„Alles neu macht der Herbst“ – Very British: My Burberry- eine Marke feiert ihren Klassiker

Ihr Lieben,

für den Beginn meiner Herbstreihe (mit ein wenig Verspätung) habe ich heute etwas ganz Besonderes, das wunderbar zu meinem Blog passt, denn es ist typisch britisch und zeitlos klassisch. Vor ein paar Wochen erreichte mich wieder eines jener wunderbar verpackten Pakete meiner Lieblingsparfümerie Flaconi. Jedes Mal wenn ich die kleinen Kartons öffne, ist schon die Verpackung und das Auspacken eine wahre Freude: das zarte Seidenpapier knistert verlockend, vorsichtig entferne ich den Aufkleber und dann entdecke ich inmitten kleiner schwarzer Pappgebilde das lang ersehnte Parfum.

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Diesmal durfte ich dank Flaconi schon vor Verkaufsstart das neue Burberry Parfum testen und möchte euch dieses heute nun im Rahmen meiner Blogreihe „Alles neu macht der Herbst“ vorstellen. Als Englandliebhaberin ist Burberry natürlich meine Marke: die klassischen Trenchcoats, feine Cashmereschals und dieses oft kopierte aber nie erreichte Muster, das Burberry Check. Meine Mutter hat sich vor 40 Jahren den klassischen Burberryschal gegönnt und schon als Jugendliche bin ich immer um sie herumscharwenzelt und habe nur darauf gewartet, dass sie mir den Schal „vermacht“. Irgendwann mit 23 war es dann soweit und seitdem begleitet mich dieser zeitlose und wunderschöne Schal durch 5 Winter (wenn ihn nicht gerade mein Mann mopst).

Burberry ist für mich einfach der Inbegriff der modischen Klassik und Zeitlosigkeit. Die Trenchcoats sehen immer schick aus, egal ob mit Jeans oder Rock und die Schals haben mich ohnehin schon lange in ihren Bann gezogen. DER Klassiker ist aber immer noch der Burberry Trenchcoat und so hat sich auch das britische Modehaus überlegt, dass sie eben jenen Trenchcoat mit einem Parfum gebührend ehren wollen und es entstand My Burberry. Jeder, der einen Trench besitzt, weiß, dass man dazu schnell (und nicht nur aufgrund des hohen Preises) eine Bindung aufbaut, denn so ein Burberry Trenchcoat ist keine Anschaffung für einen Herbst, nein, er begleitet einen meist durchs ganze Leben und so verbindet man mit ihm auch seine persönliche Geschichte, Hochs und Tiefs, Trauer und Freude, Reisen und Spaziergänge. So verwundert es auch nicht, dass Burberry das Parfum My Burberry genannt hat, denn für jeden ist dieser Klassiker sein ganz eigener Begleiter und jeder wird mit dem Parfum seine ganz eigenen Geschichten erleben.

Die Verpackung  und der Flakon

Schon als ich die Flaconi Box öffnete, sah ich die hochwertige Verpackung des Parfums: In einer beigen Schachtel aus fester Pappe, die die Struktur und Farbe des Trenchcoats hat, mit goldener verschnörkelter Schrift, wird der eckige und edle Flakon geliefert. Das Glas ist relativ dick und schön griffig. Für mich ist das Highlight der Deckel, welcher auf dem goldenen Sprühkopf sitzt, denn auch hier ist Burberry wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und hat den Deckel aus braun-beigem Hornimitat gefertigt, welches genau aussieht wir die Knöpfe am Trenchcoat.  Um den Deckel schmiegt sich eine kleine hellbraune Schleife, die dem wunderschönen Flakon den letzten Schliff gibt und an den ursprünglichen Stoff der Trenchcoats erinnert. Es stimmt einfach jedes Detail, wie ihr auf den Bildern seht. Selbst von innen ist der Karton gold glänzend mit dem Burberry Check Muster versehen, einfach perfekt.

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Der Duft

Der Duft könnte passender und herrlicher für den Herbst kaum sein. Es ist ein blumiger Duft, der einen von den wunderschönen englischen Gärten träumen lässt und beim Riechen spaziere ich schon in Gedanken durch den Kensington Garden, durch ein Meer duftender Rosen. In der Kopfnote kann man Wicke und die klassiche Note von Bergamotte wahrnehmen, jenem feinen Zitrusgewächs, mit dem auch die Engländer ihren köstlichen Earl Grey aromatisieren. In der Herznote kommt eine wunderbare Quittennote zum Tragen, vermischt mit Freesie und Geranienblättern. Abschließend umgarnen einen in der Basisnote der Duft der Damaszenerrose und der Zentifolien, klassischer Rosenarten, die zu England gehören wie der Tee oder Big Ben und mich wieder an den wunderschönen Rosengarten im Hyde Park erinnern. Für mich ist der Duft der perfekte Herbsduft, da er noch einen Hauch der blühenden Gärten des Sommers zurückbringt, aber zugleich etwas herbere Noten von Bergamotte und Patschouli enthält, die zu der kälteren Jahreszeit unglaublich gut passen und so den Bogen vom blumigen und leichten zu einem wärmenden Duft gekonnt spannen. Man kann das Eau de Parfum zu jeder Gelegenheit tragen und ich nutze es als tägliches Parfum, da der Duft trotz seiner vielen Blumennoten dezent und unaufdringlich ist, britisches Understatement eben.

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Der Preis

Das Eau de Parfum kann man bei Flaconi in 3 Größen erhalten: klein mit 30 ml für 50,90, mittel mit 50 ml für 81,90 und groß mit 90 ml für 114,90. Der Duft ist damit recht teuer, aber da es sich um ein Eau de Parfum und damit die zweitbeste Verdünnungsklasse handelt, finde ich den Preis in Ordnung, zumal man nur sehr wenig benötigt und lange mit einem Flakon auskommt. Wer ein schönes blumiges, klassisch-englisches Parfum möchte, für den ist My Burberry wie geschaffen. Zeitlos, feminin, blumig und elegant läutet der Duft einen goldenen Herbst ein und bringt ein wenig Londoner Charme und Stil nach Deutschland.

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Wer gerne noch einen Tipp für einen golden-herbtslichen Duft erhalten möchte, der sollte in den nächsten Tagen unbedingt im Flaconi-Magazin vorbeischauen, in dem ein Artikel von mir zu einem weiteren Duft veröffentlich wird.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was ist derzeit euer Lieblingsduft? Was sind eure Herbstfavoriten?

Eine Legende wird zum Duft – Montblanc Legend pour Femme im Test

Ihr Lieben,

momentan geht es hier Schlag auf Schlag was die Produkttests angeht und besonders erfreulich ist, dass ich momentan so viele tolle Parfums testen darf, denn Frau kann ja nie genug edle Duftwässerchen besitzen.

Diesmal hat mich passend zu meinem Geburtstag ein kleines aber feines Paket von easycosmetic erreicht, mit dem unglaublich schönen Duft Legend pour Femme von Montblanc. Den Meisten ist Montblanc zunächst ein Begriff für edle Kugelschreiber und Füllfederhalter und auch ich besitze eines dieser Meisterstücke, deren weißer Stern und der edle glänzende Lack einfach das Briefeschreiben zum Hochgenuss machen. Diesmal geht es aber nicht um die Schreibkunst, sondern die Parfumeurskunst und auch da kann Montblanc mit einem zugleich klassischen und hochwertigen, aber auch zeitlosen Duft überzeugen.

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Der Flakon und die Verpackung

Ich habe die kleinste Duftgröße erhalten, 30 ml, die man für 39,00 bekommt. Der Flakon ist aus Glas und wirklich massiv. Zudem liegt er toll in der Hand, da in das Glas kleine Kerben gefräst sind. Der Deckel symbolisiert den klassischen Montblanc Stern, der eigentlich gar kein Stern ist, sondern die Gipfel des mit Schnee bedeckten Monblancs darstellt. Auch hier ist die Verarbeitung überaus hochwertig und man merkt, dass an Qualität nicht gespart wurde.

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Verpackt ist der Duft in einer zart rosa glänzenden Schatulle, schlicht, stilvoll und klassisch, ohne unnötige Schnörkeleien oder kitschige Verzierungen. Das Gute ist doch meist so einfach.

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Das Parfum

Das Parfum hat eine wunderbare helle Cognacfarbe mit einem Hauch von Rosé und es ist ein Eau der Parfum also die zweithöchste Duftklasse. In der Herznote hat das Parfum ganz leichte fast schon sommerliche Düft wie Jasmin, Maiglöckchen und Orangenblüten, die an einen Spaziergang durch den Park erinnern. Die Kopfnote ist etwas herber, mit fruchtig-herben Düften wie Birne und Bitterorange und in der Basisnote kommen dann die klassischen Elemente durch: feinster Moschusduft und orientalische Vanille. Wie ihr ja bereits bei der Auswahl meiner Düfte feststellen konntet (z.B. Lancôme), liebe ich diese klassischen und gerne auch etwas schweren Düfte mit Moschus oder Zedernholz, die an 1001 Nacht erinnern und einem mit den leichten Noten der süßen Vanille in jene geheimnisvoll-orientalische Welt entführen. Obwohl die Basisnote Moschus enthält, ist der Duft auch für all jene geeigent, die es frisch und leicht mögen, denn der Geruch versprüht einfach pures Lebensgefühl und hält lange auf der Haut ohne aufdringlich zu sein.

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Fazit

Mich hat der Duft vollkommen überzeugt. Ich bin ganz verzückt von dem hochwertigen Flacon und dem schlichten aber edlen Design. Man braucht wirklich nur wenig von dem Duft aufzutragen und hat lange diesen herrlich frischen und leicht holzigen Duft auf der Haut, ohne dass dieser aber schwer wirkt. Ich hoffe, dass das Parfum recht lange hält, aber für 39,90 und der Tatsache das es sich um ein Eau de Parfum handelt, kann man sich dieses auch super mal zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen. Für mich hält das Montblanc Eau de Parfum was es verspricht, eine Legende für Frauen, ein KLassiker, der von Generation zu Generation getragen werden kann, ohne langweilig zu werden. Die dufte Vollendung dessen, was Montblanc mit dem Meisterstück in der Welt des Schreibens geschaffen hat.

Neben dem Duft habe ich auch noch die neuen Clarins Anti-Ageing Produkte als Pröbchen bekommen, die ich gerade teste und über die ich dann in Kürze berichten werden.

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Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich bei easycosmetic, die mir diesen Duft kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was ist derzeit euer Lieblingsduft? Kennt ihr die Marke Montblanc?

What would Marilyn wear? – die gds und das Fashion Blogger Café Shoedition

Ihr Lieben,

wieder ist die Woche schnell an mir vorbeigezogen, da es so viel zu tun und zu erleben gab. Am Mittwoch hat in Düsseldorf die gds –  die Schuh- und Accessoiremesse –  ihre Pforten geöffnet und ich bin am Donnerstag mit der lieben Svenja von Reviermädchen hingedüst, um mich über die neuesten Schuhtrends für das nächste Jahr zu informieren.

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Mit den Presseausweisen im Gepäck ging es dann gefühlte 100 km durch Hallen voller Schuhe, Schmuck und Taschen (Hach!). Das nächste Jahr wird auf jeden Fall pastellig und gedeckt, aber auch knallig und mit tollen Mustern. Die Obermaterialien werden sehr abwechslungsreich, von Kork über Sackleinen, bis hin zu Spitze und feinen Stoffen. Besonders gut gefallen haben mir die zuckersüßen Sneaker von der amerikanischen Kultfirma Keds, die schon Marilyn Monroe getragen hat, wahre Klassiker also. Und was Marilyn trägt, das kann nur gut sein 🙂 In ein Paar habe ich mich sofort verliebt und zwar weil es alles hat, was ich mag: golden glänzende Polka Dots und dazu maritimes Sackleinen als Obermaterial! Definitiv Love at first sight.

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Für alle meine lieben Vintage- und Englandfreunde wird es auch so einige „Oh, die muss ich haben“ – und „Gorgeous“ Momente geben, denn die von mir innig geliebten Loafer kommen wieder in tollen Farben und hervorragender Qualität, wie hier beispielsweise von der Traditionsfirma Braun Büffel. Auch die zeitlosen Budapester wird es wieder geben, in pastelligen Tönen, mit Cut-Outs oder in derber Männeroptik, wie diese zauberhaften Modelle der spanischen Firma Post Xchange.

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Auch bei Skechers war ich wirklich überrascht, denn eigentlich dachte ich nicht, dass das so meine Marke ist, aber die nette Pressedame hat uns fach- und sachkundig durch das Sortiment geführt und mir ganz wunderbare mit Rosen verzierte Lifestyle Sneaker gezeigt. Auch im nächsten Jahr werden alle Farbenfreunde glücklich strahlen, denn knallig bunte Sneaker sind auch im kommenden Frühjahr und Sommer nicht wegzudenken. Ob knallig einfarbig, spritzig bunt, oder mit wilden Prints, ob als Straßenschuh oder Performance Schuh, es wird peppig und stylish beim Sport und in der Freizeit. Sehr zu empfehlen für die City und Freizeit sind die Schuhe mit Memory Foam, mit einer super angenehmen und sich an den Fuß anpassenden Einlage. Das ist wie Spazieren auf der super teuren Schlafmatratze, ein wahrlich himmliches Gefühl!

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Am Freitag, dem Abschlusstag der GDS hat Styleranking dann zum ersten Mal das Fashion Blogger Café in der Shoedition eröffnet. Bei lieblich erfrischendem Lillet und üppig belegten Broten mit dem wunderbarsten Bergkäse, habe ich dann auch endlich wieder die liebe Sabine von Lackdochmal  getroffen.

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Neben netten Aktionen von Venus und Clarks, konnte man auch seine Qualitäten als Schuhdesignerin austesten und bei Inuovo mithilfe von verschiedenen Lederbändern eigene Sandalen kreieren. Auch bei Peter Kaiser habe ich mich kreativ ausgetobt und diesen knallig grünen nahezu urwalttauglichen Budapester designt 🙂

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Mein Highlight waren natürlich die kostenlosen Pumps, die ich mir von Clarks aussuchen durfte, klassisch geschnittene Pumps, mit einem Tweetoberstoff und einer großen funkelnden Applikation. Als wäre dies noch nicht genug, wurde ich auch noch mit meinen Schuhen in Form eines Aquarells verewigt und durfte sowohl das Bild als auch eine bedruckte Tasche mit dem Bild mein Eigen nennen. Was für ein Tag!

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Nach einem langen und spannenden Tag ging es für Svenja und mich dann noch in die Düsseldorfer Innenstadt zum Out of the Box Event, einer Shopping Veranstaltung im Rahmen der gds, mit vielen tollen Events in der City und verlängerten Ladenöffnungszeiten bis 22 Uhr.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was sind eure Lieblingsschuhe? Hoch oder flach, Marke oder No-Name?

Sonne, Strand und Seeligkeit – Low-Budget-Ferien auf Sylt

Moin moin ihr Lieben,

mehr als eine Woche war es nun ruhig auf meinem Blog, denn nach einer spannenden Zeit in Berlin ging es für mich, meinen Mann und meine Schwester mit Partner nach Sylt, zu unserer Mutter.

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Seit ich denken kann ist Sylt unser Sommer- und Winterziel, zumal unsere ganze Familie dort lebt. In den letzten Jahren beobachten wir aber alle mit Sorge, wie sich die Insel durch den Tourismus verändert und nicht so sehr zum Positiven. Als wir dann wieder daheim waren, kam passenderweise die WDR Reportage: Sylt  – Ausverkauf einer Insel, die genau jene schwierigen Themen aufgriff: der mangelnde Wohnraum für Sylter, die zunehmende Verarmung der Insulaner, der Leerstand vieler Häuser aufgrund der Zweitwohnbesitzer, das harte Los der Sylter Kaufleute und auch die Dekadenz, welche die Urlauber teilweise an den Tag legen, als wäre dies aufgrund ihrer enormen Ausgaben „ihre Insel“. Schon lange ärgern wir uns über diese Umstände und so war dieser Sylturlaub ein Aufenthalt, bei dem wir ausschließlich die urtümlichen Dinge genossen haben, den Strand, das Meer, die Sonne und nur ein Minimum an Luxus: kein Shopping in Westerland, kein Besuch in Kampen, kein überteuertes Essen in Luxusrestaurants, sondern Radfahren, Spazieren, Kultur und Familie. Nach diesen kritischen und nachdenklichen Worten will ich euch einen kleinen Einblick in „mein Sylt“ geben und die Insel von ihrer schönen und erschwinglichen Seite zeigen.

Was kostet die Welt (auf Sylt)? –  Gar nicht so viel!

Wer auf Sylt ist, der sollte es nicht verpassen, sich ein Rad zu leihen (ab 5 Euro pro Tag), oder sein eigenes Rad mitzubringen, um die Insel und ihre Schönheit zu erkunden. Meine allerliebste Strecke führt mich von Westerland über Wenningstedt und Kampen durch die Dünen nach List. Die nördlichste aller deutschen Städte hat sich in den letzten 15 Jahren zu einem wahren Magneten für Touristen entwickelt und erinnert so gar nicht mehr an das List, das ich als Kind kannte, mit einer kleinen Fischbude und einem winzigen Souvenirladen. Dennoch ist List immer wieder einen Besuch wert, auch wenn mich die Läden allesamt nicht anziehen, so spaziere ich gerne unten am Watt an der Promenade, oder setze mich mit einem Kaffee an den Hafen und schaue mir die Schiffe an.

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Auf dem Rückweg hatte ich dann einen richtigen Jieper auf Eis, aber leider gibt es auf Sylt meines Erachtens keine tolle Eisdiele, die nicht überteuertes Eis verkauft – so dachte ich – bis ich auf der rechten Straßenseite in List das Schild der Sylter Eismanufaktur sah. Kurz den Mann überredet, dass Eis jetzt dringend notwendig sei, ging es in dieses wirklich zauberhafte Eiskaffee. In pastelligen Tönen, mit weißen Möbeln und liebevollen Accessoires, empfängt einen die Eismanufaktur mit (für Sylt) humanen Preisen (1,30 pro Kugel), super großen Kugeln und traumhaften Eiskreationen. Es gibt „nur“ ca. 11 Sorten, aber diese sind wirklich exklusiv und könnten leckerer nicht sein. Da die Kugeln wirklich groß sind, habe ich mich für 2 Sorten entschieden: Gesalzenes Caramel und Buttermilch Maracuja, ein Traum. Wer lieber drinnen oder auf der Terrasse einen Kaffee oder Kakao trinken möchte, der kommt für schlappe 2,50 Euro auch auf seine Kosten. Ein wahrer Geheimtipp für alle Schleckermäulchen.

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Von List ging es wieder über Kampen zurück nach Wenningstedt, wo der Fischgigant Gosch jetzt ein weiteres Restaurant direkt auf der Promenade gebaut hat. Man kann über Gosch sicher sagen was man möchte und ich bin auch kein Freund seiner Monopolwirtschaft, aber der Fisch, die Brötchen und die Gerichte sind qualitativ gut und für den Preis wirklich ansprechend und so haben wir uns bei einem traumhaften Blick aufs Meer ein Lachsforellen-Brötchen mit Honig-Senf Soße gegönnt (zwischen 3 und 3,50 Euro je nach Lage der Fischbude).

2014-07-20 15.36.33Mit einem Zwischenstopp in der Friesenkappelle in Wenningstedt, die immer wieder einen Besuch wert ist, als Ort der Ruhe und der Besinnung, ging es weiter am Dorfteich entlang in Richtung Westerland. Auch hier kann man für wenig Geld eine schöne Zeit verbringen. Wenn der Volvo Surfcup ist, gibt es gleich an mehreren Abenden Programm, so zum Beispiel der hervorragende Poetry Slam, für den die jungen Poeten extra aus dem Ruhrgebiet, der Pfalz und Mitteldeutschland angereist sind. Vollkommen gratis erlebt man hier humorvolle, moderne, aber auch nachdenkliche, kritische und mitreißende Gedichtkunst und dank der Boxen die überall auf der Promenade angebracht sind, wir man am Strand beim Sonnenuntergangspicknick noch kostenlos unterhalten und kann mitschmunzeln.

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So geht ein wunderbarer und kostengünstiger Tag auf Sylt dem Ende entgegen: fernab von Prunk und Protz kann man hier seine Ruhe finden, sich aktiv betätigen, sich besinnen und die Zeit mit Freunden und Familie genießen.

Romero Britto – Ein Highlight in Westerland

Schon im letztem Jahr hatte ich euch über den Besuch des Pop-Art Künstlers Romero Britto berichtet, der ganz wunderbare Kunstwerke malt und trotz seines Erfolges und als derzeit gehandelter Nachfolger Warhols, vollkommen unprätentiös und nett ist. Auch dieses Jahr kam Britto wieder auf die Insel um in der Galerie Mensing seine Bilder vorzustellen und die Ausstelung zu eröffnen. Bei Live-Jazz und eigekühlten Drinks hatte ich die große Freude, kurz mit Romero zu sprechen und dann kam mein persönliches Highlight, denn als wir ein Bild mit ihm gemacht hatten sagte er: „Wait a moment, I wanna draw you“ und so erhielten mein Mann und ich kostenfrei ein Portait von uns beiden, dass wir neben das letztes Jahr gekaufte Romero Bild hängen werden. Was ein Tag!

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Alles Liebe,

eure Nostalgiqueen

Was ist eure Lieblingsinsel? Wie steht ihr zum Ausverkauf der Insel Sylt?

Meine Monatsfavoriten für Mai machen sich auf den Weg nach England

Ihr Lieben,

ich habe schon längere Zeit nicht mehr meine Monatsfavoriten präsentiert, obwohl ich wieder einiges zum Testen hatte. Daher habe ich mir überlegt, dass ich zwei Fliegen mit einer Klatsche schlage und sowohl über die anstehende Klassenfahrt nach England als auch über meine Monatsfavoriten Mai berichte, die sich mit mir auf die lange Busreise machen.

Das allererste Produkt, was in meine Tasche wandert sind die Blasenpflaster von Compeed und der dazugehörige vorbeugende Blasenstift. Beide Produkte durfte ich auf dem Beauty Blogger Cafe´testen und konnte sie bei meiner Tour durch Berlin auch direkt verwenden, somit sind sie wirklich ausreichend geprüft 🙂

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Als Zweites ist für mich unverzichtbar der WILD MEGA VOLUME Mascara von Manhattan, der wirklich wunderschöne Wimpern zaubert. Auch wenn mir das Design nicht wirklich gefällt, da es mir irgendwie zu „knallig“ ist, finde ich die Bürste wirklich toll und der Augenaufschlag mit langen schwarzen Wimpern (die nicht verklebt sind) hat mich überzeugt.

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Als Duft macht sich diesmal der sommerlich erfrischende Duft Couture La La Malibu von Juicy Couture mit auf den Weg. Mandarinen, Pfingstrosen, rosa Zucker und ein Hauch von grünem Apfel und Orangenblüten versetzen einen an die sonnige Küste Malibus und erinnern mich ein wenig an meine eigene Schulzeit, bei der die Parfums süß und sommerlich duften mussten (sicher erinnern sich jetzt einige an die klebrig süßen Vanille Deos von Impulse  😉 ).

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Natürlich darf auch eine gute Tagescreme nicht fehlen und zur Zeit verwende ich immer noch die Clinique Superdefense Creme. Ich hatte bereits darüber berichtet und gesagt, dass ich diese eigentlich zu teuer finde, aber nach 3 Monaten kann ich doch sagen, dass sich die Creme rentiert, denn ich komme super mit der etwas fettigeren Textur zurecht und meine Haut ist entspannt und nicht mehr so furchtbar trocken. Auch die Rötungen sind insgesamt weniger geworden und der zusätzliche Sonnenschutz ist perfekt bei den ersten Strahlen.

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Für meine Haare wird es diesmal peppig, denn mit auf die Reise geht das neue Fructis Prachtauffüller in frechem Pink . Neben dem Shampoo und der dazugehörigen Spülung kommt auch das Serum für griffige Längen mit. Ich bin bislang eigentlich eher ein Fan von Dove Produkten was die Haarpflege angeht, aber die neue Pflegeserie von Fructis ist wirklich ein wahrer Prachtauffüller. Meine Haare sind nach der Wäsche super geschmeidig, aber nicht platt oder strähnig, sondern glänzend und voluminös. Da dies ein Pre-launch der Garnier Blogger Academy war, müsst ihr euch leider noch ein wenig gedulden, ehe ihr dieses wunderbare Produkt selber nachkaufen könnt.

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Da ich auch auf Reisen stets wert auf gepflegte und farbige Nägel lege, gehen diesmal so einige Nagelpflegeprodukte mit an Bord (im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir setzen mit der Fähre nach Dover über). Aus der Rossmann „Schön für mich“ Box nehme ich den ultimativen Nagelhärter von DIKLA mit. Außerdem kommen mein geliebter blauer Volume Gloss Nagellack von P2 (200 crazy beauty) sowie der pinke Last Forever Nailpolish (230 hot tango)- ebenfalls von P2-  mit. Zum Reinigen kommen die wirklich praktischen (aber auch sehr öligen) Nagellackentfernerpads von Isana mit.

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An Schmuck wird es dann nach all der „peppigen“ Kosmetik wieder recht klassisch.  London und der Preppy Style gehören einfach zusammen und daher dürfen meine Daniel Wellington Uhr und mein geliebtes Paul Hewitt Phrep natürlich nicht fehlen. Außerdem wanden meine neue goldene Herzkette aus Berlin mit in den Koffer, sowie zwei klassische Bernsteinarmbänder, die ich aus Tallin mitgebracht habe.

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Ich werde euch natürlich über die 3 Tage in Folkestone, Canterbury und London berichten und freue mich auf eine schöne Zeit in meinem geliebten England.

Alles Liebe,

eure Nostalgiaqueen

Was sind eure Maifavoriten? Wart ihr schon einmal in England?

Berlin: Beauty, Bloggen und Basteln

Ihr Lieben,

wieder ist eine Woche um und da heute ein Brückentag ist, komme ich endlich dazu, euch vom Beauty Blogger Café in Berlin zu berichten. Das Beauty Blogger Café wird von der Düsseldorfer Fashioncommunity Styleranking organisiert und ich habe mich schon Wochen vorher darauf gefreut, denn ich war schon längere Zeit nicht mehr (seit dem dm Markencamp) auf einem Bloggertreff.  Einige Tage vor dem Café hatte die liebe Svenja von Reviermädchen mich kontaktiert und gefragt, ob wir nicht zusammen fahren wollen, denn sie kommt auch aus dem schönen Ruhrgebiet (welch ein Wunder bei dem Blognamen 🙂 ) , und so ging es am Freitag nach der Schule mit Svenja und 2 weiteren Mitfahrern mitten durch den Feierabend-Wochenende-Großstadt-Verkehr nach Berlin.

In Berlin angekommen hatte ich mal wieder riesiges Glück, bei den wahnsinnig netten Geschwistern einer guten Freundin unterzukommen, direkt in Mitte in der Chausseestraße. Nach einer kurzen Nacht(wir haben uns noch ibis 2 Uhr sehr nett unterhalten), habe ich mich dann morgens um 8 zu Fuß aufgemacht, um vor dem Blogger Café noch die Stadt zu erkunden. Das Café fand in der Nähe des Kurfürstendamms im „Apartment“ statt, was gut 5,6 km von meiner Unterkunft entfernt war, aber da die Sonne schien und ich nur einen Tag in Berlin hatte, bin ich stramm losmarschiert und habe auf dem Weg so einiges gesehen, u.a. Das Brandenburger Tor, den Friedrichstadtpalast, das Rote Rathaus, die Universität, die Siegessäule, den Tiergarten und zuletzt ging es dann vom Potsdamer Platz den letzten Kilometer bis zum Apartment.

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Styleranking hatte wirklich eine tolle Location ausgesucht: eine alte Wohnung – eher ein Loft –  mit hohen Decken, weißen Türen und ganz viel Charme. Vor der Tür warteten schon Bloggerinnen aus ganz Deutschland sehnsüchtig darauf, dass sich die beiden großen Flügeltüren öffneten und man endlich in die Welt von Mode, Beauty und Blogging eintauchen konnte. Als René dann endlich „die Pforten öffnete“, traute sich erst keiner so wirklich in die einzelnen Räume, denn alles war so schön und liebevoll hergerichtet 🙂 Wie das bei Bloggern aber so ist, hält die Zurückhaltung nur kurze Zeit an und schnell wurden Fotoapparate und natürlich Iphones gezügt und los ging es auf Entdeckertour.

Meinen ersten Zwischenstopp habe ich mit Svenja und der lieben Janine bei Elizabeth Arden eingelegt, denn dort konnte man die berühmte Eight Hour Cream in sämtlichen Variationen ausprobieren. Diese „Wundercreme“ ist bei den Stars und ihren Visagisten das Must Have und so ließen wir uns ausführlich beraten, testeten, staunten und freuten uns schon, die Creme zu Hause selber auf die Probe zu stellen. Ich hatte mal wieder besonderes Glück, denn mir gefiel die special edition sooo unglaublich gut, dass die liebe Beraterin mir diese schlichtweg geschenkt hat 🙂 Die Eight Hour Cream kann man sowohl für die Ellbogen, Augen, die Hände, wunde Stellen und für die Haare (ja ich war auch skeptisch) nutzen. Ich benutze sie momentan hauptsächlich für meine spröden Lippen und finde sie gut, aber denke auch, dass sie sich nicht so sehr von meiner geliebten Vaseline Lip Therapy aus England unterscheidet, da bei beiden der Hauptbestandteil Petroleum ist. Dennoch werde ich die Creme als „Allzweckwaffe“ mit nach England nehmen um sie weiterhin auf die Probe zu stellen :.)

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Von Elizabeth Arden ging es weiter zu P2, wo man sich die Nägel in den neuesten Farben lackieren lassen konnte. Ich habe mich für ein schönes Blau entschieden, welches ich auch heute noch liebe und nebenbei habe ich noch ein paar tolle Einkaufstipps von der Visagistin bekommen 🙂 Die riesige Theke von P2 lockte alle Bloggerinnen gleichermaßen an und so wurde hier über die neuesten Trends, Looks und allerlei Kosmetisches gefachsimpelt, herrlich!

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Auch für unser leibliches Wohl war ausreichend gesorgt und in meiner persönlichen“Traumküche“ konnten wir uns am alten Kühlschrank mit reichlich FIJI Wasser, VitaCoco oder Vitaminwell bedienen. Dazu gab es traumhafte Bagels, kleine Häppchen, Karottenkuchen, Kaffee und natürlich nette Gespräche wie zum Beispiel mit Laurella Rose und der lieben Mara.

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Nach einer leckeren Pause hieß es aktiv werden und Schmerzen aushalten. Ja, ihr habt richtig gehört, denn hier wurde das Sprichwort „Wer schön sein will muss leiden“ wirklich wahr! Die supernetten Mädels von der High Heels Academy hatten nämlich ihre höchsten Hacken mitgebracht und so ging es mit Schmerzen, aber ganz viel Spaß und tollen Ratschlägen auf den Catwalk. Das Training war super und es tat gut, von den Profis zu hören, dass High Heels und Schmerzen einfach zusammengehören und das ich nicht die Einzige bin, der die Füße brennen und die Zehen absterben (gefühlt natürlich). Zur moralischen und auch körperlichen Unterstützung hatte Compeed einen Stand aufgebaut und verteilte munter Blasenpflaster und vorbeugende Creme, die wir alle dankend annahmen 😉

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Zu guter Letzt ging es noch zu DaWanda, bei denen man ganz reizende Blumenkränze flechten konnte. So saßen ganz viele Bloggerinnen mit Kunstblumen und Draht auf den weißen Bänken und kreierten die schönsten Kränze für Taufen, Hochzeiten oder einfach für den kommenden Sommer. Ich fand die Kränze alle ganz zauberhaft und ein bißchen fühlte man sich wie eine Fee, als man mit dem selbstgebastelten Blumenkranz durch das alte verwunschene Apartment schwebte.

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Bevor es nach Hause ging, wurde bei Juicy Couture noch ein pinkes Fahrrad und eine ganze Menge anderer toller Sachen (Ketten, Taschen…) verlost und auch hier hatte ich Glück und habe eine pink-weiße Tasche (perfekt für den Strand) gewonnen.

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Am Ausgang gab es dann noch ein Abschiedsfoto und eine riesige Goodiebag mit Parfum, Cremes, Bastelsachen und und und… seht selbst:

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Svenja und ich wollten den Abend gemeinsam ausklingen lassen und sind zunächst einen leckeren Aperol trinken gegangen, bevor es uns dann zur Warschauer Straße und dem wohl besten Inder Berlins zog! Ich hatte wirklich ein tolles Wochenende in Berlin, dank Styleranking, aber auch dank der lieben Bloggerkolleginnen und der tollen WG, bei der ich unterkommen durte. Ich freue mich schon auf das Fashionblogger Café im Juli und verbleibe mit einem ganz lieben Gruß,

eure Nostalgiaqueen