Dream a little dream with me – himmlische Banoffee-Cupcakes

Hey ihr Lieben,

nein, ihr habt euch nicht verlesen bei dem Wort „Banoffee“, jener komischen Wortschöpfung aus Banana and Toffee. In England habe ich alles was den Namen Banoffee trug lieben gelernt, vom klassischen Banoffee Pie, über Banoffee Desserts bis hin zu Banoffee Riegeln. Die süß-klebrige Kombination aus reifen Bananen und zuckersüßem Toffee ist genau mein Geschmack und so nutze ich endlich die wenig freie Zeit die ich habe, um euch mein ganz eigenes Banoffee Rezept zu bloggen: himmlische Banoffee-Cupcakes.

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Normalerweise wird für den Pie aus mürben Keksen und Butter ein Boden erstellt, auf den dann das Toffee, die Bananen und zum Schluss geschlagene Sahne kommen, so einfach und soooo gut. Erfunden wurde dieser sündig-süße Kuchen im The Hungry Monk in Sussex, 1972. Schnell hat sich dieser himmlische Genuss unter den Briten verbreitet und heute gehörte der Pie zum Standardrepertoire in jedem Pub oder Restaurant und natürlich auch in den Haushalten.

Ich habe mich für einen Toffee-Muffin mit Bananen entschieden, und als Frosting gibt es eine knallig gelbe Buttercreme mit ein paar Schokoladenraspeln und getrockneten Bananenchips.

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Zutaten

200 Gramm Zucker
250 Gramm Mehl
250 Gramm Butter
1 reife Banane
4 Eier
3 EL Toffee

Toffee

eine Dose gezuckerte Kondensmilch

Frosting

250 Gramm Butter
550 Gramm Puderzucker
Wilton Lebensmittelfarbe (gelb)
ein paar Schokoladenraspeln
ein paar getrocknete Bananenchips

Zubereitung

Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Ofen auf 180 ° Umluft vorheizen.

Als erstes wird das Toffee hergestellt, was wirklich simpel ist. Dazu wird eine beschichtete Pfanne vorgeheizt und anschließend wird die gezuckerte Kondensmilch hinzugegeben. Die Milch unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen und dann auf mittlerer Stufe einkochen, bis eine halbwegs feste und zusammenhängende Masse entsteht. Während des Kochens solltet ihr das Toffee ständig mit einem Silikonspachtel vom Rand lösen und umwälzen, damit es schön gleichmäßig eindickt. Das fertige Toffee auf ein Backpapier geben und für den Muffinteig bereitstellen. Je nachdem, wie lange ihr das Toffee einkocht, könnt ihr dieses entweder als Soße verwenden, oder wenn ihr es als feste Masse auf das Backpapier gebt einfach trocknen lassen und nachher in kleine Würfel teilen und in einer Dose als Bonbons aufheben.

Nun werden die Muffins zubereitet. Hierzu werden das Mehl, die Eier, der Zucker und die Milch verquirlt, bis eine homogene Masse ensteht. Anschließend die reife Banane mit der Hand oder einer Gabel zerdrücken und mit dem Toffee zu der Teigmischung geben und gut unterarbeiten.

Den Teig in die Muffinförmchen geben und bei 180° ca. 15 min backen. Am Ende mit einem Zahnstocher prüfen, ob noch Teig dran hängen bleibt, sonst ggf. noch einmal 2-3 min reingeben.

Für das Frosting wird zunächst der Puderzucker gesiebt. Die Butter und den Puderzucker nun mit einem Schneebesen vorsichtig verrühren und mit einer Messerspitze Wilton Lebensmittelfarbe gelb färben. Das Frosting wandert jetzt noch für eine Weile in der Kühlschrank, bis die Muffins abgekühlt sind.

Wenn die Muffins kalt sind, kann das Frosting mit einer Sterntülle aufgespritzt und anschließend mit Schokoraspeln und einem Bananenchip dekoriert werden.

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Die Cupcakes sind wirklich sehr süß, also falls jemand nicht so eine Naschkatze ist, könnte man ggf. anstelle des Buttercremefrostings Frischkäse verwenden oder den Zucker noch weiter reduzieren.

Ich wünsche euch einen himmlischen Genuss!

Eure Nostalgiaqueen

 

Kennt ihr Banoffee Pies? Was ist eure liebste Obst-Süßigkeiten Kombination?

 

 

London my love – Reisetipps für die tollste Stadt der Welt (Part 2: Shopping)

Ihr Lieben,

es hat ein wenig gedauert, aber jetzt kommt endlich Teil 2 zu meinen London Tipps. Im ersten Teil hatte ich euch ja bereits einige Möglichkeiten für jeden Geldbeutel zum Thema Essen präsentiert. Heute folgt dann etwas, was mindestens genau so wichtig ist : Shopping.

Wie auch beim Essen, so denken die meisten unerfahrenen Londonreisenden, dass man reichlich Geld mitnehmen muss, um etwas Schönes in London zu ergattern, aber so ist das gar nicht. In der Tat, man kann auch viel Geld auf der Regent Street, bei Fortnum & Mason oder in den anderen Luxuskaufhäusern lassen, aber es gibt auch wie beim Essen viele tolle und vor allem kostengünstige Shoppingmöglichkeiten und ich komme immer mit vollen Taschen und einem ausgewogenen Geldbeutel zurück. Ähnlich wie bei meinem Amsterdam-Bericht habe ich auch hier meine Tipps wieder in verschiedene Kategorien (Vintage, Luxus, Budget) geteilt, damit für jeden etwas dabei ist.

Shopping für Vintageliebhaber:

Spitalfields Market

Wer wie ich ein Herz für Vintage hat, der ist in London genau richtig aufgehoben. Mein erster Tipp ist der Spitalfields Market im Londoner Westen. Mit der Bahn kann man bis zur Liverpool Street Station fahren, die gerade im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Bedeutung hatte, da hier die Flüchtlingskinder ankamen. Von der Liverpool Station erreicht man fußläufig die alten Markthallen von Old Spitalfields. Hier ist wochentags ein schöner Antikmarkt und am Samstag muss man unbedingt auf die Petticoat Lane und in die umliegenden Backsteingebäude, denn dort findet man viele kleine Vintagestände und Läden, Essen aus aller Welt und kleine auftrebende Designer zeigen dort ihre eigenen Kreationen. Aber auch für Liebhaber von modernen Sachen findet sich hier allerlei zu kleinen Preisen.

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Ich habe mir direkt auf dem Spitalfields Market einen wunderschönen antiken französischen Teller gekauft, den ich von 5 auf 4 Pfund runtergehandelt habe (Fragen lohnt sich). Aufpassen muss man nur mit den Fotos, denn gerade auf dem Antikmarkt am Samstag sind Fotos oft unerwünscht und man sollte daher in den Hallen immer auf die Schilder achten.

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Notting Hill Market

Der Notting Hill Market ist jedem wohl bekannt, spätestens seit dem gleichnamigen Film mit Hugh Grant. Seit der Ausstrahlung hat dieses nette Viertel direkt hinter Kensington Garden einen enormen Ansturm erlebt. Auch wenn dieser Markt am Samstag oft überflutet von Touristen ist (mir tun immer weider die Anwohner leid), lohnt es sich doch auch immer wieder mal auf dem Markt vorbeizuschauen und ggf. im Kitchen Pantry etwas zu essen. Mein Tipp sind die kleinen Antikstände auf der rechten Seite der Straße, ziemlich am Anfang. An diesen Ständen gibt es große Kisten mit Besteck und kleineren Silbergegenständen (vielfach Hotelsilber). Für kleines Geld (ab 2 Pfund) kann man sich hier etwas Schönes für sein Heim mitnehmen. Handeln ist hier aufgrund der geringen Preise aber nicht erwünscht.

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Camden Lock Market

Ein weiteres Highlight unter den Antikmärkten ist und bleibt der Camden Lock Market und hier insbesondere der Camden Stables Market. In den alten unterirdischen Tunneln und Gängen befinden sich zahlreiche Stände mit Antikwaren, von Burberry Trenchcoats über Budapester Schuhe bis hin zu alten Koffern und Spiegeln. Auch hier sollte man mit dem Fotografieren aufpassen und auf entsprechende Schilder achten.

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 Ich habe mir hier meine heißgewünschte Nagellack Handyhülle (6 Pfund) und einen kitschigen (ja ich sammel Sachen vom Königshaus) Löffel zur Geburt des kleinen George mitgenommen ( 1 Pfund).

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Shopping für Pfennigfuchser:

Poundland in Notting Hill

Wer schon einmal in Notting Hill ist, der sollte unbedingt zu Poundland gehen, denn hier ist der Name Programm:  alles kostet 1 Pfund. Von der Innengestaltung des Ladens sollte man sich wirklich nicht abschrecken lassen, denn dieser Laden ist eher wie ein TEDI oder andere Euroshops. Es lohnt sich aber immer hier vorbeizuschauen, denn ich mache hier immer die besten Schnäppchen. Wer Paracetamol, Strepsils oder andere Medikamente braucht, der word hier auch  fündig und 3 Packungen  Paracetamol kosten nur 1 Pfund (habe schon alles getestet und es sind alles Originale).

Dieses mal habe ich mich ganz besonders über den Sally Hansen Nagellack gefreut (ja, auch dieser kostet nur 1 Pfund), so dass ich mir direkt 3 Stück mitgenommen habe. Außerdem nehme ich mir immer den Chit Chat Blush mit, den ich wirklich toll finde. Neben Sally Hansen kann man hier auch Revlon, Rimmel London und andere Markenprodukte ergattern, aber immer nur nach Verfügbarkeit.

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Diesmal hatte ich auch das große Glück, dass es wieder einiges zum Backen gab und ich habe mir einen Spritzbeutel von Jane Asher mitgenommen, der im Laden locker das Vielfache kostet. Man erhält hier auch Muffinförmchen, Backförmchen, Backbleche und vieles mehr. Poundland hat auch eine Vielzahl an Lebensmitteln, von HP Sauce über Meersalz hin zu Cadbury Schokolade.

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Cath Kidston

Jede Blumenmusterliebhaberin kennt Cath Kidston, jene wunderbare Welt aus Polka Dots, Blumen und Pastelltönen. In Notting Hill ist ein kleiner Cath Kidston Laden, aber der Traum aller Mädchen hat gerade letztes Jahr erst auf der Piccadilly eröffnet: ein riesiger Cath Kidston Flagshipstore.

Auch bei Cath Kidson kann man schöne Kleinigkeiten erwerben. Wer zum Beispiel eine Tasse mitnehmen möchte, der zahlt hier 6 Pfund. Außerdem gibt es zauberhafte Postkarten und immer wieder das ein oder andere Teil im Sale.

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Weiter Tipps:

Für Fashionistas: NEXT, Primark, River Island

Für Beautyqueens: Boots, Superdrug, The perfume shop

Shopping für Kochwunder:

Jamie Oliver´s Recipease

Eine Neuigkeit für alle Kochliebhaber gibt es seit einem guten Jahr mitten in Notting Hill: Jamie Oliver´s Recipease. In Deutschland ist Jamie Oliver mittlerweile auch schon ein altes Eisen in der Kochwelt, in England ist er immer noch DER Koch und in London öffnen mittlerweile an jeder Ecke Jamie Oliver Restaurants und Bistros. Das Recipease ist eine Mischung aus Café (im Oberstock), Kochladen und Life Cooking. Besonders an Weihnachten ist dieser Laden traumhaft, denn man tritt ein und überall duftet es nach weihnachtlichen Gewürzen, in der Kochinsel in der Mitte wird einem frischer Christmas Pudding mit Brandy Cream gereicht und um einen herum stapeln sich Kuchenmischungen, Backformen und alles was das Herz begehrt. Aber auch im Frühjahr kann man hier die schönen Produkte aus der Jamie Oliver Welt bestaunen und sich überlegen, was man für seine heimische Küche mitnehmen möchte.

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Sainsbury´s

Wer einen Ausflug nach Camden Town macht, der sollte unbedingt die Möglichkeit nutzen in den großen Lebensmittelalden Sainsbury´s zu gehen. In der Innenstadt London´s findet man eher kleinere Läden, die sogenannten Metros und Locals. In diesem großen Sainsbury´s kriegt man alles was man braucht. Ich nehme mir hier immer Maldon´s Sea Salt mit, das beste Fleur de Sel das ich kenne. Hier zahlt man dafür rund 1,60 im Gegensatz zu 5 Euro in Deutschland. Außerdem findet man hier eine Velzahl an tollen Lebensmittelfarben und Backzutaten. Diesmal habe ich mir hier auch wieder Lyle´s Golden Syrup mitgenommen, einen zuckersüßen goldenen Sirup, den man für viele Englische Rezepte gebrauchen kann.

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Maille

Jeder der Senf liebt kommt nicht an Maille vorbei. Bekannt für ihren herrlichen Dijon Senf, ist Maille DIE Marke in Sachen Senf. Auf der Piccadilly hat soeben der erste Senfladen eröffnet und ein Besuch lohnt sich. Hier gibt es jede erdenkliche Sorte Senf, von Himbeer über Knoblauch bis hin zu Rosmarin. Der teuerste aber auch leckerste Senf den man hier bekommt ist der Trüffelsenf im schwarzen edel glänzenden Tonkrug, für stolze 29 Pfund.

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Im oberen Stock kann man jede erdenklich Sorte testen und auch hier kann man schon ab 4,95 Pfund ein kleines Glas Senf sein Eigen nennen.

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Poundland

Auch bei Poundland in Notting Hill erhält man so einges was das Backherz begerht. Für eine genauere Beschreibugn schaut einfach oben nach bei : Shopping für Pfennigfuchser.

Shopping für Luxusladies und Klassikfans:

Natürlich soll jeder hier auf dem Blog etwas finden und so gibt es auch einige Tipps von mir für Luxus- und Klassikliebhaber, was aber nicht bedeutet, dass man in den von mir ausgewählten Läden nur teure Produkte findet, auch hier gibt es etwas für jeden Geldbeutel und schöne Mitbringsel für daheim.

Fortnum & Mason – Shoppen wie die Queen

Harrods ist ja jedem ein Begriff, aber mein absoluter Favorit ist das älteste Kaufhaus Londons: Fortnum & Mason, direkt hinterm Piccadilly Circus, zwischen Hatchard´s und dem Ritz. In diesem Kaufhaus wurden die Scotch Eggs erfunden und auf dem Dach gibt es eine der seltenen innerstädtischen Bienenzuchtfarmen, mit hauseigenem Honig. Dieses wunderbare Kaufhaus ist viel kleiner aber auch nicht so überlaufen wie Harrods und gehört zu den königlichen Hoflieferanten. Auch wenn man nichts kaufen möchte sollte man sich hier einmal umschauen, denn die Lebensmittelabteilung ist ganz zauberhaft und auch die Küchenabteilung oder der Gentleman´s Room versetzen einen in eine Zeit, in der die Damen noch große Hüte trugen und Sonnenschirme aus Spitze.

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Ich nehme mir jedesmal eine Teedose mit, denn diese sind nicht nur sehr dekorativ, sondern auch relativ günstig (ab 6,50). Wer direkt etwas verspeisen will, sollte unbedingt die Mini-Cupcakes für 1,10 testen. Das Gebäck ist überhaupt recht günstig. Cupcakes kosten 2,50 und Macarons 1,50.

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Tipp: Direkt gegenbüber in der Burlington Arcade ist Ladurée, DER Macaron Laden überhaupt.

Hatchard´s Bookshop

Direkt neben Fortnum & Mason liegt einer der ältesten und renomiertesten Buchläden Londons: Hatchard´s. Schon Virginia Woolf´s Mrs. Dalloway stand vor diesem Schaufenster und bestaunte die Auslage:

But what was she dreaming as she looked into Hatchards’ shop window? What was she trying to recover? What image of white dawn in the country, as she read in the book spread open:

Fear no more the heat o’ the sun
Nor the furious winter’s rages.

 Wer sich gerne ein englisches Buch mitnehmen möchte, dem kann ich Hatchard´s nur wärmstens empfehlen. Die Bücher sind hier nicht teurer als in anderen Buchhandlungen, aber es gibt viele Sonder- und Klassikeditionen und die Verkäufer sind noch wirkliche Buchkenner und helfen und empfehlen voller Liebe zur Literatur.

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Die Klassiker: Harrods, Liberty´s of London und Selfridges

Ich habe diese drei Klasssiker zusammengefasst, da man sie in jedem Reiseführer findet und man kaum an ihnen vorbeikommt. Auch wenn Harrods mittlerweile viel zu überlaufen ist, steche ich zumindest der Foodabteilung jedes Mal wieder einen Besuch ab, denn ich kann mich einfach nicht sattsehen an all diesen frischen und wunderbar präsentierten Köstlichkeiten. Auch hier kann man sich am Besten an den Tee halten, wenn man ein schön verpacktes und nicht zu teures Mitbringsel kaufen möchte.

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Selfridges

Ich habe mich seit letztem Jahr absolut in Selfridges verliebt, denn seit gut 2 Jahren gibt es die Fernsehserie Mr. Selfridge, die von dem kühnen und durchaus charmanten Gründer Harry Gordon Selfridge handelt. Das Kaufhaus ist das älteste Kaufhaus am hinteren Ende der Oxford Street und ein wahrer Shoppingtempel. Bei Selfridges wurde als erstes Make Up direkt verkauft, ohne es unter der Theke zu verstecken (da es als anrüchig galt). Selfridges diente als Vorlage für alle späteren Kaufhäuser, indem sie die Kosmetikabteilung an den Eingang setzten und sie waren die ersten in London mit einer derart ausgefallenen Schaufensterdekoration. Heute beherbergt das Kaufhaus die größte Schuhabteilung der Welt, sowie eine wunderbare Foodhall mit tollen Produkten und zahlreichen Restaurants. Wer hier etwas kauft stolziert später stolz mit seiner knallig gelben Tüte über die Oxford Street, denn Selfridges really is THE place to be!

In der Foodhall gibt es die tollsten  Produkte und ich habe mich für den nicht ganz so günstigen Sirup aus der East India Company entschieden, sowie für einen Mini Lachs- Bagel:

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Liberty´s of London

Direkt hinter der weltbekannten Carnaby Street liegt das Liberty´s, ein schönes Kaufhaus im Tudor Stil. Hier sollte man sich besonders die Schokoladenabteilung anschauen, wo es jede Sorte gibt und die tollsten Verpackungen. Am Vordereingang ist ein wunderschöner Blumenstand, an dem ich jedesmal schweren Herzens vorbeigehe, traurig darüber, dass ich diese schönen Blumen nicht mit nach Deutschland nehmen kann.  Wer etwas mehr Geld überhat, der kann sich in der Parfümerie sein ganz persönliches Parfum kreieren lassen. Ein Besuch lohnt sich also.

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Wie ihr merkt könnte ich noch ewig weiter schwärmen über meine Lieblingsstadt, aber ich denke, dass diese Tipps vorerst reichen, um eine tolle Zeit in London zu verbringen. Bei weiteren Fragen meldet euch doch einfach bei mir 🙂

 

Was sind eure London-Highlights? Welche Tipps wünscht ihr euch noch von mir?

 

London my Love – Reisetipps für die tollste Stadt der Welt (Part 1: Food)

Ihr Lieben,

gerade sitze ich mit meiner neuen Crabtree & Evelyn Tasse auf dem Sofa und bestaune all meine Einkäufe der letzten 5 Tage. Das ich ein riesiger Englandfan bin ist ja bereits bekannt, also verwundert es auch nicht, dass London für mich die tollste Stadt der Welt ist und das nicht nur wegen der Shops, sondern vor allem wegen der Parks, des Lebensgefühls, der Gemütlichkeit, den Londonern selber, der Museen und und und….

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Wie jedes Jahr war ich auch dieses Jahr über Ostern in London, diesmal aber nicht mit meiner besten Freundin (da diese leider für ihr 2. Staatsexamen lernen muss), sondern mit meiner geliebten Mama, sozusagen ein Mutter-Kind-Trip. Da ich nun zum 14. Mal innerhalb von 5 Jahren in London war, kenne ich so einige Tipps und Tricks, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Fernab von den üblichen Sights (Harrods, London Eye, Houses of Parliament,…), die natürlich alle ihren Reiz haben, bietet London in den Seitenstraßen und Vierteln aber auch noch einiges Unentdecktes und hält zahlreiche Angebote bereit.

Immer wenn ich von London schwärme höre ich von allen Seiten: “ Aber das ist doch wahnsinnig teuer dort“, oder „Das Essen ist ja furchtbar, labbriger Schinken und knorpelige Würstchen zum Frühstück“, aber all diese Leute schaue ich immer nur verwundert an, denn diese Meinungen müssen noch aus antiquierten Schulbüchern oder stereotypen Reiseführern stammen, denn tatsächlich kaufe ich nie so günsitg ein wie in London und esse selten so gut und zu so kleinen Preisen wie in dieser herrlichen Stadt.  Gewusst wie 🙂

Damit auch ihr nicht abgeschreckt seid von diesen Vorurteilen, kommen nun meine Londontipps für Liebhaber des Englischen.

Frühstück:

Da diese Mahlzeit den ein oder anderen Reisenden stets beschäftigt und auch verängstigt (mit Graus denken viele an das Full English Breakfast), beginne ich mit der wichtigsten Mahlzeit des Tages und auf Reisen: dem Frühstück.

Auch ich bin kein großer Fan der sausages (Würstchen) und des bacon (der hier wirklich eher gekochter Bauchspeck als knuspriger Frühstücksspeck ist), aber ich liebe baked beans und Toast und dazu ein gutes Rührei (scrambled eggs). Wenn ich mein Hotel buche, bestelle ich nie Frühstück dazu, sondern suche mir viel lieber jeden Morgen ein nettes Lokal wo ich abwechselnd mein breakfast genieße und davon gibt es in den einzelnen Vierteln zahlreiche.

The Daily Grind – Spitalfields Market

Ein Geheimtipp direkt hinter der bekannten Liverpool Street Station ist das Frühstückslokal The Daily Grind, direkt am Spitalfields Market. Die alten Markthallen waren jahrelang von Touristen unerschlossen, aber heute ziehen sie zahlreiche Vintage Liebhaber an und konkurrieren mit ihrem Charme und der gemütlichen Atmosphäre mit Camden Town. Direkt am Markt kann man im Daily Grind aus einer großen Auwahl verschiedener frisch belegter Paninis, Sandwiches, Bagels und verschiedenen English breakfasts wählen. Ich entscheide mich immer für das vegetarian breakfast mit gebrateten Pilzen, Tomate, 2 Spiegeleiern, Toast mit Butter (Vollkorn oder Weißbrot), einem hashbrown (eine Arte Reibekuchen), baked beans und gegrilltem Gemüse (Zuchini, Papria, etc.) für 6, 90. Dazu kann man für 2,10 einen riesigen Milchkaffee bekommen und ist über den Tag gestärkt für eine ausgedehnte Shoppingtour.

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Kitchen & Pantry – Notting Hill

Wer seine Reise an einem Samstag beginnt, der sollte natürlich in Notting hill auf dem bekannten Portobello Market starten. Der Markt ist seit des Filmes „Notting Hill“ noch bekannter nd meist sehr überlaufen. Wer aber dennoch gut und in Ruhe frühstücken will, der muss nur einmal von der Portobello Road abbiegen und bei Kitchen & Pantry (Elgin Crescent)  einkehren. Wir haben bei strahlendem Sonnenschein einen Sitzplatz an den goßen Eichentischen draußen bekommen und während auf der Hauptstraße die Touristen an einem vorbeiziehen, kann man hier in Ruhe bei feinstem Wetter frühstücken. Auch hier gibt es das typical English breakfast, aber man kann sich die Zutaten selber wählen und zahlt pro Teil. Ich habe Rühreier mit baked beans und Toast gewählt (3,50 für 2 Teile : eggs, beans) und dazu eine Quiche mit Spinat und Fetakäse (3,45) und einen kleinen Milchkaffe (2,10). Für nicht einmal 10 Pfund hat man ein reichhaltiges und leckeres Frühstück. Hier gibt es wirklich für jeden etwas: Croissants, Tartes, Süßwaren, Wraps, Smoothies, Macarons, Jacked Potatoes und und und. Die Auswahl ist wirklich reichhaltig und alles wird immer frisch zubereitet.

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The Plumtree Café – Greenwich

Auch im südlichen London, im maritimen Greenwich kann man super frühstücken. Hier gibt es das absolut kinderfreundliche Cafe The Plumtree (Greenwich High Road), welches von innen ein wenig unordentlich aussieht, aber ein tolles Frühstück bietet. Auch hier bekommt man jede erdenkliche Sorte von Eiern (scrambled, poarched, fried, benedict) und englisches Frühstück, sowie Sandwiches und super leckeren Kaffee. Auch für Süßliebhaber gibt es hier eine reichhaltige Auswahl an Kuchen, Brownies oder dem typisch englischen Porridge. Ich habe mich (mal wieder) für ein English breakfast in der vegetarischen Variante entschieden, diesmal mit vegetarischen Würstchen und einem Portobello mushroom (6,95).

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Prêt-a-manger –  everywhere

Wer morgens noch nicht weiß, wo es ihn hinverschlägt, dem kann ich von Herzen Prêt-a-manger empfehlen. Teilweise günstiger als vergleichbare Coffeeshops wie Café Nero, Starbucks oder EAT, bietet Prêt organische und stets frisch zubereitete Produkte an und ist mit seinen feinen Läden überall vertreten. Ich nehme mir hier immer einen filter coffee für unschlagbare 99p(ence) und ein Käse-Tomaten-Croissant für 1,99. Aber auch die Sandwiches, Baguettes, das Porridge oder die frischen Joghurts und Säfte sind alle empfehlenswert und preislich absolut in Ordnung. Für knapp 7 Pfund bekommt man hier für eine Person ein gesundes und leckeres Frühstück.

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Mittagessen:

Auch hier kann man mit ein bißchen Übung einiges sparen, denn es gibt zahlreiche Restaurants mit guten Angeboten.

Feng Shui Inn – Chinatown

Wer gerne chinesisch isst und auch noch gute Portionen zu kleinen Preisen bevorzugt, der sollte mittags ins Feng Shui Inn gehen. Am Ende Chinatowns, unmittelbar auf dem Weg nach Covent Garden, liegt das Feng Shui Inn, das ein unschlagbares Mittagsangebot hat: ein Hauptgericht und chinesischer Tee für 3,99 bis 6,99. Die Mittagskarte ist riesig und bietet von Hühnchen über Lamm bis hin zu Tofu und Ente alles was man sich denken kann. Ich nehme immer den Tofu in black bean sauce, da ich dunkle Soßen und geräucherten Tofu liebe. Aufpassen muss man nur, wenn man abends im selben Restaurant essen will, denn dann wird die Karte umgestellt und man zahlt für das gleiche Gericht 8 Pfund  und muss den Reis extra bezahlen. Dies ist auch in vielen anderen Restaurants in Chinatown so, daher empfiehlt es sich, hier vor allem mittags zu essen.

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The Liberty Bounds – Tower of London

Wer es gerne reichhaltig und deftig mag, der sollte unedingt mittags in ein Pub gehen. In London gibt es zahlreiche Pubs der Kette Wetherspoons, in denen es den ganzen Tag tolle Angebote gibt. Direkt gegenüber vom Tower liegt das Liberty Bounds, ein uriges und großes Pub, mit einer großen Auswahl an Pubessen. Viele Gerichte beinhalten hier bereits ein Getränk (Pint Beer, Pint Softdrinks oder auch ein Glas Wein) und es gibt an verschiedenen Tagen Curries im Angebot für nur 3,99 (mit Reis, Naanbrot, Popadums und Chutney). Ich wähle hier meistens einen Gourmet Burger für unschlagbare 8,09 mit einem Pint Fosters (ähnlich einem deutschen Pils). Zu dem Riesenburger mit Salat, Tomate, Käsesauce, Bacon, Zwiebelringen und roten Zwiebeln gibt es Pommes, noch mehr Zwiebelringe und eine leckere Tomatensalsa. Normale Burger (Hamburger, Cheeseburger) gibt es hier schon mit einem halben Liter Softdrink für 6,09. Das Essen ist stets frisch, das Fleisch reines Rindfleisch und die Preise meiner Meinung nach unschlagbar, denn in Deutschland bekommt man selten für knapp 7,50 Euro einen Burger mit Pommes und einem Softdrink. Auf der Homepage von Weetherspoons kann man gucken, wo es noch weitere Pubs in London gibt. Alles Pubs haben die gleiche Karte und es lohnt sich wirklich hier einmal einzukehren.

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Abendessen:

Das englische Nationalgericht ist Chicken Tikka Masala, ein indisches Curry mit Hühnchen und Reis. Wer in London (oder generell in England ist), der sollte unbedingt indisch essen, denn Curries gehören zu England wie Schnitzel zu Wien.

Brick Lane

Wer etwas mutiger ist, der sollte unbedingt in die Brick Lane, direkt hinterm Spitalfields Market, denn dieses ist DIE indische Straße schlechthin. Mutig muss man sein, denn es geht hier wie auf einem Bazaar zu: überall vor den zahlreichen Restaurants stehen „Anwerber“ und offerieren einem freie Getränke, spezielle Angebote und vieles mehr. Von einem Einheimischen habe ich erfahren, dass man immer ins Schaufenster gucken soll, denn dort wo viel los ist und es keinen (drängenden) Anwerber gibt, dort ist es meistens gut. Außerdem gibt es einige Lokale die keine Licence haben, was bedeutet, dass sie keinen Alkohol ausschenken dürfen. Darauf sollte man achten, denn zu einem guten Curry gehört meiner Meinung nach auch ein gutes Bier 🙂 Ich gehe auf der Brick Lane zu Masala , denn hier bekommt man wirklich gute Curries und dazu ein leckeres Tiger Beer für ca. 12 Pfund pro Person. Viele Restaurants sind wesentlich günstiger, aber gerade bei Fleisch lege ich mehr Wert auf die Qualität als auf den niedrigsten Preis.

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Masala Zone – Covent Garden

Wer es etwas gediegener und etwas vertrauter mag, dem kann ich das Masala Zone am Covent Garden empfehlen. In einer kleinen Seitenstraße, gegenüber der Royal Ballet School, befindet sich ein Restaurant der Masala Zone Kette. Von der Decke hängen hier indische Puppen und es gibt ein Mittagesangebot (15% von der Rechnung werden abgezogen). Sehr zu empfehlen sind hier die Thalis: große silberne Tablets mit je einem Curry, Linsen, 3 Chutneys, Popadums, Reis, Gemüse und Chapatti für  knapp 14 Pfund. Die Curries sind hier sogar noch günstiger als auf der Brick Lane (6,95-9,95) aber auch hier muss man den Reis oder das Naan Brot extra bestellen (ab 2,15).

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So, das waren meine Essenstipps für London. Ich hoffe, der ein oder andere kann von meinen Tipps profitieren. In Kürze folgen auch noch ein paar Shopping Tipps, also seid gespannt 🙂

Wart ihr schonmal in London? Welche Erfahrungen habt ihr mit englischem Essen gemacht?

Ein kleiner Wochenrückblick #2

Ihr Lieben,

dank des langen Wochenendes hatte ich endlich wieder Zeit, das zu tun, was ich am liebsten mag: backen, shoppen, bloggen!

Da ich in den letzten Tagen unaufhörlich in der Küche stand, will ich euch nun einen kleinen kulinarischen aber auch literarischen Rückblick geben:

Sonntag: gab es bei strahlendem Sonnenschein herrliche Pasta mit frischen Datteltomaten, Pilzen und meiner geliebten scharfen Heinz Hot Sauce. Dazu habe ich einen grünen Tee genossen und endlich mal wieder gelesen und zwar das hochgelobte Buch : Der Hunderjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, von Jonas Jonasson. Ein herrlich humorvolles Buch, voller Sarkasmus, aber auch Nachdenklichkeit. Mein Buchtipp für den Frühling.

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Samstag: Wie in meinem letzten Post beschrieben, waren wir am Samstag auf einer Karnevals- Wohnungseinweihungfeier in Köln eingeladen und so stand ich den ganzen Vormittag in der Küche und habe Spritzkuchen, Churros und Berliner gebacken. Ich habe mir ein wenig den Bauch von dem ganzen Genasche verdorben, aber es war das Magengrummeln wert 🙂 Mein Kostüm war übrigens mein Alter Ego, die alte perlenkettentragende Nostalgiaqueen.

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Freitag: Nachdem ich die Wohnung endlich mal wieder klarschiff gemacht hatte, ging es auf zum Esprit Outlet nach Ratingen, das frisch erworbene Gehalt ausgeben. Ich hatte wie immer wirklich sehr viel Glück und habe wunderbare Strickpullover (einer mit Cashmere-Anteil für nur 10 Euro), ein tolles Retrokleid und einen schönen Wollrock bekommen. Insgesamt habe ich für 7 Teile nur 80 Euro bezahlt und da ich mich über jedes Schnäppchen freue, habe ich ausgerechnet was ich für die Originalpreise gezahlt hätte und da kamen stolze 430 Euro zusammen 🙂 Danach war ich noch im Centro, denn dort war bei Gilly Hicks Ausverkauf, auch das hat sich wirklich gelohnt, schaut doch mal vorbei, wenn ihr in der Nähe seid.

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Donnerstag: An diesem letzten Schultag vor dem langen Wochenende gab es bei mir wieder mein Lieblingsgericht wenn es schnell gehen muss: Couscous mit Gemüse, Zimt und gelber Currypaste. Dieses Gericht macht wunderbar satt und versetzt einen in weniger Zeit in 1001 Nacht Stimmung. Orientalische Gewürze verzaubern den Gaumen und es ist in unter einer halben Stunde zubereitet. Zum Nachtisch gab es einen leckeren Kaffee aus meiner geliebten Cath Kidston Tasse aus London, sowie eine Herzpraline.

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Mittwoch: Die Wochenmitte war mein gesunder Tag, denn diesmal gab es zum Abendessen herrlichen Salat. Manchmal, wenn ich die Woche über zu ungesund und zu viel Süßes gegessen hab, lege ich einen Detox Tag ein, an dem ich mich nur von Gemüse ernähre, abends Salat esse und den ganzen Tag grünen Tee trinke. Abends gibt es dann noch einen grünen Smoothie mit Kiwi, Feldsalat und Mandelmilch, zum Reinigen des Körpers. Zum ersten Mal habe ich auch endlich mein neues Paul Hewitt Armband ausgeführt, das sich wunderbar mit meinem goldenen Sylt-Armband und meiner Daniel Wellington Uhr macht.

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Dienstag: Wenn es schnell gehen muss, gibt es bei mir auch öfter mal diese kleinen wunderbar zarten Rosmarin-Drillinge, die ich im Sommer auch gerne auf dem Grill mache. Zum Nachtisch gab es dann Banoffee-Pie, eine englische Spezialität mit Karamel (Toffeee), Bananen, Sahne und Schokoladenraspeln, herrlich, besonders auf meinen schönen Cath Kidston Tellern.

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Montag: Die Woche begann mit der allerbesten Bolognese der Welt. Rinderhack, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch und Sellerie machen diese Pasta herrlich würzig und unvergleichbar lecker. Als Nachtisch habe ich die Reste des herrlich saftigen Apfel-Nuss-Kuchens verdrückt, der auch noch nach 2 Tagen ganz wunderbar schmeckte.

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Das war meine Woche in Bildern und Rezepten. Wie war eure Woche? Gibt es ein Bild, zu dem ihr unbedingt das Rezept haben wollt, dann sagt Bescheid!

Christmas Pudding Truffles

Wie versprochen kommt hier mein erstes Rezept in 2014.
Nach Weihnachten und der ganzen Völlerei ist der Kühlschrank bei uns immer noch gut gefüllt mit allerhand weihnachtlichen Leckereien, von Whiskeylikör über Christmas Pudding, bis hin zu reichlich Schokolade 🙂

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Da wir aber gar nicht wissen, wann wir all das Süße und Gebäck essen sollen, habe ich im Internet nach einer guten Alternative gesucht um die Überreste unseres leckeren Christmas Puddings – den wir von Selfridges aus London mitgebracht haben – gut und würdig zu verwerten.

Bei meiner Recherche bin ich dann auf ein wundervolles Rezept der grandiosen Köchin Nigella Lawson gestoßen, die aus den Überresten des Puddings einfach herrliche kleine Trüffel macht. Das wollte ich auch ausprobieren und hier folgt nun das Rezept, etwas abgewandelt :

Zutaten

160 gr Christmas Pudding
65 gr dunkle Schokolade (ich bevorzuge Willie´s Cacao Drops)
1 TL Honig
30 ml Whiskeylikör oder Brandy

Glasur

etwas Zuckerguss oder weiße Schokolade
getrocknete Cranberries oder Kirschen

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Zubereitung

Die dunkle Schokolade zerhacken und über einem Wasserbad schmelzen.

In der Zwischenzeit den Christmas Pudding in eine Schüssel zerbröseln und darüber einen Teelöffel Honig und den Whiskylikör – beziehungsweise eine andere Spirituose – geben.

Die geschmolzene dunkle Schokolade zu der Christmas Pudding Masse geben und alles gut verrühren, bis ein dunkler Teig entsteht. Mit einem Teelöffel je ein Stück des Teiges abstechen und mit beiden Händen zu pralinengroßen Kugeln rollen. Die fertig gerollten Trüffel auf einen Teller geben und im Kühlschrank abkühlen lassen.

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Circa 20 Minuten später sind die Pralinen richtig fest und man kann sie mit Zuckerguss oder mit weißer geschmolzener Schokolade dekorieren und mit einem Pfefferminzblatt und einer getrockneten Cranberry toppen.

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Auf einem schönen Teller oder einer kleinen Etagere angerichtet, oder in einer kleinen Schachtel als Mitbringsel, machen sich die Christmas Pudding Trüffel wirklich gut.

Wer Selfridges genau so liebt wie ich, dem kann ich beim Vernaschen der Trüffel nur wärmstens die ITV Serie Mr. Selfridge empfehlen. Aber Vorsicht: sie macht süchtig!

Viel Spaß beim Nachmachen.

Kennt ihr Christmas Pudding aus England? Was sind eure Lieblingstrüffel?

Meine Winterfavoriten 2013

Hey ihr Lieben,

so langsam naht das Ende des Jahres 2013 und überall gibt es Jahresrückblicke und gute Vorsätze für das neue Jahr 2014. Leider hatte ich wieder kaum Zeit zum Bloggen, denn wir sind erst am 23.12 aus London wiedergekommen (darüber möchte ich mich aber gar nicht beklagen 🙂 ), mussten am 24.12 noch einen Weihnachtsbaum kaufen, ein 3-Gang-Menü kochen und Geschenke aus dem Koffer und in Geschenkpapier packen.

Heute komme ich dann endlich dazu, auch mein Jahr 2013 Revue passieren zu lassen. Ich habe dieses Jahr angefangen meinen Blog zu schreiben und bin überglücklich über die vielen netten Zuschriften und Kommentare, die 140 Follower, die ich bislang für meinen Blog begeistern konnte, die tollen Produkte die ich testen durfte, die netten Bloggerinnen, die ich auf den verschiedenen Bloggertreffen kennenlernen durfte und eine wunderbare Erfahrung auf der Costa Fortuna Kreuzfahrt.

In den letzten Monaten haben sich sooo viele Sachen angesammelt, die getestet und bewertet werden wollten und daher ist dies eine gute Gelegenheit euch ein paar der tollen Produkte vorzustellen. Da die Haut im Winter keine Dermatide produziert, heißt es pflegen, pflegen, pflegen. Auch meine Haut ist momentan durch das viele Händewaschen und die trockene Luft extrem trocken und rissig und auch die Lippen sind spröde und wund. Daher fange ich mit den Pflegeprodukten an, die unserer armen Winterhaut etwas Gutes tun.

Meine absoluten Lieblingspflegeprodukte entspringen zur Zeit fast alle der Dove Winterkollektion (danke an das Rossmann Blogger  Team), aber es sind auch ein paar Produkte von Burt´s Bees und Love your Planet dabei.

Pflege

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Die Dove Handcreme aus der Winteredition durfte ich gemeinsam mit der Bodylotion, dem Duschgel und der Bodybutter dank des Rosmann Blogger Newsletters testen. Ein zarter Rosenduft, den man bei einer Wintercreme eigentlich nicht erwarten würde, umschmeichelt die Haut und macht sie wieder ganz zart. Für die optimale Pflege bei sehr beanspruchten Haut reibe ich meine Hände abends immer dick ein und stecke sie in Baumwollhandschuhe über Nacht. Am nächsten Morgen hat man dann wunderbar zarte und geoflegte Hände.

Auch die zu der Handcreme passende Dove Winteredition Bodylotion ist ein Traum. Nach dem Duschen einmal damit eingedremt zieht sie super schnell ein und ist überhaupt nicht fettig oder klebrig. Der Duft ist angenehm und zart und man hat nachher eine wunderbar geschmeidige aber nicht fettige Haut, die nach einem Hauch von Rose und Sandelholz duftet.

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Ebenfalls dank Rossmann durfte ich die Love your Planet Produkte mit Orangenduft testen. Diese mir bis dato unbekannte Marke gehört zu der Litamin Gruppe und ist frei von Silikonen und synthetischen Duft- und Farbstoffen, also ein kleiner Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt mit schadstofffreier Kosmetik. Die Handcreme kann man  im Sommer wunderbar nehmen, denn sie duftet herrlich nach frischen Orangen und lässt einen vom Urlaub in Spanien träumen. Im Winter passen Orangen aber natürlich auch und so habe ich diesen kleinen Helfer für meine Hände stets in meiner Handtasche. Auch das Duschgel mit Hamamelis und Weizenproteinen versorgt die trockene Haut im Winter optimal und hinterlässt einen leichten Duft nach Orangen wenn man aus der Dusche steigt.

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Für trockene und splissige Haare gibt es bei mir nur ein Produkt, was ich wirklich allen anderen vorziehe. Gerade in den letzten Monaten durfte ich zahlreiche Haaröle, Kuren und Sprays testen, aber ein Produkt hat sich immer wieder gegen alle anderen durchgesetzt: das Dove Anti-Spliss Expert Kur-Fluid. Ich habe leider sehr feine und trockene Haare durch meine Natukrause. Nach dem Waschen mache ich 2-3 Pumpenhiebe des weißen Fluids in meine Haare und schon kann ich diese wunderbar leicht durchkämmen und glatt föhnen ohne Frizz-Effekt. Nach dem Föhnen glänzen die Haare unglaublich, sind weich aber fliegen nicht und vor allem sind sie nicht beschwert, wie das bei den meisten Ölen der Fall ist. Selbst mein Friseur ist von der Anti-Spliss Wirkung begeistert und das heißt nun wirklich was 🙂

Fashion

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Mein absolutes Highlight dieses Jahr war ein Gewinnspiel der sehr lieben Sandra, die ich auf dem dm-Markencamp 2013 kennenlernen durfte. Schon lange hatte ich mir eine Daniel Wellington Uhr gewünscht, aber leider bislang einfach nicht das nötige Kleingeld dazu gehabt. Als ich dann bei Sandra an dem Gewinnspiel teilnahm dachte ich, das wäre ja wirklich ein wahres Winterwunder, wenn ich gewinnen sollte und was soll ich sagen? Sandras Freund – mein persönlicher Glücksbringer – hat mich gezogen und so kam kurze Zeit später diese wundervolle in roségold gefasste Daniel Wellington Uhr, Modell Classic St. Andrews . Ich habe diese Uhr sofort ins Herz geschlossen, da sie so herrlich klassisch ist, britischen Charme versprüht und für mich das größte Weihnachtsgeschenk überhaupt war.

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An kalten Tagen sollte man unbedingt warme Füße haben, denn nichts ist schlimmer, als wenn diese zwei wertvollen Teile unseres Körpers, die uns Tag ein Tag aus umher tragen, vernachlässigt werden und frieren, denn oft genug kümmern wir uns ja nicht wirklich darum. Diese wunderbaren Socken von der schottischen Firma Pringle waren in meinem Adeventskalender von meinem Mann. Ich liebe das typisch britische Carodesign, welches man vor allem von Burlington kennt. Herrlich weich und überhaupt nicht zum Schämen, wenn man bei Besuchen die Schuhe ausziehen muss, haben sich diese kleinen 3 (bzw. 6) in mein Herz geschlichen.

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Ein Trend um den niemand in diesem Winter kam sind Statement Ketten. Da ich meistens nicht bereit bin, für Modeschmuck unnötig viel Geld auszugeben (es sei denn, ein Teil hat es mir wirklich angetan), habe ich mir zwei wundervoll glänzende und schillernde Exemplare bei Primark geholt. Die erste Kette ist etwas für den strahlenden Auftritt an Sylvester, mit großen Zirkonia Steinen und dicken Metallketten dazwischen. Für 10 Euro konnte man dieses Prunkstück aus der Sonderkollektion erwerben. Das zweite Schmuckstück ist ein Ensemble aus einer zauberhaften spitz zulaufenden flachen Halskette, mit kleinen golden schimmernden Perlen und dem dazu passenden Armreif, der die gleichen Steine aber in einer anderen Anordnung besitzt. Die Kette gab es für 6 Euro und das Armband für 3 Euro, ein wahres Schnäppchen.

Beauty

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Am Weihnachts- oder Sylvesterabend darf man es farbtechnisch auch mal krachen lassen und so habe ich mir aus London den lang ersehnten Sally Hanson Nagellack in der Farbe All fired up mitgebracht. Ein wunderbar kräftiges Rot, aus der Complete Salon Manicure Kollektion. Für einen auffälligen Effekt habe ich mir außerdem den OPI Lack aus der Shatter Serie mitgenommen, ein kräftig golden-glitzerner Lack, welcher mit einem schwarzen oder auch farbigen Unterlack einen herrlich dramatischen Effekt herbeizaubert.

Für die Lippen habe ich mir ebenfalls einen dramatischen Lipbalm ausgesicht. Aus meiner geliebten Vaseline Lip Therapy Edition gab es diesemal ein kleines Döschen mit einer knallig roten Farbe und dem schönen Namen Paint The Town Red. Nicht nur das die Vaseline Lipbalme die Lippen herrlich zart machen, nein, diese Special Edition hüllt die Lippen auch noch in ein verführerisches Rot und ist somit genau richtig für einen atemberaubenden Auftritt zu Sylvester.

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Als Duft habe ich als diesjährigen Favoriten die Sonderedition des Hugo Boss Klassikers Orange Today. To Help. Together. Ich liebe einfach den leichten süßen orientalischen Duft, mit einer fruchtigen Kopfnote, die nach Äpfeln und reifen Orangen duftet. Der Duft war 2012 eine Special Edition, die zusamnmen mit UNICEF verkauft wurde um Kindern in Madagaskar eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Da ich den Duft so gerne mag und die Idee toll fand, hat auch meine beste Freundin den Duft als Weihnachtsgeschenk bekommen, denn so bin ich immer bei ihr, wenn sie den Duft trägt.

Rund ums Gesicht

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Ich bin kein großer Make-Up Fan, aber ein Produkt hat es mir nun wirklich angetan, dass ich dank Entdecke Garnier testen darf und zwar die BB Cream Anti Rötungen . Ich habe schon einge BB Creams getestet, von Nivea, Essence und und und, aber entweder waren diese meist von der Farbe zu hell oder zu dunkel, oder haben meine Poren zu stark verklebt. Die BB Cream von Garnier ist seit langem die erste Creme, die ich wirklich täglich auftrage, ohne das ich nach dem Abschminken einen Schock bekomme. Die Creme kann man wie eine Tagescreme auftragen, sie deckt Rötungen und kleine Unreinheiten ab und ist kaum spürbar auf der Haut. Auch am Abend sieht man immer noch frisch aus, ohne dabei geschminkt zu wirken, wirklich wunderbar. Für einen Preis von 8,60 ist die Creme wirklich eine Anschaffung wert.

Mein derzeitiger Lieblingsblush stammt aus dem Hause Butter. Der kleine Cheeky Cream Blush Tiegel in der Farbe Naughty Biscuit passt in jede Handtasche und lässt sich ganz einfach auftragen und verteilen, ohne auf der BB Cream kleben zu bleiben. Mit dem kleinen  Spiegel im Tiegel kann man auch unterwegs immer für zauberhaft rosige Wangen sorgen.

Wenn die Lippen rissig sind helfen am besten Naturprodukte und nicht Produkte mit vielen Zusätzen oder Duftstoffen. Der Burt´s Bees  Revitalizing Lipbalm ist so ein Produkt. Natürlicher Bienenwachs, dunkle Schokolade und Blaubeeren machen diesen kleinen  Stift zu einem besonderen Erlebnis, denn er pflegt nicht nur super, sondern schmeckt auch so lecker, dass man ihn sich die ganze Zeit von den Lippen schlecken möchte!

Die L´oreal Skin Perfection Gesichtscreme ist zur Zeit meine absolute Lieblingsgesichtscreme. Mit Mischhaut ist es ja immer besonders schwierig, eine geeignte Pflege zu finden und wenn ich eine gefunden habe, vertrage ich diese meist nach einigen Wochen auch nicht mehr. Die Skin Perfection Creme gefiel mir auf Anhieb, in ihrem pinken glänzenden Glastiegel. Die Creme ist wunderbar zart aufzutragen und zieht schnell ein, was mir besonders wichtig ist. Sie verfeinert die Haut wirklich sichtbar und versorgt meine Haut optimal mit Feuchtigkeit ohne zu fetten.

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Nach einem langen Abend muss man sich ja abschminken, was wirklich nicht meine liebste Tätigkeit im Bad ist, denn die meisten Augen Make -up Entferner brennen bei mir. Wieder einmal dank des Rossmann Blogger Teams durfte ich den neuen Entferner von Nivea testen, den Double Effect Augen Make-up Entferner. Dieser zweiphasige Entferner wird einfach geschüttelt und schon kann man mit einer wirklich geringen Menge selbst wasserfesten Mascara spielend leicht entfernen, ohne das man die extrem dünne und empfindliche Haut unter den Augen reizt. Durch den Kornblumenextrakt werden die Wimpern gepflegt und gestärkt. Ein Produkt, mit welchem selbst mir das Abschminken (halbwegs) Freude macht 🙂

So ihr Lieben, das waren meine Winterfavoriten 2013. Ich wünsche euch allen 2 wunderbare letzte Tage im Jahr 2013 und freue mich weiterhin auf eure Kommentare und Besuche!

Was ist euer absolutes Lieblingsprodukt im Winter?