mr. Selfridge, die von dem kühnen und durchaus charmanten Gründer Harry Gordon Selfridge handelt. Das Kaufhaus ist das älteste Kaufhaus am hinteren Ende der Oxford Street und ein wahrer Shoppingtempel. Bei Selfridges wurde als erstes Make Up direkt verkauft, ohne es unter der Theke zu verstecken (da es als anrüchig galt). Selfridges diente als Vorlage für alle späteren Kaufhäuser, indem sie die Kosmetikabteilung an den Eingang setzten und sie waren die ersten in London mit einer derart ausgefallenen Schaufensterdekoration. Heute beherbergt das Kaufhaus die größte Schuhabteilung der Welt, sowie eine wunderbare Foodhall mit tollen Produkten und zahlreichen Restaurants. Wer hier etwas kauft stolziert später stolz mit seiner knallig gelben Tüte über die Oxford Street, denn Selfridges really is THE place to be!

In der Foodhall gibt es die tollsten  Produkte und ich habe mich für den nicht ganz so günstigen Sirup aus der East India Company entschieden, sowie für einen Mini Lachs- Bagel:

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Liberty´s of London

Direkt hinter der weltbekannten Carnaby Street liegt das Liberty´s, ein schönes Kaufhaus im Tudor Stil. Hier sollte man sich besonders die Schokoladenabteilung anschauen, wo es jede Sorte gibt und die tollsten Verpackungen. Am Vordereingang ist ein wunderschöner Blumenstand, an dem ich jedesmal schweren Herzens vorbeigehe, traurig darüber, dass ich diese schönen Blumen nicht mit nach Deutschland nehmen kann.  Wer etwas mehr Geld überhat, der kann sich in der Parfümerie sein ganz persönliches Parfum kreieren lassen. Ein Besuch lohnt sich also.

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Wie ihr merkt könnte ich noch ewig weiter schwärmen über meine Lieblingsstadt, aber ich denke, dass diese Tipps vorerst reichen, um eine tolle Zeit in London zu verbringen. Bei weiteren Fragen meldet euch doch einfach bei mir 🙂

 

Was sind eure London-Highlights? Welche Tipps wünscht ihr euch noch von mir?

 

London my Love – Reisetipps für die tollste Stadt der Welt (Part 1: Food)

Ihr Lieben,

gerade sitze ich mit meiner neuen Crabtree & Evelyn Tasse auf dem Sofa und bestaune all meine Einkäufe der letzten 5 Tage. Das ich ein riesiger Englandfan bin ist ja bereits bekannt, also verwundert es auch nicht, dass London für mich die tollste Stadt der Welt ist und das nicht nur wegen der Shops, sondern vor allem wegen der Parks, des Lebensgefühls, der Gemütlichkeit, den Londonern selber, der Museen und und und….

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Wie jedes Jahr war ich auch dieses Jahr über Ostern in London, diesmal aber nicht mit meiner besten Freundin (da diese leider für ihr 2. Staatsexamen lernen muss), sondern mit meiner geliebten Mama, sozusagen ein Mutter-Kind-Trip. Da ich nun zum 14. Mal innerhalb von 5 Jahren in London war, kenne ich so einige Tipps und Tricks, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Fernab von den üblichen Sights (Harrods, London Eye, Houses of Parliament,…), die natürlich alle ihren Reiz haben, bietet London in den Seitenstraßen und Vierteln aber auch noch einiges Unentdecktes und hält zahlreiche Angebote bereit.

Immer wenn ich von London schwärme höre ich von allen Seiten: “ Aber das ist doch wahnsinnig teuer dort“, oder „Das Essen ist ja furchtbar, labbriger Schinken und knorpelige Würstchen zum Frühstück“, aber all diese Leute schaue ich immer nur verwundert an, denn diese Meinungen müssen noch aus antiquierten Schulbüchern oder stereotypen Reiseführern stammen, denn tatsächlich kaufe ich nie so günsitg ein wie in London und esse selten so gut und zu so kleinen Preisen wie in dieser herrlichen Stadt.  Gewusst wie 🙂

Damit auch ihr nicht abgeschreckt seid von diesen Vorurteilen, kommen nun meine Londontipps für Liebhaber des Englischen.

Frühstück:

Da diese Mahlzeit den ein oder anderen Reisenden stets beschäftigt und auch verängstigt (mit Graus denken viele an das Full English Breakfast), beginne ich mit der wichtigsten Mahlzeit des Tages und auf Reisen: dem Frühstück.

Auch ich bin kein großer Fan der sausages (Würstchen) und des bacon (der hier wirklich eher gekochter Bauchspeck als knuspriger Frühstücksspeck ist), aber ich liebe baked beans und Toast und dazu ein gutes Rührei (scrambled eggs). Wenn ich mein Hotel buche, bestelle ich nie Frühstück dazu, sondern suche mir viel lieber jeden Morgen ein nettes Lokal wo ich abwechselnd mein breakfast genieße und davon gibt es in den einzelnen Vierteln zahlreiche.

The Daily Grind – Spitalfields Market

Ein Geheimtipp direkt hinter der bekannten Liverpool Street Station ist das Frühstückslokal The Daily Grind, direkt am Spitalfields Market. Die alten Markthallen waren jahrelang von Touristen unerschlossen, aber heute ziehen sie zahlreiche Vintage Liebhaber an und konkurrieren mit ihrem Charme und der gemütlichen Atmosphäre mit Camden Town. Direkt am Markt kann man im Daily Grind aus einer großen Auwahl verschiedener frisch belegter Paninis, Sandwiches, Bagels und verschiedenen English breakfasts wählen. Ich entscheide mich immer für das vegetarian breakfast mit gebrateten Pilzen, Tomate, 2 Spiegeleiern, Toast mit Butter (Vollkorn oder Weißbrot), einem hashbrown (eine Arte Reibekuchen), baked beans und gegrilltem Gemüse (Zuchini, Papria, etc.) für 6, 90. Dazu kann man für 2,10 einen riesigen Milchkaffee bekommen und ist über den Tag gestärkt für eine ausgedehnte Shoppingtour.

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Kitchen & Pantry – Notting Hill

Wer seine Reise an einem Samstag beginnt, der sollte natürlich in Notting hill auf dem bekannten Portobello Market starten. Der Markt ist seit des Filmes „Notting Hill“ noch bekannter nd meist sehr überlaufen. Wer aber dennoch gut und in Ruhe frühstücken will, der muss nur einmal von der Portobello Road abbiegen und bei Kitchen & Pantry (Elgin Crescent)  einkehren. Wir haben bei strahlendem Sonnenschein einen Sitzplatz an den goßen Eichentischen draußen bekommen und während auf der Hauptstraße die Touristen an einem vorbeiziehen, kann man hier in Ruhe bei feinstem Wetter frühstücken. Auch hier gibt es das typical English breakfast, aber man kann sich die Zutaten selber wählen und zahlt pro Teil. Ich habe Rühreier mit baked beans und Toast gewählt (3,50 für 2 Teile : eggs, beans) und dazu eine Quiche mit Spinat und Fetakäse (3,45) und einen kleinen Milchkaffe (2,10). Für nicht einmal 10 Pfund hat man ein reichhaltiges und leckeres Frühstück. Hier gibt es wirklich für jeden etwas: Croissants, Tartes, Süßwaren, Wraps, Smoothies, Macarons, Jacked Potatoes und und und. Die Auswahl ist wirklich reichhaltig und alles wird immer frisch zubereitet.

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The Plumtree Café – Greenwich

Auch im südlichen London, im maritimen Greenwich kann man super frühstücken. Hier gibt es das absolut kinderfreundliche Cafe The Plumtree (Greenwich High Road), welches von innen ein wenig unordentlich aussieht, aber ein tolles Frühstück bietet. Auch hier bekommt man jede erdenkliche Sorte von Eiern (scrambled, poarched, fried, benedict) und englisches Frühstück, sowie Sandwiches und super leckeren Kaffee. Auch für Süßliebhaber gibt es hier eine reichhaltige Auswahl an Kuchen, Brownies oder dem typisch englischen Porridge. Ich habe mich (mal wieder) für ein English breakfast in der vegetarischen Variante entschieden, diesmal mit vegetarischen Würstchen und einem Portobello mushroom (6,95).

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Prêt-a-manger –  everywhere

Wer morgens noch nicht weiß, wo es ihn hinverschlägt, dem kann ich von Herzen Prêt-a-manger empfehlen. Teilweise günstiger als vergleichbare Coffeeshops wie Café Nero, Starbucks oder EAT, bietet Prêt organische und stets frisch zubereitete Produkte an und ist mit seinen feinen Läden überall vertreten. Ich nehme mir hier immer einen filter coffee für unschlagbare 99p(ence) und ein Käse-Tomaten-Croissant für 1,99. Aber auch die Sandwiches, Baguettes, das Porridge oder die frischen Joghurts und Säfte sind alle empfehlenswert und preislich absolut in Ordnung. Für knapp 7 Pfund bekommt man hier für eine Person ein gesundes und leckeres Frühstück.

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Mittagessen:

Auch hier kann man mit ein bißchen Übung einiges sparen, denn es gibt zahlreiche Restaurants mit guten Angeboten.

Feng Shui Inn – Chinatown

Wer gerne chinesisch isst und auch noch gute Portionen zu kleinen Preisen bevorzugt, der sollte mittags ins Feng Shui Inn gehen. Am Ende Chinatowns, unmittelbar auf dem Weg nach Covent Garden, liegt das Feng Shui Inn, das ein unschlagbares Mittagsangebot hat: ein Hauptgericht und chinesischer Tee für 3,99 bis 6,99. Die Mittagskarte ist riesig und bietet von Hühnchen über Lamm bis hin zu Tofu und Ente alles was man sich denken kann. Ich nehme immer den Tofu in black bean sauce, da ich dunkle Soßen und geräucherten Tofu liebe. Aufpassen muss man nur, wenn man abends im selben Restaurant essen will, denn dann wird die Karte umgestellt und man zahlt für das gleiche Gericht 8 Pfund  und muss den Reis extra bezahlen. Dies ist auch in vielen anderen Restaurants in Chinatown so, daher empfiehlt es sich, hier vor allem mittags zu essen.

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The Liberty Bounds – Tower of London

Wer es gerne reichhaltig und deftig mag, der sollte unedingt mittags in ein Pub gehen. In London gibt es zahlreiche Pubs der Kette Wetherspoons, in denen es den ganzen Tag tolle Angebote gibt. Direkt gegenüber vom Tower liegt das Liberty Bounds, ein uriges und großes Pub, mit einer großen Auswahl an Pubessen. Viele Gerichte beinhalten hier bereits ein Getränk (Pint Beer, Pint Softdrinks oder auch ein Glas Wein) und es gibt an verschiedenen Tagen Curries im Angebot für nur 3,99 (mit Reis, Naanbrot, Popadums und Chutney). Ich wähle hier meistens einen Gourmet Burger für unschlagbare 8,09 mit einem Pint Fosters (ähnlich einem deutschen Pils). Zu dem Riesenburger mit Salat, Tomate, Käsesauce, Bacon, Zwiebelringen und roten Zwiebeln gibt es Pommes, noch mehr Zwiebelringe und eine leckere Tomatensalsa. Normale Burger (Hamburger, Cheeseburger) gibt es hier schon mit einem halben Liter Softdrink für 6,09. Das Essen ist stets frisch, das Fleisch reines Rindfleisch und die Preise meiner Meinung nach unschlagbar, denn in Deutschland bekommt man selten für knapp 7,50 Euro einen Burger mit Pommes und einem Softdrink. Auf der Homepage von Weetherspoons kann man gucken, wo es noch weitere Pubs in London gibt. Alles Pubs haben die gleiche Karte und es lohnt sich wirklich hier einmal einzukehren.

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Abendessen:

Das englische Nationalgericht ist Chicken Tikka Masala, ein indisches Curry mit Hühnchen und Reis. Wer in London (oder generell in England ist), der sollte unbedingt indisch essen, denn Curries gehören zu England wie Schnitzel zu Wien.

Brick Lane

Wer etwas mutiger ist, der sollte unbedingt in die Brick Lane, direkt hinterm Spitalfields Market, denn dieses ist DIE indische Straße schlechthin. Mutig muss man sein, denn es geht hier wie auf einem Bazaar zu: überall vor den zahlreichen Restaurants stehen „Anwerber“ und offerieren einem freie Getränke, spezielle Angebote und vieles mehr. Von einem Einheimischen habe ich erfahren, dass man immer ins Schaufenster gucken soll, denn dort wo viel los ist und es keinen (drängenden) Anwerber gibt, dort ist es meistens gut. Außerdem gibt es einige Lokale die keine Licence haben, was bedeutet, dass sie keinen Alkohol ausschenken dürfen. Darauf sollte man achten, denn zu einem guten Curry gehört meiner Meinung nach auch ein gutes Bier 🙂 Ich gehe auf der Brick Lane zu Masala , denn hier bekommt man wirklich gute Curries und dazu ein leckeres Tiger Beer für ca. 12 Pfund pro Person. Viele Restaurants sind wesentlich günstiger, aber gerade bei Fleisch lege ich mehr Wert auf die Qualität als auf den niedrigsten Preis.

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Masala Zone – Covent Garden

Wer es etwas gediegener und etwas vertrauter mag, dem kann ich das Masala Zone am Covent Garden empfehlen. In einer kleinen Seitenstraße, gegenüber der Royal Ballet School, befindet sich ein Restaurant der Masala Zone Kette. Von der Decke hängen hier indische Puppen und es gibt ein Mittagesangebot (15% von der Rechnung werden abgezogen). Sehr zu empfehlen sind hier die Thalis: große silberne Tablets mit je einem Curry, Linsen, 3 Chutneys, Popadums, Reis, Gemüse und Chapatti für  knapp 14 Pfund. Die Curries sind hier sogar noch günstiger als auf der Brick Lane (6,95-9,95) aber auch hier muss man den Reis oder das Naan Brot extra bestellen (ab 2,15).

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So, das waren meine Essenstipps für London. Ich hoffe, der ein oder andere kann von meinen Tipps profitieren. In Kürze folgen auch noch ein paar Shopping Tipps, also seid gespannt 🙂

Wart ihr schonmal in London? Welche Erfahrungen habt ihr mit englischem Essen gemacht?

Es grünt so grün – nachhaltige Produkte im Frühling und ein kleiner Nachruf

Ihr Lieben,

endlich ist er da: der Frühling. Bei dem herrlichen Wetter klingt mir das Lied von den Comedian Harmonists in den Ohren: Veronika, der Lenz ist da, die Mädchen singen trallala….

Nach einem wirklich scheußlich langen und vor allem verregneten Winter können wir endlich die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genießen, die Krokusse und Narzissen sprießen sehen und uns bei einem Spaziergang das erste Eis gönnen. Lange habe ich mich nach der Wärme und auch nach mehr Licht gesehnt und so genieße ich die Natur und die Sonne in vollen Zügen und verbringe meine freien Nachmittage auf dem frisch bepflanzten Balkon, lese mein aktuelle Buch: Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson und lasse bei einem Milchkaffee und einem Eis (denn Schokolade und Alkohol gibt es wegen der Fastenzeit bis Ostern nicht) die Seele baumeln.

Gerade sitze ich in Essen bei Starbucks und trinke meinen Filterkaffee und denke ein wenig nach, denn morgen ist die Beerdigung meines lieben Onkels und ich kann leider aus Arbeitsgründen nicht dabei sein. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, fängt man automatisch an, über das Leben und den dazugehörigen Tod nachzudenken und ich nehme mir oft vor, wieder intensiver zu leben, meine Zeit mehr zu genießen und mich nicht immer über alles zu ärgern, oder mir unnötig Stress zu machen. Auf dem Grabstein meines geliebten Opas steht ein wunderbarer Spruch von Immanuel Kant:

Wer in Gedanken der Liebenden weiterlebt, der ist nicht tot, nur fern, tot ist nur, wer vergessen ist.

Auch wenn der Tod immer ein großer und trauriger Einschnitt ist, so gibt einem dieser Spruch doch meiner Meinung nach ein wenig Kraft, mit dem unvermeidlichen umzugehen und trotz der Trauer auch an die schöne Zeit und die wunderbaren Momente zu denken, die man mit dem Verstorbenen genießen und teilen durfte.

Reusable Cups von Starbucks

Neben mir steht mein neuer Starbucks Reusable Cup, den ich auch aus eben den vorhin erwähnten Gründen gekauft habe, nämlich das ich die Natur und den Frühling genießen möchte. Damit das aber auch so bleibt, muss man auch was dazu beitragen und wenn es nur kleine Schritte sind. Seit Anfang des Jahres kann man nun bei Starbucks einen Reusable Cup für günstige 1,50 Euro kaufen, der genauso stylisch aussieht wie die klassisch weißen und allseits beliebten Kaffeebecher. Die Idee dahinter ist, dass jeder noch immer im hippen Londoner oder New Yorker Style mit seinem weißen Becher lässig durch die Innenstadt flaniert, am Ende aber den Becher nicht wegschmeißt, sondern mit nach Hause nimmt, ihn ausspühlt und beim nächsten Starbucks Besuch wieder befüllen klässt. Auf das gewünschte Getränk bekommt man dann jedes mal einen Rabatt von 30 cent, so dass man den Becher schon nach 5 Besuchen abbezahlt hat.

Ich finde die Idee wirklich toll und habe meinem Mann gerade auch noch einen Becher erstanden (den ich dann aber jedesmal in der Handtasche mittragen muss :-)) Auch daheim macht sich der Becher super und ich hole mir so ein wenig Großstadt-Coffeehouse-Flair in mein Wohnzimmer. Die Becher kann man übrigens bis zu 30 mal in die Spülmaschine geben, ich wasche sie aber doch lieber per Hand!

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Halb so groß, genau so stark – die neuen Rexona compressed Deos

Letzte Woche habe ich ein weiteres vermeindlich umweltfreundliches Produkt bekommen: das neue Rexona compressed. Rexona, Dove und Dusch Das haben eine neue Serie von Deos rausgebracht, die versprechen, dass sie bei nur 75 ml genauso effizient und oft anwendbar sind, wie die doppelt so großen 150 ml Sprays. Das Deo ist wirklich klein und schmal und passt in jede Handtasche und dank der Optimierung des Sprühkopfes wird bei gleicher Wirkstoffmenge nur die Hälfte an Treibgas herausgersprüht. In Zahlen bedeutet das, dass der Co2-Abdruck um 20% verringert wird, 31 Tonnen weniger Verpackungsmüll anfallen und die Deos dank ihrer Größe jetzt in jede Tasche passen.

Die Deos gibt es in den üblichen Duftrichtungen. Ich habe das Rexona Cotton Ultra Dry bekommen und finde es wirklich überzeugend, ein angenehmer leichter Geruch und auch die Wirksamkeit ist wie bei den herkömmlichen Deos.

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Eine kleine Rüge muss ich aber auch austeilen: Wenn man schon neue umweltfreundlichere Deos promotet, warum muss man dann für 3 kleine Flaschen Deo einen überdimensional großen Karton versenden, mit Pappeinlage und somit wiederrum unnötigen Verpackungsmüll produzieren? Das war doch wirklich nicht nötig!

Klarer Durchblick dank Natur-Technologie – die Bio True Linsen von Bausch&Lomb

Ein weiteres Testprodukt, welches ich von Lensbest zu Verfügung gestellt bekommen habe, sind die neuen Bio True Linsen von Bausch & Lomb. Gerade im Frühjahr und Sommer steige ich gerne auf Kontaktlinsen um, da ich dann auch meine schicken Sonnenbrillen ausführen möchte und es einfach angenehmer ist, wenn man nicht ständig eine Brille auf der Nase trägt.

Ich durfte die Bio True One Day Tageslinsen testen und zwar 5 Tage lang. Die Bio True Linsen werden auf der Bausch&Lomb Seite wie folgt beschrieben:

  • High Definition Optik verringert Lichthöfe und Blendungen und sorgt für gestochen scharfes Sehen auch bei schlechten Lichtverhältnissen
  • Comfort Moist Technologie ermöglicht hervorragenden Komfort beim Einsetzen und komfortables Tragen für bis zu 30 Tage und Nächte
  • Sehr hohe Sauerstoffdurchlässigkeit für klare, gesunde Augen
  • Dünnes Kontaktlinsen-Design und sehr leichte Handhabung

Die Linsen haben den gleichen Wassergehalt wie die Hornhaut und sorgen mit einer der Tränenflüssigkeit ähnlichen Substanz dafür, dass die Augen nicht austrocknen. Die Linsen selber sind aus einem Hypergel, dem sogenannten Nesofilcon A. Bio heißen die Linsen daher, da sie inspiriert sind von den natürlichen Gegebenheiten der Augen, sprich Tränenflüssigkeit und Wassergehalt. Mit Bio im nachhaltigen Sinne haben die Linsen aber leider nichts zu tun, was ich schade finde, denn irgendwie erwartet man das bei dem Zusatz Bio ja schon.

Die Linsen an sich sind sehr angenehm und ich hatte sie teilweise bis zu 12 Stunden durchgehend drin. Danach merkt man aber, dass sie anfangen zu kratzen und die Seestärke gefühlt nachlässt. Die Krümmung von 8,6 passt bei mir perfekt, viele haben aber auch eine Krümmung von 8,9 und müssten dann ggf. andere Linsen nehmen, da es die Linsen nur mit 8,6 gibt. Bei Lensbest zahlt man für 30 Stück, sprich 15 Tage bei identischer Seestärke auf beiden Augen, 34,99. Ich finde das für Monatslinsen relativ teuer, aber wenn man wirklich nur 1-2 mal im Monat die Linsen reinnimmt ist es sicher ok. Da ich den ganzen Frühling und Sommer Linsen verwende, werde ich sicher wieder meine Focus Visitint  (27,99 für 3 Monate; übrigens werden die wesentlich teureren Linsen in großen Optikerläden meist auch von Ciba Vision  oder Cooper Vision produziert und sind somit identisch mit den Focus Visitint) bei Lensbest bestellen, da ich damit absolut zufrieden bin.

Als Tageslinsen – für gelegentliche Kontaktlinsenträger – sind die Bio True aber durchaus empfehlenswert. Wer die Linsen testen möchte, kann sich auf der Homepage einen Gutschein ausdrucken und eine kostenlose Probepackung beim Optiker abholen.

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Auf auf ihr lustigen Wandersleut – gepflegte Füße und Beine dank Herbacin

Zu guter Letzt habe ich noch ein Produkt für eure Füße und Beine. Bereits im letzten Jahr hatte ich über die kleine aber feine Firma Herbacin berichtet, die im schönen Thüringen klein angefangen hat und mittlerweile weltweit hochwertige Shampoos und Pflegeprodukte auf Kräuterbasis vertreibt.

Neu in diesem Jahr hinzugekommen ist die Fußpflegeserie Foot Care, eine 6-teilige Pflegeserie, die auf Naturbasis unseren müden Füßen und Beinen Gutes tun will.

Schon meine Eltern haben immer gesagt: Pflege deine Füße gut, sie müssen dich ein Leben lang tragen. Aus diesem Grund waren gute Schuhe und eine anständige Pflege bei uns immer ein großes Thema, denn wir alle laufen viel und gerne und die Füße mussten uns schon so einige tausend Kilometer tragen. Im Durchschnitt umrundet man als Mensch 4 mal die Erde, das bedeutet man legt rund 160.000 Kilometer zurück, da brauchen die Füße schon ein wenig Pflege.

Die Bein Lotion enthält Avocado, Kamille und vor allem Weinlaub. Gerade nach einem langen Tag, den ich meist stehend oder laufend verbringe, tut das Eincremen mit der Lotion wirklich gut. Das Weinlaub kühlt angenehm und die Kamille pflegt meine müden Beine. Rosskastanie wirkt venenaktivieren und fördert die Durchblutung.

Die dazugehörige Fußcreme basiert auf Kamille und Urea, die die spröden und trockenen Füße wieder zart machen sollen. Meine Füße waren sehr dankbar und haben die Fußcreme ruckzuck verarbeitet und sich in wunderbar zarte Frühjahrsfüße verwandelt. Die Creme birgt der schnellen Hornhautbildung vor, was ich nach einer Woche Test jedoch noch nicht beurteilen kann. Außerdem ist die Creme frei von Parabenen und Mineralölen und die Kamille stammt aus biologischem Anbau.

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Ich finde die Herbacin Produkte wirklich super. Meine Füße und Beine sind optimal versorgt und fühlen sich deutlich weicher an. Der Duft ist auch sehr angenehm und die Cremes ziehen schnell ein. Für ein optimales Ergebnis würde ich die Füße vor dem Schlafengehen gründlich eincremen und dann in Wollsocken eingepackt über Nacht die Creme einziehen lassen, um morgens mit zarten Füßen und leichten Beinen in den Tag zu starten.

Alles Liebe,

 

eure Nostalgiaqueen

 

Was sind eure liebsten Bio-Produkte? Was mögt ihr besonders am Frühling?

Ein kleiner Wochenrückblick #2

Ihr Lieben,

dank des langen Wochenendes hatte ich endlich wieder Zeit, das zu tun, was ich am liebsten mag: backen, shoppen, bloggen!

Da ich in den letzten Tagen unaufhörlich in der Küche stand, will ich euch nun einen kleinen kulinarischen aber auch literarischen Rückblick geben:

Sonntag: gab es bei strahlendem Sonnenschein herrliche Pasta mit frischen Datteltomaten, Pilzen und meiner geliebten scharfen Heinz Hot Sauce. Dazu habe ich einen grünen Tee genossen und endlich mal wieder gelesen und zwar das hochgelobte Buch : Der Hunderjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, von Jonas Jonasson. Ein herrlich humorvolles Buch, voller Sarkasmus, aber auch Nachdenklichkeit. Mein Buchtipp für den Frühling.

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Samstag: Wie in meinem letzten Post beschrieben, waren wir am Samstag auf einer Karnevals- Wohnungseinweihungfeier in Köln eingeladen und so stand ich den ganzen Vormittag in der Küche und habe Spritzkuchen, Churros und Berliner gebacken. Ich habe mir ein wenig den Bauch von dem ganzen Genasche verdorben, aber es war das Magengrummeln wert 🙂 Mein Kostüm war übrigens mein Alter Ego, die alte perlenkettentragende Nostalgiaqueen.

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Freitag: Nachdem ich die Wohnung endlich mal wieder klarschiff gemacht hatte, ging es auf zum Esprit Outlet nach Ratingen, das frisch erworbene Gehalt ausgeben. Ich hatte wie immer wirklich sehr viel Glück und habe wunderbare Strickpullover (einer mit Cashmere-Anteil für nur 10 Euro), ein tolles Retrokleid und einen schönen Wollrock bekommen. Insgesamt habe ich für 7 Teile nur 80 Euro bezahlt und da ich mich über jedes Schnäppchen freue, habe ich ausgerechnet was ich für die Originalpreise gezahlt hätte und da kamen stolze 430 Euro zusammen 🙂 Danach war ich noch im Centro, denn dort war bei Gilly Hicks Ausverkauf, auch das hat sich wirklich gelohnt, schaut doch mal vorbei, wenn ihr in der Nähe seid.

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Donnerstag: An diesem letzten Schultag vor dem langen Wochenende gab es bei mir wieder mein Lieblingsgericht wenn es schnell gehen muss: Couscous mit Gemüse, Zimt und gelber Currypaste. Dieses Gericht macht wunderbar satt und versetzt einen in weniger Zeit in 1001 Nacht Stimmung. Orientalische Gewürze verzaubern den Gaumen und es ist in unter einer halben Stunde zubereitet. Zum Nachtisch gab es einen leckeren Kaffee aus meiner geliebten Cath Kidston Tasse aus London, sowie eine Herzpraline.

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Mittwoch: Die Wochenmitte war mein gesunder Tag, denn diesmal gab es zum Abendessen herrlichen Salat. Manchmal, wenn ich die Woche über zu ungesund und zu viel Süßes gegessen hab, lege ich einen Detox Tag ein, an dem ich mich nur von Gemüse ernähre, abends Salat esse und den ganzen Tag grünen Tee trinke. Abends gibt es dann noch einen grünen Smoothie mit Kiwi, Feldsalat und Mandelmilch, zum Reinigen des Körpers. Zum ersten Mal habe ich auch endlich mein neues Paul Hewitt Armband ausgeführt, das sich wunderbar mit meinem goldenen Sylt-Armband und meiner Daniel Wellington Uhr macht.

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Dienstag: Wenn es schnell gehen muss, gibt es bei mir auch öfter mal diese kleinen wunderbar zarten Rosmarin-Drillinge, die ich im Sommer auch gerne auf dem Grill mache. Zum Nachtisch gab es dann Banoffee-Pie, eine englische Spezialität mit Karamel (Toffeee), Bananen, Sahne und Schokoladenraspeln, herrlich, besonders auf meinen schönen Cath Kidston Tellern.

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Montag: Die Woche begann mit der allerbesten Bolognese der Welt. Rinderhack, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch und Sellerie machen diese Pasta herrlich würzig und unvergleichbar lecker. Als Nachtisch habe ich die Reste des herrlich saftigen Apfel-Nuss-Kuchens verdrückt, der auch noch nach 2 Tagen ganz wunderbar schmeckte.

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Das war meine Woche in Bildern und Rezepten. Wie war eure Woche? Gibt es ein Bild, zu dem ihr unbedingt das Rezept haben wollt, dann sagt Bescheid!

Paul Hewitt – Preppy at its best

Ihr Lieben,

endlich ist eine anstrengende Woche rum und ich komme wieder dazu euch mit neuer Lesenahrung zu versorgen.

Stets auf der Suche nach tollen neuen Läden bin ich letzte Woche im Internet mal wieder fündig geworden, bei Paul Hewitt. Als ich diesen herrlichen Namen gelesen habe, dachte ich direkt an einen schicken High Street Shop in London, auf der Regent Street oder der Kensington High Street, denn dieser Name versprüht geradezu britischen Charme. Umso erstaunter war ich, als ich ein wenig recherchiert habe und herausfand, dass Paul Hewitt ein deutscher Laden ist, genauer gesagt aus dem hohen Norden.

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Das kann doch keine Zufall sein, oder? Ein typisch britischer Herrenausstatter-Name, der Firmensitz im hohen Norden und Kleidung im Preppy Style, dieser Shop ist mir ja quasi auf den Leib geschnitten dachte ich mir :-). Die beiden Firmengründer Philipp und Frederic Gloth stammen aus einer norddeutschen Kaufmannsfamilie und auch diese Tatsache lässt mich wieder schwärmen von alten Hansefamilien und Kaufmännern, hach.

Vielleicht habt ihr euch gefragt, was der Preppy Style ist, zu Recht, daher will ich kurz auch dazu ein paar Worte sagen.Preppy kommt vom englischen „Preparatory“ und bezeichnet die sogenannten Eliteschulen, in denen die Kinder wohlhabender Familien auf das Studium vorbereitet (engl. prepare) wurden. Die Bezeichnung „prep“ für einen bestimmten Modestil, meist mit Hemden, feinen Wollpullovern, Stoffhosen, Steppjacken, Faltenröcken (die elitäre Version des College Looks), hatte sich schon in den 50er Jahren durchgesetzt. Heute wird „preppy“ meist mit adrett oder schnieke übersetzt.

Unter den wohl bekanntesten Firmen des Preppy Styles findet man Tommy Hilfiger und Ralph Lauren: Chinohosen, Polohemden, Hornbrillen, Blazer mit Wappen und Emblemen, aber vor allem auch klassische Farbkombinationen wie rot, blau und grün machen diesen Look so schlicht, aber dennoch besonders.

Paul Hewitt, als deutsche Antwort auf die großen amerikanischen Preppy Firmen, steht diesen, was den Style und die Schnitte angeht, aber keinesfalls nach. Die Marke hat ihren Namen übrigens tatsächlich von einem britischen Schneider, der mit den beiden Gründern befreundet ist. Die Idee der beiden Brüder haben diese in einigen wenigen Sätzen wunderbar beschrieben:

„Unsere Mission ist es, mit unserem Label PAUL HEWITT aus der großen Masse der meist austauschbaren Modelabels auszubrechen und diese Nische mit unseren sorgfältig ausgesuchten Accessoires für Damen und Herren erfolgreich mit Leben zu füllen. Vereint werden bei der Auswahl unserer Qualitätsprodukte verschiedene Stilrichtungen: Lässige Souveränität, Individualität und zeitlose Eleganz gepaart mit lebendigen Farben sowie einem Hauch an maritimem Flair – dies sind nur einige der Eigenschaften, für die die Marke heute steht.“

Der Online-Shop ist, genau wie die Produkte, sehr edel und geschmackvoll gestaltet. Gut strukturiert und sehr übersichtlich kann man hier in 5 Kategorien shoppen:

  1. New Arrivals
  2. Herren
  3. Damen
  4. Uhren
  5. Geschenksets

 

Eine wahre Freude für Puristen und Freunde des klassischen und schlichten Designs. Von Einstecktüchern, über Fliegen bis hin zu Manschettenknöpfen gibt es hier alles, was das Herz eines Gentleman begehrt. Wunderbare Krawatten im Collegestyle (zweifarbig) erinnern einen an schicke Herren an den besten Colleges der Welt, gestreifte und unifarbene Hemden mit Manschetten (59,90) lassen einen jeden Mann wie einen Spitzenbanker im Herzen Londons aussehen.

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Bei den Damen ist die Auswahl nicht weniger amusing. Besonders ins Auge gestochen ist mir hier die Nato Straps Uhr in pink und blau (139,00), die ich euch ja bereits in meinem letzten Blogpost vorgstellt habe. Ganz zauberhaft sind aber auch die unifarbenen Knotenohrringe, die einen an die männlichen Manschetten erinnern und die es schon  für 12,90 gibt.

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Eine weitere Liebe auf den ersten Blick waren für mich die Phreps Armbänder: herrlich maritime Armbänder, die mit einem kleinen Anker geschlossen werden und entweder unifarben oder zweifarbig das Handgelenk schlicht und edel umschmeicheln und einem vom großen weiten Meer träumen lassen (für mich als Inselkind ein regelrechter „Hoffnungsanker“).

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Wer seinem oder seiner Liebsten eine Freude machen möchte, für den hält Paul Hewitt auch schön verpackte Geschenksets und Gutscheine bereit. Für bereits 25,90 bekommt man eine kleine Faltschachtel mit 3 Wunschknotenarmbändern, oder für den Preppy Mann eine Auswahl an Seidenknoten, wunderbar verstaut in einem kleinen Glas.

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Ich kann euch diesen tollen Store wirklich nur ans Herz legen. Ich habe mich sofort in die schönen Accessoires und Hemden verliebt und finde die Preise im Vergleich zu anderen Preppy Shops wirklich sehr ansprechend.

Ich werde euch natürlich nochmal berichten, sobald meine erste Bestellung geordert wurde (Versand 4,90), aber ich bin mir sicher, dass Paul mich nicht enttäuscht (wie könnte er 🙂 )

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen