Das süße Dreigestirn sagt Alaaf und Helau!

Ihr Lieben,

der fünften Jahreszeit habe ich es zu verdanken, dass ich seit gestern und bis Mittwoch frei habe und mich somit auch wieder intensiver dem Bloggen widmen kann. Als ehemalige Wahlkölnerin (ich habe in Köln studiert) bin ich natürlich karnevalistisch vorgeprägt und da wir heute bei sehr lieben Freunden in Köln (Karneval und die neue Wohnung) feiern, wollte ich mich auch kulinarisch schonmal auf Karneval einstimmen.

Auf die Idee Spritzkuchen zu machen, bin ich gekommen, als ich mit meiner Mutter telefonierte, denn dieses wundervolle Gebäck war ihr Lieblingsgebäck als Kind. Die Churros kenne ich nur vom Weihnachtsmarkt und finde sie dort immer viel zu teuer dafür, dass es nur ausgebackener Teig mit Zimt und Zucker ist. Krapfen sind natürlich DAS klassische Karnevalsgebäck, ob gefüllt mit Marmelade als Faschingskrapfen, oder als kleine ausgebacken Teigbällchen, sie gehören einfach zu Karneval wie der Stollen zu Weihnachten.

Das Gute an meinem Rezept ist, dass alle 3 Leckereien aus einem Teig, nämlich einem klassischen Brandteig, bestehen und alle nacheinander in Fett ausgebacken und später glasiert oder bestreut werden können.

2014-03-01 16.10.22

Zutaten

250 ml Wasser
75 Gramm Butter
1 Prise Salz
150 Gramm Mehl
3 Eier (M)
1 Liter Pflanzenfett zum Ausbacken

Glasur/Bestreuung

150 g Puderzucker
3 EL Wasser oder Zitronensaft
Zimtzucker
Puderzucker

Zubereitung

250 ml Wasser mit der Butter aufkochen und sobald die Butter geschmolzen ist und das Wasser kocht, das Mehl in einem Schub hinzugeben. Mit einem Holzkochlöffel schnell umrühren, bis eine glatte Teigmasse entsteht. Wenn sich der Teig vom Topf löst und auf dem Topfboden ein weißer Film enstanden ist, kann der Teig in eine Schüssel gegeben werden. Ein Ei hinzugeben und mit den Rührhaken gut durchkneten, bis das ganze Ei vom Teig aufgenommen wurde. Den Teig nun ein wenig abkühlen lassen.

Wenn der Teig abgekühlt ist, können die beiden übrigen Eier hinzugeben werden und mit dem Rührgerät gut vermengt werden, bis ein klebriger Teig enstanden ist. Den Teig nun in drei gleichmäßige Teile teilen, um die drei verschiedenen Gebäcke zu erstellen.

In einem Topf das Öl/ Fett erhitzen und mit einem Holzstiel/Zahnstocher prüfen, ob es heiß genug ist. Wenn sich am Holzstiel kleine Bläschen bilden, hat das Fett die richtige Temperatur.

Spritzkuchen

Aus Backpapier 10 Quadrate á 10 cm ausschneiden und mit Öl einfetten. Das erste Drittel des Teiges in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle (ich habe Wilton 13 verwendet) und auf die Backpapierquadratte Kringel spritzen.

Die Kringel mit dem Backpapier umgedreht (Kringel zuerst ins Fett) in das Fett geben und das Backpapier mit einer Zange sofort aus dem Fett holen. Die Spritzkuchen 3-4 Minuten von jeder Seite ausbacken, bis sie goldbraun sind. Die Spritzkuchen mit einer Schaumkelle aus dem Fett holen und auf Küchenpapier abkühlen lassen.

2014-03-01 15.00.19 2014-03-01 14.59.34 2014-03-01 15.58.36
Den Puderzucker mit dem Zitronensaft glattrühren und die fertigen Spritzkuchen damit bestreichen.

2014-03-01 16.15.19

Churros

Den Teig wieder in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und den Spritzbeutel direkt über das Fett halten. Den Teig rausdrücken und mit einer Schere immer ca. 5 cm lange Streifen abschneiden und diese ins Fett fallen lassen. Die Churros goldbraun ausbacken und ebenfalls auf Küchenpapier abkühlen lassen.

2014-03-01 15.15.05

Wenn die Churros lauwarm sind werden sie mit Zimtzucker bestreut, oder in Schokolade getaucht.

2014-03-01 16.16.56

Krapfen

Für die Krapfen mit einem Esslöffel je eine Portion Teig abstechen und mit einem zweiten Esslöffel den Teigklumpen in das Fett schieben. Die Krapfen von beiden Seiten fritieren und auskühlen lassen. Die Krapfen anschließend mit Puderzucker besträuben.

2014-03-01 16.00.442014-03-01 16.10.22

Wenn man Karneval feiert und das ein oder andere Gläschen trinkt, brauch der Bauch einfach etwas Fettiges als Ausgleich. Diese drei Spezialitäten sind perfekt für euer Karevalsbuffet oder für einen Snack zwischendurch am Rosenmontagszug. Ob in Köln oder Düsseldorf, ich wünsche euch ein jeckes Wochenende mit ganz viel Spaß, vielen Bützje und tollen Kostümen!

Alaaf und Helau!

Was ist euer liebstes Karnevalsgebäck? Als was verkleidet ihr euch dieses Jahr?

Christmas Pudding Truffles

Wie versprochen kommt hier mein erstes Rezept in 2014.
Nach Weihnachten und der ganzen Völlerei ist der Kühlschrank bei uns immer noch gut gefüllt mit allerhand weihnachtlichen Leckereien, von Whiskeylikör über Christmas Pudding, bis hin zu reichlich Schokolade 🙂

2014-01-13 13.53.42 2014-01-13 12.00.34

Da wir aber gar nicht wissen, wann wir all das Süße und Gebäck essen sollen, habe ich im Internet nach einer guten Alternative gesucht um die Überreste unseres leckeren Christmas Puddings – den wir von Selfridges aus London mitgebracht haben – gut und würdig zu verwerten.

Bei meiner Recherche bin ich dann auf ein wundervolles Rezept der grandiosen Köchin Nigella Lawson gestoßen, die aus den Überresten des Puddings einfach herrliche kleine Trüffel macht. Das wollte ich auch ausprobieren und hier folgt nun das Rezept, etwas abgewandelt :

Zutaten

160 gr Christmas Pudding
65 gr dunkle Schokolade (ich bevorzuge Willie´s Cacao Drops)
1 TL Honig
30 ml Whiskeylikör oder Brandy

Glasur

etwas Zuckerguss oder weiße Schokolade
getrocknete Cranberries oder Kirschen

2014-01-17 16.42.36

Zubereitung

Die dunkle Schokolade zerhacken und über einem Wasserbad schmelzen.

In der Zwischenzeit den Christmas Pudding in eine Schüssel zerbröseln und darüber einen Teelöffel Honig und den Whiskylikör – beziehungsweise eine andere Spirituose – geben.

Die geschmolzene dunkle Schokolade zu der Christmas Pudding Masse geben und alles gut verrühren, bis ein dunkler Teig entsteht. Mit einem Teelöffel je ein Stück des Teiges abstechen und mit beiden Händen zu pralinengroßen Kugeln rollen. Die fertig gerollten Trüffel auf einen Teller geben und im Kühlschrank abkühlen lassen.

2014-01-13 12.13.02

Circa 20 Minuten später sind die Pralinen richtig fest und man kann sie mit Zuckerguss oder mit weißer geschmolzener Schokolade dekorieren und mit einem Pfefferminzblatt und einer getrockneten Cranberry toppen.

2014-01-17 16.43.31 2014-01-17 16.43.00 2014-01-17 16.42.04

Auf einem schönen Teller oder einer kleinen Etagere angerichtet, oder in einer kleinen Schachtel als Mitbringsel, machen sich die Christmas Pudding Trüffel wirklich gut.

Wer Selfridges genau so liebt wie ich, dem kann ich beim Vernaschen der Trüffel nur wärmstens die ITV Serie Mr. Selfridge empfehlen. Aber Vorsicht: sie macht süchtig!

Viel Spaß beim Nachmachen.

Kennt ihr Christmas Pudding aus England? Was sind eure Lieblingstrüffel?

In der Weihnachtsbloggerei – Törchen Nr.12

Hohoho ihr Lieben,

Heute wird das Törchen Nr. 12 unserer Weihnachtsbloggerei auf meinem Blog geöffnet:-)

Habt ihr schon gerätselt was es wohl geben mag????

Nun, dann will ich euch noch ein Rätsel aufgeben: etwas Süßes zum Weihnachtsfest ist hinter meinem Törchen versteckt. Klein und rund, auf einem zarten weißen Taler lassen sich diese kleinen Leckerbissen nieder. Gespickt mit gezuckerten Orangen und feinsten Limetten, verzaubert durch orientalische Gewürze wie Sternanis und Kardamom hüllen sich diese kleinen Köstlichkeiten in ein Kleid aus dunkler Kuvertüre oder glänzendem Zuckerguss. Zum Schluss werden sie geschmückt mit einer weihnachtlich roten Kirsche oder Cranberry, bevor sie auf einem Teller angerichtet werden oder in nostalgischen Blechdosen ihren Bestimmungsort finden!

Na habt ihr erraten was sich hinter Törchen Nr. 12 versteckt? Richtig! Es sind zauberhaft weihnachtliche Mini-Elisenlebkuchen!

Die Nürnberger Lebkuchen sind auf der ganzen Welt bekannt und sind im Bezug auf ihre Herkunft Nürnberg geschützt. Schon vor gut 500 Jahren ist dieses populäre Weihnachtsgebäck entstanden, als Kaiser Friedrich III. anlässlich des Reichstages an die Kinder kleine Lebkuchen mit seinem Abbild verteilen ließ. Sie sind somit ein wahrhaft königliches Gebäck! Elisenlebkuchen sind übrigens die höchste Qualitätsstufe der Lebkuchen, da sie mindestens 25% Nüsse beinhalten müssen.

Ich habe noch nie Lebkuchen selber gemacht, aber als ich Ideen  für die Weihnachtsbloggerei gesammelt habe und meine Rezepthefte durchforstete, auf der Suche nach etwas Nostalgischem und zugleich Weihnachtlichem und allseits Beliebtem, war die Wahl schnell getroffen! Lebkuchen erfüllen alle diese Kriterien: sie sind nostalgisch, dürfen auf keinem Gebäckteller fehlen und sind einfach herrlich lecker. Die Zubereitung ist gar nicht schwer, aber das Ergebnis umso schöner !

2013-12-11 20.49.45

Das Rezept habe ich aus einer Sonderbeilage „Advents-Bäckerei“ in der Lisa, Ausgabe 44/2012.

Zutaten

50g Orangeat
50 g Zitronat
250 g gemahlene Haselnüsse
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Lebkuchengewürz
2 Eier
1/2 Röhrchen Rumaroma (oder 4 EL Rum)
1 Tütchen Vanillezucker
250 g Zucker (brauner Zucker macht die Lebkuchen schön dunkel)
2 EL Kakaopulver
100 g  gehackte Mandeln
ca. 50 kleine Oblatten

Für die Glasur

200 g Zartbitterkuvertüre
150 g Puderzucker
2 EL Zitronensaft
Cranberrys oder kandierte Kirschen

Zubereitung

Das Orangeat und das Zitronat fein hacken. Die gemahlenen Haselnüsse, Mehl, Lebkuchengewürz und Backpulver in eine Schüssel geben und gut vermischen.

Die Eier mit dem Rumaroma, dem Zucker und dem Vanillezucker in einer weiteren Schüssel schaumig schlagen.

Das gehackte Orangeat und Zitronat, die gehackten Mandeln, das Kakaopulver die Mehl-Nussmischung und die Eiermischung in einer großen Schüssel zu einem Teig verrühren.

Den Backofen auf 160° Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Auf dem Backblech die Oblaten verteilen und je einen guten TL von der Lebkuchenmasse draufgeben. Ich habe zunächst einen TL von dem Teig abgestochen, zu einer Kugel gerollt, auf die Oblate gegeben und dann einfach mit der flachen Hand platt gedrückt, so dass ein Taler ensteht.

Die Lebkuchen bei 160° ca. 25 Min. backen. In der Zwischenzeit den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren und die Kirschen bereitlegen. Im Wasserbad die Kuvertüre schmelzen und ebenfalls bereitstellen.

Wenn die Lebkuchen fertig sind, werden diese sofort mit der Puderzuckerglasur bestrichen, oder mit der Kuvertüre überzogen und mit einer Kirsche verziert.

2013-12-11 20.51.33

Fertig sind die kleinen wunderbar schmeckenden Elisenlebkuchen in ihrem braunen und weißen Kleid.

2013-12-11 20.36.16 2013-12-11 20.50.43 2013-12-11 20.43.18

Merry Christmas!

P.S. Morgen gibt es natürlich auch wieder ein tolles Törchen zu öffnen und zwar bei der lieben Kristin. Schaut doch mal vorbei und lasst euch überraschen!

 

Dürfen bei euch auch keine Lebkuchen auf dem Gebäckteller fehlen? Was gehört für euch noch auf einen Gebäckteller?

In der Weihnachtsbloggerei…

So langsam wird es weihnachtlich bei uns. Die Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten, es duftet nach Glühwein und Lebkuchen in unserem Haus und am Wochenende werden wir endlich die Weihnachtsdekoration vom Speicher holen und das Haus in weihnachtliches Rot und Gold hüllen, dabei Nat King Cole und Louis Armstrong hören und uns auf die besinnliche Zeit freuen.

Vor einiger Zeit haben sich einige wunderbare Bloggerinnen überlegt, einen Adventskalender zu erstellen, bei dem jede Bloggerin an einem der 24. Tage etwas Schönes auf ihrem Blog veröffentlicht, seien es Schminktipps, Rezepte oder schöne DIY Projekte. Ich habe mich schon riesig auf den Kalender und das Projekt gefreut und heute kann ich euch endlich unseren tollen Kalendern mit dem Titel „Die Weihnachtsbloggerei“ präsentieren. Wenn ihr auf unsere Bilder klickt öffnen sich die einzelnen Blogs und ihr habt jeden Tag etwas tolles Neues zu lesen.

Den Anfang am 1. 12 macht die liebe Isabelle von Übersee-Mädchen. Schaut doch einfach mal auf ihrem Blog vorbei.Ich bin übrigens am 12.12 dran und freue mich schon riesig auf euren Besuch. Über was ich blogge bleibt natürlich noch ein Geheimnis, aber es wird euch ganz sicher gefallen.

 

Wir, die Weihnachtsbloggerei-Mädels, wünschen euch eine wunderbare und besinnliche Weihnachtszeit und ganz viel Freude mit unserem Kalender!

 
Adventskalender

the blogger lounge uebersee maedchen glasschuh not only a picture winged eyes about bees and fairys guilia fabregas ais creamy carpe diem miriam zeit durchzudrehen sandis lifestyle bonny & kleid nailpolish lolita strawberrypie air bubble the perfectly imperfect frau zuckerwatte euglis fabelhafte welt helena g pictures stilechtes royalcoeur if so ever

Was habt für einen Adventskalender? Bastelt ihr selber einen Kalender mit kleinen Präsenten, oder gibt es einen klassischen Schokikalender?

 

Alles Liebe

eure Nostalgiaqueen

 

Lancôme Trésor – ein Klassiker in der Welt der Flaconi Düfte

Ende Oktober hatte Flaconi erneut zum Produkttest aufgerufen und ich durfte zum ersten Mal einen Duft testen. Zum Testen wurden sowohl Lancôme Trésor als auch La Vie est Belle bereitgestellt, je 50 Flacons pro Duft.

Ich hatte mich für den Trésor Duft entschieden und war freudig überrascht als Ende Oktober ein kleines weiß-rosa Päckchen mit der Aufschrift „Flaconi“ bei mir ankam.

Ich hatte eigentlich, da es sich um einen Produkttest handelt, mit einem 30 ml Flacon gerechnet und war sprachlos, als ich das Paket öffnete und die 100 ml Größe mich mit ihrem bernsteinfarbenen Glanz anstrahlte.

Flaconi beschreibt den Duft wie folgt:

„Ein absoluter Parfumklassiker ist das luxuriöse Lancôme Trésor.  Seit 1990 versprüht das Eau de Parfum weibliche Sinnlichkeit und verkörpert die Liebe in all ihren Facetten. Im Duft von Lancôme Trésor treffen Rosenblätter und Pfirsichblüten auf Maiglöckchen, Iris und Vanille. Abgerundet wird das warme Bouquet von Sandelholz und Moschus.“

Da ich ja Klassiker und zeitlose Düfte bevorzuge, war ich sehr gespannt auf den Duft. Zunächst möchte ich aber etwas zum Päckchen und dem Design des Flacons sagen. Flaconi hat sich beim Packen des Päckchens wirklich unglaublich viel Mühe gegeben. Wenn man das kleine Paket öffnet, sieht man zunächst rosanes Seidenpapier mit einem kleinen schwarzen Aufkleber. Vorsichtig habe ich den Aufkleber abgelöst, da das Papier wirklich zu schade zum Wegwerfen ist. Unter der raschelnden Papierdecke befindet sich schwarz gefaltete Pappe, die das eingepackte Parfum zart umschmeicheln. Alleine die Verpackung ist schon eine wahre Freude.

2013-10-28 15.27.48-1 2013-10-28 15.28.20-1 2013-10-28 15.29.27-1

Der Flacon

Der facettierte Flacon selber ist in einer klassischen und wirklich zeitlosen Schachtel, aus hellem Orange mit schwarzen Rändern. Der Flacon wirkt sehr edel und ist geradezu „massiv“. Geschliffen wie ein Diamant, spitz nach unten zulaufend, mit großen Rillen und einem durchsichtigen Deckel. Der Zerstäuber ist aus schwarzem Kunststoff und verbirgt sich unter einem feinen gläsernen Deckel, der ebenfalls im Brillantschliff gefertigt ist. Alles in allem wirkt das Parfum sehr hochwertig und wertet jedes Bad oder Schlafzimmer auf. Ich habe den Duft wegen seiner bestechenden Optik unter einer Glasglocke ins Schlafzimmer gestellt, wo er mich jeden Morgen mit seinem glänzenden Inhalt anstrahlt und mit Bedacht von mir aufgesprüht wird.

2013-10-28 15.31.56-1 2013-10-28 15.39.50 2013-10-28 15.41.37

Der Duft

Flaconi beschreibt den Duft wie folgt:

„Lancôme Trésor Parfum präsentiert sich als frischer, fruchtig-blumiger Duft mit pudrigem Akzent. In der Kopfnote verströmen Aprikose, Bergamotte und Pfirsich sofort nach dem Auftragen ihre saftig sinnlichen Aromen. In der Herznote sind blumige Noten wie Heliotrop, Iris, Rose und Veilchen vereint – die bulgarische Rose setzt dabei den betörend-sinnlichen Akzent. Die Basisnote verleiht mit Amber, Sandelholz und Vanille langanhaltend einen weich-pudrigen Charakter. „

Treffender kann auch ich den Duft nicht beschreiben. Die interessante Mischung aus blumigen Noten wie Rose und Veilchen werden vereint mit orientalischen Basisnoten wie Vanille und Sandelholz. Dieser zugleich schwere und doch blumig leichte Duft ist sicher nicht nach jedermanns Geschmack, aber mir gefällt das „Fremde“ kombiniert mit dem „Bekannten“ sehr gut und lässt mich vom fernen Orient mit seinen bezaubernden Gewürzen, zugleich aber vom heimischen Garten mit seinen blühenden Blumen träumen. Wie ein Schatz (franz. Trésor) verbirgt der Duft daher viele besondere Gerüche, offenbart stets Neues und bleibt immer ein wenig mysteriös und unergründlich.

Wenn man in der Kopfnote in der ersten Viertelstunde noch altbekannte Gerüche wie Rose und Aprikosenblüte wahrnimmt, sommerlich leicht und zart, so wandelt sich das Altbekannte ein klein wenig, wenn die süßliche Herznote mit Flieder, Iris und Maiglöckchen für mehr als eine Stunde ihren Duft offenbart. Zuletzt kommt die orientalische Basisnote mit ihrer „Schwere“ und Fremdartigkeit durch. Ein Hauch von Vanille verbindet sich mit dem eher herben Sandelholz und einem der wertvollsten Düfte:  Amber. Jener seit der Antike bekannte Duft, der für Sinnlichkeit und Exklusivität steht. Amber ist übrigens auch die frühere Bezeichnung für Bernstein und ein bisschen muss man auch an Bernstein denken wenn man die schimmernde Flüssigkeit sieht, die zwischen orange und braun changiert.

Laut Lancôme soll man den Duft von ca. 2cm Entfernung auf die Haut aufsprühen und dabei warme Körperstellen, wie das Handgelenk oder das Ohrläppchen, bevorzugen. Der Duft hält wirklich lange und auch am Ende eines langen Tages kann man die Basisnote noch deutlich riechen.

Mir persönlich gefällt die Mischung aus blumigen und orientalischen Duftnoten sehr gut, ich kenne aber viele jüngere Frauen in meinem Alter (20-30), die den Duft altbacken finden und dabei an ihre Großmutter erinnert werden. Auch ich musste bei dem Duft an meine Großmutter denken, was vermutlich an den Veilchen und vor allem am Amber liegt. Gerade Amber wird heute nur noch selten in Parfums verwendet, da es sehr hochpreisig ist und somit meist nur in den Klassikern (die wiederum die älteren Damen favorisieren) anzutreffen ist. Da ich mich aber gerne an meine Großmutter und ihren Duft erinnere und da ich im Herzen auch schon eine alte Dame (mit Bobschnitt und Chanel-Kostüm) bin, ist der Duft ganz nach meinem Geschmack 🙂

2013-10-28 15.44.10

Fazit

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich positiv von der Versandparfümerie Flaconi überrascht bin. Eigentlich bin ich ja ein rigoroser Verfechter kleiner Parfümerien mit persönlicher Ansprache und guter Beratung. Da ich aber immer öfter feststellen muss, dass ich leider auch in Fachgeschäften nicht nach meinen Wünschen beraten werde, spielt der Preis für mich doch letztendlich immer mehr die ausschlaggebende Rolle.

Flaconi selber hat mich mit der Verpackung, die wirklich liebevoll und exklusiv ist, sehr überzeugt. Auch die schnelle Lieferzeit, die große Produktauswahl und das Preis-Leistungs-Verhältnis konnten mich durchweg überzeugen. Für den 100 ml Flacons Trésor zahlt man hier nur 91,90 Euro und erhält gratis eine Bodylotion (50 ml) dazu. Ich war noch in einigen anderen großen Parfümerien und habe Preise zwischen 100-110 Euro gefunden. Trésor ist ein Eau de Parfume und gehört somit zu der zweit niedrigsten Verdünnungsklasse (EdP 10-14%). Für diese Qualität ist der Preis meiner Meinung nach angemessen, zumal auch die Beigabe von Amber ihr übriges tut.

Der Flacon und die Verpackung des Parfums sind hochwertig und wirklich klassisch. Der Duft hält lange an und muss nur in sehr geringen Mengen aufgetragen werden. Die einzelnen Duftnoten kann man deutlich herausriechen.

Die Beschreibung des Duftes als blumig-orientalisch trifft wunderbar zu. Auch finde ich, dass der Duft sehr weiblich und elegant ist, was auch durch die Werbegesichter (Isabella Rosselini, Juliette Binoche, Ines Sastre, Kate Winslet) unterstützt wird, denn diese verkörpern in meinen Augen eine klassische und sinnliche Frau (fernab jeglichen Mainstreams und Magerwahns).

Der Duft ist sicher nicht etwas für jede Frau, vor allem für die jüngeren nicht und man sollte die Beschenkte und ihre Duftvorlieben sehr gut kennen, bevor man diesen Duft verschenkt. Mir persönlich gefällt der Duft sehr und ich freue mich, ihn noch lange nutzen zu können.

Zusammenfassung
Kopfnote [Rosenblätter, Aprikosenblüten, Pfirsichblüten] Herznote [Maiglöckchen, Vanille, Heliotrop, Iris] Basisnote [Sandelholz, Moschus]

Duftnote: blumig-orientalisch         Duftintensität: frisch-intensiv

Preise bei Flaconi

30 ml 36,55

50 ml (inklusive Bodylotion 50ml) 64,90

100 ml  (inklusive Bodylotion 50ml)  91,90

Was ist euer absoluter Lieblingsduft? Blumig, sportlich, fruchtig oder klassisch?

Danke Mama

Ihr werdet euch jetzt sicher wundern was dieser Titel bedeuten soll, denn weder ist Muttertag, noch der Geburtstag meiner Mutter oder sonst ein Feiertag.

Letzte Woche hat Procter & Gamble einige Blogger angeschrieben, da sie anlässlich der Olympischen Spiele in Sotschi 2014 die Aktion „Danke Mama“ ins Leben gerufen haben, um den Müttern der Athleten für ihren Einsatz zu danken. Da aber nicht alle Mütter athletische Kinder haben (meine sicher nicht 🙂 ), wurden einige Blogger eingeladen ihrer Mutter zu danken, da Mütter jeden Tag etwas Erstaunliches leisten.

Das Auge der Mutter ergründet das Kind bis in die Tiefen des Herzens. (Pastalozzi: Christoph und Else, 1782)

Lange habe ich hin und her überlegt wie ich meiner Mutter danken kann und was genau ich euch dazu erzählen möchte. Als ich so meine Schubladen und Kisten aufräumte fielen mir sofort zahlreiche Zettel in die Augen. Jedes Mal wenn meine Mutter das Haus verließ und ich noch schlief, oder ich nach einem Konzert später heimkam und sie schon schlief, hat mir meine Mutter kleine Post-Its und Zettel mit einer lieben und rührenden Botschaft hinterlassen. In jedem Abschnitt meines Lebens habe ich diese Zettel erhalten und gesammelt, da sie für mich der durchgehende Ausdruck der unglaublichen und unerschütterlichen Liebe meiner Mutter darstellen. Selbst wenn meine Mutter am Samstag nur eben zum Bäcker ging fand ich einen kleinen Zettel direkt vor meiner Zimmertür. An einen kleinen magnetischen Notizhalter mit einem Herz geklemmt, begleiten mich diese kleinen Liebesbotschaften auch heute noch. Wenn ich meine Mutter heute auf Sylt besuche, so kann ich sicher sein, dass wenn ich aufwache, ein kleiner liebevoller Zettel mit  der Aufschrift – Guten Morgen meine Süße, ich bin schnell zum Bäcker und gegen 11 Uhr wieder zurück. Bussi Mama – auf mich wartet und mir den Morgen versüßt.

Da Bilder oft mehr als 1000 Worte sagen möchte ich euch anhand der Bilder einen kurzen Einblick in eine wunderbare Mutter – Tochter – Beziehung geben, geprägt von Liebe, Verständnis, Sorge und ganz viel Stolz.

2013-11-10 16.28.22    2013-11-10 16.28.48

2013-11-10 16.30.43 2013-11-10 16.29.09

Ich hoffe und glaube, dass für einen jeden seine Mutter mit der wichtigste Mensch ist. Denn am Ende des Tages sind es doch immer die Mütter, die einem die Tränen getrocknet, das aufgeschürfte Knie verarztet und den Gute-Nacht-Kuss gegeben haben. Es sind auch die Mütter, die bedingungslos für ihre Kinder kämpfen, sie beschützen und behüten, fördern und fordern und ihnen die Liebe schenken, nach der sich ein jedes Kind – aber auch eine erwachsene Tochter –  so sehr sehnt.

Neben den kleinen Zettel gibt es auch noch hunderte von Postkarten, die ich in den letzten 20 Jahren von meiner Mutter erhalten habe. Bei jedem Klavierkonzert, jedem Chorauftritt, jeder Abiturprüfung, den ersten Klausuren an der Uni, dem Stress während des Graecums und Latinums, der Verbeamtung oder den Vorbereitungen zu meiner Hochzeit, stets flatterten mindestens 10 mal im Jahr wunderschöne Postkarten mit Glückwünschen, Aufheiterungen, Worten des Trostes oder motivierenden Botschaften, aber auch Worten der Sorge und des mütterlichen Stolzes in meinen Briefkasten. Auch diese Karten habe ich alle aufgehoben, gemeinsam mit den zahlreichen Briefen, in denen meine Mutter mir ihr Herz ausgeschüttet, aber auch ihre Sorgen offenbart hat.

2013-11-10 16.39.23 2013-11-10 16.38.46 2013-11-10 16.34.53 2013-11-10 16.23.24

Für alles wofür ich DANKE sagen möchte fehlen mir schlichtweg die Worte, denn ich wüsste gar nicht wo ich anfangen sollte. Bei der Geburt und der Liebe die ich schon als kleines Kind erfahren durfte? Bei den zahlreichen Verarztungen meiner Schürf- und Kletterwunden, beim Einpinseln der wunden Stellen mit „Indianertinte“, oder beim gemeinsamen Kochen und Backen? Beim Basteln meiner Martinslaterne und beim Üben für die Weihnachtskonzerte? Vielleicht könnte man auch beim Spielen mit dem Kaufmannsladen oder beim gemeinsamen Einkaufen in der Düsseldorfer Innenstadt ansetzen? Beim allabendlichen Vorlesen und Erfinden der tollsten Geschichten oder beim Kuscheln auf dem Sofa? Aber all diese einzelnen „Geschehnisse“ werden dem nicht gerecht, was dahinter steckt, nämlich die unübertroffenen Liebe meiner Mutter, die immer betont, dass sie für mich und meine Schwester wirklich alles geben würde. Egal wie oft man von seiner Mutter genervt ist, sich ungerecht behandelt fühlt oder sie nicht versteht und auch das Gefühl hat, dass sie einen nicht versteht, das alles zählt doch wirklich nichts dagegen, was unsere Mütter jeden Tag leisten, um uns das bestmögliche aller Leben zu bescheren und daher sage ich:

DANKE MAMA!

2013-11-10 16.42.09 2013-11-10 16.51.48 2013-07-20 13.06.49-2

Die liebende Mutter bringt ihrem Kind das Laufen bei. Sie ist gerade so weit von ihm entfernt, daß sie es nicht mehr halten kann. Sie streckt ihre Arme aus; ihr Gesicht wirkt ermutigend. Das Kind strebt ständig nach einer Zuflucht in Mamas Armen, ohne auch nur zu ahnen, daß es im gleichen Augenblick den Beweis erbringt, daß es auch ohne sie auskommt. (Kierkegaard)