Ein Tag im englischen Lüneburg

Ihr wundert euch sicher mal wieder über die Überschrift, denn Lüneburg liegt ja nun wirklich nicht in England. Die Verwirrung wird sich aber schon bald legen, versprochen.

Letzten Monat habe ich meinen Vater in Lüneburg, jener kleinen und bezaubernden Hansestadt im hohen Niedersachsener Norden besucht. Bei meinem Bummel durch die kleinen und feinen Gassen, vorbei an zauberhaten roten Backsteinhäuschen und Giebeln, habe ich festgestellt, dass man in Lüneburg mehr britischen Einschlag findet, als ich gedacht hätte. Die Affinität zu Minis, Großbritannien und britischer Mode war mir aus Hamburg bereits wohl vertraut, aber über das englische Lüneburg war ich zuvor nicht gestolpert. Einen Tag lang habe ich die Stadt also mit der „britischen Brille“ durchlaufen, habe eine Teatime genossen, britische Lebensmittel gekauft und einen wunderschönen kleinen Laden entdeckt.

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Zunächst einmal möchte ich euch einen meiner Lüneburger Lieblingsläden vorstellen: Schönwerk! Inmitten der kleinen Kuhstraße, schräg gegenüber von einem Käseliebhaberparadies, befindet sich dieser zauberhafte, pastellige Laden, für große und kleine Mädchen. In einem kleinen weißen Haus (was mich irgendwie an Astrid Lindgren und Schweden erinnert) mit berankten Blumenkästen befindet sich dieses kleine Wunderreich.

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Neben handgefertigten Unikaten, edlen Stoffen und nostalgischen Fundstücken kann man hier vor allem auch englische und skandinavische Lieblingsmarken wie Green Gate, Lisbeth Dahl, Gisela Graham oder Pip finden.

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Schon bei meinem ersten Besuch bei Schönwerk war ich verzaubert und fühlte mich wie Lewis Caroll´s Alice in Wonderland. Man betritt den Laden und taucht ein in eine verzauberte Welt, umringt von pastelligen Stoffbahnen, kleinen gläsernen Vasen und Kerzenhaltern, Ohrringen, die an einer Schnur über der Kasse munter vor sich hin schwingen und alten Vitrinen voller wunderbarer Green Gate, Rice oder Cath Kidson Waren.

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Besonders gut gefällt mir, dass man nicht das Gefühl hat, nur weil man den Laden betritt ist man auch zum Kauf verpflichtet. Freundlich wird man gefragt, ob man sich nur umschauen möchte und wer nett beraten werden will, erfährt kompetente Beratung und vor allem voller Begeisterung und Liebe steckende Geschichten zu den zum Verkauf angebotenen Gegenständen .

Ich kann mich wirklich immer nur schwerlich entscheiden, wenn ich in die Schönwerk-Welt eintrete, aber diesemal hat mich in der Green Gate Ecke direkt eine Staubzuckerdose in den Bann gezogen. Eine kleine Blechdose mit herrlichem Blumendekor und einem abnehmbaren Deckel, für 5,90. Der LuLu Mint Zuckerstreuer hat einen Durchmesser von 6,5 cm und ist 9,5 cm hoch. Ob in der Backschublade, oder als Accessoire auf der gedeckten Kaffeetafel, dieses kleine Prachtstück war wirklich jeden Cent wert.

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Ich kann allen Vintage-, Nostalgie- und Englandliebhabern nur sehr das Schönwerk ans Herz legen, denn es gibt kaum einen kleinen Laden, in dem man alle zauberhaften Marken, Firmen und Designs so eng vereint und so liebevoll dekoriert hat, wie hier. Freundliche Beratung und ansprechende Preise machen dieses kleine Paradies zu einer wahren Shoppingfreude.

Time for a Tea

Nach einem erfolgreichen Bummel war es Zeit für eine British Teatime und tatsächlich, an den Brodbänken 8A findet man ein authentisches und englisch eingerichtetes Café mit dem Namen Johnson´s.

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In der unteren Etage kann man an kleinen mit Rosentischdecken eingedeckten runden Tischen köstliche Scone und anderes Gebäck zu sich nehmen und im oberen Geschoss gibt es ebenfalls reichlich Platz an runden Tischen, aber auch eine schöne Chesterfield- Sitzecke für den Real British Gentleman.

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Neben kleinen Leckerein und einer guten Auswahl an Tee kann man hier auch allerhand Britisches für Heim und Küche erwerben. Überall in den Regalen tummeln sich meine geliebten Roy Kirkham Tassen, Kannen und weitere Heimaccessoires und in der unteren Etage findet man eine Regalwand voller englischer Lebensmittel, von Marmelade über Christmas Pudding bis hin zu Cadburry Schokolade. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Lebensmittel doch sehr überteuert finde, zumal man diese teilweise auch in Supermärkten wie Edeka oder Rewe zu einem deutlich niedrigeren Preis bekommt (Marmeladen und Lyle´s Syrup für fast 5 Euro).

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Wir haben uns nach unserem Bummel für eine British Tea Time mit Scones, Clotted Cream und Strawberry Jam entschieden. Für 9 Euro bekommt man 2 riesige Scones, ein Schälchen Butter, ein Schälchen Clotted Cream und Strawberry Jam sowie Orange Preserve. Den Tee muss man extra bestellen und ich habe mich für einen Earl Grey entschieden, der in einer zaubehaften Rosentasse von Roy Kirkham serviert wurde, aber für meinen Geschmack noch ein wenig aromatischer hätte sein können.

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Die Scones waren wirklich deliziös, wobei mich auch hier der Preis ein wenig abschreckt. Nichtsdestotrotz haben wir jeden Bissen genossen. Schade fande ich aber, dass die Bedienung leider gar kein englisches Flair ausgestrahlt hat. Wer je in einem schönen kleinen englischen Tea Room war, der weiß, dass die Bedienungen oder die Besitzer ihr Gebäck und ihren Tee mit einer Liebe und einer ausführlichen Beratung anpreisen und man merkt stets, wie sehr sie hinter den Produkten stehen. Diese Liebe zu England und dem englischen Flair fehlte mir leider gänzlich, da die Scones und der Tee ohne ein Lächeln und ohne Leidenschaft serviert wurden (vielleicht wird es beim nächsten Mal besser.) Ich finde einfach, dass Mitarbeiter in einem solch besonderen Kaffee auch die Liebe zu der Teekultur ausstrahlen sollten!

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Wer gerne zwischendurch mal ein wenig englisches Feeling genießen möchte, dem kann ich das Johnson´s dennoch empfehlen.

Britische Köstlichkeiten für Daheim

Mein (fast) letzter Zwischenstopp für den Tag war bei Strauss Innovation und Edeka. Jetzt wundert ihr euch sicher wieder, was diese beiden Läden mit England zu tun haben? Bei Strauss gibt es once in a while englische Lebensmittel zu ansprechenden Preisen. Zufällig zur Zeit meines Besuches war dies wieder der Fall und so konnte ich angerichtet auf einem riesigen Tisch zwischen Cadburry Fingers, Tea und Fudge wählen. Letztendlich habe ich mich aber für eine Packung Fudge und Cadburry Schokolade entschieden, tasty!

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Zu guter Letzt ging es noch zu Edeka, welches ich eigentlich gar nicht auf meiner englischen Liste hatte. Als ich so durch die Gänge schlenderte, habe ich festgestellt, dass es mehr englische Produkte gab als ich je angenommen hätte.

Besonders überrascht war ich, dass es Lyle´s Golden Syrup (perfekt für Flapjacks) gab, aber auch verschiedene Sorten Lemon Curd, Eat Natural Müsli und Bars, HP Sauce und vor allem englische Chips (Crisps) von Tyrells.

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Fast hätte ich gesagt „das war es“, aber dann hätte ich ja unser Abendessen vergessen. Nein, wir waren nicht Fish&Chips oder Pie essen, sondern wir waren typisch englisch, also typisch indisch essen: Curry Time!

In der Heiligengeiststr. 9 gibt es an der Ecke einen kleinen aber feinen Inder, das India Haus, mit einer großzügigen Karte und einer tollen Auswahl an authentischen indischen Gerichten.

Wenn man einen englischen Tag abrunden will geht man ein gutes scharfes Curry essen. In London gibt es da natürlich nur eines: die Brick Lane! Aber in Lüneburg kann man auch wirklich gut indisch essen und ein wenig orientalischen Flair genießen.

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Wenn ihr also mal Englandsehnsucht habt und gerade im schönen Niedersachsen unterwegs seid, kann ich euch einen Abstecher nach Lüneburg sehr empfehlen. Auch jene, die nicht so sehr an England hängen wie ich, können in den vielen schönen Kaffees und kleinen Geschäften stundenlang bummeln und einen Tag in der Stintstadt in vollen Zügen genießen.

Ich hatte als Vorspeise ein leckeres Samosa und habe als Hauptgang mein Lieblingsgericht gewählt: Palak Paneer. Paneer ist ein indischer Weichkäse, der zusammen mit Spinat, Basmatireis und Naan-Brot in einer mittelscharfen Soße serviert wird. Aber auch das Lamm meines Vaters war wirklich köstlich.

Wer gerne zu Mittag indisch essen möchte, dem kann ich nur sehr den Mittagstisch  (Mo-Fr 11.30-15.00) empfehlen,da man dort für 6,50 ein leckeres und reichhaltiges Curry bekommt.

So das war nun mein Tag im englischen Lüneburg. Ich hoffe ich habe euch die englische Seite Lünerburgs schmackhaft gemacht und freue mich auf euer Feedback!

Alles Liebe

eure Nostalgiaqueen

Kennt ihr Lüneburg? Gibt es noch andere Städte, die voller englischer Specials stecken?

Lancôme Trésor – ein Klassiker in der Welt der Flaconi Düfte

Ende Oktober hatte Flaconi erneut zum Produkttest aufgerufen und ich durfte zum ersten Mal einen Duft testen. Zum Testen wurden sowohl Lancôme Trésor als auch La Vie est Belle bereitgestellt, je 50 Flacons pro Duft.

Ich hatte mich für den Trésor Duft entschieden und war freudig überrascht als Ende Oktober ein kleines weiß-rosa Päckchen mit der Aufschrift „Flaconi“ bei mir ankam.

Ich hatte eigentlich, da es sich um einen Produkttest handelt, mit einem 30 ml Flacon gerechnet und war sprachlos, als ich das Paket öffnete und die 100 ml Größe mich mit ihrem bernsteinfarbenen Glanz anstrahlte.

Flaconi beschreibt den Duft wie folgt:

„Ein absoluter Parfumklassiker ist das luxuriöse Lancôme Trésor.  Seit 1990 versprüht das Eau de Parfum weibliche Sinnlichkeit und verkörpert die Liebe in all ihren Facetten. Im Duft von Lancôme Trésor treffen Rosenblätter und Pfirsichblüten auf Maiglöckchen, Iris und Vanille. Abgerundet wird das warme Bouquet von Sandelholz und Moschus.“

Da ich ja Klassiker und zeitlose Düfte bevorzuge, war ich sehr gespannt auf den Duft. Zunächst möchte ich aber etwas zum Päckchen und dem Design des Flacons sagen. Flaconi hat sich beim Packen des Päckchens wirklich unglaublich viel Mühe gegeben. Wenn man das kleine Paket öffnet, sieht man zunächst rosanes Seidenpapier mit einem kleinen schwarzen Aufkleber. Vorsichtig habe ich den Aufkleber abgelöst, da das Papier wirklich zu schade zum Wegwerfen ist. Unter der raschelnden Papierdecke befindet sich schwarz gefaltete Pappe, die das eingepackte Parfum zart umschmeicheln. Alleine die Verpackung ist schon eine wahre Freude.

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Der Flacon

Der facettierte Flacon selber ist in einer klassischen und wirklich zeitlosen Schachtel, aus hellem Orange mit schwarzen Rändern. Der Flacon wirkt sehr edel und ist geradezu „massiv“. Geschliffen wie ein Diamant, spitz nach unten zulaufend, mit großen Rillen und einem durchsichtigen Deckel. Der Zerstäuber ist aus schwarzem Kunststoff und verbirgt sich unter einem feinen gläsernen Deckel, der ebenfalls im Brillantschliff gefertigt ist. Alles in allem wirkt das Parfum sehr hochwertig und wertet jedes Bad oder Schlafzimmer auf. Ich habe den Duft wegen seiner bestechenden Optik unter einer Glasglocke ins Schlafzimmer gestellt, wo er mich jeden Morgen mit seinem glänzenden Inhalt anstrahlt und mit Bedacht von mir aufgesprüht wird.

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Der Duft

Flaconi beschreibt den Duft wie folgt:

„Lancôme Trésor Parfum präsentiert sich als frischer, fruchtig-blumiger Duft mit pudrigem Akzent. In der Kopfnote verströmen Aprikose, Bergamotte und Pfirsich sofort nach dem Auftragen ihre saftig sinnlichen Aromen. In der Herznote sind blumige Noten wie Heliotrop, Iris, Rose und Veilchen vereint – die bulgarische Rose setzt dabei den betörend-sinnlichen Akzent. Die Basisnote verleiht mit Amber, Sandelholz und Vanille langanhaltend einen weich-pudrigen Charakter. „

Treffender kann auch ich den Duft nicht beschreiben. Die interessante Mischung aus blumigen Noten wie Rose und Veilchen werden vereint mit orientalischen Basisnoten wie Vanille und Sandelholz. Dieser zugleich schwere und doch blumig leichte Duft ist sicher nicht nach jedermanns Geschmack, aber mir gefällt das „Fremde“ kombiniert mit dem „Bekannten“ sehr gut und lässt mich vom fernen Orient mit seinen bezaubernden Gewürzen, zugleich aber vom heimischen Garten mit seinen blühenden Blumen träumen. Wie ein Schatz (franz. Trésor) verbirgt der Duft daher viele besondere Gerüche, offenbart stets Neues und bleibt immer ein wenig mysteriös und unergründlich.

Wenn man in der Kopfnote in der ersten Viertelstunde noch altbekannte Gerüche wie Rose und Aprikosenblüte wahrnimmt, sommerlich leicht und zart, so wandelt sich das Altbekannte ein klein wenig, wenn die süßliche Herznote mit Flieder, Iris und Maiglöckchen für mehr als eine Stunde ihren Duft offenbart. Zuletzt kommt die orientalische Basisnote mit ihrer „Schwere“ und Fremdartigkeit durch. Ein Hauch von Vanille verbindet sich mit dem eher herben Sandelholz und einem der wertvollsten Düfte:  Amber. Jener seit der Antike bekannte Duft, der für Sinnlichkeit und Exklusivität steht. Amber ist übrigens auch die frühere Bezeichnung für Bernstein und ein bisschen muss man auch an Bernstein denken wenn man die schimmernde Flüssigkeit sieht, die zwischen orange und braun changiert.

Laut Lancôme soll man den Duft von ca. 2cm Entfernung auf die Haut aufsprühen und dabei warme Körperstellen, wie das Handgelenk oder das Ohrläppchen, bevorzugen. Der Duft hält wirklich lange und auch am Ende eines langen Tages kann man die Basisnote noch deutlich riechen.

Mir persönlich gefällt die Mischung aus blumigen und orientalischen Duftnoten sehr gut, ich kenne aber viele jüngere Frauen in meinem Alter (20-30), die den Duft altbacken finden und dabei an ihre Großmutter erinnert werden. Auch ich musste bei dem Duft an meine Großmutter denken, was vermutlich an den Veilchen und vor allem am Amber liegt. Gerade Amber wird heute nur noch selten in Parfums verwendet, da es sehr hochpreisig ist und somit meist nur in den Klassikern (die wiederum die älteren Damen favorisieren) anzutreffen ist. Da ich mich aber gerne an meine Großmutter und ihren Duft erinnere und da ich im Herzen auch schon eine alte Dame (mit Bobschnitt und Chanel-Kostüm) bin, ist der Duft ganz nach meinem Geschmack 🙂

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Fazit

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich positiv von der Versandparfümerie Flaconi überrascht bin. Eigentlich bin ich ja ein rigoroser Verfechter kleiner Parfümerien mit persönlicher Ansprache und guter Beratung. Da ich aber immer öfter feststellen muss, dass ich leider auch in Fachgeschäften nicht nach meinen Wünschen beraten werde, spielt der Preis für mich doch letztendlich immer mehr die ausschlaggebende Rolle.

Flaconi selber hat mich mit der Verpackung, die wirklich liebevoll und exklusiv ist, sehr überzeugt. Auch die schnelle Lieferzeit, die große Produktauswahl und das Preis-Leistungs-Verhältnis konnten mich durchweg überzeugen. Für den 100 ml Flacons Trésor zahlt man hier nur 91,90 Euro und erhält gratis eine Bodylotion (50 ml) dazu. Ich war noch in einigen anderen großen Parfümerien und habe Preise zwischen 100-110 Euro gefunden. Trésor ist ein Eau de Parfume und gehört somit zu der zweit niedrigsten Verdünnungsklasse (EdP 10-14%). Für diese Qualität ist der Preis meiner Meinung nach angemessen, zumal auch die Beigabe von Amber ihr übriges tut.

Der Flacon und die Verpackung des Parfums sind hochwertig und wirklich klassisch. Der Duft hält lange an und muss nur in sehr geringen Mengen aufgetragen werden. Die einzelnen Duftnoten kann man deutlich herausriechen.

Die Beschreibung des Duftes als blumig-orientalisch trifft wunderbar zu. Auch finde ich, dass der Duft sehr weiblich und elegant ist, was auch durch die Werbegesichter (Isabella Rosselini, Juliette Binoche, Ines Sastre, Kate Winslet) unterstützt wird, denn diese verkörpern in meinen Augen eine klassische und sinnliche Frau (fernab jeglichen Mainstreams und Magerwahns).

Der Duft ist sicher nicht etwas für jede Frau, vor allem für die jüngeren nicht und man sollte die Beschenkte und ihre Duftvorlieben sehr gut kennen, bevor man diesen Duft verschenkt. Mir persönlich gefällt der Duft sehr und ich freue mich, ihn noch lange nutzen zu können.

Zusammenfassung
Kopfnote [Rosenblätter, Aprikosenblüten, Pfirsichblüten] Herznote [Maiglöckchen, Vanille, Heliotrop, Iris] Basisnote [Sandelholz, Moschus]

Duftnote: blumig-orientalisch         Duftintensität: frisch-intensiv

Preise bei Flaconi

30 ml 36,55

50 ml (inklusive Bodylotion 50ml) 64,90

100 ml  (inklusive Bodylotion 50ml)  91,90

Was ist euer absoluter Lieblingsduft? Blumig, sportlich, fruchtig oder klassisch?

Danke Mama

Ihr werdet euch jetzt sicher wundern was dieser Titel bedeuten soll, denn weder ist Muttertag, noch der Geburtstag meiner Mutter oder sonst ein Feiertag.

Letzte Woche hat Procter & Gamble einige Blogger angeschrieben, da sie anlässlich der Olympischen Spiele in Sotschi 2014 die Aktion „Danke Mama“ ins Leben gerufen haben, um den Müttern der Athleten für ihren Einsatz zu danken. Da aber nicht alle Mütter athletische Kinder haben (meine sicher nicht 🙂 ), wurden einige Blogger eingeladen ihrer Mutter zu danken, da Mütter jeden Tag etwas Erstaunliches leisten.

Das Auge der Mutter ergründet das Kind bis in die Tiefen des Herzens. (Pastalozzi: Christoph und Else, 1782)

Lange habe ich hin und her überlegt wie ich meiner Mutter danken kann und was genau ich euch dazu erzählen möchte. Als ich so meine Schubladen und Kisten aufräumte fielen mir sofort zahlreiche Zettel in die Augen. Jedes Mal wenn meine Mutter das Haus verließ und ich noch schlief, oder ich nach einem Konzert später heimkam und sie schon schlief, hat mir meine Mutter kleine Post-Its und Zettel mit einer lieben und rührenden Botschaft hinterlassen. In jedem Abschnitt meines Lebens habe ich diese Zettel erhalten und gesammelt, da sie für mich der durchgehende Ausdruck der unglaublichen und unerschütterlichen Liebe meiner Mutter darstellen. Selbst wenn meine Mutter am Samstag nur eben zum Bäcker ging fand ich einen kleinen Zettel direkt vor meiner Zimmertür. An einen kleinen magnetischen Notizhalter mit einem Herz geklemmt, begleiten mich diese kleinen Liebesbotschaften auch heute noch. Wenn ich meine Mutter heute auf Sylt besuche, so kann ich sicher sein, dass wenn ich aufwache, ein kleiner liebevoller Zettel mit  der Aufschrift – Guten Morgen meine Süße, ich bin schnell zum Bäcker und gegen 11 Uhr wieder zurück. Bussi Mama – auf mich wartet und mir den Morgen versüßt.

Da Bilder oft mehr als 1000 Worte sagen möchte ich euch anhand der Bilder einen kurzen Einblick in eine wunderbare Mutter – Tochter – Beziehung geben, geprägt von Liebe, Verständnis, Sorge und ganz viel Stolz.

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Ich hoffe und glaube, dass für einen jeden seine Mutter mit der wichtigste Mensch ist. Denn am Ende des Tages sind es doch immer die Mütter, die einem die Tränen getrocknet, das aufgeschürfte Knie verarztet und den Gute-Nacht-Kuss gegeben haben. Es sind auch die Mütter, die bedingungslos für ihre Kinder kämpfen, sie beschützen und behüten, fördern und fordern und ihnen die Liebe schenken, nach der sich ein jedes Kind – aber auch eine erwachsene Tochter –  so sehr sehnt.

Neben den kleinen Zettel gibt es auch noch hunderte von Postkarten, die ich in den letzten 20 Jahren von meiner Mutter erhalten habe. Bei jedem Klavierkonzert, jedem Chorauftritt, jeder Abiturprüfung, den ersten Klausuren an der Uni, dem Stress während des Graecums und Latinums, der Verbeamtung oder den Vorbereitungen zu meiner Hochzeit, stets flatterten mindestens 10 mal im Jahr wunderschöne Postkarten mit Glückwünschen, Aufheiterungen, Worten des Trostes oder motivierenden Botschaften, aber auch Worten der Sorge und des mütterlichen Stolzes in meinen Briefkasten. Auch diese Karten habe ich alle aufgehoben, gemeinsam mit den zahlreichen Briefen, in denen meine Mutter mir ihr Herz ausgeschüttet, aber auch ihre Sorgen offenbart hat.

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Für alles wofür ich DANKE sagen möchte fehlen mir schlichtweg die Worte, denn ich wüsste gar nicht wo ich anfangen sollte. Bei der Geburt und der Liebe die ich schon als kleines Kind erfahren durfte? Bei den zahlreichen Verarztungen meiner Schürf- und Kletterwunden, beim Einpinseln der wunden Stellen mit „Indianertinte“, oder beim gemeinsamen Kochen und Backen? Beim Basteln meiner Martinslaterne und beim Üben für die Weihnachtskonzerte? Vielleicht könnte man auch beim Spielen mit dem Kaufmannsladen oder beim gemeinsamen Einkaufen in der Düsseldorfer Innenstadt ansetzen? Beim allabendlichen Vorlesen und Erfinden der tollsten Geschichten oder beim Kuscheln auf dem Sofa? Aber all diese einzelnen „Geschehnisse“ werden dem nicht gerecht, was dahinter steckt, nämlich die unübertroffenen Liebe meiner Mutter, die immer betont, dass sie für mich und meine Schwester wirklich alles geben würde. Egal wie oft man von seiner Mutter genervt ist, sich ungerecht behandelt fühlt oder sie nicht versteht und auch das Gefühl hat, dass sie einen nicht versteht, das alles zählt doch wirklich nichts dagegen, was unsere Mütter jeden Tag leisten, um uns das bestmögliche aller Leben zu bescheren und daher sage ich:

DANKE MAMA!

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Die liebende Mutter bringt ihrem Kind das Laufen bei. Sie ist gerade so weit von ihm entfernt, daß sie es nicht mehr halten kann. Sie streckt ihre Arme aus; ihr Gesicht wirkt ermutigend. Das Kind strebt ständig nach einer Zuflucht in Mamas Armen, ohne auch nur zu ahnen, daß es im gleichen Augenblick den Beweis erbringt, daß es auch ohne sie auskommt. (Kierkegaard)

Einfach traumhaft: Lizzawest

Heute möchte ich euch endlich mal wieder einen Shop vorstellen der mir sehr am Herzen liegt. Wie ihr wisst mag ich schöne Deko-Gegenstände und ich liebe vor allem Läden, die sich von der Masse abheben und die das Mädchen in mir zum Vorschein rufen. Läden, in die man reingeht und „Oh“ und „Ah“ sagt, staunt und stöbert und aus denen der Mann einen rückwärts rausziehen muss 🙂

Einen solchen Laden habe ich letztens zufällig gefunden und daher möchte ich ihn euch gerne hier vorstellen.

Der Shop Lizzawest hat seinen Sitz in Münster und ist eine wirkliche Bereicherung für die Mode- aber auch Dekowelt. Neben zuckersüßen T-Shirts mit Mopsdame Tante Hedi, oder Eule Elvira (sind sie nicht herrlich diese Namen), gibt es auch schöne Blechdosen, Mousepads, Postkarten, Hefte und alles andere was das pastell-liebende Nostalgieherz begehrt.

Der Shop:

Die Versandkosten im Online-Shop betragen 2,20, was ich wirklich sehr sehr günstig finde. Bereits ab 29,95 ist der Versand kostenlos. Einfach unschlagbar! Auch die Rückgabe ist sehr kulant. Man hat zwei Wochen Zeit die Produkte zurückzuschicken, ohne Angabe von Gründen. Bis zu einem Wert von 40 Euro trägt der Käufer den Versand, was aber aufgrund der ohnehin sehr geringen Portokosten und der oft unüberlegten Rücksendungen einiger Käufer mehr als gerechtfertigt ist!

Besondern schön finde ich die Tatsache, dass alle T-Shirts von Lizzawest mit „Organic Cotton“ (Ägäis) produziert sind. So macht das Tragen der mopsfidelen Shirts doch noch mal mehr Spaß und nebenbei tragen die Shirts zu einer nachhaltigen Wirtschaft und zum Umweltschutz bei!

Der Shop ist sehr übersichtlich gestaltet und man findet sich schnell zurecht. Es gibt insgesamt 5 Kategorien:

  1. Damen
  2. Kids
  3. Schürzen
  4. Papeterie & Boxen
  5. Angebote

Außerdem gibt es eine Suchfunktion und man kann sich auch ein Benutzerkonto und einen Wunschzettel erstellen (wichtig, da die Weihnachtszeit naht;  ich habe mir schon wieder einige schöne Sachen ausgesucht, die ich mir wünschen werde). Die Bezahlung erfolgt per Überweisung. Die genauen Angaben dazu erhält man in der Bestätigungsmail, nachdem man etwas bestellt hat.

Die Produkte:

Die liebe Lisa, die zusammen mit Elke den Laden führt, hat mir ein riesiges Paket geschickt, mit einer handgeschriebenen Karte (hach) und ein paar wunderschönen Produkten die ich euch nun vorstelle. Ich habe mich unendlich gefreut, denn das Auspacken war ein wenig wie ein verfrühtes Weihnachten, daher möchte ich an dieser Stelle noch einmal DANKE sagen ❤

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Besonders gefreut habe ich mich über das 3er Set Blechdosen, da ich mittlerweile sooo viel Kleinkram habe, dass ich diese drei schönen Dosen dringend gebrauchen konnte. Das Set mit drei verschieden großen Dosen und den Motiven Hedi (Mops), Klärchen (Reh) und Fanny (Fohlen) kostet zur Zeit 19,95 (anstelle von 24,90).

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Ein weiteres Highlight sind die Hefte und Karten aus der Papeterie. Für 1,15 bekommt man die zauberhaften Karten mit Hedi und Co., die ich sicher zu Weihnachten an den ein oder anderen verschicken werde.  Für 2,95 gibt es linierte Hefte für die Schule, den Haushalt, oder als Notizheft. Ich nehme meine Hefte als Bloggertagebuch und notiere mir Ideen, Websites und neue Projekte darin. Und wenn man dann auch noch ein so zauberhaftes Motiv hat macht das Schreiben doch umso mehr Spaß.

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Wie bereits erwähnt kann man aber auch T-Shirts und Schürzen bei Lizzawest kaufen. Ich habe ein Langarmshirt mit meinem absoluten Lieblingsmotiv Mops Tante Hedi bekommen. Die Langarmshirts kosten 44,90. Manche Shirts sind aber zur Zeit reduziert und man bekommt beispielsweise Elmar schon für 29,90. Die Shirts haben wirklich eine tolle Qualität, sowohl was den Stoff und die Verarbeitung anbelangt, aber auch wenn man sich den Aufdruck anschaut kann man wirklich nicht meckern. Bis ins kleinste Detail ist hier alles mit viel Liebe gestaltet, was man auch an den zarten rosa Anhängern und der kleinen rosa Schleife sieht.

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Die letzten beiden Produkte die ich euch vorstellen möchte sind das Ringbuch Paul und das Mousepad/ der Notizblock Klärchen. Das zauberhafte Ringbuch ist außen glänzend und hat auf der Innenseite ein kleines verschnörkeltes Feld, in dem man seinen Namen oder das Jahr eintragen kann. Ich nutze das Ringbuch als Fotoalbum und schreibe auf jede Seite neben dem Foto noch einen kleinen Satz und die Jahreszahl.

Das Mousepad/ Notizbuch Klärchen ist ein wahres Multitalent. Nicht nur das es ein wahrer Hingucker ist mit seinem verspielten Karomuster, nein, man kann es auch als Mousepad nutzen und gleichzeitig darauf schreiben. Bei mir liegt Klärchen auf dem Schreibtisch und ich nutze es tatsächlich sowohl als Mousepad als auch als Kaffeeunterlage und Notizblock. Das Ringbuch ist derzeit reduziert und man kann es für unschlagbare 4,80 kaufen. Das Mousepad liegt bei 8,95.

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Nachdem ich mein Paket ausgepackt hatte, habe ich direkt alles in mein gerade neu gestaltetes Arbeitszimmer getragen und stolz an seinen Platz gebracht. Einen kleinen Eindruck, wie ein mit Lizzawest ausgestattetes Arbeitszimmer aussieht, erhaltet ihr nun:

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Ich liebe mein neues Arbeitszimmer und werde demnächst sicher noch öfter bei Lizzawest im Online-Shop bestellen, da mir die verspielten und unglaublich liebevoll designten Produkte so sehr gefallen.

Alles Liebe,

eure nostalgiaqueen

Kennt ihr den Lizzawest Shop schon? Wie findet ihr die Lizzawest Produkte?

My British Bathroom

Der „British October“ ist schon zu Ende, aber ich möchte euch trotzdem noch einige meiner „British Bathroom Classics“ vorstellen. Nicht nur, dass meine Wohnung, meine Küche und meine Garderobe sich sehr an den britischen Lifestyle angepasst haben, nein, mein Bad ist mittlerweile auch eine englische Wohlfühloase.

Beginnen möchte ich mit etwas, für das die Briten sehr bekannt sind: Seife. Die wohl bekannteste Seifenfirma ist „Bronnley“, aber auch Yardley und Crabtree & Evelyn sind über die Inselgrenzen hinaus durchaus bekannt.

Bereits 1884 wurde das Bronnley Unternehmen von James Bronnley gegründet. Der Firmengründer hatte in Paris zuvor die Kunst des Seifenmachens gelernt und wollte auch in seinem Heimatland hochwertige Seifen herstellen. Heute ist Bronnley der bekannteste Seifenhersteller Großbritannien und erhielt vom Königshaus sogar die Auszeichnung „Königlicher Hoflieferant“. Bereits seit seiner Gründung war das Unternehmen als „maker of the best soaps in the world“ bekannt. Vor allem die Zitronenseifen in Zitronenform waren von Anfang an ein Verkaufsschlager und werden auch heute noch produziert.

Ich liebe die „Citrus Collection“ in den verschiedenen Größen. Als Guest Soap nutze ich die kleinen Soaps, die früher in einer wunderbaren hölzernen Kiste geliefert wurden. Die kleinen Seifen wiegen 25 g. Als private Seife gibt es dann auch noch die „große Zitrone“ á 100 g (ca 4,50) , die ihr ebenfalls auf dem Bild seht. Die Seifen enthalten Neroli und Shea Butter und pflegen die Haut wunderbar. Teilweise kann man die Bronnley Produkte bei Karstadt oder in gut ausgestatteten Parfümerien kaufen.

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Neben den klassischen Zitronenseifen gibt es aber auch noch eine Vielzahl anderer wundervoller Düfte. Meine Favoriten sind die Seifen der Royal Horticultural Society. Diese Gesellschaft, die sich auf die Erhaltung und den Schutz der Pflanzen spezialisiert, hat in Kooperation mit Bronnley traumhafte kleine Seifen kreiert, die ihr auf den unteren Bildern im Hintergrund seht. Neben Hibiskus und Rose gibt es auch Wicke und Mohnblüte (150 g ca 8,00).

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Ein weiteres vielgeliebtes Produkt in meinem Badezimmer sind die Soap Dispenser von Bailys & Harding. Die Engländer wissen einfach wie sie auch alltägliche Gegenstände schön verpacken und gestalten, um Bad und Wohnung aufzuhübschen. In jedem Bad und in der Küche findet dieses Duo seinen Platz. Links ist die flüssige Handseife und rechts die passende Handcreme. Bei TK Maxx gibt es immer wieder Bailys & Harding Produkte für ca 3,95 für einen Dispenser und ca. 9 Euro für das Duo mit Seife und Handcreme. Die Cremes sind halb flüssig, halb fest, eher wie Bodylotion. Sie ziehen sehr schnell ein und sind wirklich ergiebig.  Meine Favoriten sind die Royale Bouquets, die nach „Vintage Rose“ oder duften. Ansonsten gibt es aber auch andere schöne Düfte wie „WhiteTea“ oder „Mandarin and Grapefruit“.

Neben den schönen Seifen- und Handcremespendern gibt es auch noch wunderschöne Geschenksets mit kleinen Bodylotions und Duschgelen sowie einer Seife (4,95).

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Zu guter Letzt möchte ich euch noch zwei meiner Lieblings-Lipbalms vorstellen: I love… und Vaseline.

Als James Brown 2008 die Marke I love…Cosmetics Ltd. gründete, war es sein Anliegen, all seine nostalgischen Erinnerungen an eine wunderbare Kindheit in die Prdoukte einfließen zu lassen. Daher auch der Name : I love…!

James erinnerte sich an Vanille Eiscreme, Strawberry Milkshakes, oder Coconut Biscuits seiner Großmutter. All diese Erinnerungen bilden die Grundlage seiner Produkte, die mit ihrem schlichten Design und ihrem unverfälschten Duft wirklich ein Trendprodukt geworden sind. Die Meisten kennen die Produkte vielleicht von Douglas, ich kaufe die Lipbalms aber immer bei Superdrug in London, da dort ein Tiegel 99p (1,20 Euro) kostet. Bei Douglas liegt  der Preis leider bei 4,99. Lasst euch am besten von jemandem die schönen Lipbalms direkt aus England mitbringen, es lohnt sich!

Meine Favoriten sind Lemon & Limes, mit einer herrlichen Frische, Raspberry & Blueberry und der Klassiker Strawberries & Milkshake!

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Die Marke „Vaseline“ kennen viele nur von der gleichnamigen Creme. In England und den USA produziert Vaseline aber auch Bodylotions und tolle Lipbalms in herrlich altmodischen Blechdöschen.

Neben den klassischen Lipbalms mit Aloe Vera oder Rose gibt es auch jedes Jahr eine Limited Edition, mit einem ganz besonders schönen Design und einem aufregenden, manchmal aber auch ungewöhnlichen Duft. Die letzten beiden Limited Editions von 2011 und 2012 waren Crème Brûlée, und Pink Bubbly (Champagnergeschmack). Ich liebe die Special Editions, aber auch die klassischen Vaseline Lipbalms, da sie im Winter spröde Lippen wunderbar weich und zart machen und zudem so praktisch für jede Handtasche sind. Die Vaseline Lipbalms müssen auch wie die I love… Lipbalms mit dem Finger aufgetragen werden, aber sie kleben nicht und sind sehr reichhaltig, so dass man lange mit einem Döschen auskommt.

Eine weitere Limited Edition von 2011 war Marmite, diese salzige brühwürfelartige Paste. Dieses Jahr heißt die Edition: Paint the town

und kommt in einer roten Dose, die aussieht wie ein kleiner Farbtigel. Auch der Lipbalm selber ist eine Mischung aus Lipbalm und Lippenstift, der die Lippen zart macht und pflegt und zudem einen wunderbar roten Schimmer auf die Lippen legt.

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Das waren meine British Bathroom Classics. Ich hoffe sie gefallen euch!

 

Alles Liebe,

nostalgiaqueen

 

Kennt und mögt ihr noch weitere britische Kosmetikmarken? Ich freue mich von euch zu hören!

Porridge – Oat so simple

What better way to start a rainy day than with a delicious and warming Porridge?

So langsam verlässt uns der sonnige Frühherbst oder Spätsommer und der Regen kommt zurück. Bei diesem Wetter braucht man etwas, das Magen und Seele wärmt . Das typische Frühstück der Briten ist nach wie vor das berühmt-berüchtigte Porridge. Zarte Haferflocken gekocht in Milch und veredelt mit Früchten, Nüssen oder Sirup.

Meiner Meinung nach hat dieses wunderbare Frühstuck völlig zu Unrecht einen schlechten Ruf. Ursprünglich galt Porridge als Arme-Leute-Essen, da es preiswert und nahrhaft war und lange sättigte. Bei der harten Arbeit auf den Feldern oder in den Fabriken konnte man sich mit Porridge stärken. Seinen Ursprung hat das Porridge in Schottland, wo man auch heute noch in vielen Läden den typischen Porridge-Stirrer (Spurtle) bekommt, einen einfachen Holzstab, mit dem man das Anbrennen des Porridge verhindert.

Porridge zuzubereiten ist denkbar einfach und das Ergebnis wirklich lecker. Für eine Person benötigt man:

Zutaten

50 g zarte Haferflocken

300 ml Milch

1/4 TL Zimt

etwas Zucker oder Süßstoff

3 Pflaumen, entkernt und gewürfelt

etwas Pflaumenmus

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Ich esse mein Porridge am liebsten mit Pflaumen oder Äpfeln. Der Phantasie sind hier aber keine Grenzen gesetzt und man kann Nüsse, Sirup, Marmelade oder auch getrocknetes Obst hinzugeben. In England gibt es Porridge bereits fertig für die Mikrowelle. Meine Lieblingssorte ist eindeutig „Golden Syrup“ von Quaker Oats, aber auch die Porridges von dorset sind wirklich lecker und sooo schön verpackt.

Zubereitung

Die Milch mit Zimt und Zucker in einem kleinen Topf kurz zum Kochen bringen. Die Herdplatte auf mittlere Stufe runterdrehen und die Haferflocken und die Pflaumenwürfel hinzugeben. Gut umrühren, bis alle Haferflocken in der Milch untergehen. Die Haferflocken in der Milch quellen lassen, bis ein dickflüssiger Brei entsteht. Dabei vorsichtig sein, da die Haferflocken schnell anbrennen. Den Herd ausstellen und die Haferflocken noch eine Minute im Topf lassen, damit sie nochmal nachziehen.

Das Porridge in eine Schale geben und nach Wunsch mit Pflaumenmus, Sirup oder gehackten Nüssen garnieren.

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Bei dieser Gelegenheit möchte ich euch auch noch gerne eines meiner absoluten Lieblingsgeschäfte vorstellen: Cath Kidston. Wer Blumen und Vintage-Design mag, der ist in den Läden von Cath Kidston genau an der richtigen Stelle: klassische englische Rosenmuster in verspielten Pastelltönen und Polka Dots zieren die Taschen, Tassen, Teller und Kosmetik der mittlerweile international bekannten Marke.

Ich hatte vor kurzem das Glück, dass es bei TK Maxx ein kleines Köfferchen mit Teller, Schale, Tasse und Eierbecher für 14,99 gab und da habe ich sofort zugeschlagen, da nur wenige Läden in Deutschland diese schönen Sachen führen. Es lohnt sich also, immer mal wieder bei TK Maxx reinzuschauen, denn momentan gibt es dort auch wieder zauberhafte Cath Kidston Tassen für 4,99.

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Wie ihr seht habe ich zu meinem Porridge „typically British“ einen schwarzen Tee mit Milch getrunken. Ein absoluter (wenn auch nicht englischer) Geheimtipp sind die Tees von Ladurée. Dieser Laden, der den Meisten für seine unglaublich leckeren Macarons bekannt ist, bietet auch verschiedene Tees zu einem vernünftigen Preis (bei Harrods oder im Laduree Shop in der Burlington Arcade ab 8 Pfund).

Meine Auswahl fiel heute auf den Tee Marie-Antoinette: schwarzer Tee mit Rosenblättern aromatisiert, dazu das leichte Aroma von Zitrusfrüchten und Honig. Wirklich ein Genuss.

Enjoy your breakfast.

Kennt ihr Porridge und wenn ja, wie esst ihr euer Porridge?